Montag, 8. Februar 2016

Wochenplan KW 6: Soulfood gegen den digitalen Verlust-Schmerz

Die neue Woche beginnt gleich mit großem Schmerz: Mein digitales Gedächtnis, mein Kompendium, mein Taschen-Entertainer, mein Fotoapparat, meine Videokamera, meine Uhr, mein Wecker, mein Zeitmesser, mein Kalender, mein Kommunikator – kurz: mein Smartphone – ist gestern Abend das berühmte eine Mal zu viel heruntergefallen. Die Spider-App war ja schon eine Weile “installiert”, was den Spaß beim Betrachten von Fotos doch irgendwie schmälerte. Egal, ich sage ja schließlich immer, das Telefon sei ein Gebrauchsgegenstand, kein glänzendes Statussymbol. Stimmt ja auch. Aber ein Gebrauchsgegenstand, der wie ein weiteres Körperteil ist, wie mein schnelles Tor zur (digitalen) Welt, mein Fotoalbum, mein… ach was erzähle ich Euch, Ihr kennt das doch alle. Und nun hat das Display endgültig den Geist aufgegeben. Ohne Display kein Entsperren. Ohne Entsperren kein Übertragen der Daten auf den PC möglich. Letztes Backup – eher länger her als just gestern. *räusper*
Drückt mir die Daumen, dass der Smartphone-Reparaturservice halbwegs schnell das Display wieder hinbekommt. Weil, klar: Ich habe natürlich keines der aktuell gängigen Modelle, nee nee, ich musste ja so ein supersonderspezial-Ding haben, wegen der Kamera (die aber auch wirklich gut ist, schnief).

Zur Beruhigung brauche ich Soulfood. Ich beginne gleich am Montag mit einem Klassiker: Nudeln mit Buttersauce, Erbsen und Parmesan. Viel Parmesan. Vielleicht hilft es ja, das Smartphone-Wischfinger-Phantomzucken zu überwinden.

Hier ist der Rest der Woche. Pinterest ist auch schon aktualisiert!

Wochenplan KW 6 // www.katharinakocht.com

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Das Chili vom Dienstag hat kein Fleisch, dafür aber Linsen an Bord. Soulfood. Soulfood. SOULFOOD. So.
Mittwoch ist Blumenkohl-Tag. Ich stehe dazu – ich mag Blumenkohl echt sehr gern. Der lauwarme Blumenkohlsalat mit Feta und Erbsen ist aus Hannah Freys Clean Eating Buch*. (Meine Rezension findet Ihr übrigens hier.) Am Abend gibt es einen ganzen überbackenen Blumenkohl-Kopf, schön gewürzt und herrlich anzuschauen. Dazu einen Curry-Dip (oder vielleicht doch lieber etwas minziges? oder beides?) und frisches Naan.
Zoodles mit Avocadosauce sind super und gehen schnell. Perfektes Mittag. Dafür dürfen dann die Linsen-Amaranth-Burger ein paar Minuten länger dauern.
Die Soba-Nudeln mit Sesamsauce werde ich wohl eher mit Spinat als mit Grünkohl machen, aber das tut dem Genuss ja keinen Abbruch.

Backen möchte ich einen Erdnuss-Kuchen. Da habe ich neulich einen gesehen, der sah sehr fein aus, aber man wollte mir das Rezept nicht rausrücken. Na und, dann versuch ich’s halt allein, püh! ;-)

*Affiliate-Link

 

Montag, 1. Februar 2016

Wochenplan KW 5

Schnell schnell, bevor der Montag ein Dienstag wird, kommt noch der Wochenplan. Kein spezielles Thema, kein Motto, einfach nur das, wonach mir im Moment gerade ist, oder was ich eh schon lange mal ausprobieren wollte, wie die Parmigiana di Melanzane. Ich meine, Auberginen, Tomatensauce und Käse – das kann doch nur gut sein!

Unter dem Motto “wie immer” kommt hier der Plan, unten die Links, und natürlich der obligatorische Verweis auf das Pinterest-Board.

Wochenplan_KW_5

Zur Vergrößerung auf das Bild klicken.

