Montag, 24. Dezember 2012

Have Yourself A Merry Little Christmas.

Das letzte Adventskalender-Tütchen wurde heute morgen geöffnet, diesmal war ein beruhigender Kräutertee drin. Den haben wir, glaube ich, alle ganz schön nötig, der Advent ist meist so wenig besinnlich und vielmehr so stressig. Jahresabschlüsse in der Firma, die Jagd nach dem ultimativen, ultrapersönlichen Geschenk, der letzte Küchenmarathon für selbstgemachte Geschenke oder Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü, die Unmengen von Verabredungen, dazu allgemeine Ausgelaugheit nach einem langen zweiten Halbjahr. Wir haben uns Ruhe verdient.


Ich wünsche uns allen wunderschöne, ruhige und entschleunigende Feiertage. Habt Zeit für Euch selbst und für die Leute, mit denen Ihr gern zusammen seid, Zeit für die Dinge, die Euch Vergnügen bereiten und glücklich machen.

Kommt gut ins neue Jahr!

Wir lesen uns Anfang 2013 wieder. Nachdem die Welt ja nun doch nicht untergegangen ist, werde ich also auch weiterbloggen - und es gibt keine Ausrede mehr, um die Ideen und Projekte, die ich immer mal überlege und halbherzig plane, auch umzusetzen. (Neulich: Ich zum Liebsten, "Du, ich würde ja gern mal XYZ machen, so blog-mäßig, weißte." Er, total enthusiastisch: "Ja super, unbedingt, mach das, auf jeden Fall, das fänd ich super!" Ich zu ihm: "Hm-hm." Ich zu mir: "Na toll. Jetzt ist das keine Wischi-Waschi-Idee mehr, jetzt weiß einer davon. Hm-hm.")

Ein Projekt fängt aber, ganz im Zeichen guter Neujahrsvorsätze, Anfang Januar an: I Quit Sugar, Reloaded. Was über den Sommer so wunderbar funktioniert hat, hat im Herbst und dann in der Adventszeit ziemlich Schlagseite bekommen. Deswegen möchte ich das Programm noch mal von vorn beginnen, noch mal konsequent Zucker aus meiner Ernährung streichen. (Ich kann ja noch so viel Kaffee ohne Zucker trinken, wenn ich dafür um so mehr Kekse esse, ist der Effekt doch wieder futsch.)
Macht einer mit? Mein Plan ist es, jede Woche mindestens einen Post zu diesem Thema zu schreiben, Erfahrungen, Rezepte, Tipps und Tricks zu teilen. Wenn Ihr Interesse habt, dann besorgt Euch doch schon mal ein großes Glas Kokosöl, eine Flasche Reissirup oder Stevia, wer mag, ein Döschen gemahlene Vanille und vielleicht ein paar rohe Kakaobohnen. Online-Ordern sollte nach den letzten Wochen ja sicherlich eine Eurer leichtesten Übungen sein, oder?

Vielen Dank für Eure Begleitung durch das Jahr 2012 - auf dass wir ein tolles 2013 erleben!

Nur das Beste,
Katharina

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Baby, It's Cold Outside! Gewürzbrot für die weihnachtliche Käseplatte & meine Weihnachts-Playlist

Dem ungeduldigen Foodblogger winkt Food-Foto-Pech (FFP). Auch die Missachtung der guten alten Regel "keine Experimente, wenn's drauf ankommt" hat gern FFP zur Folge. Teilschuld trägt diesmal aber auch die Jahreszeit und die damit bedingte Knappheit an gutem, nutzbarem Tageslicht. 
Es trug sich nämlich zu, dass ich am vergangenen Wochenende ein wunderbar aromatisches Gewürzbrot buk, das pur köstlich schmeckte, aber in Kombination mit Käse, vor allem Blauschimmelkäse oder reifem Brie, eine wahre Gaumenfreude wurde. (Wenn man zum Kühlschrank läuft und die Gabel enthusiastisch in den Inhalt des Sauerkraut-Glases sticht, heißt das entweder, dass man guter Hoffnung ist - oder dass man dringend geschmacklich dagegen ankämpfen muss, sich auch noch den Rest des Gewürzbrots einzuverleiben. Nur um zu verdeutlichen, wie köstlich das Backwerk war. Und ja, ich weiß: Zähneputzen soll den gleichen Effekt haben. Das mit dem Sauerkraut ist Foodblogger-Logik.)

Gewürzbrot/Pain d'épices auf www.katharinakocht.com

Freude zu teilen, vervielfacht sie, heißt es. Bloggen ist Teilen. Doch kein Post ohne Bild - und dieses erste Pain d'épices war fast aufgegessen, die Reste nicht mehr wirklich zum Bloggen verwertbar. Da kommt jetzt der Teil mit dem Experiment: Statt auf die bewährte Guglform zu setzen, versuchte ich mich beim Wiederholungsbacken an der gusseisernen Pfanne. Und dann, um besagtes, per se schon nicht sonderlich üppig vorhandenes Dezemberlicht nutzen zu können, habe ich das Brot viel zu früh angeschnitten, es hatte sich noch in keinster Weise setzen können, ruhen, an Kompaktheit gewinnen. Krümel-Dreiecke statt samtiger Scheiben. Fluchen beim Fotografieren. Klassisches FFP-Dilemma.

