Donnerstag, 29. September 2011

Misosuppe, eine Art

Misosuppe ist mein "must have" bei jedem Besuch eines japanischen Restaurants.
Zuhause allerdings habe ich noch keine großen Versuche gestartet, irgendwie schien mir das ganze immer super-kompliziert zu sein, das Miso-Rezept im Japan-Heft der  "Lust auf Genuss" vom März/April verlangte unter anderem Bonitoflocken oder zumindest Dashi. Und so gern ich auch neue Lebensmittel einkaufe, so wenig mag ich es, wenn sie dann nach einmaliger (womöglich erfolgloser) Nutzung im Küchenschrank vor sich hinvegetieren.

Neulich sah ich dann auf dem Blog Green Kitchen Stories aber eine Misosuppe mit Nudeln, die eigentlich ganz machbar aussah, da alle "exotischen" Dinge dafür durchaus in meinem Küchenrepertoire vorhanden waren: Misopaste und Soba-Nudeln. Wenn's weiter nichts ist, dachte ich mir, versuch ich das mal! Und tatsächlich war's nicht kompliziert. Es ist ganz sicher keine klassische japanische Misosuppe, aber für die alltägliche Küche durchaus eine gute und wärmende Alternative zum Gemüseeintopf.

Sie sieht im echten Leben auch ein bisschen attraktiver aus als auf dem Foto, ich schwör! Ich habe mein Bestes getan, aber wie wahrscheinlich allen Bloggern ohne professionelle Fotoausrüstung und Lichtzelt fällt mir die Umstellung vom langen Tageslicht auf die nun wieder früh einbrechende Dunkelheit sehr schwer. Ich habe allerdings kürzlich die Seite der Lighing Academy gefunden und werde mich mal durch die Tipps lesen. Ich befürchte aber, wenn ich nun auch noch mit Papier und Stehlampen rumhample, halten mich meine Nachbarn für komplett bescheuert.

Nun ja. Alles für's Projekt!




Misosuppe, eine Art
nach der Version von Green Kitchen Stories - und mir. :-)

1/2 Chilischote
1 Stückchen Ingwer, ca. 3 cm
2 Knoblauchzehen
1 Stängel Zitronengras
4 kleine Karotten
1/2 oder 1 kleine, schlanke Stange Lauch
6 Pilze: braune Champignons oder Shiitake
1 Fenchelknolle
150g grüne Bohnen
3-4 EL Misopaste
1 EL Sojasauce
100g Sobanudeln
1/2 Bund Koriander
2 TL Sesam

:: Schnippelarbeit, die erste: Chili, Ingwer und Koblauch waschen bzw. schälen, von allem Ungewollten befreien und fein hacken. Zitronengras der Länge nach halbieren und mit dem Messer anquetschen. Alles zur Seite stellen.

:: Schnippelarbeit, die zweite: Karotten, Lauch, Pilze, Fenchel und Bohnen säubern. Mohrrüben mithilfe des Sparschälers in schmale Streifen hobeln. Lauch in ca. 6cm lange Stücke teilen und diese dann mit dem Messer in feine Streifen schneiden. Pilze vierteln, Fenchel ebenfalls in Streifen schneiden. 

:: In einem großen Topf 1,5l Wasser zum Kochen bringen. Misopaste in einer Schüssel mit etwas heißem Wasser auflösen und dann in den Topf geben. Sojasauce, Chili, Ingwer, Knoblauch und Zitronengras  hineinwerfen, den Topf vom Feuer nehmen und alles eine Weile ziehen lassen - in der Zeit habe ich die Bohnen gekocht: Da sie eine etwas längere Kochzeit als das restliche Gemüse haben, habe ich sie für ca. 8 Minuten separat in etwas Salzwasser vorgekocht - bei Green Kitchen Stories kommen sie direkt in die Misosuppe. Geschmackssache! 

:: Einen zweiten Topf (oder eben den, in dem sich gerade noch die Bohnen befanden) mit Wasser aufsetzen und darin die Soba-Nudeln nach Packungsanleitung kochen, meistens ca. 5 Minuten.

:: Währenddessen alles übrige Gemüse ins Miso-Wasser geben und für ein paar Minuten erhitzen, aber nicht kochen. Da das Gemüse sehr fein geschnitten ist, braucht es nur maximal 5 Minuten, um bissfest gegart zu sein.

:: Nudeln abgießen, zur Suppe geben und diese dann auf Schälchen verteilen, mit Koriander und Sesam bestreuen und servieren.


Dienstag, 27. September 2011

Flammkuchen, die ganz einfache Variante

Auf jeder Dorfkirmes gibt es zwei Fressbuden, an der sich die längsten Schlangen bilden: erst stehen alle beim Flammkuchen an, und dann gibt's hinterher noch einen Crêpe.

Nachdem ich auf im letzten Jahr auf einer Kirmes ungelogen 25 Minuten für einen am Ende nur mittelmäßigen und völlig überteuerten Flammkuchen angestanden habe, habe ich noch am selben Abend das Internet bemüht und nachgeschaut, ob Flammkuchen denn wirklich derartig schwer nachzubacken sei, dass sich die Fressbuden-Betreiber das alleinige Nutzungsrecht unter sich aufteilen - ein Flammkuchen-Monopol bilden, sozusagen.
Und nein! Ist es nicht! Ganz und gar nicht! Super easy! Très facile!
Zumindest, wenn man die einfache Variante ohne Hefe nimmt. Aber auch dieser hefelose Teig ergibt einen wunderbar knusprigen Boden, der schnell durchbackt. Weil's hübscher aussieht und aromatischer schmeckt (finde ich...), darf hier auch das Grün von Lauchzwiebeln ran. Sieht doch super-hip aus in der Kombi mit den pinken Schinkenwürfeln, oder? Nur die Crème Fraîche hat es auf dem Foto leider etwas rausneutralisiert.

Die frühere Kirmes-Konditionierung ("wenn Kirmes, dann Flammkuchen" und "wenn nicht jetzt, wann dann?") habe ich erfolgreich überwinden können - ich weiche der Flammkuchenstandschlange weiträumig aus, hole mir lieber eine fiese Steaksemmel und hinterher eine Schokobanane und backe dann gemütlich am nächsten Tag meinen eigenen Fladen in der heimischen Flammkuchenbude.

Monopol gesprengt. Das sollte mal einer dem Kartellamt flüstern!



Flammkuchen

für 2 Bleche mir jeweils 1 großen Fladen

200g Mehl
1 TL Salz
1 EL Öl
100ml Wasser
1 Becher Crème fraîche
4 Lauchzwiebeln
100g Schinken- oder Speckwürfel
Salz, Pfeffer
Mehl zum Ausrollen

:: Mehl und Salz mischen, Öl und Wasser dazufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Eventuell mehr Mehl zufügen, wenn sich der Teigklumpen noch zu nass anfühlt, oder ein paar Tropfen Wasser, wenn der Teig zu krümelig ist.
Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

:: Ofen auf 250°C vorheizen, die Backbleche am besten mitheizen.