Heute mittag für mich: Brot, Käse, Salat – was halt noch übrig war. Der Gatte trug ein Schnitzel und Reste vom Kartoffelsalat mit ins Büro. Am Abend einfache Spaghetti Napoli.
Gebackene Süßkartoffeln gehen immerIMMERimmer, da bin ich gespannt, ob diese igeligen Pull-Apart-Süßkartoffel hält, was das Bild verspricht.
Das Kindlein isst gern Fisch, was uns ebenfalls fischliebende Eltern freut. Gut, LittleC. ist zur Hälfte Mittelmeer, zur Hälfte Ostsee, da wäre alles andere auch komisch. ;-) Zu den leckeren Fisch-Sticks von Tiny Spoon gibt es Knusperkarotten (allerdings aus dem Ofen, nicht frittiert), einen Dip und Brot.
Dass Kichererbsen wie Eier schmecken können, ist mir ja nicht erst seit dem grandiosen Chickpea Scramble bekannt. Hier also wie Eiersalat. Das erste Experiment für den Tag.
Das zweite folgt am Abend: Parmigiana di Melanzane habe ich noch nie selbst gemacht. Zeit wird’s!
Donnerstag gibt es Reis, Baby. Mittags in Salat-Wraps, zusammen mit Gemüse und Sojasauce. Nicht ganz so fancy wie in diesem Rezept, aber es dient mir als Inspiration. Am Abend noch mehr Asia-Feeling: Brokkoli mit Rindfleisch ist bei uns ein beliebtes Immer-wieder-gerne-Essen.
Freitag geht es dann schon auf die Resterampe zu. Aber seien wir doch mal ehrlich, simple Gerichte zur Resteverwertung sind oft die besten. Daher: Rührei am Mittag, Käsetoast deluxe am Abend.
Und dann: Hoch die Hände, Wochenende!

Aber bis dahin – schöne Woche!

 

Freitag, 29. Januar 2016

(See-)Lachs-Kebaps zum Fischfreitag

Als Nordlicht ist es quasi Pflicht, beim Braten der Fisch-Kebaps folgende Zeilen aus Nordisch by Nature vor sich hinzu… ääh… sprechen:

“Samstag Abend – ‘n Kööm und ‘n kühles Blondes
und auf die Schnelle noch ne Fischfrikadelle”

Ist es Samstag? Nein!
Gehen die Fischklopse mal eben auf die Schnelle? Das nicht.
Aber macht das was? Überhaupt nichts! Sie lassen sich nämlich super vorbereiten.

Wie immer konnte ich es nicht lassen und habe das Rezept aus der aktuellen EDEKA “Mit Liebe” ein bisschen verändert. Da beim ersten Fisch-Kebap-Essen alle zwölf Frikadellen in Nullkommanix vertilgt waren, habe ich die Menge erweitert und dem Seelachs noch Wildlachs hinzugefügt. Was soll ich sagen – ich hätte auch die doppelte Menge machen können. Weggeatmet.
Dass das Rote-Bete-Hummus dazu ganz fein sein würde, habe ich nicht bezweifelt. Dem  empfohlenen Krautsalat mit Walnüssen stand ich schon eher skeptisch gegenüber und habe lieber noch zusätzlich einen Gurkensalat gehobelt. Zur Sicherheit, kennt man ja. Aber was soll ich sagen: Der Krautsalat war der Knüller und passte perfekt.

So, und jetzt: “yo hier kommt Disco, Samstag Nacht wie bei John Travolta, holterdipolter!” Schönes Wochenende Euch allen!

Fisch_Kebaps_Rote_Bete_Hummus_Krautsalat

Fisch-Kebaps mit Seelachs und Wildlachs

ergibt: 12 Stück
Dauer: ca. 1,5 Stunden

FÜR DIE FISCH-KEBAPS:
300g Seelachs (TK-Fisch aufgetaut)
100g (Wild-)Lachs (TK-Fisch aufgetaut)
1 große rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Stängel Petersilie
1 knapper TL Salz
1 TL gem. Kreuzkümmel
1/2 TL gem. Paprika (edelsüß oder scharf)
Pfeffer
1 Ei
30g Semmelbrösel + evtl. mehr zum Wenden
1 unbehandelte Bio-Zitrone (hier brauchen wir nur etwas Schale)
Öl und Butter zum Braten