Gewürzbrot/Pain d'épices auf www.katharinakocht.com


Für dieses Jahr ist's zu spät, aber im nächsten Jahr kommt Beleuchtungsequipment auf den Brief an den Weihnachtsmann, um weiteres winterliches FFP zu verhindern. Ich schicke dem Weihnachtsmann auch gern ein Mixtape mit, damit bewies man sich in meiner Teenager-Zeit unzerbrechliche Freundschaft oder unsterbliche Liebe. Heute, wir sind ja sowas von 2012, gibt's ein digitales Mixtape, Santa hat wahrscheinlich auch gar keinen Platz in seinem Schlitten für einen dicken Ghettoblaster, und sein Smartphone kommt mit neumodischem Kram wie Spotify garantiert auch viel besser klar.

Meinen persönlichen Weihnachtsmix könnt ihr hier hören: "Baby, It's Cold Outside" enthält viele (amerikanischen) Weihnachtsklassiker, Bing Crosby und Frank singen "Let It Snow!" ebenso wie Brian Setzer "Run, Rudolph" boogie-woogiet und Macy Gray im "Winter Wonderland" spaziert. Auch ein paar meiner liebsten "Weihnachtsperlen" sind dabei, für "Grandma Got Run Over By A Reindeer" solltet Ihr Euch unbedingt auch das Video anschauen.
Have a merry little Christmas time!

(Danke an Nora für die Idee mit Spotify. Ihr könnt Euch ganz einfach ein kostenloses Konto anlegen, die Verbindung mit Facebook geht besonders simpel.)

Gewürzbrot/Pain d'épices auf www.katharinakocht.com



Gewürzbrot (Pain d'épices)

Für einen kleinen Guglhupf oder eine kleine Kastenform
Nach Leila Lindholm: Backen mit Leila

Koriander und Kümmel kann man sowohl als ganze Samen oder als gemahlenes Produkt verwenden. Da Koriandersamen recht groß sind, muss man abwägen, wie weit man das mag oder nicht. Falls Ihr unsicher seid, verwendet lieber gemahlenen Koriander. Bei Kümmel ist es ähnlich, ganze Kümmelsamen sind intensiver als gemahlener Kümmel und sind nicht jedermanns Sache.
Die kräftige Note von Fenchel- und Anissamen passt meiner Meinung nach sehr gut. Evtl. könnt Ihr die Samen im Mörser etwas zerstoßen.


75g getrocknete Datteln oder Aprikosen - oder ein Trockenfrüchte-Mix. Die Früchte sollten auf jeden Fall schön fest sein.
2 EL Orangenlikör (alternativ Orangen- oder Apfelsaft)
50g ganze Haselnüsse
50g Kürbiskerne
125g flüssigen Honig oder 150g Reissirup
100ml Schlagsahne
1-2 EL Mandelmus (optional)
1 TL Anissamen
1 TL Fenchelsamen
1 TL Koriandersamen oder 1 Msp gemahlenen Koriander
1 TL gemahlenen Ingwer
1 TL gemahlenen Zimt
1 Msp gemahlenen Kümmel
1 gestr. TL Meersalz 
125g Mehl
2 TL Natron
1 EL (10g) Kakaopulver

:: Die Trockenfrüchte kleinschneiden und in einem Schüsselchen mit dem Orangenlikör übergießen. Einige Stunden oder über Nacht einweichen lassen.

:: Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen und eine Guglhupfform oder kleine Kastenform ausfetten.

:: Honig oder Reissirup mit Sahne, Mandelmus und den Gewürzen und dem Meersalz in einen mittleren Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und ohne großes Rühren etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei sollte eine leicht dickliche, karamellige Masse entstehen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

:: Währenddessen Haselnüsse und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.

:: Mehl mit Natron und Kakao mischen.

:: Zunächst die eingeweichten Trockenfrüchte und die Haselnüsse und Kürbiskerne unter die Honig-Gewürzmasse heben, dann die Mehlmischung unterrühren. Mit dem Holzlöffel verrühren, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Dabei entsteht ein recht fester Teig. In die Backform füllen.