:: Lauchzwiebeln putzen und waschen, dann in Ringe schneiden, dabei viel Grün mitbenutzen.

:: Den Teig in zwei Batzen teilen, jeden mit viel Armschmalz auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn zu einem länglichen Fladen von ungefähren Backblechmaßen ausrollen, ca. 1-2 mm dick. Wenn ihr ein ähnlich altersschwaches Nudelholz habt wie ich und nur von Hightech-Geräten träumen könnt, wird das im Zweifelsfall unregelmäßig. Macht nix. Sieht so doch viel authentischer aus.

:: Die Backbleche aus dem Ofen nehmen, jeweils einen Fladen darauflegen, mit der Hälfte der Crème fraîche bestreichen und ganz leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit jeweils der Hälfte der Zwiebelringe und Schinkenwürfel bestreuen und für 10-12 Minuten in den Ofen schieben, bis die Ränder knusprig werden.
Herausnehmen, in Scheiben oder Ecken oder Quadrate schneiden und sofort servieren.

Sonntag, 25. September 2011

Apfel-Brownie-Kuchen

Das ist jetzt der dritte Apfelkuchen in Folge. Ertragt Ihr den? Ich verspreche auch, dass der total köstlich ist und ganz anders als ein klassischer Apfelkuchen daherkommt! Hoch und heilig verspreche ich das. Dieser hübsche kleine Pfundskerl ist nämlich alles, was ich an Brownies mag: dunkel, saftig mit einem Hauch von Klitschigkeit, kompakt, über-schokoladig und mit vielen Nüssen gespickt. Die Äpfel sind ein fruchtiges Gegengewicht dazu.

Der Kuchen ist so lecker, dass ich ihn gleich zwei mal gebacken habe. Einmal nämlich für die Kolleginnen von Testesser, die bekommen regelmäßig im Herbst einen Apfelkuchen, eine Institution, über die sich beide Seiten freuen: Die Mädels (und Jungs) im Büro und ich, da ich so immer wieder einen Anlass zum Backen habe. Als wenn ich einen bräuchte... meistens reicht "ich hab jetzt Lust auf's Backen" völlig aus.
Den zweiten Apfel-Brownie-Kuchen habe ich dann noch mal für uns gebacken, weil der Kollegen-Kuchen so hüüübsch war und so guuut gerochen hat. Gut, dass ich's getan habe, denn viel besser kann man den Herbst, meine zumindest kulinarische Lieblingsjahreszeit, gar nicht einläuten.

Und nächste Woche gibt's dann was anderes, ohne Äpfel.
Wer schon jetzt was ohne Äfel sucht, wird bestimmt beim Sonntagssüß fündig, Fräulein Text ist unsere heutige Gastgeberin.





Apfel-Brownie-Kuchen
Passend für eine 26er-Springform. Für den "Kollegen-Kuchen" habe ich eine quadratische 30x30-Form genommen, damit der Kuchen besser in Brownie-typische Stücke geschnitten werden kann. Auf dem Bild sieht man den Kuchen aus einer 20er Springform, dafür habe ich 2/3 des Teigs hergestellt - alles auf 2 Eier berechnet.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Brauner Zucker lässt sich nicht so leicht ersetzen, allerdings soll Sukrin Gold eine gute Alternative darstellen. Puderzucker lässt sich gut durch Dextrose/Traubenzucker austauschen.**

Quelle: www.lecker.de

100g Butter
100g dunkle Schokolade
100g Walnüsse (oder Pecannüsse, oder gemischt)
200g brauner Zucker
75g Mehl
50g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
125g Crème fraîche
4 große Äpfel
2 TL helle Konfitüre oder Gelee
evtl. Puderzucker zum Bestäuben

:: Backofen auf 175°C vorheizen, Springform oder Backblech startklar machen.

:: Butter schmelzen.
Schokolade und Nüsse mittelgrob hacken.
Zucker, Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Vanillezucker mischen, gut rühren, damit sich auch die letzten Kakaoklümpchen auflösen.

:: Eier ordentlich schaumig schlagen, dann die geschmolzene Butter langsam einfließen lassen, unterrühren. Mit einem Holzlöffel die Mehl-Mischung unterrühren, bis sich eben so alles vermengt hat. Abwechselnd Crème fraîche, Nüsse und Schokolade unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben.

:: Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Viertel mehrfach tief einschneiden, das ergibt beim Backen die hübsche Fächerform. Schön dicht aneinander auf den Teig setzen und für insgesamt 45 Minuten backen.
Konfitüre oder Gelee eventuell erwärmen, glattrühren und die Äpfel damit nach 25 Minuten Backzeit glasieren, dann weiterbacken.
Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen, dann evtl. mit Puderzucker oder einer Mischung aus Puderzucker und etwas Kakaopulver bestäuben.



Donnerstag, 22. September 2011

Apfelgelee mit Thymian

Die Gravensteiner aus dem Garten meiner Eltern waren gerade verbraucht, da kam schon die nächste Ladung Äpfel, diesmal aus dem Garten der Schwiegereltern. Ich werde Euch also wohl noch eine ganze Weile mit apfeligen Rezepten erfreuen. Quitten gab es übrigens auch ohne Ende, also stellt Euch drauf ein... ;-))

Beim Apfelgelee mit Thymian bin ich ein Wiederholungstäter. Die erste Ladung habe ich ganz zaghaft und versuchsweise gekocht, das Ergebnis war aber so umwerfend köstlich, dass ich mich nun an eine größere Menge gewagt habe und allen nur zum Nachkochen raten kann, die irgendwie zwei Kilo Äpfel rumliegen haben und keinen Apfelkuchen mehr sehen können. Wenn bei Euch aber noch ein weiteres Kilo Äpfel rumliegt und Ihr durchaus noch Apfelkuchen sehen mögt, könnte ich am Sonntag auch noch was für Euch haben!

Das Gelee passt natürlich toll auf's Frühstücksbrot, hier in meiner Lieblingskombi mit Frischkäse, aber es schmeckt auch hervorragend auch zu Ziegenkäse. Der Thymian spielt sich nicht in den Vordergrund, unterstreicht aber die Frische des Apfels.

Übrigens kann man auf die gleiche Art und Weise auch ein feines Apfelgelee mit Vanille kochen - den Thymian einfach durch eine Vanilleschote ersetzen, oder zwei, wenn man einen intensiven vanilligen Geschmack haben möchte.



Apfelgelee mit Thymian
ergibt ca. 1400ml, stellt aber lieber ein zusätzliches Marmeladenglas bereit!