FÜR DAS ROTE-BETE-HUMMUS:
100g gegarte Rote Bete
100g gekochte Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
1 EL Tahini
1 EL Zitronensaft (Zitrone von oben)
1 TL gem. Kreuzkümmel
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

FÜR DEN KRAUTSALAT
1/2 Spitzkohl (ca. 250 g)
2 Stängel Petersilie
2 Stängel Dill
1 Handvoll Walnüsse
2 EL Olivenöl
1 EL Reissirup
1/2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

:: Für die Kebaps die Fischfilets waschen und trockentupfen, dann in der Küchenmaschine nicht zu fein hacken. Ohne Küchenmaschine: Die Filets mit einem ordentlich scharfen Messer sehr klein schneiden.

:: Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken. Petersilie waschen und trocknen, ebenfalls fein hacken. Zusammen mit den zerkleinerten Fischfilets, den Gewürzen, Ei und Semmelbrösel in eine große Schüssel füllen. Die Zitrone heiß abspülen und etwa die Hälfte der Schale abreiben. Zu den anderen Kebap-Zutaten geben. Großzügig pfeffer und dann alles gut verkneten. Mit angefeuchteten Händen 12 Frikadellen oder Kebaps formen und auf einen großen Teller oder eine Platte legen. Abdecken und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen.

:: Währenddessen das Hummus vorbereiten: Rote Bete würfeln und die Kichererbsen kalt abspülen. Knoblauchzehe pellen und grob hacken. Alles zusammen mit Tahini, Zitronensaft und Kreuzkümmel in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse pürieren. Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ebenfalls ziehen lassen.

:: Die Spitzkohl-Hälfte noch einmal halbieren und den Strunk entfernen. Den Kohl in feine Streifen schneiden. Petersilie und Dill waschen, trocknen und fein hacken. Die Walnüsse in einer heißen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Dann kurz abkühlen lassen und grob zerkleinern. Kohl und Kräuter mischen, die Walnüsse darauf geben. Reisessig, Zitronensaft und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wichtig: Den Salat erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing mischen, sonst werden die Kohlstreifen matschig.

:: Die durchgezogenen Kepabs aus dem Kühlschrank nehmen. Wer sie besonders knusprig mag, wendet sie noch mal in extra-Semmelbröseln. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl und einen Stich Butter erhitzen und die Kebaps darin von beiden Seiten knusprig braten.
Als weniger geruchsintensive Alternative zum Braten ein Backblech (oder so ein amerikanisches “Cookie baking sheet”) bei 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen und ein paar EL Olivenöl darin erhitzen. Die Kepabs auf das Blech legen und in etwa 15 Minuten knusprig braten bzw. backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.

:: Hummus ggf. mit Gewürzen, Zitronensaft oder Olivenöl abschmecken. Krautsalat mit dem Dressing mischen. Beides zusammen mit den Fisch-Kebaps servieren. Dazu passt ein rustikales Brot und zusätzlich auch ein klassischer Gurkensalat.

 

Montag, 25. Januar 2016

Wochenplan KW 4

Letzte Woche blieb der Wochenplan genau das: Ein PLAN. Ein mieser Virus hat uns, vor allem aber das Kindlein, ziemlich umgehauen. Kindergarten, pah! “Killervirenzuchtanstalt” ist wohl eher das passende Wort. Also auf ein Neues! Ich drücke mir die Daumen, dass es in dieser Woche klappt wie geplant, immerhin habe ich viele schöne Sachen dabei, die ich gern ausprobieren möchte. Aber seht selbst:

