Archiv der Kategorie: Bloggerleben

Dienstag, 6. Oktober 2015

Wochenplan für die KW 41 – und die Sache mit dem Wochenende

Der Wochenplan kommt diesmal mit erheblicher Verspätung (ja ja, kaum ist die Serie etabliert, reißt es schon ein…), aber in gewisser Weise macht das auch nichts, denn meine (Koch-)Woche 41 hat nur vier Tage, da wir am Freitag nicht daheim sind. Denkt Euch also einfach einen Tag nach hinten, Dienstag ist der neue Montag, das hatte ich ja hier auch schon einmal. 😉

Der Wochenplan umfasst immer nur fünf Tage, also die Arbeitswoche. „Wie machst Du das mit dem Wochenende?“ ist entsprechend eine Frage, die mir oft gestellt wird. Dass ich Samstag und Sonntag nicht auch gleich einplane, liegt hauptsächlich an diesen zwei Gründen: Zum einen weiß ich am Montag oft noch gar nicht, was das folgende Wochenende bringen wird. Sind wir überhaupt zu Hause? Fahren wir nicht doch irgendwo hin oder planen wir spontan einen Ausflug? Oder beschließen wir, vielleicht mal wieder essen zu gehen? Da wäre es schade, wenn bereits gekaufte Lebensmittel nicht genutzt würden. Und zum anderen stoße ich mit dem Einkauf für fünf Tage so oder so an meine logistischen Grenzen: Nur mit Fahrradkorb oder dem Hackenporsche* plus Einkaufsbeutel bestückt, schaffe ich es gar nicht, mehr „Beute“ mit nach Hause zu bringen. (Das sind die Momente, in denen ich manchmal mein Auto vermisse. Sonst quasi nie.)

Des Rätsels Lösung ist also ganz einfach. Ich plane die (relativ verlässlichen) Wochentage und sobald wir wissen, wie das Wochenende aussehen wird, gibt es einen neuen Plan und einen entsprechenden Einkaufszettel. Dabei ist der Sonntag ganz oft ein „Resterampen-Tag“: Alles, was noch im Kühlschrank ist, wird irgendwie verbraten, verkocht oder ver-salat-et. Ofengemüse wird uns irgendwie nie langweilig!

Hier nun aber die vier Tage dieser (für mich kurzen) Woche, samt der Links. Wie immer auch auf Pinterest zu finden.

Wochenplan KW41 // www.katharinakocht.com

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Montag, 7. September 2015

Wochenplan für die KW 37 – und ein Tipp zum Aufbau des Plans

Na, wie läuft es mit der Umsetzung des Wochenplans? Sehr motiviert oder immer noch ein bisschen überwältigt? Wenn fünf volle Tage zu viel erscheinen, dann hilft vielleicht mein „Aufbau-Tipp“, nach dem ich meinen Plan gestalte. Also meistens jedenfalls, manchmal habe ich auf etwas ganz anderes Lust. Das Leben eben!

Die Hauptmahlzeit ist bei uns das Abendessen, an dem entscheidet sich dann auch der Rest des Essensplans. Hierbei lassen sich die fünf Wochentage super in fünf Kategorien einteilen. Meine lauten:
→ 1x Fleischgericht
→ 1x Fischgericht
→ 1x Pasta (vegetarisch, es sei denn, der Pasta-Tag ist gleichzeitig der Fleisch- oder Fischtag, so wie diese Woche)
→ 1x reine Gemüsemahlzeit, z.B. ein Curry oder Gemüsepfanne
→ 1x Salat und/oder Brotzeit oder eine Suppe

Somit ist der Plan schon mal grob vorab eingeteilt und ich kann in kleinen Häppchen nach den passenden Rezepten suchen. Das macht es viel einfacher!
Aber wie gesagt: Wenn wir in einer Woche eben TOOOTALE Lust auf drei Mal Italienisch haben (oder Griechisch oder Thai oder oder), dann ist das eben so. Keine Regel ist in Stein gemeißelt, außer der, dass es gut schmecken muss und möglichst ausgewogen sein soll.

Zum Thema „Mittagessen“ erzähle ich nächste Woche etwas. Das ist bei uns ja dreigeteilt: LittleC isst in der Kita, der Liebste hat meist eine Portion des Abendessens vom Vortag als Büro-Lunch dabei, und mein Mittagessen fällt eher leicht und klein aus, da ich oft nach meinem Snack gegen 10:30 noch gar nicht wirklich hungrig bin.