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept, aber die Versuchsreihe mit einem zuckerfreien Geliermittel geht im Sommer 2013 los!**

2kg säuerliche Äpfel
1,5l Wasser
Saft von 2 Zitronen, ca. 80ml
500g Gelierzucker 3:1
4 Zweige Thymian

Utensilien: 2 große Töpfe (oder 1 großer Topf und 1 große Schüssel), Sieb, Geschirrtuch, Rührlöffel, Schöpfkelle, Einfülltrichter und kleines Sieb.

:: Äpfel waschen und vierteln. Blüten- und Stielansatz herausschneiden, Kerngehäuse und Schale aber dran lassen, darin befindet sich sehr viel Pektin, was beim Gelieren hilft. Die Viertel noch mal halbieren und dann die Apfelstücke zusammen mit dem Wasser aufkochen und 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Das Sieb mit einem Geschirrtuch auslegen und über den zweiten Topf oder die Schüssel hängen. Die gekochten Äpfel mitsamt Flüssigkeit durch das Sieb gießen und sehr gut abtropfen lassen, kann durchaus 1 bis 2 Stunden dauern, bis alles abgetropft ist.

:: Währenddessen Gläser und Deckel sterilisieren.

:: Den Zitronensaft in einen Messbecher geben und mit dem aufgefangenen Apfelsaft auf 1200ml (oder die Menge, die Eure Gelierzuckerpackung für ein Gelee empfiehlt) auffüllen. Den Saft im Kochtopf mit Gelierzucker mischen, die Thymianzweige hinzufügen und alles zum Kochen bringen. 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei rühren-rühren-rühren. Gelierprobe machen: Entweder einen Tropfen auf einem kalten Teller geben und schauen ob es sofort geliert, oder den Rührlöffel aus dem Gelee nehmen und abtropfen lassen - wenn der letzte Tropfen geliert, ist es soweit.

:: Ein kleines Sieb auf den Einfülltrichter setzen (kann man auch weglassen, wenn einen die Thymianblättchen im Gelee nicht stören) und mit Hilfe von Kelle, Sieb und Trichter das Gelee auf die sterilisierten Gläser verteilen und sofort verschließen. Dahin stellen, wo sie nicht im Weg sind, abkühlen lassen und am besten die nächsten 1-2 Tage nicht bewegen.


::und hier noch die vanillige Variante:  Für das Apfelgelee mit Vanille eine Vanilleschote aufschlitzen, auskratzen und das Mark und die Schote mit Apfelsaft und Gelierzucker kochen wie oben beschrieben. Schote entfernen und Gelee auf die Gläser verteilen.

Dienstag, 20. September 2011

Hühnchen in Sambal-Marinade mit Süßkartoffeln

Der geneigte Leser wird ja unweigerlich mitbekommen haben, dass hier eher Grünzeug gekocht wird. Testesser und ich essen zwar nicht komplett vegetarisch, aber ziemlich. Das liegt nicht daran, dass wir kein Fleisch mögen, sondern daran, dass wir bei uns in der Umgebung (noch) keinen Biometzger gefunden haben. Hin und wieder schaffen wir es aber, am Wochenende einen Ausflug auf das Gut Wulksfelde zu machen und dort kaufen wir dann auch gern Fleisch ein. Die größte Schwierigkeit, die sich mir vor Ort jedes Mal stellt, ist die, den Gatten wieder aus dem Streichelzoo oder aus seinem Zwiegespräch mit wahlweise Eseln oder Schafen herauszulotsen. Ich werde einfach meine Taktik ändern müssen: Mann in den Streichelzoo abschieben (da kann er sich schon für die Zukunft üben, wenn sich mal Kinder einstellen) und selbst einkaufen gehen. Sowas klappt beim Thema "Klamotten" schon ganz gut.
Ich vermute allerdings, dass er sich diese Taktik schon seit langem zunutze gemacht hat, damit er um das lästige Einkaufen herum kommt...

Vom besagten Gut Wulksfelde kommt dieses Hühnchen, das Rezept kommt von der Homepage der Living at Home (und wurde leicht adaptiert). Vier Esslöffel Sambal Oelek muten erstmal viel an, wenn man allerdings das Mitteleuropäer-Sambal aus dem normalen Supermarkt nimmt, ist es viel weniger scharf als man denken möchte. Aber immer noch feurig genug!



Hühnchen in Sambal-Marinade mit Süßkartoffeln

für 4 Portionen

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Honig lässt sich aber gut durch Reissirup ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe).**


3-4 Süßkartoffeln (ca. 700g)
4 komplette Hühnchenkeulen, oder die entsprechende Menge an Unterkeulen
3 El Olivenöl
1 unbehandelte Orange (ersatzweise tut's auch Orangensaft, würde ich behaupten)
3 Knoblauchzehen
4 El Sambal oelek
2 El mittelscharfer Senf
50 ml Honig

2-3 EL Zitronensaft



:: Ofen auf 200°C vorheizen. Auf einem Backblech mit Alufolie zwei "Schalen" formen, so dass Huhn und Kartoffel getrennt voneinander gegart werden können. Oder zwei Auflaufformen nehmen.

:: Süßkartoffeln waschen und längs vierteln. Mit Olivenöl mischen, salzen und in eine "Schale" setzen.
Hähnchenkeulen am Gelenk halbieren, ebenfalls salzen und dann in die zweite "Schale" legen.
Beides zusammen etwa 45 Minuten im Ofen garen.

:: Die Orange waschen (sicher ist sicher) und fein abreiben. Knoblauch fein hacken. Orangenschale und Knoblauch mit Sambal oelek, Senf, Honig und Zitronensaft zu einer glatten Marinade rühren.
Das Hähnchenfleisch nach 30 Minuten Garzeit mit etwa 1/3 der Sambalsauce bestreichen.

:: Hähnchen mit den Süßkartoffeln anrichten. Mit der restlichen Sauce servieren.

Sonntag, 18. September 2011

Apple Caramel Cheesecake

Bei einigen Dingen reagiere ich wie der pawlowsche Hund. Bei Karamell zum Beispiel. Ich sabbere nicht, aber allein der Klang des Wortes "Karamell" löst Glücksgefühle aus. Auf's Eis kommt nie eine andere Sauce als Karamellsauce, wenn ich mal einen Latte Macchiato mit Sirup trinke, dann nur mit Karamell, im Café klaue ich Testesser jedes Mal die Karamellkekse von der Untertasse, und mein erster Versuch mit karamelliger Butterscotch-Sauce endete darin, dass ich sie quasi mehr oder weniger in einem Rutsch auflöffelte. (Das machen andere mit Nutella auch, insofern hatte ich nur minimale Gewissensbisse.)

Der Sprung zu "Karamell auf und im Kuchen" war also kein sonderlich großer. 


