Dienstag, 28. August 2012

Zucchinikuchen mit Ricotta, Ziegenkäse und Oliven

Seit Wochen ist der Suchbegriff, über den mein Blog die meisten Zugriffe bekommt, "Zucchinikuchen". In allen möglichen lustigen Schreibweisen, aber ich gebe gern zu, dass ich die Suchmaschine auch oft mit möglichst weit gefassten Begriffen füttere. Ich bin übrigens ein Bild-Sucher, zumindest, was Rezepte betrifft. Macht Ihr das auch so, klickt ihr auch umgehend auf "Bilder", wenn Ihr den Suchbegriff eingegeben habt und lasst Euch dann von den angezeigten Fotos inspirieren? Zugegebenermaßen liegt es auch daran, dass ich selten Lust verspüre, mich durch die endlosen Links zum Chefkoch-Forum zu klicken. Blogger-Snobbery, könnte man wohl sagen... ich bekenne mich schuldig.

zucchinikuchen zucchinibread zucchini kuchen

Die Zucchini-Schwemme scheint in vollem Gange zu sein, wenn auch nicht unbedingt auf unserem Balkon. Erst war das Wetter zu kühl und zu nass, um mehr als ein paar mickrige Gurken und eine Handvoll winziger Tomaten hervorzubringen, dann, als es schön und sonnig war, waren wir im Urlaub und fanden bei unserer Rückkehr die Pflanzen vertrocknet vor. Vorausschauendes Gärtnern geht wohl anders, für das nächste Jahr werde ich mir einen Plan anlegen!
Doch auch ohne Balkon-Ernte ergebe ich mich gern in die Zucchini-Schwemme, ich mag das vielseitige Gemüse sehr gern und kann selten an der gelben oder grünen, länglichen oder runden Auslage der Gemüsestände vorbeigehen.

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Und wenn die Welt nach Zucchinikuchen schreit, soll sie noch einen bekommen! Aber keinen süßen, immerhin soll es diesen "Kuchen" zum Abendessen geben. Im ersten Anlauf wurde er nicht schlecht, aber für meinen Geschmack viel zu feucht und klatschig. KlAtschig, nicht klItschig. Ja ja, da ist ein Unterschied. Im zweiten Anlauf nahm ich mehr Mehl und weniger Flüssigkeit, dabei wurde der Kuchen perfekt: Schön saftig, und ja - ein wenig klischig. :-) Nur die Oliven hatte ich im zweiten Anlauf vergessen, das fiel mir erst auf, als der Kuchen bereits im Ofen garte. Sie schmeckten dann im dazu gereichten Salat, aber auch im Kuchen selbst sind sie wirklich gut.
Auch wirklich gut: Scheiben übrig gebliebenen Zucchinikuchens am nächsten Tag anbraten oder im "Armer-Ritter-Style" in verkleppertem Ei einweichen und ausbacken.

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Zucchinikuchen mit Ricotta, Ziegenkäse und Oliven
für eine kleine Kastenform von 20 cm

2 mittlere Zucchini
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
jeweils 3-4 Zweige Petersilie und Dill
1 Handvoll schwarze Oliven
2 Eier
50ml Sahne
25g Parmesan
50g Ricotta
1 EL Zitronensaft
125g Mehl
1 TL Backpulver
50g Ziegenkäse (Rolle oder fester Frischkäse oder Hirtenkäse)
Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette oder getrockneter Chili

:: Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In etwas Öl anbraten. Währenddessen den Knoblauch pellen und hacken. Zusammen mit dem Thymian zu den Zucchinischeiben geben und alles so lange bei kleinerer Temperatur anbraten, bis die Zucchini weich sind. Abkühlen lassen.

:: Backofen auf 180°C vorheizen und eine 20er Kastenform mit Backpapier auskleiden.

:: Dill und Petersilie hacken, Oliven halbieren oder in Ringe schneiden. Parmesan reiben.

:: Eier und Sahne verschlagen. Parmesan mit Ricotta unter die Eier rühren. Oliven, Kräuter und Zitronensaft unterheben. Großzügig pfeffern, etwas salzen und eine Prise Piment d'Espelette oder Chilipulver hinzugeben. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Löffel unterheben. Der Teig ist recht fest, evtl. noch 1-2 Löffel Sahne oder Milch einrühren. Die Zucchinischeiben und den grob zerbröckelten Käse unterheben, alles in die Backform füllen.

:: 35 bis 40 Minuten backen und im ausgeschalteten Backofen bei geöffneter Tür 10 Minuten auskühlen lassen, bevor der Zucchinikuchen herausgenommen wird.