So, genug der Vorrede, hier ist der Plan, und direkt darunter die Links der Woche. Wie immer auch zu finden auf dem Pinterestboard „Was gibt es diese Woche?“
(Und ja, wir werden hier etwas professioneller, mit getippter Liste und so. Der Plan vergrößert sich, wenn Ihr darauf klickt.)

Wochenplan KW37

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Montag, 31. August 2015

Unser Wochenplan für die KW 36

Ihr lieben Leser,

ich bin geflasht. Selten hat ein Beitrag so viel Echo hervorgerufen wie der Post zum Wochenplan. Toll finde ich, dass viele das auch so machen (Spießigkeit rockt halt doch!), und dass viele gesagt haben, hey klasse – das will ich auch mal testen!
Auf Facebook lauteten einige Antworten, dass sie es durchaus schon versucht hätten, aber irgendwie wäre es dann ja doch immer das Gleiche gewesen, oder dass irgendwann der Schweinehund gesiegt hätte (die Sau!) und alle guten Vorsätze dahin gewesen seien. Sehr menschlich, kann ich verstehen. Aber irgendwie auch bisschen schade, denn die meisten waren sich in einer Sache sehr einig: So ein Wochenplan ist megapraktisch, denn er spart nicht nur Zeit, Geld und Nerven, er schafft es auch, dass wir jeden Tag etwas anderes kochen und oft Rezepte ausprobieren, die wir schon so lange auf der Nachkochliste haben. Dass sich dabei Favoriten herausbilden, die es dann öfter gibt, ist doch super.  Dass es in der Spargelsaison oft ständig Spargelgerichte gibt – völlig nachvollziehbar! Aber grundsätzlich ist bei uns viel mehr Abwechslung drin, seit es diesen Wochenplan gibt.

Deswegen, und weil das Feedback so unglaublich groß war, werde ich ab sofort unseren Wochenplan hier posten, damit es keine Ausrede mehr für fünf Mal pro Woche Spaghetti Bolo gibt. Falls ich ein Rezept online gefunden habe (und die Wahrscheinlichkeit liegt bei mindestens mal 83,71%), will ich mich bemühen, den Link zu teilen.
Ob ich es jede Woche schaffe? Wahrscheinlich nicht. Ob das jetzt für immer und alle Zeiten so bleibt? Mal sehen. Aber zumindest für vorerst. Alternativ gibt es dazu ja immer noch mein „Was gibt es diese Woche“-Pinterest-Board.
Ach so: Ich gehe immer Montags einkaufen, das ist für mich am praktischsten. Daher erstelle ich den Plan immer Sonntag abends. Entsprechend stelle ich den neuen Wochenplan dann Sonntag oder (wahrscheinlich eher) Montags online.

Los geht’s. Das soll es diese Woche geben: Wochenplan, Meal plan für die Kalenderwoche 36

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Donnerstag, 27. August 2015

Wochenpläne, Meal Planning, Meal Preparation: Die neue Spießigkeit, die eigentlich ziemlich cool ist.

Wenn meine Oma das bloß lesen könnte… sie würde vor Stolz platzen. PLATZEN! Denn ich, die ich als unwilliger Teenager all ihre gut und lieb gemeinten Ratschläge zur Führung des Haushalts mit verdrehten Augen in den Wind geschlagen habe, ich ertappe mich immer öfter dabei, viele dieser Ratschläge zu beherzigen und umzusetzen. Gut, ich habe das dann zu dem Zeitpunkt nicht von Oma, sondern aus irgendwelchen hippen Lifestyle-Wellness-Food-Blogs (auf denen einen immer eine australische Strandschönheit total wholesome und relaxed anstrahlt), aber ich beschrifte neuderdings nicht nur den Inhalt meines Tiefkühlers, sondern gehe brav mit Einkaufszettel und keinesfalls hungrig zum Einkaufen. Ich checke vorher immer meistens oft wenn ich dran denke meine Vorräte, so dass sich nicht zwei drei vier Tüten Couscous im Schrank stapeln.
Aber wenn Dunkelrot das neue Schwarz ist (oder ist Schwarz das neue Schwarz?), dann ist Spießigkeit das neue Cool. Tatsächlich ist diese Art der Spießigkeit aber so demaßen cool! Ich gewinne dadurch nämlich irre viel Zeit, die ich dann mit anderen Dingen füllen kann. Mit etwas Glück einen Flat White trinken, zum Beispiel. In der Realität meistens eher kleinteiliges Spielzeug aus irgendwelchen unerwarteten Ecken hervorkramen, oder meine Socken suchen, die das Kind irgendwo versteckt hat. Großer Spaß.

