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Montag, 29. Februar 2016

Wochenplan KW 9: Low Carb und Clean Eating – passt das?

Happy Monday, meine Lieben!
Ja, eine interessante Frage: Clean Eating und Low Carb, schließt sich das nicht aus? Njein. Kommt drauf an. Manchmal. Eigentlich gar nicht so sehr.
Warum mich das gerade so beschäftigt: Die Jeans kneifen ein wenig. Ein wenig zu sehr, um genau zu sein. Bedingt durch ein paar berufliche Projekte landet gerade ein bisschen viel Backwerk auf meinem Teller. Und damit leider auch auf meinen Hüften – man muss ja testen, ob das schmeckt. Und dann schmeckt es gut. Und es ist ja gesund, weil Vollkorn und Obst und so. Ist klar. Schon lustig, was man sich so einreden kann, obwohl man es wirklich besser weiß…
Besagte Jeans sollen wieder besser sitzen, und das geht bei mir recht effektiv mit Low Carb. Oder wenigstens „Low Carb Light“.

Eine Clean-Eating-Richtlinie ist die Kombination der Nahrungsgruppen: In den Mahlzeiten sollten möglichst oft gute Fette, wertvolle Proteine und komplexe Kohlenhydrate gemischt sein.
Kohlenhydrate! Da ist das Wort! Pfuiiiiii! schreien die einen. Pastaaaaa!!! rufen die anderen. Hmmm, denke ich. Kohlenhydrate sind ja nicht ausschließlich und zwingend mit Nudeln, Brot und Kuchen verbunden. Komplexe Kohlenhydrate sind eben auch Gemüse und Obst. Also absolut Clean-Eating-tauglich!
Und umgedreht: Jeder, der seine Ernährung in Richtung Low Carb ausrichtet, kann sich durchaus auch clean ernähren, in dem die Gerichte frisch und ohne lebensmittelchemische Helferlein zubereitet werden. Low Carb muss ja nicht ausschließlich aus Proteinpulver-Shakes bestehen; die sind meist mit recht uncleanen Zusätzen versehen und fragwürdig gesüßt – Ausnahmen bestätigen die Regel. Ebenso muss Low Carb keine reine FleischFischEier-Diät bestehen, wie man manchmal den Eindruck bekommen könnte. Das wäre – aus meiner Sicht – ganz sicher NICHT clean. Fleisch und Fisch sind Delikatessen, keine Massenware. Punkt.

Aber letztlich ist es doch so: Es gibt keine Clean-Eating-Polizei, die durch die Küchen patroulliert, die Kühlschränke inspiziert und auf Regelbeachtung pocht. Das ist auch gut so, denn obwohl es eine Art „Gerüst“ oder Richtwerk gibt, auf das sich allgemein geeinigt wird, ist auch beim Clean Eating einiges Interpretationssache.
Einigen wir uns also vielleicht auf „Lower Carb“ und beziehen die (pöhsen pöhsen ;-)) Kohlenhydrate vor allem aus Gemüse.

Daher mein gemüselastiger, etwas weniger karbohydratisierter Wochenplan:

Wochenplan KW 9 // www.katharinakocht.com

Heute Mittag gab es Salat-Wraps, wobei alles, was noch im Kühlschrank und nicht bei drei auf den Bäumen war, kurz angebraten und dann in ein paar Salatblätter gewickelt wurde. Der Herr Gemahl hatte eine mega-Portion Gemüse-Bolo dabei. Am Abend verscheucht hoffentlich die scharfe Rote-Bete-Suppe die letzten fiesen Schnupfenviren. Als Basis dient die Suppe vom Rezept der letzten Woche. Zusätzlich kommt noch etwas Ingwer und eine gute Prise Chili in den Standmixer.
Dienstag ist diese Woche unser Fischtag, wobei Lachs eigentlich nur ein Platzhalter ist. Mal sehen, was ich gutes bekomme. Das jedoch wird in Kokosraspeln gewälzt und knusprig gebacken.
Ich liebe Kohlrabi! Ratzfatz in Stifte geschnitten und in etwas Öl kross gebraten, brauchen sie dann nur noch in einen Dip versenkt werden. Das Rezept zu den Pfannkuchen-Wraps werde ich mir sozusagen „on the fly“ ausdenken, aber weder Pfannkuchen (die ja auch nur mit einem einzigen Löffel Mehl supergut werden) noch asiatisch angehauchtes Gemüse stellen jetzt große Schwierigkeiten dar, oder?
Tomate-Mozza muss es übrigens schon allein deshalb geben, weil ich nicht schon wieder einen Basilikum sterben lassen kann.
Auf die Quinoa-Pfanne mit Gemüse und „Schilliiiiii-Sose“ bin ich gespannt. Alles, was nur eine Pfanne braucht, ist gut. 🙂
Das No Noodle Pad Thai bildet dann den gemüsigen Abschluss der Woche.

Einmal muss ich dennoch ran an den Backofen: Eine zweite Runde Geburtstagsfeierei steht an. Habt Ihr schon einmal einen „gâteau invisible“, den etwas bekloppt in „Superkuchen*“ übersetzten unsichtbaren Kuchen probiert? An den werde ich mich mal wagen. Viel Frucht, wenig Teig. Klingt gut.

Butterschmalz selbst machen: Kein Problem!

Übrigens dürfen der Mann und der Sohn natürlich Brot oder Pasta essen, wenn sie wollen! Der Große hat kein Problem mit kneifenden Jeans, und der Kleine hat zum einen Gummizug in seinen Hosen und zum anderen ein noch hervorragend funktionierendes natürliches Sättigungsgefühl. 😉

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Montag, 22. Februar 2016

Wochenplan KW 8

Heute nur ein ganz kurzes „Hallo!“ sowie den Wochenplan und die dazugehörigen Links.Dafür kommt aber im Laufe der Woche ein neuer Rezept-Post – man sollte ja kaum glauben, dass ich das auch noch kann. 😉

In dieser Woche haben sowohl LittleC. als auch der große Grieche Geburtstag. Letzterer winkt eher ab und sagt, „total unwichtig, bloß keinen Aufstand“, ersterer weiß noch gar nicht so richtig etwas damit anzufangen. Die Ehefrau und Muddi denkt beim Einschlafen über Geschenke, Deko und Geburtstagskuchen nach. Eigentlich ist ja alles beschlossene Sache, aber es könnte ja NOCH hübscher gehen, es könnte ja noch den dreitausendundsiebenundzwanzigsten Blogpost irgendwo auf der Welt geben, der die allergenialste Idee zum Thema Kindergeburtstag hat. Dabei ist dem kleinen Mann das völlig egal, dem Großen sowieso. *seufz* Am Ende werden sie beide fröhlich auf dem Teppich liegen und mit der Eisenbahn spielen. Ooops – verraten. Gut, dass LittleC. noch nicht lesen kann!

Euch allen eine schöne Woche!

Kochplan für die KW8 // www.katharinakocht.com

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herren gibt es heute Abend Pizza. Na meinetwegen. Besagter Herr hat heute gefüllte Zucchini mit Lachs und Feta in seiner Lunchbox, dazu Tomatenreis, der vom Prinzip her ähnlich wie das Tomatenhirsotto gekocht wurde.
Brokkoli und Hummus: Granaten-Kombi.
Zwei von drei Leuten stehen hier total auf Reis – ich gehöre nicht dazu, es sei denn, es ist Risotto. Aber zusammen mit einem Kichererbsen-Auberginen-Curry schmeckt Reis auch mir gut.
Ich versuche mich mal wieder an Gnocchi. Ich gebe nicht auf! Diesmal stammt das Rezept aus dem Buch „Liebe Eltern…“ von Thomas Ellrott  & Jacqueline Vogt*.
Die Pastinakensuppe ist mega-cremig, luftig und köstlich, und liegt im Tiefkühlschrank. Passend dazu wird es einen neuen Blogpost geben, yeah yeah jippieh!
Ofengemüse? Oder Quiche? Oder beides? Beides: Ofengemüse-Quiche.
Für das Käsesandwich kommt endlich mal wieder der Sandwich-Toaster zum Einsatz.
Und die Fischstäbchen sind ganz einfach selbst gemacht. Wer Schnitzel kann, kann auch Fischstäbchen! Dazu Salat und Kartoffeln aus dem Ofen.