Wochenplan KW 4 // www.katharinakocht.com

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Im Kühlschrank existiert noch eine einsame Kugel Rote Bete vom Wochenende. Die kommt mit dem ebenfalls noch vorhandenen Ziegenfrischkäse auf ein paar Scheibchen Brot – und zack! gibt es Rote-Bete-”Bruschetta” zum Mittag für mich. Der Liebste hat ein Omelette dabei.
Abends freuen wir uns auf das “zerrupfte Huhn” – das Rezept für Pulled Chicken Indian Style habe ich vor einigen Monaten gepostet.
Green Smoothies sind ja meine dicken Freunde, und manchmal gibt es sie auch zum Mittag: In einer Schale, zum Löffeln, und mit fast hundertprozentigem Gemüseanteil. Und weil die Smoothie Bowl so schnell geht, kann ich etwas mehr Zeit in die Veggie-Nuggets investieren, da bin ich sehr gespannt auf das Ergebnis.
Bereits begeistert bin ich bereits vom Ergebnis der Seelachs-Kebaps aus der aktuellen “EDEKA Mit Liebe”, die am Sonntag so schnell aufgegessen waren, dass mir nicht mal mehr einer für’s Foto übrig blieb. Mittags: Überbackener Fenchel.
Wenn Ihr Blumenkohl auch so gern mögt, dann probiert mal Blumen-Pü. Also Blumenkohlpüree. Schmeckt mir genauso gut wie Kartoffelpü.
Muschelnudeln mit cremiger Sauce und viiieel grünem Gemüse sind ein Dauerbrenner, und so einfach noch dazu! Die Zutaten sind irgendwie immer im Kühlschrank und Tiefkühler vorhanden. Wenn die Nudeln gar sind, ist auch die Sauce fertig.
Die Rezepte von Leas Blog Veggies waren bislang alle ein Knüller, und deshalb bin ich sicher, das auch diese Quinoa-Linsen-Waffeln super sind. Und die esse ich ALLE ALLEIN! Den Kartoffel-Pastinaken-Auflauf mit Gruyère und Thymian werde ich dagegen wohl mit den Jungs teilen müssen. ;-)

Gebacken wird wieder ein Brot – ein erneuter Versuch, das Rosmarin-Olivenöl-Brot zu backen. Aus der süßen Abteilung kommt mit etwas Glück noch ein Zimtknoten dazu, wobei mir das Rezept der American Sticky Buns eigentlich nur als optischer Leitfaden dienen soll, ich werde wohl eher mein eigenes Zimtschneckenrollenrezept abwandeln. (Das ist doch wohl das Wort der Woche. Zimtschneckenrollenrezept. Donaudampfschifffahrts… etc.)
Talking about selbstgebackenes Brot: Ich werde mich als Sauerteig-Sanitäter versuchen und retten, was von meinem Ansatz noch zu retten ist. Hm.

Wie immer findet Ihr auch alles gesammelt auf meinem Pinterest-Board “Was gibt es diese Woche?”.

Habt eine schöne Woche!

 

Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich über Essen im Allgemeinen, Clean Eating im Besonderen und vor allem mit Bild und Ton: Der Film zum Buch.

Wenn mich jemand fragen sollte, was der anstrengendste Teil am Kochbuchschreiben war, dann muss ich ehrlich sagen: die Korrekturen. (Liebgewonnene) Sätze wieder streichen und Gedanken neu zusammenfassen kenne ich natürlich auch vom Bloggen, aber die Begrenzungen setze ich mir hier ja selbst, wenn überhaupt. Im Buch sieht das natürlich ganz anders aus, da ist die Zeichenanzahl mehr oder weniger festgesetzt – und wenn der schöne Absatz partout zu lang ist, muss die Schere dran. Oder in meinem Fall natürlich die Delete-Taste. Auch die straffe, knappe Formulierung der Zubereitungsschritte bei den Rezepten war etwas, woran ich mich gewöhnen musste. Während ich hier natürlich jeden Messerschnitt einzeln beschreiben und zwischendurch noch ein Witzchen machen kann, ist es im Buch natürlich eine andere Sache. Allerdings muss ich sagen, dass ich dem irgendwann viel abgewinnen konnte und mich jetzt manchmal schwer tue, teilweise überausführlich zu formulieren.

Direkt nach der Korrekturphase kommt auf der “hui, das war anstrengend!”-Skala aber gleich der Film. Zum Glück steht er auf der “ui, das hat Spaß gemacht”-Skala auch ganz oben. TRIAS hat mir nämlich ein Kamerateam vorbei geschickt, und zusammen haben wir einen kleinen Film über Essen im Allgemeinen und Clean Eating im Besonderen gedreht. Gekocht habe ich auch – und ich werde niiieee wieder etwas Lästerliches sagen, wenn im TV Leute scheinbar unkundig Zwiebeln schneiden oder Knoblauch hacken. Das ist gar nicht mal so leicht, wenn das Gemüse in einem bestimmten – kameratauglichen – Winkel geschnitten werden muss. Nach langen Drehstunden waren wir alle ziemlich müde, aber trotz aller Anstrengung hat es echt viel Spaß gemacht und war eine superspannende Erfahrung. Und ich hätte bitte gern IMMER so tolles weiches Licht um mich herum. In Wirklichkeit hatte ich nämlich echt fiese Augenringe an dem Morgen.

