Donnerstag, 14. Juli 2016

Bitte legen Sie nicht auf… Sie werden gleich mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden… Oder so ähnlich.

Liebe Leser,

ich bin immer noch geplättet und sprachlos und geflasht über das IRRE Interesse nach dem Beitrag bei RTL EXTRA.
Ich freue mich über die vielen vielen Kommentare, Fragen, Mails… seid versichert: Ich lese sie alle, und ich arbeite sie nach und nach ab. Aber meine digitale Zeit ist eben auch begrenzt und so hängen viele Anfragen immer noch in der Warteschleife. Ich bin dran. Bis dahin bitte ich noch um ein bisschen Geduld.

Ihr könntet ja noch mal den hübschen Lüneburger Wochenmarkt bewundern, hier zum Beispiel:

http://www.tvnow.de/rtl/extra-rtl/thema-ua-fahrraddiebe/player

(lustig – der Beitrag über die Fahrraddiebe ist da gar nicht mehr drin! ;-) )

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Donnerstag, 14. Juli 2016

10 Gedanken zu „Bitte legen Sie nicht auf… Sie werden gleich mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden… Oder so ähnlich.

  1. elke gottschalk

    ich habe diabetes typ 2 und versuche schon länger meinen zuckerkonsum extrem zu reduzieren. da ich keine medikamente nehme ist das für mich doppelt wichtig. ich habe mir auch das buch von sarah gekauft. habe aber ein paar fragen. wie ist das mit brot, ist das möglich und wenn ja welches am besten. ich verwende erythrit zum süssen versuche aber auch das zu reduzieren. es wäre nett wenn du mir auch sagen könntest ob dieses 8 wochenprogramm wegen dem hohen fettgehalt für diabetiker überhaupt geeignet ist. lg elke

    1. Katharina 1

      Liebe Elke,

      leider kann ich Dir keinen konkreten Rat geben. Das 8-Wochen-Programm, das ich hier auf dem Blog veröffentlicht habe, ist kein medizinischer Leitfaden, vorrangig sind es meine persönlichen Erfahrungen (zumal die einer, ich nenne es mal ganz salopp, “Nicht-Betroffenen”). Wenn diese den Lesern als Inspiration dienen – wunderbar. Aber es ersetzt keine ärztliche Beratung. Durch deine spezielle Kondition mit dem Diabetes bist Du bei einem Arzt bzw. Diabetologen sicherlich besser beraten und auf der sicheren Seite.
      Was das Brot betrifft, backe es in der Regel selbst oder kaufe es bei einem Bäcker hier am Ort, insofern kann ich Dir leider auch keine bestimmte Marke nennen, zumal diese ja auch regional verschieden sind.

      Liebe Grüße
      Katharina

  2. Luca Scheper

    Hey,

    Ich hätte auf eine Frage und zwar würde ich gerne wissen ob es einen Richtwert gibt wie viel % bzw. Gramm Zucker auf 100g “okay” sind. Bei der Reportage wurde von 5g ausgegangen, würdest du das so unterschreiben?
    Ich ernähre mich nun seit ca 10 Wochen ohne bzw weitestgehend ohne Zucker, finde zu dieser Frage allerdings keine richtige Antwort. Außerdem würde ich gerne nochmal wissen ob es Fruchtzucker deiner Meinung nach “besser” ist als Raffineriezucker.

    Gruß
    Luca

    1. Katharina 1

      Hallo Luca,

      leider war der RTL-Beitrag in manchen Punkten leicht missverständlich bzw. stark verkürzt.
      Diese 5%-Regel stammt zum einen nicht von mir, und zum anderen hat sie auch keinen wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund. Es war letztlich eine willkürlich von der Reporterin gewählte Zahl, die man aber öfter im Internet findet. Die 5% sind für den Alltag recht praktikabel, da sie ganz gut merkbar ist. Viele schlimm überzuckerte Produkte fallen damit nämlich von Anfang an raus. Manche Leute kaufen bzw. essen nichts, was mehr als 3% Zuckeranteil hat.
      Fruchtzucker ist der eigentlich “Schuldige” beim Zucker. Dabei klingt er so harmlos… Haushaltszucker/Raffinadezucker ist Saccharose, ein Disaccharid, das aus je einem Molekül Fructose und Glucose besteht. Glucose kann von jeder Zelle des Körpers verarbeitet werden (auch nicht endlos, aber das ist noch ein anderes Thema), Fructose wird dagegen fast ausschließlich von der Leber verwertet. Größere Mengen Fructose werden in Fettsäuren umgewandelt und ins Blut geschwemmt. Ich habe dazu hier etwas ausführlicher geschrieben: http://www.katharinakocht.com/wie-ich-einmal-versuchte-die-biochemie-zu-verstehen-plus-bohnen-linsen-salat-mit-haselnussol/
      Insofern: Nein! Fruchtzucker ist, sobald er außerhalb von frischem Obst und Gemüse isoliert daher kommt, sogar noch übler als der Haushaltszucker.

