Kategorie-Archiv: Beeren

Mittwoch, 5. August 2015

Kuchenmüsli oder Müslikuchen zum Frühstück: Banana Blueberry Bread Oats

Whoahaha. Was für ein Titel. Aber mir fällt echt nichts besseres ein, Bananenkuchen-Müsli klingt zu profan und trifft es auch nicht so richtig. Ein Carrot Cake schmeckt anders als eine Möhrentorte, ein Cheesecake anders als ein Quarkkuchen – und ein Banana Blueberry Bread ist nicht das gleiche wie ein Bananenkuchen. Finde ich.
Wie wichtig ich das Frühstück als Mahlzeit finde, habe ich ja schon mal geschrieben. Dabei gibt es, zumindest während der Woche, nichts einfacheres als ein haferflockenbasiertes Müsli, oder eben auf Neudeutsch-Blogdeutsch: Oats. Einfach zuzubereiten, zuverlässig, und immer wieder schön zu variieren. Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass ich morgens nicht gern etwas Süßes äße. Das tue ich schon, allerdings sind Marmeladenbrötchen und Croissants leider weder gut für meine Taille noch für meine Haut. Die Lösung ist also dieses Kuchenmüsli, das schmeckt wie noch leicht warmes, aromatisches Banana Blueberry Bread. Kein Wunder – es hat ja auch fast alle Zutaten, die in den Kuchen gehören.
Für die Zeitsparer-Variante wird am Vorabend alles zusammen gerührt, im Kühlschrank aufbewahrt und morgens nach Belieben erwärmt. (Genau: Overnight Oats.)

Banana Blueberry Bread Oats: Leckeres Frühstücksmüsli, das nach Banana Bread schmeckt Weiterlesen

 

Freitag, 24. Juli 2015

Eiskalter alkoholfreier Sundowner: Spritziger Mango-Erdbeer-Cocktail

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Manche Gewohnheiten ändern sich ja erst so im Laufe der Zeit zum Besseren. Trinken zum Beispiel. Bis vor einigen Jahren trank ich echt nur, wenn ich mit ausgedörrter Kehle schon halb verdurstet war. Wasser, bäääh! Das hat sich grundlegend gewandelt, und gerade bei sommerlichen Temperaturen habe ich immer meine Wasserkaraffe neben mir stehen. Wasser, yeaah! Wie wichtig ausreichendes Trinken ist, muss ich im Jahr 2015 wohl niemandem mehr erzählen, oder? Wasser ist der Hauptbestandteil unseres Körpers, ohne Wasser wird der Körper nicht richtig durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Einen Teil der etwa 2,5 Liter, die wir täglich durch Atmung, Schwitzen oder eben den Urin verlieren, können wir durch die Nahrung aufnehmen, der Rest muss getrunken werden. Wasser ist dabei das simpelste und effektivste Getränk.
Ich mag mein Wasser eigentlich am liebsten still, der Gatte mag es dagegen sprudelig. Soll er gerne haben – aber die Wasserkästen kann selbst schleppen! Mein Wasser kommt schließlich aus der Leitung. Trinkwasser in Deutschland ist von hervorragender Qualität, insofern macht das die Sache natürlich einfach.

Kürzlich ist ein Wassersprudler bei uns eingezogen. Nun steht da in der Küche, der SodaStream Crystal, und sprudelt fröhlich Blubberwasser für uns. Ratet mal, wer sich darüber am meisten freut: Der Gatte? Nee – ICH! Und warum? Weil es nicht ständig die Diskussion gibt, dass wir schon wieder einen neuen Kasten holen müssen. Weil mir besagte Wasserkästen im Keller echt auf den Geist gingen, ständig musste ich einen zur Seite schieben, um den Gefrierschrank richtig öffnen zu können. Und weil ich selbst mittlerweile auch ganz gern mal Wasser mit Kohlensäure trinke. Ach ja, und weil die Glaskaraffe vom SodaStream Crystal so ausnehmend hübsch ist. Pfff, Mädchenkram, sagt der Mann. Na und? Manche Dinge ändern sich halt doch nie. Gut so. Alkoholfreier Mango-Erdbeer-Cocktail

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Freitag, 30. Januar 2015

Clean Eating, das Frühstück und ich: Müsli mit Chia, Mandeln und Beeren

So, Clean Eating also. Was ist das überhaupt, “sauber essen”? Eigentlich ist es ein sehr simples Ernährungskonzept, aber es ist paradoxerweise derartig simpel, dass es in unserem heutigen Lebensumfeld vielen schwer fällt, sich entsprechend zu ernähren. (Hä?) Clean Eating ist im Prinzip nichts anderes als die Verwendung von möglichst naturbelassenen, unverarbeiteten Lebensmitteln und der Verzicht auf Fertignahrungsmittel und “künstlich” hergestellte Produkte, die eigentlich nur so tun, als wären sie Lebensmittel. Dazu kommen regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend trinken – und fertig ist im Prinzip die Clean-Eating-Laube. Das sollte einfach sein, meint man. Aber wenn ich meinem heimlichen Supermarkt-Hobby nachgehe und in anderer Leute Einkaufskorb schiele, bekomme ich anhand von Fertiggerichten, Süßkram und unendlich viel Wurst den Eindruck, dass es für viele ziemlich schwierig ist.