Die noch nicht komplett verbrauchte Apfelernte aus dem elterlichen Garten stand neben dem Karamell-Jieper Pate für diesen Apfelkuchen, der aber auch mit Birnen ganz wunderbar funktioniert. Im ersten Versuch nahm ich guten deutschen Quark, allerdings war mir der Kontrast zwischen säuerlichem Quark und süßem Karamell dann fast stark, der klassische Cheesecake mit Frischkäse funktioniert da meines Erachtens besser.

Das Rezept ist eine bunte Mischung aus Eigenkreation und Inspiration durch die Cheesecakes aus dem Buch "Cake Days", die Butterscotch-Sauce habe ich mir bei smitten kitchen und bei Nicky Stich abgeschaut.
Der Kuchen braucht ein bisschen Zeit, für den dringlichen Karamell-Jieper würde ich empfehlen, die übrig gebliebenen Kekse vom Karamellkeksboden direkt aus der Packung zu naschen.

Kaaaaaaraaaaaamellllllllllll. Himmlisch.

Apple Caramel Cheesecake

für eine 20er Springform
Braucht ca. 4 Stunden zum Abkühlen und Festwerden! 

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich aber gut durch Dextrose/Traubenzucker oder (für die Butterscotch-Sauce durch Reissirup) ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe). Allerdings ist er durch die Kekse nicht komplett zuckerfrei.**

Für den Keksboden:
100g Karamellkekse (die braucht man nicht mühsam im Café einzeln zu sammeln, die gibt es zum Glück auch im Supermarkt in der 250g Packung von Lotus)
30g Butter

Für die Füllung:
1 großer Apfel, ca 200g
1 EL Butter
1 EL brauner Zucker
4 Packungen Frischkäse, 800g
100g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
3 große Eier

Für die Butterscotch-Sauce:
60g Butter
150g Sahne
100g brauner Zucker
1 Prise Salz
Mark einer 1/2 Vanilleschote

:: Backofen auf 160°C vorheizen und die Backform vorbereiten: Den Boden mit Backpapier auskleiden, dann 2 Streifen Alufolie kreuzweise übereinanderlegen, die Backform in die Mitte setzen und die Alufolie um die Form herum festbasteln. Sinn und Zweck der Aktion: Da der Kuchen im Wasserbad gebacken wird, wird durch die Folie verhindert, dass Wasser in die Backform gelangt.
Eine große Auflaufform oder eine ausreichend tiefe Fettpfanne bereitstellen.

:: Karamellkekse im Blitzhacker oder mit Gefriertüte und Nudelholz fein zermahlen.
Butter schmelzen, die Brösel einrühren, bis sich eine krümelige, gleichmäßige Masse ergibt. Diese auf den Boden der Springform verteilen und gut andrücken. Zur Seite stellen.

:: Apfel schälen, vierteln, entkernen und in 12-16 gleichmäßige Schnitze schneiden.
Butter und Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis der Zucker anfängt zu schmelzen, dann die Äpfelschnitze hineinlegen und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten von jeder Seite karamellisieren. Kurz abkühlen lassen und dann die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Keksboden verteilen.

:: Frischkäse, Zucker und Vanille verrühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Das Zucker-Butter-Gemisch, in dem die Äpfel karamellisiert wurden, unter die Frischkäse-Creme rühren.
Die Masse vorsichtig auf dem Keksboden und den Apfelscheiben verteilen.

:: Die Springform samt Alu-Mäntelchen in die Auflaufform oder die Fettpfanne stellen, alles zusammen in den Ofen schieben und dann soviel heißes Wasser in Auflaufform oder Pfanne gießen, dass die Springform mindestens bis zur Hälfte im Wasser steht.

:: Etwa 60 Minuten backen, bis sich die Quarkmasse leicht fest anfühlt (ein bisschen wabbelt sie trotzdem noch). Dann den Kuchen herausnehmen, in der Form auskühlen lassen und anschließend für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit er richtig fest wird.

:: Die Butterscotch-Sauce anrühren: Dazu alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze 5-10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht sämig ist. Leicht abkühlen lassen, probieren und eventuell mehr Salz oder noch etwas Vanille dazugeben und dann komplett auskühlen lassen. (Hält sich fest verschlossen im Kühlschrank übrigens ein paar Wochen und schmeckt himmlisch zu Eis.)

:: Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen, wieder etwas auf Raumtemperatur bringen und dann mit der Butterscotch-Sauce bestreichen. Anschneiden und zusammen mit mehr Sauce servieren.

Donnerstag, 15. September 2011

Gefüllte Muschelnudeln mit Mangold und Ricotta

Meine Kollegin hat mir neulich eine Tüte Mangold aus ihrem Garten mitgebracht. Da sie das schon ein paar Tage vorher angekündigt hatte, konnte ich in aller Ruhe nach einem Rezept suchen und hatte mich dann für Jamie Olivers "Awesome Spinach Ricotta Cannelloni" entschieden. Bei vielen Dingen kann man Mangold und Spinat ja identisch verwenden.
Zwischen  Rezeptfindung und dem tatsächlichen Kochvorgang fand dann aber ein Besuch bei "Cuisinette" statt, einem ganz entzückenden Feinkostladen in der Alsterdorfer Straße in Hamburg. Dort habe ich eine Packung großer Muschelnudeln erworben, die ich auf vielen anderen Blogs schon bewundert hatte, aber nirgendwo wirklich finden konnte.
Nun kam der Mangold, und mit ihm die Entscheidungsschwierigkeit. Cannelloni? Conchiglioni? Jamie? Neues Rezept suchen? Wieso sage ich sonst jedem, dass Kochen doch eigentlich einfach sei???

Am Ende ist es eine Mischung geworden: Die Muschelnudeln wurden gefüllt mit einer leicht veränderten Version von Jamies Ricotta-Füllung, aber dann ohne bedeckende "white sauce" in Tomatensugo gegart.
Ein perfekter Magenwärmer an einem regnerischen und kühlen Septemberabend!

Gefüllte Muschelnudeln mit 

Mangold und Ricotta


2 Köpfe Mangold
3 Knoblauchzehen
Öl, Butter
Muskatnuss
250g Ricotta
2 Handvoll frisch geriebener Parmesan, schätzungsweise 75g
2 EL Sahne
2-3 EL Weißwein
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 Zwiebel
2 Zweige Basilikum
Muschelnudeln - ca. 300g, je nach Auflaufform-Größe

:: Mangold gut waschen, mindestens 2 Mal, bis alle Sandkörner entfernt sind. Die Stiele entfernen, die Blätter groß zupfen und trockenschleudern. (Mein Trockengewicht ergab dann nur knapp 200g, war aber völlig ausreichend.)