Sonntag, 26. August 2012

Sweet Sugarfree Sunday: Extradünne, extradunkle Schokoladen-Nuss-Kekse

Laut der Aussage des Wettermanns macht der Sommer an diesem Wochenende eine Pause. Naja, soll er mal. Bei strahlendem Sonnenschein habe ich nämlich weder Lust Wäsche zu waschen noch dazu sie zu bügeln, mag sie sich auch noch so aufgetürmt in meinen Weg stellen und mit dem Argument winken, dass ich dann am Montag wieder saubere und gebügelte Kleidung hätte. Pffff, entgegnete ich der Wäsche während der letzten sonnigen Tage, "Bügeln on demand" hat doch immer gut funktioniert. Und denken wir gar an die Gelegenheiten, an denen "partielles Bügeln" völlig ausreichend war! Kennt Ihr das? Wenn von der Bluse nur schnellschnell der Kragen und die Vorderseite gebügelt werden, maximal noch die Manschetten? Anzugjacke drüber und ab ins Büro. Blöd wurde es nur, wenn es wider Erwarten warm wurde und man die Jacke wirklich gern ausgezogen hätte. Wenn da nicht die zerknitterten Ärmel und die Rückenpartie gewesen wären...

Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei

Noch eine Sache macht sich perfekt bei schlechterem Wetter: Schokoladenkekse backen und sie dann mit Kaffee oder Tee auf dem Sofa genießen. Bei Wärme und Sonne schmilzt die Schokolade, und nicht erst im Mund, sondern präferiert auf Händen und weißer Sommerbuchse, womit der Bogen zum Wäscheberg geschlagen wäre.
Für diese extraschokoladigen Kekse habe ich ein altes "Double Choc Cookies"-Rezept verwendet, aber natürlich den Zucker durch eine Alternative ersetzt. Der Teig wurde damit wesentlich flüssiger, und statt der kompakten Schokocookies enstanden zwar unabsichtlich, aber umso erfreulicher dünne und knusprige, nusshügelige Kekse, die ein bisschen in der Tradition der amerikanischen Lace Cookies stehen. Für Freunde dunkler, intensiver Schokoladenaromen ist das genau das richtige, und durch Reissirup statt Zucker auch weniger süß.

Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei

Neulich mailte mir eine Leserin und schrieb, dass ihr Versuch, Zucker durch Stevia zu ersetzen, nur von geringem Erfolg gekrönt sei und fragte mich nach meinen Erfahrungen damit. Ich bekam umgehend rote Peinlichkeitsflecken, die sie zum Glück nicht sehen konnte, und musste dann unumwunden zugeben, dass ich keinerlei Erfahrungen mit Stevia habe. Als ich meine Ernährung "entzuckerte", habe ich ganz bewusst auf jegliche Süßungsmittel verzichtet. Dazu kam, dass ich von diesen negativen Erfahrungen mit Stevia bereits von mehreren Leuten gehört hatte und deswegen ein wenig abgeneigt war, viel Geld für qualitativ hochwertiges Stevia auszugeben. Auch andere Süßungsalterniven wie Sukrin oder Xylithol sind mir ehrlich gesagt etwas suspekt. 
Letztlich ist es so, dass ich den hier verwendeten Reissirup tatsächlich nur zu Backen und für Desserts oder Marmelade benötige, also vielleicht einmal pro Woche. Die restliche Ernährung verläuft nach wie vor zuckerfrei, nach gut  drei Monaten (drei! Monaten!) hat sich das so eingependelt, als hätte ich nie etwas anders gemacht. Wir sind einfach Gewohnheitstiere.

Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Zuckeralternativen? Lohnt sich die Investition, immerhin kostet so ein Pfund Sukrin ja etwa zehn Euro?

Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei



Extradünne, extradunkle Schokoladenkekse
Für 30 Kekse

100g Mehl
20g Kakaopulver
1/2 TL Natron
75g Walnüsse
75g (sehr) dunkle Schokolade, je dunkler, desto weniger Zucker enthält sie, ich habe 85%ige verwendet
100g weiche Butter
150g Reissirup
1 TL Vanilleextrakt

:: Backofen auf 200°C vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.

:: Mehl, Kakao und Natron gut vermischen. Walnüsse grob hacken oder einfach zerbrechen, Schokolade mittelfein hacken, so dass die Stückchen ca. einen halben Zentimeter "Kantenlänge" haben.

:: Butter, Reissirup und Vanilleextrakt mixen, bis die Masse hell, weich und fluffig ist, ca. 2-3 Minuten. Dann die Mehlmischung über die Butter sieben und kurz unterrühren. Nüsse und Schokolade unterheben. 

