Und dann.... dann war ausgerechnet das Familienrezept für versunkenen Apfelkuchen unauffindbar. Dazu muss man sagen, dass in unserer Familie niemand so richtig dazu neigt, Rezepte aufzuschreiben, und wenn doch, dann entsteht das, was man landläufig eine "lose Blattsammlung" nennt. Ich bin da keine Ausnahme, auch wenn ich mich zwinge, Rezeptzettel in einem Ordner abzuheften - aber offensichtlich war diese Ordnung wohl nicht bis zum Apfelkuchen-Rezept vorgedrungen. Keines meiner Koch- und Backbücher konnte mir etwas Adäquates anbieten, bis ich zu einem älteren Buch von Donna Hay griff und dort das Rezept für Zimtapfelkuchen mit saurer Sahne fand. Treffer!
Der Kuchen ist durch den verwendeten Sauerrahm unglaublich saftig, und die mit Zimt, Mandeln und braunem Zucker eingepuderten Apfelscheiben sind der Kracher. Ehrlich gesagt habe ich die Suche nach dem Familienrezept vorerst ad acta gelegt, mit diesem Kuchen habe ich einen mehr als würdigen Ersatz gefunden.
Zimtapfelkuchen mit saurer Sahne
nach Donna Hay, Herrlich aromatisch (Neuauflage als "Gewürze & Aromen")für die 20er Springform - bei einer 26er Form 3 Eier nehmen und alles andere entsprechend erhöhen
120g weiche Butter
120g Zucker
2 TL Zimt
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g saure Sahne
180g Mehl
3 TL Backpulver
Belag:
2 große, säuerliche Äpfel
3 EL Mehl
3 EL gemahlene Mandeln
3 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
:: Backofen auf 180°C vorheizen. Spingformboden mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten.
:: Butter, Zucker und Zimt schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, dann Vanilleextrakt und saure Sahne untermixen. Mehl und Backpulver mischen und über den Teig sieben, verrühren, bis sich gerade alles vermengt hat. In die Springform füllen
:: Die Rührschüssel ausspülen und dann darin Mehl, Mandeln, braunen Zucker und Zimt verrühren. Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in die Mischung geben und vorsichtig unterheben, so dass die Äpfel gut bestäubt sind. Auf dem Teig verteilen, mit der restlichen Zucker-Mischung großzügig bestreuen und ca. 60 Minuten backen.
Das hört sich lecker an! Zimt und Apfel ist eine tolle Kombination :)
AntwortenLöschenViele liebe Grüße
Sandra
Das hört sich zu gut an. Zimt und Apfel ist so eine großartige Kombination. Das Rezept ist mal direkt auf die Nachbackliste gewandert und muss unbedingt noch in der kalten Jahreszeit umgesetzt werden.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anne
Zimt und Apfel ist was ganz wunderbares.... egal wie mies das Wetter, wie schlecht die Laune, wie schlimm das Fernsehprogramm - der Geruch von Zimt macht alles wieder gut!
AntwortenLöschenHmmm! Das hört sich richtig lecker an und sieht auch noch so toll aus! :)
AntwortenLöschenlecker, danke für das Rezept! Vielleicht probierst du ja auch mal Krümelmonster aus wie wir :)
AntwortenLöschenLG
www.vidanullvier.blogspot.com
Hui, die sind ja cool blau, Eure Krümelmonster! Super Idee für einen Kindergeburtstag! Wo krieg ich jetzt schnell ein paar Kinder her?!
AntwortenLöschenWow, sieht das aber oberlecker aus!!! Und die Kombi Apfel - Zimt mag ich so gern. Das ist was Leckeres für die kuscheligen Wintertage, kommt auf die Liste und wird demnächst nachgebacken.:-)))) Danke fürs Rezept!
AntwortenLöschenLG
Moni
Wow, der klingt phantastisch. Und das mit den Zetteln kenn ich...:-)
AntwortenLöschenWow, der sieht lecker, locker aus!!!
AntwortenLöschenL G
Irène