:: 2 Knoblauchzehen pellen und in feine Scheiben schneiden.
In einer großen Pfanne oder einem weiten Topf einen Spritzer Öl und ein kleines Stückchen Butter geben, die Knoblauchzehen direkt darein geben und die Pfanne heiß werden lassen. Wenn der Knoblauch weich ist, nach und nach die Mangoldblätter dazugeben und zusammenfallen lassen. Etwa 5 Minuten unter häufigem Wenden garen, wobei der Mangold auf eine überraschend kleine Menge zusammenschrumpft. Dann in eine größere Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

:: Währenddessen in der Pfanne die Tomaten-Basis zubereiten: Nach der "faulen Methode" habe ich hier auch lediglich die gehackten Tomaten in die Pfanne gegeben, eine leere Dose mit Wasser gefüllt und hinzugefügt, die Zwiebel geschält und halbiert und mit der übrigen, gepellten Knoblauchzehe und dem Basilikum 15 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend die Zwiebeln herausfischen, gut mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Auflaufform umfüllen. Die Sauce kann recht flüssig sein, beim Backen dickt sie noch ein.

:: Den Backofen auf 200°C vorheizen.

:: Den abgekühlten Mangold kräftig ausdrücken, die austretende Flüssigkeit in der Schüssel lassen. Mangold mittelfein hacken - hierbei darauf achten, dass die Blätter auch wirklich durchgeschnitten werden, sonst hängen sie weiterhin aneinander und lassen sich schlecht in die Nudeln füllen.
Zurück in die Schüssel geben und den Ricotta und eine Handvoll Parmesan unterrühren. Sahne und Wein dazugeben, gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer und einer großzügigen Prise Muskatnuss würzen.

:: Mit einem Spritzbeutel (oder einem umfunktionierten Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) die Mangold-Ricotta-Masse in die Muschelnudeln füllen und die Muscheln dann auf die Tomatensauce setzen, schön eindrücken. Mit dem Löffel befüllen geht sicherlich auch.
Ich habe den restlichen Parmesan gleich darübergeben, bei USA kulinarisch wird empfohlen, die Nudelnester erstmal ohne Käse und unter einer Alufolien-Haube zu backen und erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Käse über die Nudeln zu streuen.
Welche Methode man auch immer wählt: Die Nudeln müssen 40 bis 45 Minuten im Ofen backen.

:: Vor dem Servieren etwa 5 Minuten setzen lassen.



Dienstag, 13. September 2011

Auberginen-"Bruschetta"

Auf der Tour durch's weltweite Netz finde ich oft Gerichte und Rezepte, die ich sofort ausprobieren will. Soforttt. Auf der Stelle. Wenn ich Glück habe, sehe ich dese Dinge an einem späten Freitag nachmittag, während ich mental den Wocheneinkauf plane. Und wenn ich richtig Glück habe, dann besteht das "haben wollen. jetzt!"- Gericht auch noch aus Zutaten, die sowieso meistens zu Hause sind.

So begab es sich letzte Woche, als Deb von smittenkitchen.com ihrem Blog ein Update verpasste und ich in den Bildschirm beißen wollte. So simpel! So genial! Und mit Auberginen!!! Bruschetta gibt es bei uns immer dann, wenn es schnell gehen muss und mir nix anderes einfällt, und das ist häufiger als gedacht, so sehr es mich auch schmerzt, das zuzugeben. Insofern war ich war komplett begeistert von der Idee, das Brot durch Auberginenscheiben zu ersetzen.
Ein klarer Fall von "veni, vidi, vici." Oder: Gesehen, gekocht, gebloggt.

Und viel mehr als "mmmhhhh.... oooohhhhh..... aaaaaaaaah..... mmmmhhh!" fällt mir dazu auch nicht ein. Reicht ja auch. Bis auf die Tatsache vielleicht, dass ich mich jedes Mal beömmeln könnte, wenn jemand beim Italiener "Bruh-schedda" bestellt. Ja, ich kenne solche Leute! Die bestellen auch "Gnotschi"!



Auberginen-Bruschetta

Veni hin, vidi her - ich habe die Minze des Originalrezepts durch Petersilie und den festen Ricotta durch Feta ersetzt, und würde beim nächsten Mal noch ein paar geröstete Pinienkerne für den "Crunch" darüberstreuen, ebenso kann ich mir gut vorstellen, die Auberginen mit etwas Knoblauch zu bestreichen.


2 Auberginen
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
2 EL Weiß- oder Rotweinessig
5 Tomaten
3 Zweige glatte Petersilie
1 EL Kapern
Salz, Pfeffer
100g Feta

:: Backofen auf 250°C vorheizen, am besten inklusive des Backblechs.

:: Auberginen waschen und dann in Scheiben schneiden, etwa 1,5 bis 2 cm dick.
Backblech mit 1-2 EL Öl bepinseln und die Auberginenkreise nebeneinander auf das Blech legen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und etwa 20 Minuten im Ofen rösten. Die Scheiben sollten sich dann einfach vom Backblech lösen und unten dunkel sein. Falls nicht, noch ein paar Minuten weiter rösten. Danach die Auberginenscheiben umdrehen, die jetzt obere Seite mit Salz und Pfeffer bestreuen und weitere 10 bis 12 Minuten backen, bis beide Seiten braun sind.

:: Währenddessen den Salat zubereiten. Zwiebel schälen und fein hacken, dann ein einer Schüssel mit dem Essig mischen und etwas stehen lassen. Tomaten halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben. Petersilie waschen und fein hacken, zusammen mit den Kapern zum Salat geben. Einen Schuss Olivenöl unterrühren und mit Pfeffer abschmecken - mit Salz war ich sehr vorsichtig, da sowohl die Kapern als auch der Feta recht salzig sind.

:: Die gerösteten Auberginenscheiben auf eine große Platte legen und jeweils 1 EL Tomatensalat auf die Scheiben geben. Sofort servieren. Das geröstete Brot, das normalerweise die Basis für die Bruschetta bildet, kann hierbei eine sehr passende Nebenrolle spielen.

Sonntag, 11. September 2011

Whoopie Pies mit Kirsch-Sahne-Füllung

... und nichts läuft, wie es soll. *grrrr*

Whoopie Pies stehen auf meiner Backliste, seit ich das Buch "The Hummingbird Bakery Cake Days" geschenkt bekommen habe. Die kleinen Ufos mit Cremefüllung waren mal eine willkommene Abwechslung zu den sonst heißgeliebten Cupcakes.
Ebenso schmachte ich aber auch schon seit Wochen das Foto vom "Forêt-Noire" aus Kathreinerles Photisserie an. Genauer gesagt schmachte ich alle Fotos von ihrem Blog an, aber diesen Kuchen ganz besonders.
Nun wollte ich unbedingt Whoopie Pies backen und ebenso unbedingt den Forêt Noire... und dachte großmäulig, na is ja allet super, machste eben eines aus beidem. Und damit begann die Katastrophe. (Mein Mann findet die Dinger trotzdem lecker, aber über mein konstantes Fluchen hat er schon sehr gelacht.)