So, wollt Ihr es sehen? Ich bin jetzt fast noch nervöser als bei der Ankündigung zum Buch. Weil… das bin ich jetzt ich. In Farbe. Und mit Ton. Huh.

Das Buch selbst sollte (theoretisch) seit heute in den Regalen stehen, allerdings scheint es noch eine Lieferverzögerung zu geben. Naja – Vorfreude, schönste Freude und so. ;-)

 

Montag, 11. Januar 2016

The Wochenplan is back – Kalenderwoche 2

Bevor ich Euch noch mehr über das Buch erzähle und auch ein Video zeige (Aufregung, Aufregung!), soll aber der Wochenplan endlich mal wieder Aufmerksamkeit bekommen. Der Arme, so in den Hintergrund gedrängt!

Die Spalte mit dem Abendessen für Little C. ist momentan nicht sonderlich kreativ. Nach einer wochenlangen Fressphase vor Weihnachten, während derer ich das Kindlein eigentlich nur essend erlebt habe und richtiggehende Nahrungsengpässe drohten, sind ihm quasi über Nacht die Hosen zu kurz geworden. Sobald der Wachstumsschub aber vorbei war, war es auch aus mit dem großen Hunger, und aktuell isst er sehr übersichtlich. Immerhin “Brobboli”, yeah.

Hier geht’s also los mit dem ersten Wochenplan für 2016. Alles, was online zu finden ist, steht natürlich auch bei Pinterest.

Wochenplan KW 2

Zur Vergrößerung auf das Bild klicken.

Für mich am Montag das geliebte Käsebrot, der Liebste hat eine Portion von den extrem köstlichen überbackenen Gnocchi Pomodoro dabei, die es Sonntagabend gab. Für uns alle gibt es einen großen Salat mit Kichererbsen, Tomaten und Basilikum, dazu Brot und Käse.
Der Rotkohlsalat mit Orangen hat mir neulich schon so gut geschmeckt, den gibt es gleich noch mal. Am Abend eine Hackfleischpfanne mit Feta und Gemüse, nur ohne Kichererbsen.
Getoastetes Brot mit Avocado und Harissa-Würze, kann es besser gehen? Jep, mit einem pochierten Ei obenauf. Und solange wir noch frischen Grünkohl bekommen, wird er Mittwoch Abends zu Pasta verarbeitet.
Griechischer Salat auf einem Bett aus Zucchini-Nudeln? Sollte ich ausprobieren!
Das Rezept für Quinoa Chili Sin Carne findet sich in meinem Buch – genau wie das für die Soba-Nudeln mit Sesam-Sauce (wobei das Rezept im Buch statt Brokkoli Zuckerschoten vorsieht).

Gebacken wird ein Rosmarin-Olivenbrot, in etwa, aber wahrscheinlich final doch nicht nach Rezept. Und ein Zitronenkuchen, weil, wie Elbmari einmal sagte: Haste Kinder, brauchste Zitronenkuchen.
Und dann will ich endlich ordentliche vegane Pancakes hinbekommen. Weil wir manchmal recht spontan Lust auf Pancakes haben – aber nicht immer Eier und/oder Milch im Kühlschrank vorhanden sind.

Happy Week!

 

Mittwoch, 6. Januar 2016

“Clean Eating. Natürlich, pur & unbelastet: Das Kochbuch”. Von mir. Von mir!!!

Jetzt bin ich tatsächlich ein wenig nervös. Dabei hatte ich mir seit Beginn dieses speziellen Projekts immer wieder überlegt, wie ich denn meinen “Ankündigungspost” hier auf dem Blog schreiben könnte. Aber am Ende hat doch nichts davon so richtig gepasst. Und eigentlich sollte ich auch mittlerweile routiniert sein in dieser speziellen Ankündigung, immerhin habe ich in den letzten Wochen und Monaten mit zunehmendem Stolz auf die Frage “und, was machst du so?” geantwortet: “Ich schreibe ein Kochbuch.”