:: Etwa 30-40 Minuten backen, die Stäbchenprobe sollte das Gewürzbrot gerade so bestehen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen und gut einen Tag ruhen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Orangen-Thymian-Honig

Die Weihnachtsstimmung hat's in diesem Jahr ein bisschen schwer bei mir, dabei hat der Schnee doch schon so schön weihnachtlich geglitzert. Dass er jetzt wegtaut, finde ich nicht schön, gar nicht schön! Grün-braune Weihnachten kann gegen weiße einfach nicht anstinken, Glühwein hin und Zimtmandeln her. Aber gut - die schwindende Anzahl von Tütchen an unserem als Adventskalender fungierenden Birkenast sagt mir, dass Weihnachten quasi im Türrahmen steht, und die gehetzten, leicht panischen Blicke der Menschen, die mit großen Tüten und langen Schritten durch die Stadt eilen, auch. (Wobei mir dann immer dieses Bild einfällt.)

Orangen-Thymian-Honig auf www.katharinakocht.com
Orangen-Thymian-Honig auf www.katharinakocht.com

Wie gut, dass es in meiner Küche aber doch schon nach Weihnachten aussieht und vor allem riecht. Vielleicht kommt die Weihnachtsstimmung dann ja doch um die Ecke gestürmt. Nahezu im Sturm ist auch der Honig zusammengerührt, der dann bloß noch ein paar Tage stehen und durchziehen muss. Schafft Ihr! Bis zum 24. sind es noch acht Tütchen, sagt unser Adventskalender.
Und als tatkräftige Unterstützung habe ich Euch HIER die Etiketten als Freebie hochgeladen!

Orangen-Thymian-Honig auf www.katharinakocht.com
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Orangen-Thymian-Honig
für 2 Gläser à 150ml

**Dies ist natürlich kein zucker- bzw. fructosefreies Rezept, und Honig lässt sich nicht wirklich ersetzen. Im Zweifelsfall: Einfach genießen und den Rest des Tages ohne Fructose gestalten.**

Schale von 1 unbehandelten Bio-Orange
4 Zweige Thymian
300g flüssiger Blütenhonig

:: Die Orange gut abspülen und die Schale dann mit dem Sparschäler fein abschälen, so, dass nichts Weißes an der Haut bleibt. Kleinere Streifen sind hier besser als lange - ich habe die Orangen "von Nord nach Süd geschält, also vom Stielansatz Richtung Blütenknospe. 

:: Orangenschale zusammen mit dem Thymian in einen Topf legen und den Honig dazugeben. Bei sehr kleiner Hitze erwärmen (nicht kochen, nur eben warm machen) und ein paar Minuten auf der warmen Herdplatte stehen lassen. Der Honig sollte dabei sehr flüssig werden. Nicht zu viel rühren, sonst bröseln die Blättchen vom Thymianzweig.

:: Zwei kleine Gläser mit kochendem Wasser ausspülen. Die Orangenschale sowie die Thymianzweige auf die Gläser verteilen und dann am besten einen Trichter auf die Gläser setzen und den flüssigen Honig einfüllen. Die Gläser fest verschließen und idealerweise eine Woche durchziehen lassen, 3 Tage sollten es mindestens schon sein.

Freitag, 14. Dezember 2012

Coconut Granola

Dieses Granola.

Dieses GRANOLA, ja.

Also, DIESES COCONUT GRANOLA hat einen ganz gemeinen Nachteil: Es macht süchtig
So schlimm, dass ich überlege, Selbstanzeige beim BZgA zu erstatten, wegen Verführung der Blogleserschaft. Allerdings bezweifle ich, dass es eine adäquate Suchtprävention gibt, im Zweifelsfall werden die auch alle abhängig.
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Deswegen, und auch, weil ich den Mund gerade voll habe und neben mmhmmm, oooaaaaaaaah und so gut! kein Platz für andere Gedanken in meinem Kopf ist, lasse ich nur die Bilder sprechen und lege Euch dringend ans Herz, beim Wochenend-Einkauf Kokoschips zu kaufen und ein großes Blech Granola zu backen. Und es dann über cremigen griechischen Joghurt zu streuen, denn die Kombination aus leicht säuerlichem Joghurt und crunchigem Topping ist un-fass-bar gut. Finden bestimmt auch alle, denen das Coconut Granola von Euch unter den Weihnachtsbaum gelegt wird...

Coconut Granola auf www.katharinakocht.comCoconut Granola auf www.katharinakocht.com
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Coconut Granola
zum Verschenken schön: für 3 Gläser à ca. 200ml Inhalt (und 1-2 Handvoll für Dich)
Aus: Sarah Wilson, I Quit Sugar

30g Kokosnussöl
2 EL Reissirup (oder Honig bzw. Zucker, ich mag meins zuckerfrei)
1 Handvoll Kürbiskerne
2 EL Chia-Samen (optional)
2 Handvoll ganze Mandeln (oder Haselnüsse, Pecans, Walnüsse...) 
150g Kokoschips (gibt's im Reformhaus, im Biosupermarkt oder von Alnatura) - keine Kokosraspeln oder Kokosflocken!
1/2 TL Zimt (optional)


:: Den Backofen auf 120°C heizen.