Whoopie Pies sind nicht sonderlich kompliziert zu backen, aber sie sind aufwändig: Milch und Joghurt erst in einer Schale verrühren und dann zum Teig zugeben. Butter schmelzen. Trockene Zutaten in eine Schüssel sieben, vermischen und dann in Schüben zum Teig geben. Ehe ich mich versah, hatte ich neben der Rührschüssel 3 weitere Gefäße eingesaut.
Die Whoopie Pies gingen super auf, könnten aber etwas saftiger sein, im Gegensatz zu anderen Schokoladenkuchen fand ich sie recht trocken. Ich hoffte daher auf die Füllung.

Die Kirschfüllung war kein größerer Akt, aber dann kam die Sahne. Die blöde, olle, dämliche %!(&$)§-Sahne. Zunächst bildete sie beim Schlagen hübsche Schaumkrönchen, wurde halbsteif - und dann auf einmal wieder flüssig. Selbstredend hatte ich keine weitere Packung Sahne im Kühlschrank, und eine frühere, bittere Erfahrung hatte mich gelehrt, dass die Tanke ein paar Häuser weiter keine Sahne führt. Irgendwann, nachdem ich die halbe Küche mit Sahnetröpfchen eingesprüht hatte, sah ich meine Niederlage ein, rührte die Creme Fraîche unter und hob alles unter die Kirschen.

Dass der obere Whoopie bei der Fotosession dann auch noch einen Abgang gemacht hat, lag wohl einfach in der Natur der Dinge.




Whoopie Pies mit Kirsch-Sahne-Füllung

Für ca. 8 Ufos

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe). Allerdings ist in den Schattenmorellen auch Zucker enthalten.**

Ich folge in der Rezeptbeschreibung dem Backbuch, es steht Euch natürlich frei, den Prozess zu vereinfachen. Da der Kuchen aber eigentlich ein Standard-Schokoladenkuchen ist, sollte es eigentlich kein Problem sein, die Butter nicht zu schmelzen, sondern direkt und weich unterzurühren, und den Joghurt ohne Verrühren mit der Milch direkt aus dem Becher hineinzukippen. Oder das Mehl gleich in die Rührschüssel zu sieben...

75g Butter
1 großes Ei
120g Zucker (im Buch sind's 150g)
125g Naturjoghurt
25ml Milch
1 Pck. Vanillezucker 
200g Mehl
3 EL Kakaopulver (im Buch wollen sie 80g haben, das wäre aber 1/3 einer handelsüblichen Kakaopulver-Packung, das war selbst mir zu viel)
1 knapper TL Natron
1/4 TL Backpulver
1 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht ca. 400g)
2 TL Speisestärke 
1 Prise Pfeffer
250ml Sahne
1 Prise Zucker
50 g Creme Fraîche
nach Belieben fein gehackte bzw. geriebene dunkle Schokolade

:: Butter schmelzen. (Vereinfachungstipp: einfach bei Raumtemperatur sehr weich werden lassen.)

:: Ei und Zucker mixen, bis die Masse ihr Volumen deutlich vergrößert hat und hell wird. Joghurt und Milch verrühren (oder auch nicht...) und zusammen mit dem Vanillezucker zur Ei-Masse geben und unterrühren. Geschmolzene (oder weiche) Butter einrühren und alles gut vermischen.

:: Mehl, Kakao, Natron und Backpulver in eine Schüssel sieben und mischen, dann in 2 Schüben zum Teig fügen und jeweils gut unterrühren. (Allerdings sehe ich kein Problem, die trockenen Zutaten direkt im über die Schüssel gehängten Sieb zu mischen...) Den Teig für 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

:: Währenddessen den Ofen auf 170°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. (Ich habe nur 1 Backblech benutzt und damit 2 Chargen gebacken, so konnte die eine bereits auskühlen, während die andere noch buk.)

:: Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, Saft auffangen.
Die abgetropften Kirschen in einem Topf ohne weitere Flüssigkeit erhitzen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dabei die Prise Pfeffer unterrühren. Wie Kathreinerle sagt, schmeckt man den Pfeffer später nicht raus, aber der Kirschgeschmack wird verstärkt. 3 EL vom Kirschsaft mit Speisestärke glattrühren und zu den Kirschen geben. Eindicken lassen und abkühlen.

:: Pro Backblech 8 Teigklekse auf das Blech setzen, entweder mit dem Löffel oder mit der Spritztülle - letzteres sorgt natürlich für gleichmäßigere Kreise. Die Klekse sollten etwa 4-5 cm groß sein, dabei genügend Abstand lassen, da sie noch etwas in die Breite gehen. Ca. 10-12 Minuten backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

:: Sahne steif schlagen, dabei Zucker einrieseln lassen. Anschließend die Creme Fraîche vorsichtig unterrühren.

:: IDEALERWEISE (*grrrr*) sieht die Schichtung jetzt so aus: Whoopies gleicher Größe und Form zu Paaren paaren. Auf das untere Whoopie einen Klacks Sahne geben, liebevoll einige Kirschen daraufsetzen, noch einen ganz kleinen Klacks Sahne obendarauf und eventuell ein paar Schokoladen-Raspel. Dann mit dem Deckel-Whoopie zudecken.
Nicht so idealerweise - oder weil man zu der Sorte gehört, die Kartoffeln und Soße auch am liebsten zu Brei matschen *öhm* - Kirschen und Sahne vemischen und auf den unteren Whoopie streichen, dann den oberen Whoopie darüberklappen.


Donnerstag, 8. September 2011

Kürbis-Chutney

Zu kaum einer anderen Zeit im Jahr macht es mir mehr Spaß, mein Obst und Gemüse direkt auf dem Wochenmarkt zu kaufen als im Spätsommer und Frühherbst. Die Farben sind unglaublich, das Angebot groß, und die Preise sehr günstig. Das alles zusammen kommt meiner Herbst-Leidenschaft sehr entgegen: Einkochen und konservieren. Alles, was irgendwie ins Glas passt, fasziniert mich, und sei es nur der Optik wegen. Bisschen oberflächlich? Naja, vielleicht, aber der Inhalt ist ja auch nicht zu verachten, und in den nächsten Wochen muss ich mir um Mitbringsel oder kleine Geschenke keine Gedanken machen, denn das Regal ist voll mit hübschen und lecker gefüllten Gläsern.