So. Da hab ich’s gesagt. Ein Kochbuch. Von mir. Huaaaah. Der Gedanke ist immer noch so aufregend wie an dem Tag, an dem mich die wunderbaren Leute vom TRIAS-Verlag fragten, ob ich mir das denn vorstellen könne?
Es ist ja kein Geheimnis, dass ein eigenes Buch immer mein Traum war. Und jetzt freue ich mich umso mehr, dass das Buchprojekt mir nicht nur diesen Traum erfüllt hat, sondern auch noch einen Riesenspaß gemacht hat.

Und so sieht es aus – schick, oder?

Katharina Kraatz: Clean Eating

(c) Georg Thieme Verlag KG

Weiterlesen

 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Mein Adventskalendertürchen bei Kids, Cooks & Compost: Christopsomo, das griechische Weihnachtsbrot

Weihnachtet es bei Euch schon? Hier kommt so ganz langsam und leise die Weihnachtsstimmung herbei, wir basteln Sterne und Leuchten, gehen auf den Weihnachtsmarkt und backen Plätzchen. Mit dem kleinen Weihnachtsmann entdecken auch wir als Eltern unsere Traditionen wieder neu.

A propos Weihnachtstradition: zu dieser gehört ja vor allem das ganze Thema Essen. Von der Geschenk-Frage abgesehen, bewegt kaum etwas die Gemüter so sehr wie die Frage, was an Heiligabend und den Feiertagen auf den Tisch kommen soll. Das Gleiche wie immer, weil es doch dazu gehört? Oder mal etwas anderes wagen?
Falls Ihr eher dem “Was Neues, was Neues!”-Lager angehört, schließt doch dieses Jahr das griechische Weihnachtsbrot Christopsomo in Eure Backpläne ein: Weich, leicht süß und weihnachtlich gewürzt wird es traditionell vom Familienoberhaupt verteilt, nachdem allen Familienmitgliedern und Gästen ein frohes Weihnachtsfest gewünscht wurde: Καλά Χριστούγεννα – Kala Christouyenna – Frohe Weihnachten!

Das Rezept gibt es im Adventskalender von Kids, Cooks & Compost!

Christopsomo_griechisches_Weihnachtsbrot

 

Montag, 9. November 2015

Wochenplan KW 46: Seid umschlungen, Millionen… also Laubblätter, Regentropfen, Kürbisse.

Gut, Herbst. Du hast gewonnen. GEWONNEN, hörst du? Ich ergebe mich. Vorbei die Zeit der warmen Spätsommergruß-Sonnenstrahlen, des letzten Kaffees in der Sonne (wenngleich mit der Decke über den Knien), vorbei die Zeit von Sommergemüse und Sommeressen. Ich habe es lange genug herausgezögert. Doch es nützt nichts, ich bin in der letzten Wochen zweimal völlig durchnässt nach Hause gekommen, habe die Heizung final angeworfen und den ersten Strickpulli aus dem Schrank gezogen. Handschuhe sind auf dem Fahrrad schon genau so ein Muss wie die Mütze.
Also Herbstküche. Kürbis, Steckrüben, Kohlgemüse. Warum auch nicht? Nicht nur der hippe Grünkohl hat Superfood-Charakter.

Hier ist der Plan, auch Pinterest ist frisch gefüttert. Und unten die LinkLiebe.

Wochenplan KW 46 // www.katharinakocht.com

Zum Vergrößern auf den Plan klicken.

Auf besonderen Wunsch des Gatten gibt es heute “Eierbrot”. Das ist quasi French Toast oder Armer Ritter, nur eben pikant. Dazu ein herbstlicher Salat mit gerösteten Walnüssen und gebratenen Zwiebeln.
Morgen mittag mache ich mir Rotkohl-Salat mit Orange. Abends gibt es Kürbis mit Linsen nach dem Rezept von Chestnut & Sage – darauf habe ich schon seit Tagen Appetit.
Weil einmal Kürbis nicht reicht, brate ich am nächsten Mittag mehr Kürbis mit Salbei, Butter und ein paar Gnocchi. Abends gibt es herbstliches Soulfood mit Wirsing-Pie (mit Stampfkartoffelkruste!!!).
Auch Penne mit Linsensugo steht schon so lange auf der Nachkoch-Liste, die ist jetzt mal dran.
Freitag werde ich den restlichen Rotkohl in Scheiben schneiden und in den Backofen schieben. Für das Abendessen besorge ich uns noch einen großen Batzen Pilze, die gibt es dann zusammen mit Spätzle und einer cremigen Sauce (allerdings ohne Fleisch), auf dass wir uns ins Wochenende rollen können.