Die grundsätzlichen Regeln fasse ich heute nur kurz zusammen – die Besprechung aller Regeln würde diesen Blogpost sprengen, daher hier mein Vorschlag: Ich widme über die kommenden Wochen je einer Clean-Eating-Regel einen Blogeintrag. Deal? Deal.
Ich gliedere die Regeln einfach mal in drei grundsätzliche “Sparten” auf:

  • WAS: unverarbeitete, naturbelassene Produkte – viel Obst und vor allem Gemüse – gesunde Fette – eine Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und Proteinen – ausreichend Wasser
  • WIE: 5-6 Mahlzeiten am Tag – unbedingt frühstücken – keine großen Portionen
  • WAS NICHT: Zucker – Weißmehl – industriell stark verarbeitete Nahrungsmittel – Konservierungsstoffe

Müsli mit Chiasamen, Beeren und Mandeln

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Montag, 19. August 2013

Blaubeermarmelade ohne Gelierzucker kochen: Agar-Agar vs. Apfelpektin. Der knallharte Vergleich.

Beeren, Pfirsiche, Nektarinen. Pflaumen und Aprikosen. Die letzten Kirschen. Die ersten Äpfel. Die Markstände sind üppig gefüllt im Moment, und mein Kaufreflex ist einfach nicht zu bremsen. Ich fühle mich auch schon ganz beerig, demnächst wachsen mir bestimmt so kleine Blätter und ein Stiel aus dem Kopf!
Mit den Erdbeeren begann sonst für mich im Juni die Marmeladenzeit. Früher war alles einfacher und besser, ja ja… aber tatsächlich bedeutete “Marmelade kochen” ganz einfach den Griff zum 3:1-Gelierzucker und dann ein fröhliches Halali bei der Beerenjagd. Das fällt jetzt natürlich aus, also habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Dabei erschienen mir zwei Kandidaten als besonders geeignet: Agar-Agar und Apfelpektin. Beides habe ich im Biomarkt meines Vertrauens erstanden. Mit beiden Produkten habe ich dann quasi einen 1:1-Test gemacht und, damit nichts den Geschmack verfälscht, diesmal auch ohne Schnickschnack oder interessante Kombis einfach pure Blaubeermarmelade gekocht. Blaubeermarmelade ohne Gelierzucker

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Montag, 29. Juli 2013

Hilda geht picknicken – kommt mit! {Orzo-Salat mit Hühnchen, Oliven-Mandel-Pesto und ein Joghurt-Dessert}

Hilda geht picknicken

Hilda ist wieder da! Diesmal hat sie keine Kekse oder Weihnachtsleckereien dabei, sondern einen großen Picknickkorb und nimmt uns mit nach draußen: auf die Wiese, an den See oder in den Wald.
Isa, Juliane, Julie, Christina und ich haben uns wieder zusammengetan und für Euch viele Picknickideen für den Sommer mitgebracht. Weiterlesen

 

Montag, 8. Juli 2013

The Sweet BABYSHOWER Surprise for Madame Love: Mini-Handpies mit Pfirsich-Brombeer-Füllung

Pssst, kommt rein! Setzt Euch leise an den Partytisch mit Leckereien, Geschenken und liebevoller Dekoration, und dann wartet mit uns auf unseren Ehrengast Elodie! Und wenn sie dann zur Party stößt, rufen wir alle laut “Surprise!” Seid Ihr dabei?
Elodie, bekannt als Madame Love mit dem wunderschönen Interior- und Blumenblog und Teil der #2flowergirls, erwartet im August “Baby Love”. Und aus diesem Grund schmeißen wir heute für sie eine (virtuelle) Babyshower, haben den Tisch für sie gedeckt und geschmückt und schicken ihr gute Wünsche aus allen Ecken des Landes.

The Sweet Babyshower Suprise for Madame Love

Mini Handpies mit Brombeer-Pfirsich-Füllung

Mason-Jar, die Geschenkbox und der hübsche Stempel wurden mir netterweise von Blueboxtree zur Verfügung gestellt.

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Montag, 24. Juni 2013

Kokos und weg! Kokos-Erdbeer-Törtchen und eine Traumreise ins Kurumba Maldives Resort, die es zu gewinnen gibt!