Gebacken wird ein Bauernbrot, schön ohne Kneten.
Und zwei Geburtstagskuchen… nur welche? Da muss ich noch mal in mich gehen. Vor dem Einschlafen. 😉

Die Links wie immer auch auf Pinterest.

 

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Montag, 15. Februar 2016

Wochenplan KW 7: Kinder- und gleichzeitig Erwachsenentaugliches

Eigentlich ein blöder Post-Titel, denn seien wir ehrlich: Was Kindern schmeckt, schmeckt uns Großen ja in der Regel auch. Wir waren schließlich auch mal Kinder und haben entsprechend positiv besetzte kulinarische Erinnerungen. Die negativ besetzten Erinnerungen haben sich im Laufe der Jahre oft gewandelt. Spinat, anyone? Rote Bete? Früher bäh!, heute yeah! Gut, nach wie vor NICHT gehen bei mir alles in Aspik Eingelegte, Kartoffelpuffer und Schichtsalat. Komme ich nicht gegen an, auch mit 36 nicht.

Constanze fragte letzte Woche bei Facebook, ob ich nicht mal einen Post darüber schreiben könnte, wie sie ihren Dreijährigen zum Gemüseessen animieren könnte, ohne es in der Suppe verstecken zu müssen. Da sich auf unserem Wochenplan der Teil mit dem gesonderten Abendessen für Constantin so oder so ziemlich erledigt hat und er kein frühes Abendessen um 17:30 mehr will sondern mit uns isst, passt das eigentlich ganz gut.
In meinem Clean-Eating-Buch* gibt es ein Kapitel zum Thema „We are family – Clean Eating mit Kindern“. In der Recherche dazu habe ich eine ganze Reihe Bücher gelesen und mit Ernährungsberatern gesprochen. Kondensiert kommt dabei das raus, was wir auch hier befolgen. Mit mal mehr, mal weniger Erfolg, aber so ist das halt mit den lieben Kleinen. 😉