:: Mite dem Teelöffel oder dem Melonenausstecher kleine Teigklümpchen abstechen und mit genügend Abstand 12 Häufchen auf das Backblech setzen.

:: 10 Minuten backen, herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, am besten auf einem Gitterrost.

Donnerstag, 23. August 2012

Pfirsich-Brombeer-Konfitüre mit Rosmarin (zuckerfrei)

Vorletztes Wochenende waren wir Gäste auf einer wunderschönen Hochzeit. Nicht, dass ich Hochzeiten nicht schon immer gemocht hätte, dazu bin ich viel zu sehr Mädchen, aber nachdem ich das "Event Heiraten" letztes Jahr auch von der anderen Seite erlebt habe, nämlich als Braut, kann ich eine solche Feier als Gast viel entspannter und freudiger genießen. Ich habe übrigens keine Ahnung, warum das so ist. Vielleicht ist man weniger kritisch. Oder ruft sich in Erinnerung, wie aufwändig die Vorbereitung war und wieviel Arbeit und Liebe in den kleinen Details steckt und ist aufmerksamer ihnen gegenüber. Oder freut sich an der Mühe, die sich die anderen Gäste gemacht haben und die zu würdigen man auf der eigenen Hochzeit leider gar nicht wirklich Zeit hatte. Jedenfalls: Als "Gast mit Erfahrung" sind Hochzeiten noch schöner.
(Memo an Freundeskreis: Legt los, Leute! Ich wäre bereit.)

Pfirsich Brombeere Rosmarin Konfitüre Marmelade zuckerfrei ohne Zucker ohne Gelierzucker

Als Gastgeschenk zur Erinnerung an den schönen Tag hatte sich das Brautpaar stundenlang in die Küche gestellt und verschiedene Konfitüren gekocht. Eine Aktion, die ich selbst auch noch gut in Erinnerung hatte! Beim Anblick von beispielsweise Pfirsich-Mango+Vanille oder Himbeer-Papaya+Limoncello überkam mich eine ziemliche Lust aufs Marmeladekochen, und als die reifen, duftenden Pfirsiche bei meinem Obst- und Gemüsehändler quasi von selbst in meinen Korb hüpften, stellte ich noch eine Schale Brombeeren dazu und suchte gedanklich nach einer weiteren Komponente. Mein Blick fiel auf das Kräuterbord, und so durfte der Rosmarin auch mitmachen. Er gibt der Konfitüre eine leicht erdige Note, sozusagen einen Gegenspieler zur Süße der Früchte.

Pfirsich Brombeer Rosmarin
 Pfirsich Brombeer Rosmarin

Nach einer Idee von Nike hatte ich vor einigen Wochen schon eine Erdbeermarmelade ohne Zuckerzusatz gekocht, also auch ganz ohne Gelierzucker, nur mit Apfelpektin. Das funktionierte sehr gut, die Konsistenz ist zwar etwas flüssiger als bei Konfitüre mit Gelierzucker, aber das mag ich eigentlich ganz gern. Die zuckerfreie Variante hält sich nicht so lange wie ihre Kollegen, die mit Gelierzucker gekocht wurden, aber das schöne an den Geliermitteln ohne Zucker ist, dass die Mengen variabel sind. Egal ob 300 Gramm oder drei Kilo, ob zwei Gläser oder zwei Paletten, alles geht. Für mich ideal, denn unser Zwei-Personen-Haushalt vertilgt ja keine Unmengen an Marmelade, und außerdem komme ich so öfter zum Kochen. Hihi.
Und klar - mit regulärem Gelierzucker geht das Ganze natürlich auch!

Pfirsich Brombeere Rosmarin Konfitüre Marmelade zuckerfrei ohne Zucker ohne Gelierzucker


Pfirsich-Brombeer-Konfitüre
für 2 Gläser à 250ml

300g Pfirsiche - entsteint gewogen, also im "Originalzustand" noch einmal 100g draufrechnen
200g Brombeeeren
100g Reissirup (mehr, wenn man gern süße Marmeladen mag oder die Früchte süßer sein könnten), alternativ ein Süßungsmittel eurer Wahl
Saft von 1/2 Zitrone
10g (ca. 2 gestr. EL) Apfelpektin, bspw. dieses
2 Zweige Rosmarin 

:: Pfirsiche waschen und häuten: Das geht wie bei Tomaten, die Pfirsiche kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen und nach 30 Sekunden herausfischen und kalt abspülen. Die Haut abziehen. Natürlich geht das ganze auch mit ungehäuteten Pfirsichen, das ist Geschmackssache.

:: Pfirsiche kleinschneiden. Brombeeren waschen und mit den Pfirsichstückchen, dem Reissirup und  dem Zitronensaft mischen. Das Apfelpektin unterrühren und die Rosmarinzweige im ganzen in die Früchte legen. 2 bis 3 Stunden durchziehen lassen.