:: Kokosnussöl schmelzen und in einer großen Schüssel mit Reissirup glattrühren. Mandeln grob hacken, dann zusammen mit Kokoschips, den Kürbiskernen und den Chia-Samen mit Kokosöl und Reissirup mischen.

:: Die Masse auf einem Backblech verteilen und den Zimt darüberstreuen. Dann für 20-30 Minuten in den Backofen schieben und nach gewünschtem Bräunungsgrad toasten. Ich mag meins knusprig! Nach der Hälfte der Zeit einmal durchrühren.

:: Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen, erst wenn das Granola kalt ist, wird es richtig kross.

:: Nach dem Abkühlen in Gläser füllen und gut verschließen. Plastikcontainer sind leider nicht so geeignet, die machen das Granola leicht matschig. Auch offen an der Luft ist nicht so ideal. Am besten in schöne Gläser füllen, das ist dann auch viel hübscher zum Verschenken.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Lussekatter: Schwedisches Safrangebäck zum Tag der Hl. Lucia

Psssscht! Still..... Könnt Ihr es auch hören? Das leise Getrappel von Füßen, das Rascheln von Kleidern, erste zaghafte Töne, die ein Lied anstimmen? Seht ihr den noch kleinen Schein von Kerzenlicht, der in der Dunkelheit langsam heller wird? Riecht Ihr den Duft von ofenwarmem, safrangelben Hefeteig? Hört ihr das traditionelle Lied und seht Ihr die freudestrahlenden und gleichzeitig aufmerksamen und hochkonzentrierten Blicke der Kinder, die Kerzen in das noch dunkle Schlafzimmer tragen und auf einem Tablett Lussekatter und Pfefferkuchen (und Glögg)?
Die Schwedenfreunde unter Euch wissen, wovon ich spreche. Am 13. Dezember ist der Lucia-Tag, und dieser Tag wird in Schweden ganz besonders gefeiert. Also Foodie fasziniert mich natürlich ganz besonders das Essen an diesem Tag! Ich habe meine schwedische Freundin Cecilia gebeten, mir mehr über den Luciatåg zu erzählen, und mir vielleicht auch zu verraten, wie in ihrer Familie die köstlichen Lussekatter gebacken werden. Hat sie gemacht, yippieh!

Lussekatter: Schwedisches Safrangebäck zum St. Lucia Tag auf www.katharinakocht.com

"Der Luciatåg beginnt am frühen, noch dunklen Morgen, denn Lucia bringt ja das Licht. Lucia ist eine junge Frau oder ein Mädchen, sie trägt ein langes weißes Kleid, das von einem roten Band gegürtet wird, und über ihrem offenen Haar trägt sie einen Kerzenkranz oder -krone. Sie wird begleitet von den "tärnor", den Jungfern, die auch weiße Gewänder tragen, und von den "stjärngossar", den Sternenjungen. In den Familien ist es meist so, dass die Kinder sich morgens als Lucia und ihre Entourage verkleiden und ihre Eltern mit Gesang wecken. Die Lucia-Lieder handeln davon, dass es die dunkelste Zeit des Jahres ist, aber dass Lucia kommt und mit ihr das Versprechen von Licht, von Friede, von Hoffnung und von der nahenden Weihnachtszeit. Aber sie bringt auch Leckereien! Vor allem Lussekatter, die Luciakatzen, und Pfefferkuchen. Anschließend ziehen die Kinder wieder mit Gesang hinaus."

Lussekatter: Schwedisches Safrangebäck zum St. Lucia Tag auf www.katharinakocht.com
Lussekatter: Schwedisches Safrangebäck zum St. Lucia Tag auf www.katharinakocht.com

"Der Tag geht vor allem für die Kinder im Kindergarten oder in der Schule weiter. Häufig besuchen die Klassen ein Krankenhaus oder Altersheime und singen dort. In jeder Stadt und an den Schulen wird ein Mädchen als Lucia mit dem Lichterkranz gekrönt, es gibt sogar eine offizielle Lucia für ganz Schweden!"
Wie das sei, die Lucia darzustellen, habe ich sie gefragt, das sei doch bestimmt kein leichter Job! Sie hat laut gelacht und gesagt "Es ist ganz schön anstrengend! Die Krone ist ziemlich schwer und man muss sehr aufrecht gehen. Außerdem hat man ewig Wachsreste im Haar! Die "tarnör", also die Jungfern, die die Lucia begleiten, tragen auch Kerzen in den Händen, und manchmal halten sie sie zu dicht an der Nase, so dass der Sauerstoff knapp wird und sie zu schwanken anfangen. Stell dir vor, wenn das mehreren Mädchen in einer Lucia-Prozession passiert! Als ich an meiner Schule die Lucia verkörpern durfte, wurde uns vor der Prozession immer wieder eingeschärft, dass wir ja ein anständiges Frühstück essen und mit den Zehen wackeln sollten, wenn wir auch nur einen Anflug von Ohnmacht verspürten!"