Gebacken werden Laugenkastanien und Muffins für das Kita-Fest an St. Martin, wobei ich mir da noch nicht im klaren bin, ob sie süß oder herzhaft werden. Ich glaube eher mal herzhaft, vielleicht mit dem Dinkel-Buttermilch-Teig als Grundlage.

 

ps: Falls Euch das Einkaufszettelschreiben zu lästig ist, versucht es doch mal mit einer App. Fürs Apfel-Telefon gibt es neuerdings Milk For Us, in der die Zutaten sogar nach Kategorien geordnet werden können.

 

Donnerstag, 5. November 2015

Herzhafte Dinkel-Buttermilch-Muffins: Zum Frühstück, als Beilage, als Snack…

Mmmmhhh, Frühstück! Besonders am Wochenende meine liebste Mahlzeit. Allein der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee… Und dazu, klassisch Brötchen? Meistens schon. Aber manchmal, wenn das Wetter allzu gruselig ist, um vor die Tür zu gehen, oder aber der kleine Mensch schon vor Tau und Tag Party machen will und dazu dringend weitere Party People braucht (sprich: Muddi, ungekämmt, müde, mit Schlafsand zwischen den Wimpern), dann schmeißen wir den Backofen an und machen den Kühlschrank auf, um ganz schnell entweder Quarkbrötchen oder aber in letzter Zeit verstärkt Frühstücksmuffins mit Dinkelmehl und Buttermilch zu backen. Das Prinzip ist ähnlich, der Vorteil ist, dass man nicht kneten muss, da alles locker mit dem Löffel zusammen gerührt wird. Während die Muffins dann im Ofen backen, läuft der Kaffee durch, wir bestaunen durch das Ofenfenster die Berge, die da plötzlich aus dem Teig wachsen – und so langsam kommt auch Leben in die müden Geister.

Falls (und ich sage ausdrücklich falls) noch Muffins übrig bleiben, sind sie perfekte Begleiter zu Suppe und Salat – oder eben als kleiner Snack zwischendurch.

Herzhafte Dinkel-Buttermilch-Muffins // www.katharinakocht.comDinkel-Butternilch-Muffins //  www.katharinakocht.com

 

Dinkel-Buttermilch-Muffins

Mein Grundrezept sieht als Hauptzutaten Dinkelmehl und Buttermilch vor, aber nach Lust und Laune können auch noch 1-2 TL Pesto, eine Handvoll geriebener Käse, getrocknete Kräuter o.ä.  hinzugefügt werden. Ich überbacke die Muffins gern mit geriebenem Käse oder mit etwas Polenta.
Wichtig: Die Buttermilch im Teig benötigt wirklich Natron, damit die Muffins gut aufgehen. Mit Backpulver wird das Ergebnis nicht so fluffig und locker.

Dauer: 30 Minuten
Ergibt 6 Muffins
Originalrezept von Martha Greber, via Katies Kitchen Journal (beides großartige, großartige Blogs)

150g Dinkelmehl, entweder Vollkorn oder 1050er
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
150ml Buttermilch
2 EL Olivenöl
1 Ei
Polenta oder 2-3 EL geriebener Käse zum Bestreuen (optional)

:: Backofen auf 180°C vorheizen. 6 Muffinförmchen einfetten.

:: Mehl, Natron und Salz in einer Rührschüssel mischen. Buttermilch, Olivenöl und Ei verschlagen, dann zur Mehlmischung gießen und mit dem Löffel unterrühren, bis alles gerade eben vermischt ist. Kleinere Mehlnester sind OK.

:: Den Teig in die gefetteten Muffinförmchen füllen und nach Belieben mit geriebenem Käse oder Polenta bestreuen. Etwa 20 Minuten backen, dann herausnehmen und auskühlen lassen.