:: Nach der Ziehzeit die Rosmarinzweige herausnehmen und die Fruchtmischung kurz "anpürieren", so dass einige Stücke verbleiben, der Großteil aber musig ist. Rosmarin wieder hinzufügen und alles unter Rühren zum Kochen bringen und 4 bis 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Rosmarinzweige (final! endgültig!) entfernen und eine Gelierprobe durchführen - Variante A: den Kochlöffel in die Höhe halten und die Marmelade heruntertropfen lassen, wenn sie dickflüssig herabtropft und der letzte Tropfen geliert, ist sie gut. Variante B: einen Tropfen auf einen zuvor in den Tiefkühler gestellten Teller geben, dieser sollte ziemlich sofort fest werden.

:: In ausgekochte bzw. sterilisierte Gläser füllen und mit (ausgekochten bzw. sterilisierten) Deckeln fest verschließen. Abkühlen lassen und mindestens einen Tag stehen lassen und nicht umherräumen, da der Geliervorgang noch weiterläuft.


Montag, 20. August 2012

Epic fail: Kartoffelbrot mit Sauerteig.

So im Nachhinein frage ich mich, ob das nicht einfach eine self-fulfilling prophecy war? Brotbacken bei 30°C Außentemperatur und recht hoher Luftfeuchtigkeit, das machen doch nur Idioten. Und ich, offensichtlich. 
Da aber über das Wochenende außer schnödem Salat nichts weiter Aufregendes in unserer Küche entstanden ist, dachte ich, ich zeig Euch diesmal etwas lustiges: Meinen Versuch eines Kartoffelbrots mit Sauerteig.

Und das alles nur, weil ich mal ein wenig Abwechslung haben wollte, weil mein reguläres Körnerbrot zwar immer wieder toll schmeckt, aber man ja auch nicht jeden Tag Streuselkuchen essen möchte, so gern man diesen auch mag.
Beim Blick auf die sich langweilenden Kartoffeln ("Heeeey, alle mal hergucken! Ich kann austreiben!" - "Du Poser, das kann ich auch!") nistete sich umgehend die Idee von Kartoffelbrot ein. Schnell das Brotbackbuch gecheckt, fündig geworden, den Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank genommen und nach alter Väter Sitte gefüttert. Kartoffeln gekocht, gepellt, gepresst. Der Sauerteig wuchs, wie er es sollte, blubberte und schlug Blasen wie verrückt, und am nächsten Tag durfte er mit Mehl, gepressten Kartoffeln und allerlei anderen Zutaten verrührt werden. 

Heraus kam: ein Klumpen.





















Den Teig getreulich nach Rezept anmischend, wunderte ich mich schon etwas, dass nur etwa 80-100ml Wasser reichen sollten, um aus 600g Roggenmehl, 400g Sauerteig und 250g zerstampften Kartoffeln einen "leicht klebrigen Teig" entstehen zu lassen. Erst nach Zugabe von weiteren beinahe 100ml Wasser zeigte der sehr kompakte Teig eine erste Anwandlung von Klebrigkeit. Anschließend durfte er 40 Minuten ruhen, bevor er in die große Kastenform umgebettet wurde und dabei nur auf eine Initialhöhe von vielleicht vier Zentimetern kam. Egal, dachte ich - wird schon werden, ist ja warm, der geht noch auf, und stellte das zukünftige Brot an eine kuschlige, zugluftfreie Stelle. Dann schnappte mir den Ehegatten, den Bikini und das Fahrrad und fuhr hinaus zum See.

Fast forward, drei Stunden später: Ist-Zustand gleich Ausgangszustand ungleich Soll-Zustand. Soll-Zustand hieße nämlich: Volumenverdopplung. Von wegen. Aber vielleicht würder er ja im Ofen...? Nach 50 Minuten Backzeit zog ich ein "Brot" hervor, das sich offensichtlich der Schwerkraft völlig ergeben hatte und kein! bisschen! an Luftigkeit, Volumen oder sonstigen Broteigenschaften gewonnen hatte. Ich könnte jemanden erschlagen damit, bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen müsste ich es abgeben, da es als Waffe zu gebrauchen wäre. Der Geschmack: pappig, mit Anflügen von Gummi am Gaumen, trocken im Abgang.

Fail!