Kürbis-Chutney ist (wie eigentlich alle Chutneys und Relishes) eine ziemliche Schnippelei, bei der ich mir wünschte, doch endlich mal auf die honigsüßen Worte der Marktverkäufer und - jaaaaaaaaa! - der unglaublichen Werbung in den Homeshopping-Kanälen zu reagieren und diese Wunderwaffe zu kaufen: den Maxx Cuisine superduper Obst- und Gemüseschneider. Oder gleich den Salat Chef? Himmel, ich liebe diese TV-Werbesendungen. Ohne Schmarrn, ich könnte stun-den-lang zugucken, und wenn Testesser nicht da ist, mache ich das machmal auch. Das ist die perfekte Unterhaltung beim Bügeln. Am liebsten sind mir die amerikanischen Spots. Diese schlechten Schauspieler! Diese miesen Übersetzungen! Die komischen deutschen Stimmen, die darüber gelegt werden! Wundervoll!!!
"Caaaaaaaathy, das ist ja unglaublich!"
"Ja, ich weiß, Aaalan, es ist fan-tas-tisch! Und weißt Du was, Alan, damit können wir noch viel mehr machen!"
"Nein, Cathy, sag bloß! Das ist großartig!"
"Doch, doch, Alan - der Gemüseschneider kann sogar Haare schneiden! Und staubsaugen! Und Betten machen!"
"Caaaathy, das ist ja UNGLAUBLICH!"

Äh, wo war ich?
Ach ja. Kürbis-Chutney. Schnippelarbeit. Perfekt für regnerische Herbstsonntage.



Kürbis-Chutney


**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Gelierzucker lässt sich hier aber gut durch Apfelpektin (z.B. aus dem Reformhaus) und eine entsprechende Menge Reissirup ersetzen. Einfach auf die Mengenangabe der Pektinpackung achten.**

für 6 Gläser à 250ml
aus "Marmeladen & Gelees" von Hans Gerlach, wie immer mit meinen Adaptionen.

1kg Kürbisfleisch, der komplette Kürbis wog in etwa 1,5kg. Als Kürbissorte ist Hokkaido eine sichere Bank, jeder andere aromatische Kürbis eignet sich aber auch.
2 Zwiebeln
100g Ingwer
2 Knoblauchzehen
200g Zucker
2 EL Öl
Chili - Menge nach Belieben, 1 Espressolöffel ergibt eine ordentliche Schärfe, vielleicht lieber mit 1 Prise beginnen.
500ml Orangensaft
200ml Weißwein
Saft von 2 Zitronen 
Salz

:: Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden, Kantenlänge sollte in etwa 1/2 cm sein. Wer kein Wundergerät aus dem TV Shop, sondern wie ich nur ein großes scharfes Messer besitzt, der macht's am besten auf diese Weise: die Kürbishälften in 1/2 cm schmale Scheiben schneiden, diese dann längs in 1/2 cm breite Streifen schnitzen und dann, Wunder oh Wunder, wiederum in 1/2 cm breite Stückchen zerteilen. Würfel. Identische Kantenlänge. Muss ja.
Zwiebel fein hacken (Kantenlänge: egal. klein.).

:: Ingwer und Koblauch ebenfalls klein hacken. Mit dem Zucker zu einer Paste vermengen. Das geht am einfachsten im Blitzhacker oder einem ähnlichen Gerät, bei mir ging's im Mörser, wobei ich den Zucker nach und nach zugegeben habe.

:: In einem großen, weiten Topf oder einer großen Schmorpfanne das Öl erhitzen. Kürbis- und Zwiebelwürfel darin unter Rühren etwa 5 Minuten braten. Die Knoblauch-Ingwer-Zucker-Paste dazugeben, unter erneutem Rühren weitere 3 Minuten garen, dabei löst sich der Zucker auf. Anschließend Chili, Orangensaft und Wein dazugeben und alles 20 Minuten lang köcheln lassen. Die Konsistenz sollte dann marmeladig sein, allerdings nicht zu trocken, da das Gemüse beim Auskühlen noch mal ordentlich Flüssigkeit aufsaugt. Im Zweifelsfall noch einen Schluck Orangensaft oder Wein hinzugeben.

:: Zitronen auspressen und in den Saft unterrühren. Etwas einkochen lassen. Dann das Chutney mit Salz abschmecken und sofort in sterilisierte Gläser füllen und mit ausgekochten Deckeln verschließen.

Haltbarkeit:etwa 6 Monate, bei dunkler und kühler Lagerung.
Labels: hab ich mir ganz ungeniert bei Nicole Stichs Blog Delicious Days abgeschaut. Ich mag es, wenn alle "Produktionen" eines Jahres die gleichen Labels haben. Freakig? Ja, absolut! Aber auch totale Arbeitserleichterung, da ich mir nicht x verschiedene Designs ausdenken muss. :-) Übrigens: Nicoles "Spicy Tomato Jam" geht piep-einfach und schmeckt einfach fantastisch!



Dienstag, 6. September 2011

Krabbensuppe mit Erbsen

Krabbeeeeeen! Frische Nordseekrabbeeeen! 
Auch wenn sie auf dem Foto nicht zu sehen sind, da die Biester in der Suppe umgehend auf Tauchgang gegangen sind, da sind reichlich Krabben in der Suppe und die ganze Sache schmeckt auch ordentlich krabbig, dank echter Krabbenbutter (wie oft kann man in einem Satz das Wort "Krabbe" unterbringen?)

Aber von Anfang an. Neulich fand ich bei Eatsmarter diese Suppe und scrollte gleich ganz aufgeregt zur Zutatenliste. Diese enthielt Krabbenbutter, was ich (shame on me!) noch nie gehört hatte. Ich konnte mir aber in etwa vorstellen, wo ich die im Supermarkt finden könnte und begann meine Suche danach. Und würde heute noch danach suchen, wenn ich nicht irgendwann genervt abgebrochen hätte, denn alles, was mir angeboten wurde, waren komische Aufstriche mit irgendwelchen ominösen Zutaten, die ich nicht in der Suppe haben wollte, nääää. Ein bisschen Google-Kung Fu ergab aber schnellstens, dass Krabbenbutter überraschenderweise aus Krabben und Butter besteht, weswegen selbermachen wirklich kein Ding war.

Ich bin im Moment ein bisschen butterlastig, ich weiß. Aber wem erzähle ich da was Neues, Butter ist nun mal ein fantastischer Geschnacksträger und -verstärker. Hat halt ein paar Kalorien mehr als Mononatriumglutamat. :-)



Krabbensuppe mit Erbsen

für 4 Teller

2 Karotten
100g Knollensellerie
1 kleine Stange Lauch
800 ml Gemüsebrühe (oder Fischfond, wie EatSmarter empfiehlt, aber gekaufter Fischfond ist meistens.... naja, reden wir nicht drüber)
1/2 TL Anissamen
200g Krabben
20g weiche Butter
1 TL gehackte Zwiebeln
1 gehäufter EL Mehl
3 TL Tomatenmark
100g Erbsen (TK)
50ml Sahne
2 TL gehackter Dill
Salz
Cayennepfeffer

:: Karotten und Sellerie schälen und in Scheiben schneiden. Lauch putzen und ebenfalls klein schneiden. Alles zusammen mit 300ml Wasser, Gemüsebrühe oder Fischfond und Anissamen aufsetzen. Zum Kochen bringen und dann etwa 20 Minuten leise köcheln lassen.

