Mittwoch, 4. Januar 2012

Auberginencreme/Melitzanosalata und gute Vorsätze für 2012

Happy New Year, meine Lieben! Ich hoffe, Ihr hattet eine rauschende Silvesternacht und einen tollen Start ins Jahr 2012. Ich selbst komme irgendwie nicht so richtig rein ins Bloggen… und in diesem Jahr kann ich auch nicht mal auf Weihnachts- oder Silvestermenüs zurückgreifen, die zu posten wären. Ich bitte also um etwas Nachsicht, wenn der Schwung hier nur sehr verhalten ausfällt. Manchmal muss man Dinge wohl einfach langsamer angehen.
Im letzten Jahr riefen Juliane und Zorra auf zu guten Kulinarischen Vorsätzen für 2011. Meine Vorsätze, mehr vegetarisch und mehr griechisch zu kochen, habe ich eigentlich ganz ordentlich umsetzen können, vegetarisch mehr als griechisch (und dabei lässt sich doch beides so gut verbinden!). Nicht immer war es perfekt, nicht immer wurde es gepostet, aber es sind doch ganz schöne Ergebnisse dabei herausgekommen.
Und nun ist 2011 bereits Geschichte, 2012 hat begonnen. Was habe ich mir vorgenommen? Kulinarisch gesehen wenig, außer etwas mehr Experimentierfreude mit Rezepten und Zutaten aus den Küchen ferner Länder. Aber ich will den Blog schon seit Monaten auf Vordermann bringen, ältere Posts überarbeiten, Bilder austauschen (gruselt es Euch auch immer so, wenn Ihr Eure alten Bilder betrachtet? Huiuiuiuiui.) und ein bisschen am Layout basteln. Mit Facebook oder Twitter spiele ich auch schon länger rum, allerdings eher halbherzig… Mein Vorsatz: endlich all die Vorhaben umsetzen!
Aber zum eigentlichen Thema. Das ist ja immerhin ein Kochblog hier. Griechische Auberginencreme bzw. Melitzanosalata passt nicht nur wunderbar in die Reihe der guten Vorsätze vom letzten Jahr, sondern ist auch eine perfekte Verwendung für einsame, übriggebliebene Auberginen im Gemüsefach. Dass Gerichte mit Auberginen optisch meist kein Highlight sind, ist ein alter Hut, aber wenn man das Licht dimmt oder eine Kerze anzündet, überzeugt vor allem der Geschmack.

 

Auberginencreme: 
Melitzanosalata – μελιτζανοσαλάτα

Es gibt in Griechenland tausend und eine Variante dieser Vorspeise. So macht meine Schwiegermutter sie, und der glaube ich auf’s Wort!

2 Auberginen
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 EL Joghurt
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Petersilie
50g Feta

:: Die Auberginen gut waschen und abtrocknen. Auf ein Backblech legen, in den Ofen schieben und auf 200°C heizen. Etwa 45 Minuten backen, dabei immer mal wenden.
:: Herausnehmen und der Länge nach halbieren – Vorsicht, heiß! Etwas abkühlen lassen, dann mit einem Löffel das Fleisch aus den Auberginenhälften kratzen und in eine hohe Schüssel oder Mixbecher geben. Natürlich kann man die Aubergine auch erkalten lassen, aber heiß löst sich das Fruchtfleisch besser aus der Schale und mit dem Abkühlen wird es auch dunkler.
:: Knoblauch pellen und hacken, zum Auberginenfleisch geben. Olivenöl und Joghurt angießen, salzen und pfeffern und alles mäßig fein pürieren, so dass noch ein paar Stückchen übrig sind. Natürlich kann man es auch ganz glatt und sämig pürieren.
:: Petersilie hacken, Feta kleinkrümeln. Beides unterrühren. Kurz durchziehen lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Brot servieren.

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Mittwoch, 4. Januar 2012

5 Gedanken zu „Auberginencreme/Melitzanosalata und gute Vorsätze für 2012

  1. Christina

    stimmt, auberginen überzeugen nach der zubereitung optisch irgendwie nur selten. dabei sind sie als rohes gemüse so hübsch glänzend anzusehen… *schwärm*
    auberginencreme find ich aber super, und im endeffekt ist der geschmack immer wichtiger als die optik.

    viel spaß auch für 2012 am kochen und bloggen. ich lese hier immer total gerne, also mach bitte weiter so. mein vorsatz: nicht nur kochbücher kaufen, sondern auch daraus kochen *grummel*

    LG christina

  2. Katharina

    @Christina: Vielen Dank für die Blumen, das freut mich riesig. Und jaaaaa…. das mit den Kochbüchern kenne ich irgendwo her.

    @Gourmande: Dann hoffe ich, dass es Dir beim Ausprobieren auch so gut schmeckt.

  3. Anne

    Das Rezept hab ich mir gleich mal abgespeichert. Ich liebe Auberginen und griechisch. Selbst gekocht hab ich in der Richhtung bisher aber nur wenig. Sollte man mal ändern 🙂

    Liebe Grüße

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