Wer den Selbstversuch nach Originalrezept wagen möchte, kocht 250g Kartoffeln weich, pellt sie und presst sie durch die Kartoffelpresse und lässt sie gut auskühlen. 600g Roggenmehl Type 1150 in eine Schüssel sieben, mit den Kartoffelfitzeln mischen und eine Mulde bilden. In diese 400g Sauerteig gießen, 2 TL Salz und 2 TL Brotgewürz über den Mehlrand streuen und 80-100ml Wasser angießen, um anschließend alles zu einem leicht klebrigen Teig zu kneten. (Haha.) Nicht zu viel kneten, die Krume könnte das übel nehmen. 40 Minuten bemehlt ruhen lassen, anschließend in eine Kastenform legen und so lange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teigling noch einmal gut anfeuchten und dann bei 220°C 50 bis 60 Minuten backen.

Kartoffelbrot Sauerteig failure misglückt























Freitag, 17. August 2012

Kolokitho-Dingsda: Griechische Zucchinipuffer, völlig ohne Frittieren

Unser erster gemeinsamer Griechenland-Urlaub vor einigen Jahren hatte gleich zwei Gründe. Urlaub, natürlich, Sonne und Meer genießen. Aber ebenso sollte ich meine zukünftigen Schwiegereltern kennenlernen, die die Sommermonate jedes Jahr in Chalkidiki verbringen. Ich war - verständlicherweise, möchte man meinen - nervös bis in die Haarspitzen, der Mann sagte angeblich beruhigende Sachen wie "wieso? das sind auch nur ganz normale Menschen!" Daran hätte ich keinen Zweifel, erwiderte ich, aber immerhin sei das was Ernstes zwischen uns, und da darf man doch wohl aufgeregt sein?! 
Natürlich hatte er Recht, es gab keinen Grund, nervös zu sein, denn sie waren - und sind - wunderbar unkomplizierte und liebe Menschen, die mich sofort in der Familie willkommen hießen.

Zucchini Puffer Kolokithokeftedes griechisch Feta

An diesen ersten Urlaub muss ich jedes Mal denken, wenn ich Zucchini zu diesen "Kolokitho-Dingsdas" forme. Es ist aber auch ein Zungenbrecher! Kolokithokeftedes. Besagte Dingsdas waren das erste griechische Gericht, das meine Schwiegermama mir in diesem Urlaub beibrachte, draußen auf der Terasse gekocht auf ihrem Freiluft-Herd. Das ist vielleicht großartig! Kein Ölgeruch im Haus, kein blauer Dunst, der das Atmen erschwert. Auf ihre subjektiv-präzise Art und Weise erklärte sie mir, dass ich "ein bisschen" hiervon und "ein wenig" davon nehmen soll, und dann alles in "viel Öl" ausbacken müsste. Die Zucchinipuffer waren köstlich, und bevor ich's recht realisiert hatte, lagen erst drei auf meinem Teller und waren dann irgendwie in meinem Bauch verschwunden.

Zucchini Puffer Kolokithokeftedes griechisch Feta


Der erste Versuch, die "Dingsdas" in der heimischen Küche zu fabrizieren, führte zu Flüchen und vor allem zu Rauchschwaden. Für die ersten war das Öl nicht heiß genug, sie wurden labberig. Für die nächste Charge war das Öl schon wieder zu heiß, es spritzte und knallte, und vor allem rauchte es. Der dritte Teil wurde in weniger Öl angebraten, war dann genießbar, kam aber bei weitem nicht an die von Schwiegermama heran. (Ich meldete einen Freiluftherd beim Testesser an.)
Etwas später fand ich dann auf einem griechisch-kanadischen Blog die Lösung des Problems: Den Backofen. Die fertig geformten Dingsdas wandern nicht in verbrennungsgefährdendes Öl, sondern werden gefahrenminimierend in den Ofen geschoben, einmal gewendet und können dann warm, lauwarm oder kalt gegessen werden. Und da sich der Ölanteil in klaren Grenzen hält, kann man auch glatt noch einen vierten Dingsda essen.

Den Freiluftherd will ich aber trotzdem noch.



Kolokithokeftedes: Griechische Zucchini-Puffer(Κολοκυθοκεφτέδες)
ergibt ca. 10-12 Dingsdas

3 Zucchini, ca. 600 - 700g
1 Knoblauchzehe, idealerweise in Öl eingelegt
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
3-4 Stängel Minze
200g Feta
1 Ei
2-3 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Bestreichen
2 EL griechischer Joghurt

:: Zucchini waschen und raspeln. Mit etwas Salz mischen, in einen Durchschlag geben und diesen in eine Schüssel stellen. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen. 

:: Falls eine frische Knoblauchzehe benutzt wird, diese fein hacken und in ein wenig Öl weich garen. Abkühlen lassen. Wenn eine eingelegte benutzt wird, diese fein hacken.