      Viele Grüße
      Katharina

  3. Lisa

    Hallo Katharina, Hallo an alle,
    Wir wollen unseren Zucker-Konsum jetzt auch drastisch reduzieren. Gestern war ich einkaufen – ekelhaft wo überall wie viel Zucker drin ist. Erschreckend wie viel in Nudeln und passierten Tomaten drin ist, auch in Vollkornnudeln. Heute wollte ich Couscous kaufen, komplett ohne Zucker habe ich jedoch keinen gefunden. Gibt’s den überhaupt, oder ist das hier der Zucker der ok ist? Wie sieht das bei Vollkornnudeln aus? Gibt es Lebensmittel für den Alltag die komplett ohne Zucker sind? Wie siehst du das? Auch hatte ich Tee gefunden, auf dem keine Angaben standen – kann ich dann auch davon ausgehen, dass keiner drin ist?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Lisa

    1. Katharina 1

      Liebe Lisa,

      klar gibt es Lebensmittel komplett ohne Zucker. Wasser zum Beispiel. ;-) Blöder Scherz.
      Lies Dir mal meinen Blogpost vom 22.7. durch, da steht eigentlich alles drin: http://www.katharinakocht.com/die-antworten-auf-die-haufigsten-fragen-beim-thema-zuckerfrei/

      Neben der Nährwertangabe und dem Teil “davon Zucker” ist ein Blick auf die Zutatenliste ganz hilfreich. Steht dort kein Zucker (also Zucker in irgendeiner Form, auch als Saccharose, Glukose, Oligofructose, Maltit, Laktose… – alles was auf “-ose” endet, ist potentiell eine Zuckerart), dann ist es produkteigener Zucker, kann aber sowohl Fruktose als auch Glukose oder bspw. Laktose (bei Milchprodukten) sein.

      Viele Grüße
      Katharina

  4. Nicole

    Hallo Katharina!
    Ich beschäftige mich jetzt auch schon seit einigen Tagen mit dem Thema Zuckerfrei und hapere mit mir es auszuprobieren.
    Ich hab sogar das Buch von Sarh Wilson im Regal meiner Schwester entdeckt und reingelesen.
    Was sich mir dabei nicht ganz erschließt:
    Hast du in der “Zuckerfreien” Zeit auch auf Weizenmehl-haltiges verzichtet, wie Nudeln, Reis, etc.?
    Und verzichtet man in den Wochen 3-5 dann auch auf die Ersatzstoffe wie Stevia und Reissirup oder sind die grundsätzlich in kleinen Mengen erlaubt?

    Viele Grüße
    Nicole

    1. Katharina 1

      Liebe Nicole,

      nein, ich habe ganz normal weiter KH-haltige Produkte wie Pasta oder Reis gegessen. Der Zuckerverzicht v.a. im Programm von Sarah Wilson betrifft ja vorrangig die Fructose, und da ist es bei Pasta und Reis überschaubar.
      Ich esse auch nach wie vor Kohlenhydrate, aber halte es im Rahmen. Es gibt nicht zu jeder Mahlzeit Brot oder jeden Tag Pasta oder Reis. Aber wenn, dann genieße ich es in vollen Zügen und mache mir weder Gedanken noch ein schlechtes Gewissen. ;-)

      Süßmittel wie Stevia und Reissirup oder auch Xylit sind in der “Hardcore-Verzichts-Phase” auch nicht drin. Da geht es wirklich drum, mal den Geschmack zu “erden” und das Süßempfinden zu erneuern. Danach ist es aber OK. Auch nicht maßlos, aber in der Regel braucht man sowieso weniger, um etwas als wirklich süß zu empfinden.

      Viele Grüße
      Katharina

      1. Nicole

        Hallo Katharia,
        danke für deine Antwort!
        Ich probiere es jetzt tatsächlich aus, und bisher läuft es ganz gut. Auch wenn ich wirklich sagen muss, dass es einige Leute gibt, die das nicht nachvollziehen können, leider…
        Aber ich habe noch eine Frage: Zucker befindet sich ja fast überall.
        Wie hast du es in der “Hardcore-Phase” mit Salami und Co. gehalten? Ich hab bisher ehrlich gesagt erst einen einzigen Bacon gefunden, der ohne Zucker in der Inhaltsliste auskommt.
        Da ich laktoseintolerant bin, sind in meinem Joghurt und meiner Milch auch keine Lactose, sondern Glucose und Galactose, was ja wiederum Zucker ist… Ist das dann ein Problem? Süßlicher als normale Milch sind die Sachen schon…
        Viele Grüße
        Nicole

        1. Katharina 1

          Galactose und Glucose sind ja die beiden Bestandteile des Zweifachmoleküls Laktose, eben nur aufgespalten durch die zusätzliche Laktase. Insofern eher unbedenklich – wie immer, wenn man es nicht übertreibt. ;-)
          Ich habe in der Hardcore-Phase tatsächlich auch Wurst und Schinken weggelassen. Wobei ich zu dem Zeitpunkt eh fast komplett vegetarisch gelebt habe, weswegen mich das nicht gestört hat.

          Alles Gute weiterhin!

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