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St. Lucia ist ein sehr altes Fest, deren Ursprünge wahrscheinlich mit der Wintersonnenwende zu tun haben. (Der 13. Dezember war vor der gregorianischen Kalenderreform der Tag der Wintersonnenwende, also der kürzeste Tag des Jahres.) So alt der Festtag der Heiligen Lucia auch sein mag, so ist doch die Art, dieses Fest zu begehen, relativ neu: erst seit etwa 80 Jahren feiert man in ganz Schweden, aber auch in Dänemark und Norwegen den Luciatåg mit Prozessionen und der Krönung der Lucia - und mit leckerem Glögg und duftigem Safrangebäck, den Lussekatter.


Lussekatter

für ca. 16 Stück

Alle schwedischen Rezepte, die ich angesehen habe, sprechen von 1g Safran. Das ist in etwa das zehnfache dessen, was so in einer handelsüblichen Packung in Deutschland enthalten ist. Die Safran-Preise in Schweden mögen anders sein als hier, aber das erklärt auf jeden Fall, wieso Lussekatter ein Festtagsgebäck sind. Ich habe 2 Tütchen Safran benutzt, also 0,2g. Wer sie intensiv gelb haben will, greift zu mehr Safran oder gibt ein wenig Speisefarbe hinzu.

Für eine gesündere Variante klickt Euch doch auch mal rüber zu Green Kitchen Stories, Luise und Elsa haben sogar ein Video gedreht!

500g Mehl + mehr falls nötig (ich habe 630er Dinkelmehl benutzt)
25g Hefe
200ml Milch
1 Prise Zucker
100g Butter
2 Tütchen Safran (0,2g) - gern mehr! 
100g Zucker oder 120g Reissirup
1 Ei
1-2 EL Kondensmilch zum Bestreichen
32 Rosinen

:: Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Hefe hineinbröckeln und mit einer Prise Zucker bestreuen. Die Milch lauwarm erhitzen und soviel Milch in die Mulde geben, dass die Mulde gefüllt ist, die Milch aber nicht überläuft. 15 Minuten stehen lassen, die Hefe beginnt dann zu arbeiten und bildet Blasen.

:: Die Butter schmelzen lassen und den Safran einrühren. Die übrige Milch dazugießen, ebenso den Zucker (oder Reissirup)  zugeben. Das Ei verquirlen. Die Milch-Mischung und das verquirlte Ei zum Vorteig geben und alles mit den Knethaken des Mixers einige Minuten rühren. Die Masse wird sehr weich sein, im Zweifelsfall noch etwas Mehl hinzugeben. Der Teig wird sich kaum (oder nur schlecht) kneten lassen, er sollte sich aber beim Rühren vom Schüsselrand lösen. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich die Kugel verdoppelt hat.

:: Den Teig niederboxen, nicht noch einmal durchkneten. Aus der Schüssel nehmen und in 16 gleichgroße Teile schneiden. Die gerade nicht verwendeten Teile abdecken, damit sie nicht austrocknen.

:: Jedes Teigstück auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem langen Strang formen, ca. 25cm lang. Den Strang von jeder Seite aufrollen, so dass sich die entstandenen Kreise in der Mitte "treffen" und das typische "S" bilden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abdecken. Die anderen Teigstücke ebenso aufrollen und dann noch einmal etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

:: Ofen auf 220°C vorheizen. 

:: Jeweils eine Rosine in jedes "Auge" der Lussekatter stecken und den Teig mit Kondensmilch bestreichen (s.a. Tipp unten). Dann 6 bis 8 Minuten im Ofen backen. Sie dürfen golden werden, aber nicht braun! Ggf. mit Papier abdecken oder nach 6 Minuten herausnehmen.

:: Herausnehmen, noch heiß erneut mit Kondensmilch bepinseln und dann leicht abkühlen lassen. 
Sie lassen sich auch hervorragend einfrieren, wenn sie einmal abgekühlt sind. Zum Frühstück einfach 5 Minuten in den 160°C warmen Ofen legen und dann ofenfrisch genießen.


Kondensmilch ist ungefähr das genialste, um Hefegebäck zu bestreichen! Es macht einen tollen Glanz. Warum habe ich das nicht schon viel früher gemerkt? Bei verquirltem Ei bleibt die Hälfte oder mehr übrig, was auch blöd ist. Da ich ansonsten aber keine Verwendung für Kondensmilch habe, habe ich die restliche Milch in einen Eiswürfelbehälter gefüllt, offen gefrieren lassen und dann die Kondensmilcheiswürfel heraus"gekloppt" und in einen Gefrierbeutel gefüllt. Wenn ich "Streichmasse" brauche, dann nehme ich 1-2 Würfel raus und lasse sie auftauen.