:: Ofen auf 220°C vorheizen, Backblech mit Papier auslegen oder mit etwas Öl bestreichen.

:: Zucchiniraspel mit den Händen ordentlich auspressen, dann portionsweise in einem Geschirrtuch richtig kräftig ausdrücken. In eine Schüssel geben.

:: Dill, Minze und Petersilie waschen und trockenschütteln, dann fein hacken. Kräuter und die gehackte, weiche Knoblauchzehe zu den Zucchini geben.
 
:: 150g Feta zerkrümeln und zusammen mit dem Ei und 2 EL Paniermehl unter die Masse rühren. Wenn es zu feucht ist, noch 1-2 EL Paniermehl einrühren, wenn es zu trocken ist, einen Spritzer Olivenöl dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann nicht ganz handttellergroße Zucchiniklopse formen. 

:: Die Zucchiniklopse mit etwas Olivenöl bepinseln und auf einer oberen Schiene in den Ofen schieben. Etwa 10 Minuten backen, dann umdrehen und von der anderen Seite auch noch einmal 10 Minuten backen, beide Seiten sollten goldbraun sein. Herausnehmen und ein wenig abkühlen lassen. 

:: Für den Dip die restlichen 50g Feta fein zerkrümeln und mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen kleinen Schuss Öl unterrühren. Wer mag, gibt noch gehackten Dill oder geriebene Gurke dazu.

Mittwoch, 15. August 2012

Zucchinisuppe mit Parmesan-Grissini

Langsam aber sicher schleicht sich der (Arbeits-)alltag wieder ein, die Wege werden wieder gewohnter, die Tagesabläufe finden in ihren Rhythmus zurück. Wir versuchen, uns soviel Urlaubsgefühl wie möglich zu bewahren, und doch kommt peu à peu das normale Leben zurück. Was ja nicht immer schlecht ist, auf den Besuch des farbenfrohen Wochenmarktes freue ich mich auch im Alltag, und so gut wie im eigenen Bett schläft es sich ja sowieso nirgendwo anders. Nach jedem Urlaub schwöre ich mir, das nächste Mal mein eigenes Kissen mitzunehmen, und vor jedem Urlaub streiche ich es doch wieder von der Liste, da es partout nicht mehr in meinen Koffer passen will...

Zucchini Suppe Parmesan Grissini

Eine weitere, sozusagen wiederentdeckte Alltagsfreude ist Suppe. Bei 35°C ist eine Suppe allenfalls kalt mein Freund, bei 22°C lässt sie sich warm oder lauwarm zusammen mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages auch auf dem Balkon löffeln. Die Zucchinisuppe mit ihrem dezenten Thymianaroma ist ein Fund des letzten Jahres, sie stand in der ersten Ausgabe der Zeitschrift "SAVEURS". Ich habe die Suppe damals gleich nachgekocht, auch deswegen, weil Juliane so begeistert davon war. Wie sie sagt: wenig Zutaten, simple Zubereitung und geschmacklich ein Knaller. Und so schön grün!

Talking about grün: Vielen herzlichen Dank an Euch alle, die Ihr mein Spargelsalat-Rezept auf den dritten Platz von Uwes grünem Mai-Event des Cookbook of Colours gewählt habt! Ich freu mich wie Bolle. Ebenfalls wie Bolle freu ich mich, dass die Seite kochbar Katharina kocht. als Blog der Woche ausgewählt hat.

Grissini Parmesan

Die Grissini waren ein klassischer Fall von "erst denken, dann kochen, und zwischendurch schadet Denken auch nichts". Bei Steph gesehen, schwebten mir krosse Brotstangen mit Hartweizengries vor. Diese bedeutende Zutat hatte in meinem Vorratsschrank aber à la Houdini und unter mysteriösen Umständen verlassen. Kurzerhand umdisponiert, bei Fool for Food fündig geworden, aber *räusper* überlesen, dass der Parmesan in den Teig geknetet werden soll. Mal davon abgesehen, dass er auf die Dicke von etwa einem halben Zentimeter ausgerollt werden sollte, sind die verdrehten "Notlösungen" wirklich gut gelungen. Fragt den Testesser: Nach weniger als einer Viertelstunde waren alle aufgeknabbert. Auch dies eine erfreuliche Rückkehr ins Alltagsgefühl.