Der Gipfel der Spießigkeit war für mich, einen Wochenplan zu erstellen. Geh mir weg! Ich will Flexibilität! Spontan entscheiden, was ich essen möchte! Meinem tagesindividuellem Hüngerchen folgen! Ja. Klar. Versteh ich. Aber am Ende bedeutete dies, jedenfalls für mich, dass ich ungefähr jeden zweiten Tag ziellos durch den Supermarkt strich, nur eine vage Ahnung hatte, was ich kochen könnte, letztlich viel zu viel und vor allem total unsinniges Zeug einkaufte und es dann doch wieder dauernd Pasta mit Pesto gab. Dazu kam, dass halb aufgebrauchte Lebensmittel im Kühlschrank geflissentlich ignoriert und nach hinten geschoben und irgendwann entsorgt wurden.

Wochenplan erstellen

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Freitag, 24. Juli 2015

Eiskalter alkoholfreier Sundowner: Spritziger Mango-Erdbeer-Cocktail

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Manche Gewohnheiten ändern sich ja erst so im Laufe der Zeit zum Besseren. Trinken zum Beispiel. Bis vor einigen Jahren trank ich echt nur, wenn ich mit ausgedörrter Kehle schon halb verdurstet war. Wasser, bäääh! Das hat sich grundlegend gewandelt, und gerade bei sommerlichen Temperaturen habe ich immer meine Wasserkaraffe neben mir stehen. Wasser, yeaah! Wie wichtig ausreichendes Trinken ist, muss ich im Jahr 2015 wohl niemandem mehr erzählen, oder? Wasser ist der Hauptbestandteil unseres Körpers, ohne Wasser wird der Körper nicht richtig durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Einen Teil der etwa 2,5 Liter, die wir täglich durch Atmung, Schwitzen oder eben den Urin verlieren, können wir durch die Nahrung aufnehmen, der Rest muss getrunken werden. Wasser ist dabei das simpelste und effektivste Getränk.
Ich mag mein Wasser eigentlich am liebsten still, der Gatte mag es dagegen sprudelig. Soll er gerne haben – aber die Wasserkästen kann selbst schleppen! Mein Wasser kommt schließlich aus der Leitung. Trinkwasser in Deutschland ist von hervorragender Qualität, insofern macht das die Sache natürlich einfach.

Kürzlich ist ein Wassersprudler bei uns eingezogen. Nun steht da in der Küche, der SodaStream Crystal, und sprudelt fröhlich Blubberwasser für uns. Ratet mal, wer sich darüber am meisten freut: Der Gatte? Nee – ICH! Und warum? Weil es nicht ständig die Diskussion gibt, dass wir schon wieder einen neuen Kasten holen müssen. Weil mir besagte Wasserkästen im Keller echt auf den Geist gingen, ständig musste ich einen zur Seite schieben, um den Gefrierschrank richtig öffnen zu können. Und weil ich selbst mittlerweile auch ganz gern mal Wasser mit Kohlensäure trinke. Ach ja, und weil die Glaskaraffe vom SodaStream Crystal so ausnehmend hübsch ist. Pfff, Mädchenkram, sagt der Mann. Na und? Manche Dinge ändern sich halt doch nie. Gut so. Alkoholfreier Mango-Erdbeer-Cocktail

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Mittwoch, 27. Mai 2015

Pausenzeichen – Lebenszeichen – Vertrösten-auf-später-Zeichen

Haha, ich lustiger Scherzkeks, ich hab wohl einen Clown gefrühstückt! Pausenzeichen, obwohl hier seit Wochen, ach was, seit MONATEN nichts los ist? Witzig. Also nein, Clowns frühstücke ich nicht, die sind nicht clean, mit der ganzen Schminke und den Polyester-Klamotten und so. Da esse ich doch lieber feine Overnight Oats mit Chia und Himbeeren.