  • Wir Eltern setzen ein Vorbild für das Essverhalten der Kinder. Auf einer imaginären Top-Ten-Liste wäre das Punkt 1 bis 3: Vorbild, Vorbild, Vorbild. Wenn wir als Eltern lieber Schokolade als Obst essen, oder Papa (der große Held in allen Dingen) sich weigert, das Gemüse zu essen und es von links nach rechts schiebt, dann scheint das doch richtig zu sein, oder? Es geht nicht darum, niemals wieder vor den Augen der Kinder Gummibärchen essen zu dürfen, aber eben doch darum, dass sie sehen, dass die Eltern/Großeltern/sonstige „Vorbilder“ gesundes Zeug essen. Und es GERN essen, nicht nur aus Pflichtgefühl.
  • Geduld zeigen. Und das ist echt hart, stimmt’s? Kindergaumen sind flatterhafte Dinge. Was die letzte Woche geschmeckt hat, vielleicht heute morgen noch, ist am Abend plötzlich „bääääääh!“. Ist so. Kann man nicht viel machen. Was man aber durchaus machen kann und sollte, ist Gerichte oder Zutaten immer wieder anzubieten. Es kann zehnmal oder länger dauern, bis Paprika & Co. OK ist. Bei kleinen Kindern ist vielleicht manchmal auch der Organismus noch nicht so weit.
  • Ein Essen für alle. Größere Kinder kann man prima in die Essensplanung einbeziehen, bei kleineren ist das natürlich so ein Ding. Aber es gibt keine großen Extrawürste. Alle essen das Gleiche. Und: es wird von allem zumindest probiert. Es muss keine große Portion gegessen werden, aber zumindest ein kleines Löffelchen zum Testen. (Das gilt auch für die Eltern!!!)
  • Was wir noch machen: Das sind jetzt meine perönlichen Erfahrungen. Es funktioniert bei uns, aber eine Gelinggarantie gibt es natürlich nicht. (Siehe auch weiter unten.)
  1. Immer etwas parat haben. Bevor ich LittleC. von der Kita abhole, packe ich eine Tupperdose mit Obst- und Gemüsestückchen ein, über die er sich oft schon auf dem Heimweg hermacht. Klar, das süße Obst ist als erstes weg, aber im Laufe des Nachmittags verschwinden dann auch beispielsweise Gurken oder Paprika. Apropos Paprika: LittleC. wollte sie immer essen, hat sie aber meist angekaut ausgespuckt. Dann fiel mir ein, dass bspw. meine Mutter die Schale nicht verträgt. Ich schäle Paprika also mittlerweile. Das ist ein bisschen frickelig, aber bei frischen Paprika geht es mit einem Sparschäler ganz gut. Und siehe da – Paprika ist „kekkaaaa“. Manchmal sind es so einfache Veränderungen.
  2. Die spielerische Komponente nicht vergessen. Wir singen das Brokkoli-Lied – spontan erdacht zur Melodie von „Jingle Bells“. Fragt nicht. Aber er singt das fröhlich mit: „Brobbolii, Brobboliii….“ Das geht zu allem anderen Grünzeug auch. Wir haben uns, also ihm, zu Weihnachten Holz-Gemüse für die Spielküche gewünscht. Das sehen wir uns gemeinsam an, benennen es und machen „Salat“ oder „Ofengemüse“. Und Abends kochen wir es dann mit echten Lebensmitteln nach, sozusagen. Oder wir spielen das Farbenspiel: Welches Gemüse oder Obst ist rot, gelb, etc. Gut, bei blau gelange ich an meine Grenzen, aber alle anderen Farben sind reichlich vertreten.
  3. Kein großes Gewese. Wir erzählen nicht, wiiiiiiie toll doch der Brokkoli schmeckt und wiiiiiie gesund das Möhrchen ist. Wir essen es, sagen eher beiläufig, „hmm, schmeckt gut“ – und das war’s. Und es gibt keine Lobeshymnen, wenn er es auch isst. Immerhin ist es eine Selbstverständlichkeit, kein feierwürdiger Ausnahmezustand (auch wenn wir innerlich die Champagnerkorken knallen lassen!).
  4. Nichts Überkompliziertes kochen. Was hier bei uns funktioniert, sind erkennbare Komponenten. Gemüsesorten, Beilagen, Sauce, hin und wieder Fleisch oder Fisch. Zumindest mein Sprössling schätzt Überraschungen nur so mittel. (Es sei denn, es sind Überraschungen mit Nudeln, also z.B. ein Nudelauflauf. ;-)) Ein weiterer Vorteil ist ja, dass die simplen Sachen auch meist schneller gekocht sind als die aufwändigen, raffinierten Gerichte aus der kinderlosen Zeit. Hach ja. Bei diesem Punkt rollt eine kleine Träne über meine Foodblogger-Wange. Egal, kommt auch alles wieder.
  5. Für den Notfall: Klar habe ich ein HIPP-Herz im Schrank. Es gibt Tage, an denen versagt jeder Ratschlag, jeder Tipp und jeder gute Vorsatz. das sind dann „Nuneln-Tage“. Tief durchatmen und nicht verkrampfen.