Zucchini Suppe Grissini Parmesan The Farm Margaret River Classic White


Zucchinisuppe mit Parmesan-Grissini

FÜR DIE GRISSINI (ergibt 2 Backbleche)
25g Butter
100ml Milch
5g Frischhefe
190g 550er Weizenmehl
5g Salz
1 EL geriebener Parmesan

FÜR DIE SUPPE (ca. 4 Teller)
600g Zucchini + 1/2 Zucchini für die gebratenen Scheiben
1 kleine Stange Lauch
1-2 Knoblauchzehen 
Öl zum Anbraten
400ml Gemüsebrühe
50-100ml Weißwein (halt ein ordentlicher Schuss...)
3 Zweige Thymian
Salz und Pfeffer
4 TL Crème fraîche, Schmand oder griechischer Joghurt
2 EL geriebenen Parmesan

:: Für die Grissini die Butter und die Milch vorsichtig erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und die Milch handwarm ist. Dann die Hefe hineinbröckeln und auflösen. Mehl und Salz verrühren, die Milchmischung angießen und alles zu einem groben Teig verrühren. Diesen dann gut durchkneten, mindestens 5 Minuten. Anschließend 30 Minuten im Warmen ruhen lassen.

:: Nach der Ruhezeit den Teig (der nicht sonderlich großartig aufgegangen sein wird) auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 2-3 mm dicken Rechteck ausrollen. Von der kurzen Seite her in etwa 1 cm breite Stränge schneiden. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigstränge verzwirbeln, auf die Bleche legen und mit Parmesan bestreuen. Noch einmal 10-15 Minuten ruhen lassen, währenddessen den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Grissini etwa 15 Minuten backen lassen, bis der Parmesan geschmolzen und die Stangen goldbraun und knusprig sind. Herausnehmen und abkühlen lassen.

:: Für die Suppe die Zucchini waschen und 600g in Würfel schneiden. Lauch putzen und in Ringe schneiden, die Knoblauchzehe pellen und hacken. Etwas Öl im Suppentopf erhitzen und Zucchiniwürfel und Lauch darin 5 Minuten braten. Dann den Knoblauch zufügen, noch einmal etwa 2 Minuten mitbraten, anschließend alles mit Gemüsebrühe und einem Schluck Weißwein ablöschen. Thymian hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die Suppe zugedeckt etwa 7 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Den Thymian entfernen und die Suppe pürieren. Noch einmal abschmecken.

:: Die übrige halbe Zucchini in feine Scheiben schneiden und in etwas Öl braten.

:: Die Suppe in Teller füllen, mit je einem Klecks Crème fraîche und etwas geriebenem Parmesan bestreuen und mit Zucchinscheiben dekorieren. Zusammen mit den Parmesan-Grissini servieren.

Montag, 13. August 2012

Hereinspaziert - es ist wieder geöffnet! Zurück aus dem Urlaub mit (mediterraner) Sonne im Herzen.

Wir sind wieder da! Drei Wochen sommerliche Auszeit habe ich mir genommen, und da nicht nur mein geistiger Speicher, sondern auch mein Foto- und Rezeptespeicher leer war, habe ich dem Blog ebenfalls eine Pause gegönnt. Manchmal sind solche Abstinenzen das beste, was passieren kann; nur zu leicht rutsche ich in die Blogger-Falle und denke beim geringsten Kochlöffelschwingen, "Kann ich das posten? Wie kann ich das am besten fotografieren? Reicht das Licht noch?" Ein gedanklicher Reset tut da gut, und auch, andere für sich kochen zu lassen, statt selbst mit Töpfen und Pfannen zu jonglieren.

Seit wir wieder daheim sind, beschränkte sich das "Kochen" auch größtenteils auf das Zusammenrühren eines Salates, wenn wir ganz besonders kreativ waren, beinhaltete dieser mehr als nur Gurke, Tomate und Paprika. Richtiges Kochen und in der Konsequenz Bloggen muss auch erst wieder langsam anlaufen. Aus diesem Grunde mache ich es mir für den "Wiedereröffnungs-Post" ganz besonders einfach und zeige Euch Urlaubsbilder, auf dass die warme mediterrane Sonne ein paar Strahlen gen Norden schicke!

Kreta Felsen Meer Kreta-Natur-Hotel
Unsere Last-Minute-Buchungsaktion führte uns für zwei Wochen nach Kreta, mit einer guten Portion Glück fanden wir das Hotel Kreta Natur, für das ich jetzt mal uneingeschränkt Werbung machen muss. Maria und Georgos haben das kleine Apartment-Hotel seit Mitte der 1980er Jahre liebevoll und Stück für Stück aufgebaut und sind seit ihrer Pensionierung vor einigen Jahren Vollzeit-Hoteliers. Die Anlage liegt etwa 25km von Heraklion entfernt und umfasst nur 15 Apartments. Das und die Tatsache, dass Maria und Georgos  ihre Gäste wie Mitglieder ihrer großen Familie willkommen heißen, sorgt für eine sehr entspannte, familiäre und dennoch individuelle Atmosphäre. Die Lage im Hinterland von Hersonnissos ist für Party-Touristen weniger attraktiv, also findet man hier glücklicherweise keine Bettenburgen, und den Beat geben eindeutig die Zikaden vor, nicht die Bass-Boxen. Für uns der absolute Glücksgriff.