Die bisherige Blog-Auszeit war weniger freiwillig als vielmehr diversen unschönen und schönen Umständen geschuldet. Fieber oder Magen-Darm-Erkrankung beim Kind und beim Gatten, zum Beispiel (braucht kein Mensch). Schönes Wetter (brauchen wir alle). Intensive Familienzeit (inkl. Sonntags im Bett liegen bleiben.) Einige für mich sehr wichtige kleine und große Projekte außerhalb der Familienzeit, in die ich sehr viel Herzblut stecke, die aber auch gerade viel Zeit beanspruchen.
Und dann immer das schlechte Gewissen, weil ich doch eigentlich schon längstens mal wieder bloggen wollte. Es gerne würde! Sogar ein paar Sachen digital auf Lager hätte! Aber es am Ende doch nicht schaffe. Ein blödes Gefühl, das ich hiermit einfach mal ins Aus katapultieren möchte. Deswegen jetzt ganz offiziell: Ich mache noch ein paar Wochen Pause und starte dann voller Elan im Sommer wieder durch. Indianerehrenwort.

Pausenzeichen

In der Zwischenzeit findet Ihr mich eigentlich relativ regelmäßig bei Instagram unter dem Namen @katharina_kocht.

 

 

Donnerstag, 26. März 2015

Tomaten-Hirsotto mit Pilzen und Scampi: Neues vom Familientisch

Ob John Lennons Erben wohl jedes Mal Tantiemen bekommen, wenn irgendwo jemand so etwas sagt wie „Life is what happens while you’re busy making plans“? Falls ja: Hier sind meine (symbolischen) fünf Euro in Lennon’sche Phrasenschwein. Hier läuft das Leben nämlich gerade mal nicht nach Plan, zumindest nicht sehr. Das Söhnchen tut sich mit der Eingewöhnung in die Kita sehr schwer, wir sind nach fast vier Wochen immer noch keinen wirklichen Schritt weiter. Zunächst lief es ganz wunderbar, aber dann hat er sich natürlich sofort etwas eingefangen, war krank und zuhause – und von da an ging es abwärts mit der Krippenliebe. Wären Kitaplätze hier nicht rar wie Goldstaub, hätte ich das Experiment für’s erste abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder begonnen. So sind aber meine Pläne, mich in meiner kinderfreien Zeit wieder mehr um mein „zweites Kind“, den Blog, zu kümmern, ziemlich weit hinten gerutscht in der Prioritätenliste. Weil ich in der kinderfreien Zeit am Abend einfach todmüde auf der Couch hänge oder mit den Hühnern ins Bett gehe. Bzw. zeitgleich mit dem Sohnemann. Tomaten-Hirsotto mit Pilzen und Scampi

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Sonntag, 22. Februar 2015

Wie ich einmal mit Kind und Clean Eating verreiste – und das gar nicht mal so leicht fand. (M)ein Erfahrungsbericht.

Wenn man für ein oder zwei Tage unterwegs ist, hat das meist nur geringe Auswirkungen auf das Essverhalten. Etwas Vorbereitung und Organisation ist beim Clean Eating ohnehin der Schlüsselfaktor – und wenn man clever packt, übersteht man auch z.B. Messetage unbeschadet. Nun war ich aber neulich zehn Tage auf Urlaubsreisen, mit Mann und Maus und Skisachen. Und das mit der Bahn. Viel Platz für mehr als einen Tag „sauberer“ Verpflegung war also nicht vorhanden. Die Hinreise (zehn Stunden von Lüneburg bis ins Zillertal) verlief problemlos – wir hatten Unmengen Gemüsesticks dabei, dazu Obst, Vollkornbrot und ausreichend Wasser und Tee. Ja, ich war stolz auf uns Reise-Streber.
Aber dann wurde es komplizierter. Wie in den vergangenen Jahren auch hatten wir uns in ein Hotel mit Halbpension einquartiert – bislang immer eine sehr komfortable Lösung: So kann man direkt vom Frühstück auf die Piste, ganz ohne lästiges Abwaschen. Und abends kocht jemand mehrere Gänge für uns. Dummerweise stellte sich dieses Mal gerade diese Art des Urlaubmachens als ziemlich unpassend heraus für uns.