Ich für meinen Teil tendiere dazu, Dinge zu verkopfen und muss mich zwingen, diesen Dingen manchmal einfach ihren Lauf zu lassen. Aber angesichts der Tausende Kinderkochbücher und Features über die „richtige“ Kinderernährung (gibt’s das überhaupt?) scheine ich da nicht die einzige zu sein. Vieles ist sicherlich auch Veranlagung, manche Kinder und Erwachsene interessieren sich schlicht nicht fürs Essen, die könnten jeden Tag das Gleiche essen. Andere sind von kleinauf an viel experimentierfreudiger. Ich scheine halbwegs Glück gehabt zu haben. Und in einem Punkt sind sich alle befragten Muddi-Freundinnen bislang ja einig: In der Kita oder im Kindergarten essen die Sprösslinge oft tadellos und ohne zu meckern. (Gruppenzwang?) Also auch Gemüse. Das Wissen hilft mir dabei, am Abend zu entspannen und keine Wunder zu erwarten. So im Großen und Ganzen funktioniert es ja. Mal mehr und mal weniger. Ommmmmm…..

So!!!! Jetzt aber! Hier ist der aktuelle Wochenplan, unten die Links, und Pinterest ist auch scharf gestellt. Wochenplan KW 7

Eine Portion Nudeln ist noch im Kühlschrank – frische, nicht die besagten „Notfall-Nudeln“. Ebenso noch ein Blumenkohl, also gibt es endlich mal die „Blumenkohl-Alfredo-Sauce“, die schon ewig auf der Nachkochliste steht. Auch noch im Kühlschrank: Übrig gebliebenes Kartoffel-Pü. Daraus mache ich Waffeln! Waffeln sind immer ein großer Hit bei meinen Männern. Dazu einen Salat.
Dienstag ist Greek Night: Neben Gigandes und Pita gibt’s griechischen Salat, Tsatsiki und andere kleine Schweinereien. Man darf ja die kulinarische Identität des kleinen Halbgriechen auch nicht vernachlässigen.
Mittwoch werfe ich mittags einen Feta in den Ofen und schnipple etwas Gemüse dazu. Abends backt der Ofen dann Nudelauflauf für uns. Dauerbrenner, Dauergewinner.
Polenta mag eigentlich nur ich, insofern ist das ein gutes Mittagessen für Muddi. Die genial einfachen Hähnchen-Nuggets aus dem Ofen lieben aber alle!
Am Freitag wird alles Gemüse, was noch vorhanden und nicht bei drei auf den Bäumen ist, zu Ofengemüse verarbeitet.

Gebacken werden die Süßkartoffel-Muffins von Junika, somit ein ausgewiesenes Kinderrezept.

Happy Week!

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Montag, 9. November 2015

Wochenplan KW 46: Seid umschlungen, Millionen… also Laubblätter, Regentropfen, Kürbisse.

Gut, Herbst. Du hast gewonnen. GEWONNEN, hörst du? Ich ergebe mich. Vorbei die Zeit der warmen Spätsommergruß-Sonnenstrahlen, des letzten Kaffees in der Sonne (wenngleich mit der Decke über den Knien), vorbei die Zeit von Sommergemüse und Sommeressen. Ich habe es lange genug herausgezögert. Doch es nützt nichts, ich bin in der letzten Wochen zweimal völlig durchnässt nach Hause gekommen, habe die Heizung final angeworfen und den ersten Strickpulli aus dem Schrank gezogen. Handschuhe sind auf dem Fahrrad schon genau so ein Muss wie die Mütze.
Also Herbstküche. Kürbis, Steckrüben, Kohlgemüse. Warum auch nicht? Nicht nur der hippe Grünkohl hat Superfood-Charakter.

Hier ist der Plan, auch Pinterest ist frisch gefüttert. Und unten die LinkLiebe.

Wochenplan KW 46 // www.katharinakocht.com

Zum Vergrößern auf den Plan klicken.