Kreta-Natur-Hotel Arnissaras

Die ersten Tage haben wir faul-fauler-faulererer am Pool zugebracht, selbstredend mit Sonnencreme LSF 50 und immer schön im Schatten. Trotzdem habe ich nach zwei Wochen eine für meine Bleichgesicht-Verhältnisse erstaunliche Sonnenbräune entwickelt (gleichzeitig vermeide ich jeden Bräune-Vergleich mit dem griechischen Ehegatten - es ist hoffnungslos.). Die wichtigen Aktionen des Tages umfassten das Pendeln zwischen Liege, Pool und Hängematte, Blinzeln durch Olivenzweige, die fünf Wochen alten Katzenbabies bei ihren Luftsprüngen beobachten, für das regelmäßige Nachfüllen des Eiskaffee-Glases zu sorgen und sich rechtzeitig mit dem Gedanken befassen, wo und was wir zu Abend essen wollen. 

Olivenbaum Sonne


Granatapfelbaum Hotel-Kreta-Natur

Ein paar Tage haben wir uns ein Auto gemietet und sind in der Gegend umhergefahren, womit wir dann doch noch zum ursprünglich für den Sommer geplanten Roadtrip kamen. Standesgemäß versperrte eine Herde Ziegen den Weg, naturgemäß cruisten wir die gewundenen und nicht zwingend asphaltierten Straßen hinauf und hinab und machten Zwischenhalt in Dörfern, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein schien und in Tavernen, die das Gemüse für den Salat im Garten hinter dem Haus zogen.

Ziegenherde
 Kafenion Taverne Kreta Griechenland


Die Dinge, die zu einer griechischen Pause dringend gehören: Sonnenbrille, Telefon und ein kunstvoll aufgeschäumter Frapé. Zuhause würde mich die Vorstellung von granuliertem und aufgelöstem Nescafé schütteln, in Griechenland gehört sie einfach dazu. Leider hat der Vormarsch von Nescafé-Pulver aber vor allem in den Städten auch den Nachteil, dass der echte griechische Kaffee, der superstarke, extrem aromatische Mokka, bei dem der Kaffeesatz in der Tasse bleibt, selten auf der Karte anzutreffen ist.

Agios Nikolaos Kreta


Mein letzter Kreta-Urlaub ist mehr als 20 Jahre her, so dass es gar nicht mehr "gilt". Trotzdem haben wir uns kaum vorbereitet, keinen Reiseführer gelesen, uns einfach treiben lassen und außer dem groben Ziel an jeder Straßenkreuzung mehr oder weniger spontan entschieden, ob wir rechts oder links fahren. Auf diese Weise haben wir zwar sicherlich manches im Reiseführer besprochene Highlight verpasst, aber auch abenteuerliche, felsengesäumte Strände und kleine, blumenbewachsene Gassen gesehen.

 

Dank der Mini-Kitchenette in unserem Appartment haben wir abends hin und wieder gekocht, wenn wir entweder keine Meinung hatten, uns zum Essen umzuziehen oder aber auf dem Markt frisches Gemüse oder Fisch gekauft hatten. Man kann übrigens erstaunlich kreativ kochen mit einer einzelnen Herdplatte! Hier habe ich zunächst viel viel Knoblauch langsam in Öl weichgebrutzelt, dann Tomaten und Rosmarin, der praktischerweise vor der Tür unseres Apartments wuchs, zugefügt und zusammen mit frisch gekauften Sardellen und Sardinen weitergeschmort. Eigentlich sollte noch Pasta untergerührt werden, aber zusammen mit frischem Brot war das der Himmel auf Erden.
























Das wöchentliche Highlight bei Maria und Georgos von Kreta Natur ist übrigens das Barbecue. Dazu heizt Georgos nicht nur den Grill, sondern auch den Backofen an, der auch mit Holz befeuert wird und dabei beträchtliche Temperaturen entwickeln kann. Ein Traum für Brotbäcker... Maria befüllt große Tontöpfe mit Gemüse oder Fleisch, und stundenlang schmort das ganze vor sich hin, bis am Abend das Buffet eröffnet wird. Das die ganzen angefutterten Kalorien im Anschluss bei griechischer Musik abgetanzt werden müssen, versteht sich sozusagen von selbst.

Warum wir überhaupt wieder gekommen sind, ist mir ein Rätsel... :-)

BBQ Keftedes Kreta Natur




















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