Skiurlaub_Zillertal_Mayrhofen

Zum einen ist da ja die Sache mit dem „Urlaub“. Wann, wenn nicht im Urlaub, kann man mal fünfe gerade sein lassen und den Genuss an erste Stelle setzen? Gute Vorsätze haben es da ganz schön schwer. Während Büffets den unschlagbaren Vorteil haben, dass man sich einfach das aussucht, was zu einem passt, ist die Wahlmöglichkeit bei einem Menü schon eingeschränkter. (Immerhin am Salatbüffet habe ich die Schüssel mit den Salatblättern nahezu ganz für mich beansprucht.)
Als schwierig stellte sich auch die Sache mit der Clean-Eating-Regel vom regelmäßigen Essen heraus. Frühstück und Abendessen waren gebongt, aber Mittags war ich ehrlich gesagt schon froh, wenn ich Essen für Little C. machen konnte. Nach dem Überfall auf den örtlichen Supermarkt hatten wir immerhin einen Vorrat an Obst und Nüssen auf unserem Zimmer.
Und regelmäßiges Trinken, mühsam angewöhnt? Fehlanzeige. Auf der Piste sowieso, und wenn ich an Nicht-Skitagen mit dem Söhnchen unterwegs war, fehlte mir irgendwie mein „Wasser in Sichtweite“. Und, ääh, auch die Möglichkeit, dieses dann wieder unkompliziert loszuwerden.

So, und was habe ich nun gegessen? Immerhin bin ich ja nicht verhungert, im Gegenteil. *ähem*
Frühstück war relativ einfach zu  bewältigen – Müsli, je nach Angebot frisches Obst, einen Joghurt und/oder etwas Rührei. Mittags habe ich ehrlich gesagt meistens ausfallen lassen, ich wollte die Stunden, in denen ich Ski fahren konnte, maximal ausnutzen, und leider bieten die meisten Hütten oft nur das Standardprogramm „Bolo/Schnitzel/Germknödel/Eimersalat“. Wenn der Liebste auf der Piste war, bin ich mit dem Kindlein mittags dann meist etwas essen gegangen, allerdings lag da der Fokus eher auf seinem Mittag. Am Abend habe ich das Salatbüffet geplündert, alles, was nicht eingelegt oder mit Dressings versehen war, war meins. Beim Hauptgericht habe ich dann gegebenenfalls darum gebeten, die oft recht süßen Saucen auf meinem Teller wegzulassen, die hätte ich so oder so nicht gemocht. Dessert? Nun ja, hier überwog immer mal der Aspekt „Urlaub“ und ich habe sie oft auch probiert. Immerhin waren es meistens sehr überschaubare Miniportionen. 😉

Skiurlaub_2 Auch eine neue Erfahrung war natürlich, mit Kleinkind zu verreisen. Eine Reise im Kleinkindabteil der Bahn hatten das Söhnchen und ich ja bereits hinter uns, und auch dieses Mal fand ich es recht angenehm, wenngleich die Abteile teilweise ganz schön keimig sind. Mein Mantra: „Alles gut fürs Immunsystem“ – wir konnten den kleinen Wirbelwind ja auch nicht pausenlos auf dem Schoß halten.
Mit einem fast-Einjährigen war es im Nachhinein auch nicht wirklich clever, ein Hotel zu buchen. Dinge, über die ich vorher nicht nachgedacht hatte, stellten sich als hinderlich heraus. Da es natürlich nur ein Zimmer gab, bewegten wir uns in Dunkelheit, wenn Little C schlief. Immerhin – ich bin schon lange nicht mehr so früh ins Bett gegangen! 😉 Die Zeiten für Frühstück und Abendessen waren zumindest nicht mit unserem Kind kompatibel, wenn man um halb sechs geweckt wird, ist Fühstücksstart um halb acht ganz schön spät. Das Abendessen ab 18:30 Uhr war entsprechend genau in der Phase, in der der kleine Urlauber müde und ziemlich unleidig wurde. Natürlich war das nichts, wofür das Hotel etwas konnte! Dass das Babyphone zwischen dem dritten Stock und dem Speisesaal keinen Empfang hatte, auch nicht. (Leider lief eine ensprechende App auch nicht, da das WLAN im Speisesaal auch nicht funktionierte.)
Riesen-Plus allerdings: Das Schwimmbad. Unsere kleine Wasserratte konnte gar nicht genug davon bekommen.