Auf besonderen Wunsch des Gatten gibt es heute „Eierbrot“. Das ist quasi French Toast oder Armer Ritter, nur eben pikant. Dazu ein herbstlicher Salat mit gerösteten Walnüssen und gebratenen Zwiebeln.
Morgen mittag mache ich mir Rotkohl-Salat mit Orange. Abends gibt es Kürbis mit Linsen nach dem Rezept von Chestnut & Sage – darauf habe ich schon seit Tagen Appetit.
Weil einmal Kürbis nicht reicht, brate ich am nächsten Mittag mehr Kürbis mit Salbei, Butter und ein paar Gnocchi. Abends gibt es herbstliches Soulfood mit Wirsing-Pie (mit Stampfkartoffelkruste!!!).
Auch Penne mit Linsensugo steht schon so lange auf der Nachkoch-Liste, die ist jetzt mal dran.
Freitag werde ich den restlichen Rotkohl in Scheiben schneiden und in den Backofen schieben. Für das Abendessen besorge ich uns noch einen großen Batzen Pilze, die gibt es dann zusammen mit Spätzle und einer cremigen Sauce (allerdings ohne Fleisch), auf dass wir uns ins Wochenende rollen können.

Gebacken werden Laugenkastanien und Muffins für das Kita-Fest an St. Martin, wobei ich mir da noch nicht im klaren bin, ob sie süß oder herzhaft werden. Ich glaube eher mal herzhaft, vielleicht mit dem Dinkel-Buttermilch-Teig als Grundlage.

 

ps: Falls Euch das Einkaufszettelschreiben zu lästig ist, versucht es doch mal mit einer App. Fürs Apfel-Telefon gibt es neuerdings Milk For Us, in der die Zutaten sogar nach Kategorien geordnet werden können.

 

Montag, 28. September 2015

Wochenplan KW 40 – einkuscheln, aufwärmen, gesund werden

Der Wochenplan kommt diesmal etwas später, denn die fiese Erkältung schlägt mir wohl auch aufs Hirn… den Laptop zwar am Stromkabel zu haben, dann aber zu vergessen, die Verteilersteckdose auch auf „ein“ zu stellen – das ist die eine Sache. Zwischendurch alles Geschriebene natürlich nicht zu speichern, dann „nur mal eben kurz“ den Schreibtisch verlassen und tausend andere Sachen machen, so dass der Akku sich fröhlich weiter entlädt und dann am Ende nur noch das Geräusch des herunterfahrenden Computers zu hören ist – das ist die andere Sache, die wirklich dämliche Sache. D’oh!

Letzten Freitag stand der Wochenplan fast schon komplett, wenngleich nur in meinem Kopf. Aber dann fingen der Gatte und ich zeitgleich an zu schniefen und zu niesen, und so schleppten wir uns mit dicken Nasen, frierenden Körpern und Kopf- und Gliederschmerzen durch das Wochenende. Daher gibt es in dieser Woche eher Wohlfühlessen, wärmende Sachen und literweise Tee.
Alle Links wie immer unter dem Bild – und natürlich auf meinem Pinterest Board „Was gibt es diese Woche?“. Dieses Mal habe ich nur deutschsprachige Blogger dabei!

Wochenplan KW 40 // www.katharinakocht.com

Wochenplan KW40 – zur Vergrößerung auf das Bild klicken.