Endlose weiße Strände? Kristallklares Wasser und Sand zwischen den Zehen? Strahlende Sonne? Ach ja, das wäre so schön! Dazu noch ein eisgekühlter Cocktail oder ein kühles Kokoswasser, direkt aus der Nuss. Und jemand, der alle kulinarischen Wünsche erfüllt. Könnt Ihr haben! Doch, ehrlich. Alles, was Ihr braucht, ist Kokos. Und eine Idee, was man damit Grandioses anstellen kann. Und dann, mit etwas Glück, fliegen Ihr und Euer Rückeneincremer des Vertrauens schon bald dem Traumurlaub im maledivischen Kurumba-Resort entgegen.

Kokos Erdbeer Cupcakes

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Montag, 21. März 2011

Sweet Monday: Schnelle Beeren-Konfitüre

Am Wochenende wurde das Kapitel “Frühjahrsputz” aufgeschlagen, mit allem drum und dran, inklusive Fensterputzen. (Bäh.) Beim Küchenputz kam auch der Kühlschrank dran, und nachdem ich den Kühlbereich von diversen angebrochenen und im rückwärtigen Teil in Vergessenheit geratenen Bechern und Schachteln befreit hatte, stellte sich heraus, dass im Tiefkühlfach auch einige angefangene Dinge vor sich hin froren. Aber nicht mehr lange! Alles Angefangene wurde sofort herausgenommen und eingesetzt. Unser Abendessen bestand dann aus einem Potpourri aus Fisch, denn je für sich gesehen ergaben 2 Zanderfilets, 2 kleine Lachssteaks und ein paar einsame Garnelen kein wirkliches Abendessen, was wohl auch der Grund für ihre tiefgefrorene Einsamkeit war.
Aus der viertel Tüte Waldbeeren und der drittel Schachtel Himbeeren habe ich kurzerhand Marmelade gekocht, die allerdings so lecker ist, dass ich versucht bin, mehr TK-Früchte zu kaufen, um noch mehr Marmelade zu kochen. Aber ich kenne mich…. am Ende steht dann ein trauriges Marmeladenglas im hinteren Kühlschrankbereich. Und das will ich ihm nicht antun, also bleibt es bei diesem einen leckeren Glas. Ihr könnt aber natürlich gern mehr kochen!

Ein Tipp zur Sterilisierung von Marmeladengläsern vorweg: Die Gläser im Backofen bei 120°C mindestens 10 Minuten “backen”, währenddessen die Deckel in kochendem Wasser auskochen. Während die Gläser im Ofen sterilisieren, sollte die Marmelade oder Konfitüre bereitet werden, damit die sterilisierten Gläser schnell benutzt werden könne, so dass eine neue mögliche Keimbildung verhindert wird.

Schnelle Beeren-Konfitüre

für 1 Glas à 200ml, mehr Inhalt entsprechend anpassen
Die Beerenmenge war bei mir purer Zufall, hat aber genau für 1 Glas gereicht.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Gelierzucker lässt sich aber durch entsprechende Mengen Apfelpektin und Reissirup ersetzen – einfach der Anweisung auf der Pektin-Packung und für die Süße dem eigenen Geschmack folgen!***

240g gemischte TK-Beeren (Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren….)
80g Gelierzucker 3:1 (Bei anderem Gelierzucker entsprechend anpassen und abwiegen)
Saft von 1/2 Zitrone
1 TL Vanillearoma 
:: Beeren auftauen lassen und kurz abspülen, damit keine Eiskristalle zurückbleiben – das verwässert das Aroma.
:: Beeren mit Vanillearoma und Zitronensaft grob pürieren, dann mit Gelierzucker mischen und in einen Topf geben. Aufkochen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, hin und wieder umrühren.
:: Währenddessen die Einmachgläser auf ein feuchtes Tuch stellen, damit sie beim Einfüllen der heißen Masse nicht platzen.
:: Kurz vor Ende der Kochzeit die Gelierprobe machen: Dazu den Rührlöffel aus der Konfitüre ziehen und abtropfen lassen: Fließt die zukünftige Konfitüre zäh ab und der letzte Tropfen bleibt fest am Löffel kleben und fällt nicht ab, ist es perfekt! Ansonsten noch eine Minute kochen lassen und erneut testen.
:: In Gläser füllen und sofort verschließen.
NICHT UMDREHEN! Entgegen der landläufigen Meinung bringt das keinen Vorteil, eher im Gegenteil: Man hat keinen sauberen Rand und durch die starke Hitze der Marmeladenflüssigkeit könnten irgendwelche unliebsamen Stoffe aus dem Deckel gelöst werden. Das Vakuum, das den “Klick” beim Öffnen des Glases auslöst, entsteht auch so.