:: In der Zwischenzeit die Krabbenbutter vorbereiten: 20g Krabben mit der Butter, den gehackten Zwiebeln und einer Prise Salz fein pürieren. Tomatenmark und Mehl unter die Krabbenbutter rühren.

:: Ein Sieb über einen zweiten Topf hängen und die Gemüsebrühe darübergießen. Das Gemüse etwas gegen das Sieb "ausquetschen", dann zur Seite stellen oder entsorgen oder wegnaschen.

:: Die Brühe erneut aufkochen, dann die Krabbenbutter-Mehl-Mischung angießen und unter ständigem Rühren so lange kochen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind, ca. 3 Minuten. Dann die Erbsen hinzufügen und die Sahne einrühren. Die restlichen Krabben und den gehackten Dill dazugeben und ein paar Minuten ziehen lassen.

:: Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken und dann mit kräftigem Schwarzbrot servieren, selbstgebackenes ist natürlich am allerbesten. Und wer (wie ich) natürlich viel zu viel Krabbenbutter fabriziert hat, kann diese auch auf besagtes Brot schmieren.

Sonntag, 4. September 2011

Rustikaler Apfelkuchen

Die Apfelbäume im Garten meiner Eltern hängen voll mit Äpfeln, mit Gravensteinern, mit Cox Orange und Rotem Astrachan. Gravensteiner sind meine allerliebsten Lieblingsäpfel, leider bekommt man sie außerhalb von regionalen Wochenmärkten selten, da die Sorte etwas anspruchsvoll ist und die Ernte eher unregelmäßig und unberechenbar ausfällt. Aus irgendeinem glücklichen Grunde fühlt sich der Gravensteiner bei meinen Eltern aber pudelwohl und trägt auch dieses Jahr reichlich. Beim letzten Besuch haben wir ganz ungeniert kiloweise Fallobst in unser Auto geladen, und nun sind wir inmitten der apfeligen Zeit. Einen ersten Apfelkuchen haben meine Kollegen schon bekommen, Apfelgelee mit Thymian habe ich auch bereits gekocht, und dieses Wochenende bekommt einen saftigen Apfelkuchen, der endlich mal mehr Äpfel als Teig hat, denn leider kommt bei vielen Apfelkuchen mit Rührteig das Obst zu kurz.
Ich war beim Rühren des Teigs erst versucht, noch Zimt daran zu geben, allerdings habe ich mich dann nur auf Vanille beschränkt, was ganz dezent und un-herbstlich war.

Ach ja: ich will einen Garten mit Apfelbäumen! Haste gehört, Fee?




Rustikaler Apfelkuchen

Für eine Springform von 20-22cm Größe - für die 26er Springform 3 Eier und die entsprechende Menge der anderen Zutaten nehmen.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich aber gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe).**

2 Eier
120g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

60ml neutrales Pflanzenöl
4 größere Äpfel
100g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
2 TL Backpulver
120 ml Milch

Puderzucker zum Bestäuben


:: Backofen auf 180°C vorheizen und die Springform vorbereiten.

:: Eier, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig schlagen, dann das Öl langsam einfließen lassen und gut unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch einrühren, bis sich die Masse eben so verbunden hat und keine Mehlklumpen mehr vorhanden sind.

:: Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. In den Teig einrühren, so dass alle Stückchen mit Teig bedeckt sind.

:: In die Springform füllen und 60 Minuten backen. Mein Kuchen wurde nach der Hälfte der Backzeit schon ziemlich goldbraun, also habe ich ihn mit Alufolie abgedeckt. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


Immer wieder Sonntags: nicht vergessen, hier zu klicken, bei der Initiative Sonntagssüß - heute beim Fräulein.


EDIT: Als "Lagerkuchen" eignet er sich leider nicht so wirklich, besonders nicht für die Lagerung im Kühlschrank, wie ich heute festgestellt habe. Die leichte Klitschigkeit vom frischen Kuchen wird zur ziemlichen Matschigkeit, wenn er im Kühlschrank durchzieht.
Also in der kleinen Form backen und gleich am ersten Tag mit ordentlich Schlagsahne genießen!


Freitag, 2. September 2011

Tomatensauce für ganz Faule

Ab sofort werde ich öfter ganz faul sein, wenn es um Tomatensauce geht. Diese ist so gut, da frage ich mich wirklich, warum ich mich all die Jahre mit dem Hacken von Zwiebeln und sonstigen Zutaten befasst habe?! (Und wahrscheinlich der halben Bloggerszene um etwa, öh, 5 bis 8 Jahre hinterher hinke? Besonders, wenn die alle schon wieder eine neue Zubereitungsart gefunden haben, wie hier bei Deb von smittenkitchen.)

Es braucht nur 3 Zutaten - 4, wenn man Salz als Zutat zählt - und 45 Minuten Zeit, um die Pasta der Wahl mit der pursten und simpelsten Sauce aller Zeiten zu krönen.

Und ich bekenne mich auch schuldig, die gesamte Soßenmenge allein verdrückt zu haben, zuletzt pur aus dem Topf gelöffelt, obwohl ich eigentlich einen Teil einfrieren wollte. Ein Rezept zum Glücklichsein von Marcella Hazan, der großen alten Dame der italienischen Küche.

Beim nächsten Mal werde ich noch eine Knoblauchzehe und etwas Basilikum mitkochen, Versuch mach kluch.





Pure Tomatensauce mit Zwiebeln und Butter


Wie bei allen Rezepten mit minimaler Zutaten-Anzahl kommt es auf die Qualität an. Bei den Tomaten würde ich also lieber ein paar Cent mehr ausgeben. Meinen ersten Versuch habe ich mit Kirschtomaten von MUTTI gestartet, die waren allerdings nicht geschält. Es ergab die köstlichste Sauce von Welt, aber hinterließ einiges an Tomatenschalen. Ermessenssache.

800g ganze geschälte Tomaten aus der Dose
1 Gemüsezwiebel
70g Butter (oder eben ein dickeres Stückchen, wenn man die Waage nicht herausholen will)
1 großzügige Prise Salz

:: Zwiebel pellen und quer halbieren.

:: Alle Zutaten, so wie sie sind, in einen großen Topf geben und bei kleiner Hitze zum Köcheln bringen. Hin und wieder umrühren und die Tomaten dabei am Topfrand zerdrücken. Ca. 45 Minuten sanft simmern lassen, dann die Zwiebelhälften entfernen und durch ein Sieb passieren. Noch einmal final abschmecken.

:: Mit Pasta mischen und evtl. mit Parmesan bestreuen. Fertig.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...