Am Montag Gemüseeintopf – klassische Erkältungsgeschichte! Mittags gab es gebackene Süßkartoffeln mit Avocadocreme, auch so ein Klassiker, denn meistens sind hier sowohl Süßkartoffeln als auch eine Avocado da. Rezept braucht man fast keins, aber so geht es! (Via pi mal butter).
Am Dienstag die Cannelloni, gefüllt mit Ricotta und Spinat, überbacken mit Tomatensauce und Käse. Ein Rezept hat Anne von One Cake A Day.
Zoodles sind mein Mittagsklassiker, diesmal mit Avocadocreme und Tomaten.
Das Grüne Curry soll uns richtig einheizen, damit auch die letzte Keime Reißaus nehmen. Die Vorlage ist von Frl. Moonstruck (via GourmetGuerilla).
Den warmen Blumenkohl-Salat mit Erbsen und Feta gibt es in Hannah Freys Buch „Clean Eating“* (zu dem ich neulich meine Rezension schrieb). *Affiliate Link
„Gigandes plaki“ sind mein liebstes – allerliebstes! – griechisches Gericht: Gebackene Riesenbohnen mit Tomaten. Mein Rezept ist in etwa so, wie meine Schwiegermutter es mir beigebracht hat (in charmant-unpräzisen Mengenangaben… „bisschen“ hiervon und „etwas“ davon und gewürzt mit „ein wenig“ vom dritten). Das Rezept von Monambelles ist ganz ähnlich und für mich immer eine gute Referenz. Wie überhaupt Susas ganzer Blog.
Noch ein Blumenkohl-Mittag mit Blumenkohl-„Steaks“ nach Leas Blog Veggies. Das Wurzelgemüse-Topping sieht richtig schick aus!
Und wenn wir am Freitag hoffentlich wieder fit sind vor lauter Wohlfühlessen und Kräutertee, gibt es Flammkuchen! Am liebsten in der klassischen Variante mit Lauch und Speck, aber auch gern mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. Dazu suche ich mir dann ein hübsches Rezept bei der Flammkuchen-Queen Juliane von Schöner Tag noch.

Gebacken wird diese Woche eher Einfaches, ein Rührkuchen zum Beispiel, in dem alles Gemüse verarbeitet wird, was zur Verfügung steht: Zucchini oder Möhren oder vielleicht auch Rote Bete. Mal sehen! Vielleicht dieser hier von Life is full of Goodies. Außerdem backe ich meine wöchentlichen Muffins mit meinem kleinen Assistenten, dem die Sache mit dem Backen viel Spaß macht und der wahnsinnig gern mit Mehl und Wasser rummatscht. Ich muss nur daran denken, ihm diesmal auch wirklich sein Ganzkörper-Lätzchen umzubinden, Mehl und Wasser ergeben eine fiese Kombi mit Super-Klebekraft… *seufz*

Und jetzt habe ich wieder eine Verabredung mit meiner Decke!

 

Mittwoch, 5. August 2015

Kuchenmüsli oder Müslikuchen zum Frühstück: Banana Blueberry Bread Oats

Whoahaha. Was für ein Titel. Aber mir fällt echt nichts besseres ein, Bananenkuchen-Müsli klingt zu profan und trifft es auch nicht so richtig. Ein Carrot Cake schmeckt anders als eine Möhrentorte, ein Cheesecake anders als ein Quarkkuchen – und ein Banana Blueberry Bread ist nicht das gleiche wie ein Bananenkuchen. Finde ich.
Wie wichtig ich das Frühstück als Mahlzeit finde, habe ich ja schon mal geschrieben. Dabei gibt es, zumindest während der Woche, nichts einfacheres als ein haferflockenbasiertes Müsli, oder eben auf Neudeutsch-Blogdeutsch: Oats. Einfach zuzubereiten, zuverlässig, und immer wieder schön zu variieren. Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass ich morgens nicht gern etwas Süßes äße. Das tue ich schon, allerdings sind Marmeladenbrötchen und Croissants leider weder gut für meine Taille noch für meine Haut. Die Lösung ist also dieses Kuchenmüsli, das schmeckt wie noch leicht warmes, aromatisches Banana Blueberry Bread. Kein Wunder – es hat ja auch fast alle Zutaten, die in den Kuchen gehören.
Für die Zeitsparer-Variante wird am Vorabend alles zusammen gerührt, im Kühlschrank aufbewahrt und morgens nach Belieben erwärmt. (Genau: Overnight Oats.)