Montag, 10. Dezember 2012

Selbstgemischt: Orangen- & Zitronen-Ingwer-Tee

Wahrscheinlich habe ich zu viel Downton Abbey geschaut. Ja, eine ganze Staffel, hintereinander weg. Draußen fiel Schnee in dicken Flocken, drinnen war es kuschelig warm, die zweite Adventskerze brannte - da war das Leben und Lieben derer von Grantham die perfekte Sonntagsunterhaltung. Nach der zweiten Folge stoppte ich und warf den Teekessel Wasserkocher an. Holte standesgemäß die Teekanne hervor und verzichtete auf die schnelle Teebeutel-Nummer. Wärmte die Kanne vor und streute lose Blätter in ein großes Sieb. Und nahm dann quasi zusammen mit Lady Violet meinen Tee.

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Diesmal sogar einen selbstgemischten. Seit ich für das Kapitel "Geschenke aus der Küche" in unserer HILDA einen Chai-Mix mit schwarzem Tee zusammengestellt hatte, probierte ich ein bisschen mit weiteren Teemischungen. Die beiden Sorten hier sind sehr leicht herzustellende und eher dezent parfümierte Tees. Für eine intensivere Zitrusnote lohnt es sich, die Mischung ein paar Tage stehen zu lassen, damit die Teeblätter das Aroma ihrer Beigaben aufnehmen können. Wenn man den Tee verschenken möchte und weiß, dass der glückliche Empfänger lieber mehr Orange oder Zitrone in der Tasse hat, kann man auch noch ein wenig natürliches Aroma hinzu geben.

Selbstgemischt: Orangen- & Zitronen-Ingwer-Tee auf www.katharinakocht.com
Selbstgemischt: Orangen- & Zitronen-Ingwer-Tee auf www.katharinakocht.com

Essentiell ist allerdings die Teequalität. Ich habe einen nicht allzu kräftigen Schwarztee verwendet und einen frischen, duftigen Grüntee. Und dass die Schalen der Zitrusfrüchte unbehandelt und nicht gespritzt sind, ist auch klar, isn't it, my dears?
Lady Violet würde der Tee sicher auch schmecken. Wahrscheinlich aber würde sie indigniert die Augenbrauen heben ob meiner unkultivierten Art, meinen Tee zu trinken - ins Sofa gekuschelt, Kissen auf dem Bauch, Füße hochgelegt. Nicht sonderlich ladylike, wahrscheinlich auch 100 Jahre nach Dowton Abbey nicht...

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Schwarztee mit Orangen

Die Schalen von 2 unbehandelten Bio-Orangen dünn mit dem Sparschäler abschälen, so, dass die bittere weiße Schicht nicht mit abgeschnitten wird. Auf einem Blech oder einem großen Teller ausbreiten und trocknen lassen. Das dauert 2-3 Tage - natürlich geht es im Backofen schneller, etwa 2-3 Stunden bei 100°C.
30g schwarze Teeblätter, ich habe einen aromatischen Second Flush Darjeeling genommen, in ein Glas oder eine Teedose füllen. Die Orangenschale in kleine Stückchen brechen und mit den Teeblättern mischen. Idealerweise 1-2 Wochen "durchziehen" lassen.

Zubereitung: 15g Teemischung (ca. 7 gestr. TL) mit 1 Liter frischem, kochendem Wasser überbrühen und 2 Minuten ziehen lassen.

Grüntee mit Zitronen und Ingwer

Die Schalen von 2 unbehandelten Bio-Zitronen dünn mit dem Sparschäler abschälen, so, dass die bittere weiße Schicht nicht mit abgeschnitten wird. 5 dünne Scheiben Ingwer abschneiden und zusammen mit den Zitronenschalen auf einem Blech oder einen großen Teller ausbreiten und 2-3 Tage trocknen lassen, alternativ bei 100°C 2-3 Stunden im Backofen.
30g losen Grüntee in ein Glas oder eine Teedose füllen. Die getrocknete Zitronenschale und die Ingwerscheiben in kleine Stückchen brechen und mit den Teeblättern mischen. 1-2 Wochen "durchziehen" lassen.

Zubereitung: gemäß der Zubereitungsanweisung des von Euch gewählten Grüntees. Beim von mir verwendeten Green Darjeeling werden für je 12g Teemischung (ca. 5 TL) 1 Liter frisches Wasser aufgekocht und dann einige Minuten auf 90°C abgekühlt. Dann die Teeblätter überbrühen und anderthalb Minuten ziehen lassen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Blutorangen-Sirup mit Campari

Im letzten Jahr war Quittensirup der Renner. Er zierte mein Sektglas, perlte in der Schorle und tröpfelte auf Pancakes. In diesem Jahr hatten die Quitten andere Aufgaben und die Sirupproduktion war ein wenig zum Erliegen gekommen. Ihr könnt Euch also mein begeistertes Quietschen vorstellen, als ich im Buch "Wünsch dir was" von Regine Stroner (hier ist auch meine Rezension zu lesen) auf Blutorangen-Sirup stieß. Mit Campari! Dass ich diesen Sirup nachkochen würde, daran bestand kein Zweifel, die Frage war nur wann. Und dann kam Post aus meiner Küche. Frage beantwortet.