Mein Fazit: Wenn man es für ein paar Tage nicht allzu streng nimmt, kann man auch im Urlaub halbwegs clean essen. Mir fehlten vor allem die regelmäßigen Mahlzeiten und das Trinken, da hätte ich sicherlich konsequenter sein können. Für den nächsten Urlaub werden wir aber definitiv eine Ferienwohnung mieten. Sicher, Einkaufen, Kochen und Abwaschen müssen wir dann selbst erledigen, aber wir können eben auch alles in unserem eigenen Rhythmus gestalten.
Aber schön – ja, schön war es trotzdem in den Bergen. Sehr schön sogar.

ChiemseePS: Direkt nach dem Urlaub haben wir uns alle erst einmal die in Deutschland grassierende Grippe eingefangen. Da ist einem irgendwie gar nicht viel nach Essen, clean oder nicht. Jetzt sind wir aber wieder auf dem aufsteigenden Ast, ab Montag geht es wieder frisch ans Werk!

Skiurlaub_3

 

 

Donnerstag, 22. Januar 2015

So, 2015 – dann leg mal los. Aber schön dran denken: #immersauberbleiben

Das neue Jahr ist bereits 22 Tage alt. Also eigentlich schon viel zu spät, um über gute Vorsätze zu schreiben, oder? Ach, ich sehe das nicht so eng. Denn was nützt mir die Ankündigung der besten Vorhaben, wenn diese sich spätestens Mitte des Monats davongeschlichen haben, weil der Alltag einen wieder voll im Griff hat? In der zweiten Monatshälfte haben sich die Damen und Herren Vorsätze schon etwas bewährt und sind auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft worden.

Ich habe für 2015 vor allem zwei Ziele – das Wort gefällt mir besser als das starre, strenge „Vorsätze“.
Zum einen: mehr bloggen. Ha. Weniger als 2014 geht auch kaum, aber glaubt dieser 2014er Mama des weltgrößten kleinen Rabauken: Es ging nicht. Ich bin voller Bewunderung für alle frischgebackenen Mütter, die es schaffen, neben ihrem 24/7-Job mit ihren Winzlingen noch einen schönen Blog zu führen. Ich war froh, wenn ich überhaupt zum Essen gekommen bin; Nudeln mit echter, selbstgemachter Bolognese waren zeitweise schon ganz hohe Kochkunst. Die üblichen 5-6 Stunden, die ich früher pro Blogpost mit Kochen, Anrichten, Fotografieren und Nachbearbeiten sowie Schreiben investiert habe, konnte ich nicht aufbringen. Aber so wie ich auf alle Anfangsschwierigkeiten von LittleCs erstem Jahr zurückblicke, mit einem milden Lächeln und einem „ach siehste, hat dann ja doch funktioniert“, so sehe ich auch die Sache mit dem Wiedereinstieg ins Bloggen. Wird schon klappen.

Rote-Bete-Spinat-Smoothie

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Montag, 10. November 2014

Hummus aus grünen Erbsen, und: Vom (richtigen) Einfrieren und Auftauen

*sponsored post*

Neulich las ich mich fest. Das ist per se ja nichts ungewöhnliches, ein spannendes Buch schafft das oft. Ungewöhnlich ist dabei jedoch, dass ich mich in einer Broschüre festlas, in der es um Tiefkühlkost ging. Tiefkühlkost. Davon erwartet man im ersten Moment ja keinen Spannungsbogen, der Dan Brown erblassen ließe. Dabei war es höchst interessant! Denn ich gebe es unumwunden zu: Beim Einfrieren und im Umgang mit Tiefgefrorenem bin ich bislang eine ziemliche Niete. Ich bin von der Sorte, die sich schon stolz auf die Schulter klopft, wenn ein Aufkleber mit Inhalt und Einfrierdatum die Box ziert. Und trotzdem stehe ich viel zu oft vor der Kalten Else, halte eine Tupperbox in der Hand und frage mich, was zum Geier da wohl drin sein mag. Pizzasauce? Oder doch Beerenpüree?
Das muss sich ändern. Ich bin jetzt Muddi, da muss ich sowas doch im Griff haben! 😉 Deswegen kam der nette Kontakt zum Deutschen Tiefkühlinstitut sehr passend, denn erstens muss die Kalte Else dringend abgetaut werden und zweitens soll sie dann nach dem Motto „unser TK-Schrank soll schöner werden“ effektiver befüllt werden. So. Wissta Bescheid.

Erbsen_Hummus

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