Banana Blueberry Bread Oats: Leckeres Frühstücksmüsli, das nach Banana Bread schmeckt Weiterlesen

 

Sonntag, 6. April 2014

„Ich schreie nicht – ich bestelle Essen!“ – oder: Neues aus Mama-Land.

Meine Lieben,

sechs aufregende Wochen liegen hinter mir. Hinter uns, sollte ich sagen, denn ich bin ja nicht mehr nur für mich allein (und den Gatten, klar) zuständig, da hat sich nämlich noch jemand dazugesellt, den wir lange erwartet haben: Der neue Mitbewohner, unser Sohn Constantin.

Ich überlege gerade, ob ich die letzten Wochen als „wahnsinnig toll“ oder als „wahnsinnig anstrengend“ bezeichnen soll, es ist ein bunter Mix aus beidem, vor allem war und ist es der Wahnsinn. Aber „toll“ überwiegt definitiv; und wenn der Kleine mich angrinst und gluckst, dann macht mein Mama-Herz einen großen Satz und der letzte Tag mit gefühlt dreißig Mal Windelwechseln und zwölf Mal umziehen (großer Spucker) ist mit einem Schlag vergessen.

Constantin Weiterlesen

 

Dienstag, 21. Januar 2014

Alles so ruhig hier… ein kurzes Update und mal was aus dem Archiv.

Hallo hallo! Ihr erinnert Euch vielleicht noch an mich? Die, die hier sonst so halbwegs regelmäßig gebloggt hat? Jaaa… mich gibt’s noch! Mittlerweile trage ich eine ganz schöne Kugel vor mir her, und bis zum errechneten Ankunftstermin vom neuen Mitbewohner sind es auch nur noch etwas mehr als vier Wochen. Grundsätzlich geht’s mir eigentlich ganz gut, nachdem die ersten zwölf Wochen ja unter der Überschrift „Die Große Müdigkeit“ zusammen gefasst werden konnten, kam danach der große Energieschub. Bäume ausreißen? Klar, immer her mit dem Wald! Und entweder hat sich der Bauchbewohner das dann auch zu eigen gemacht (er versucht seit geraumer Zeit, in seinem kleinen Appartment mit Karate und Kickboxen die „Wände“ zu versetzen, aua aua aua) – oder die Mama hat es etwas übertrieben. *ähem* In jedem Fall, und damit es ihn möglichst lange in seinem derzeitigen Aufenthaltsort hält, habe ich seit kurz vor Weihnachten strikte Anweisungen erhalten: Ruhen. So viel wie möglich. In der Horizontalen. Sprich: Rumliegen, all day long.

Zitronen-Mohn-Kuchen

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Mittwoch, 10. Juli 2013

Gewinner! Gewinner! Gewinner! {Die Verlosung des Sukrin-Pakets}

Soooo viele wollten gern das Sukrin-Paket gewinnen, Ich habe mich riesig gefreut über die mehr als 60 Kommentare und die tollen Antworten auf meine Frage, welche liebsten Gerichte, Kuchen oder Getränke Ihr denn  gern zuckerfrei haben würdet. So viel Inspiration! Von Schokocookies bis zum Lebkuchen, von Marshmallows bis zur BBQ-Sauce war viel dabei. Käsekuchen wurde mehrfach genannt, ebenso wie die Tarte Tatin und gebrannte Mandeln. Ganz weit vorne auf der zuckerfreien Wunschliste liegen Brownies, Holunderblütensirup und Konfitüre. Und der „Sieger“ mit den meisten Nennungen ist -Trommelwirbel- Eis! Das habe ich, in verschiedenen Ausprägungen, neun Mal gezählt. Dafür würde ich meine Stimme aber auch abgeben, und habe mir erst einmal ein entsprechendes Buch bestellt.

Vieles lässt sich sicherlich ziemlich originalgetreu nachbacken und kochen, ich habe schon eine ganze Reihe Sachen auf meine Liste gesetzt und werde mich nach und nach daran machen, sie umzusetzen.

Sukrin_Verlosung

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