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Es ist ein wenig wie Weihnachten im Glas. Durch Zimt, Nelken und Piment hat es einen Anflug von Glühwein, durch den Campari die typische leichte Bitternote -  perfekt, wie ich finde, und mit Prosecco kombiniert ideal für einen weihnachtlichen Aperitiv beim Abendessen mit Freunden oder der Familie, um auf das vergangene Jahr anzustoßen. 2012, du warst gut zu mir, wirklich. Neue Entdeckungen, viel gelernt, schöne Zeit auf dem Berg und der Insel verbracht, tolle Menschen kennengelernt. In die Provinz gezogen (und wir lieben es hier!). Und dann all die tollen Päckchen aus der Post aus meiner Küche-Initiative, zuletzt das Knüllerpaket aus Ricardas Küche. Ein wirklich gutes Jahr, dieses 2012.

Blutorangen-Sirup mit Campari auf www.katharinakocht.com
Blutorangen-Sirup mit Campari auf www.katharinakocht.com

Am Jahresende haben Geschenke aus der Küche Hochsaison. Das weiß auch Maria, sie sucht in ihrem neuesten Wettbewerb selbstgemachte Last-Minute-Geschenke, die man auch wirklich kurz vorm Fest zusammenrühren kann, ohne exotische Zutaten, nach denen man am 23. Dezember  panisch in allen Supermärkten der nördlichen Hemisphäre suchen muss. In ein paar Tagen werden Blutorangen auch frisch zu bekommen sein, ich habe allerdings Direktsaft auf der Kühltheke genommen. Nach weniger als einer Stunde ist dann ein aromatischer Sirup entstanden, den man nur noch hübsch verpacken muss. Wenn man sie denn verpackt bekommt und nicht selbst ausgiebig probieren muss. Am besten zwei Flaschen kochen...

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Blutorangen-Sirup mit Campari

nach Regine Stroner, Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche

ergibt ca. 300ml - kann ganz einfach verdoppelt werden.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Normalerweise lässt sich aber Zucker gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen. Dieser Test wird sofort umgesetzt, wenn Blutorangen wieder Saison haben.**


1 Bio-Zitrone mit unbehandelter Schale
400ml Blutorangensaft - frisch gepresst oder Direktsaft 
150g Zucker
1 Stange Zimt
8 Pimentkörner
6 Nelken
50ml Campari

:: Zitrone abwaschen und dann in dünne Scheiben schneiden.

:: Blutorangensaft mit Zitronenscheiben, Zucker und Gewürzen in einen Topf geben. Campari dazugießen und alles auf minimaler Hitze zum Kochen bringen. Dann für etwa 30 Minuten leise köcheln lassen, bis die Mischung zu einem Sirup eingedickt ist.

:: Zitronenscheiben entfernen und den Sirup durch ein Sieb und einen Trichter in eine sterilisierte Flasche gießen, verschließen und abkühlen lassen.

:: Der Sirup hält sich im Kühlschrank ca. 4 Wochen. Er schmeckt super mit Sekt oder Prosecco gemischt, oder (laut Buch) auch zu Früchtetee oder heißem Punsch.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Post aus meiner Küche: Peanut & Caramel Brownies - und die Auslosung für "Greenbox" von Tim Mälzer

Vielen lieben Dank für all die Glückwünsche und die begeisterten Ausrufe zu Hilda, unserem Plätzchenmagazin. Auf Facebook wird der Link fleißig geteilt und weiterempfohlen, bis zum Anruf aus Hollywood kann es also nicht mehr lange dauern. Ob wohl Kate Hudson mich spielen wird? ;-)
Scherz beiseite, es ist großartig, dass Euch Hilda so gefällt und wir hoffen alle, dass Ihr für die backintensivste Saison des Jahres viele Inspirationen bekommen habt.

Kaum waren für mich die Arbeiten an Hilda abgeschlossen, kam Post aus meiner Küche, Volume 4. Bobby Flitter hatte mir dieses Mal Ricarda von 23qm Stil zugelost - nach der BLOGST war das ein neuer Anlass, um gleichermaßen geflasht und schockverliebt zu sein. Also tat ich es wie alle anderen, wälzte Kochbücher, klickte Blogs, sortierte Sherlock-Holmes-mäßig meine Gedanken, verwarf die Hälfte wieder und entschied mich schließlich für folgende Leckereien, die sich dann auf den Weg zu Ricarda machten: Peanut & Caramel Brownie, Blutorangen-Sirup mit Campari und gebackenes Apfelmus mit Lebkuchengewürzen und Marzipan.

Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com

Ricardas Paket war schneller da als ich meins zur Post tragen konnte und beinhaltete köstlich-knusprige Lebkuchen-Cantuccini mit Cranberries und Pistanzien und eine Flasche selbstangesetzten weißen Glühwein. Besonders clever: die Gewürze sowie Orange und Zitrone hat sie einzeln dazu gelegt, so kann der Glühwein frisch aufgeheizt werden und erhält genau das richtige Aroma. Tausend Dank, Ricarda!

Post aus meiner Küche



Die Brownies und den Blutorangen-Sirup, die in meinem Päckchen für Ricarda enthalten waren, zeige ich Euch ein bisschen ausführlicher, die Sache mit dem gebackenen Apfelmus ist schnell erklärt: Auf ein Kilo geschälte und kleingeschnittene schön säuerliche Äpfel gebt Ihr drei bis vier Teelöffel Lebkuchengewürz und ein paar Tropfen Mandelextrakt und mischt alles in einem ofenfesten Topf oder Bräter mit Deckel. Zugedeckt bei 100°C etwa zwei Stunden backen, bis die Äpfel fast von allein zerfallen. 20 Gramm Marzipan fein reiben, unter die Äpfel mischen und alles kräftig durchrühren. Noch einmal 15 Minuten in den Ofen schieben und dann in Gläser füllen und schnell verschließen.

Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com
 Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com

Ha. Und jetzt zu dem, auf das Ihr doch eigentlich wartet, oder? Der Verlosung von Tim Mälzers Buch Greenbox! Ich habe fleißig in der Lostrommel gerührt und gekruschelt, und habe folgende (hoffentlich) glückliche Gewinnerin gezogen: 

Ramona aka Fräulein Moonstruck! 

Herzlichen Glückwunsch!

Danke an Euch alle, die mitgemacht und so liebe Worte geschrieben haben.





Special PAMK Peanut & Caramel Brownies 

für eine Form von 20x30 cm
Inspiration von Martha Stewart - und von Isabelle von Applewood House, dank ihres Monster Brownies brauchte ich keine Cups und Ounces umrechnen. Yay!

Ricardas Brownie kam ins Glas, dafür hatte ich die Menge halbiert, woraus man etwa 3 Gläser à 250ml Inhalt enthält.

150g Schokolade, bei mir: 70%ige 
120g Butter
1 EL Instant-Espressopulver (oder 1 kleine Tasse frisch gebrühter Espresso, das unterstreicht den Schokoladengeschmack noch mal zusätzlich) 
80g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
75g gesalzene Erdnüsse
100g Karamellsauce (nach diesem Rezept, alternativ z.B. von Bonne Maman)
75g Erdnussbutter
2 Eier
150g brauner Zucker (alternativ 175g Reissirup, allerdings muss ich zugeben, dass die Brownies mit braunem Zucker besser schmecken)

:: Backofen auf 170°C vorheizen (Umluft 150°C) und die Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.

:: Schokolade hacken und Butter in kleine Stückchen schneiden. Beides zusammen mit dem Instant-Espresso langsam über dem Wasserbad schmelzen.

:: Während Schokolade und Butter sich verflüssigen, bereite ich alles andere vor:
Mehl, Kakao, Salz und Backpulver vermischen.
Erdnüsse grob hacken.
Karamellsauce und Erdnussbutter verrühren.

:: Eier und Zucker schaumig aufschlagen, dann mit dem Rührlöffel die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren, anschließend die Mehlmischung. Gehackte Erdnüsse unterheben und den Teig in die vorbereitete Form gießen.

:: Den Karamell-Erdnuss-Mix auf den Teig klecksen und mit einem Messer durch den Teig fahren, um Marmoreffekte zu erhalten. (oder wie sagt man auf Deutsch "swirl"?)

:: Etwa 30 Minuten backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Sie ist da! Hilda: Mädchen & Kekse

Sie ist da!

Heute hat unser "Baby" das Licht der eMag-Welt erblickt, und wir, die "Mütter", sind stolz wie Bolle auf den - im wahrsten Sinne des Wortes - süßen Schatz.

Unser Mastermind Isa von Lecker Lezmi hat Hilda wunderbar zusammengefügt, aus vielen schönen Fotos die allerschönsten arrangiert und das rundum tolle Magazin erstellt. Ein bisschen voreingenommen darf ich sein - eben genau so, wie alle Eltern ihr Kind für das allerschönste halten.



Klickt Euch schnell rein! Es warten 24 Rezepte für Plätzchen, Cookies und süße Leckereien auf Euch, viele Ideen für tolle Geschenke aus der Küche und Buchempfehlungen (nicht nur) rund um das Thema Weihnachten.

Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas! Wir verlosen ein Jahresabo des Sweet Paul Magazins!

Hier gibt es auch eine Druckversion der Rezepte.

Wir wünschen Euch viel viel Vergnügen mit Hilda!

Das Hilda-Dreamteam:
Isabel, Lecker Lezmi
Christina, Feines Gemüse
Jenni, Fleur du Poirier
Juliane, Schöner Tag noch!
Julie, mat & mi
und moi.
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