Kategorie-Archiv: griechisch

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Mein Adventskalendertürchen bei Kids, Cooks & Compost: Christopsomo, das griechische Weihnachtsbrot

Weihnachtet es bei Euch schon? Hier kommt so ganz langsam und leise die Weihnachtsstimmung herbei, wir basteln Sterne und Leuchten, gehen auf den Weihnachtsmarkt und backen Plätzchen. Mit dem kleinen Weihnachtsmann entdecken auch wir als Eltern unsere Traditionen wieder neu.

A propos Weihnachtstradition: zu dieser gehört ja vor allem das ganze Thema Essen. Von der Geschenk-Frage abgesehen, bewegt kaum etwas die Gemüter so sehr wie die Frage, was an Heiligabend und den Feiertagen auf den Tisch kommen soll. Das Gleiche wie immer, weil es doch dazu gehört? Oder mal etwas anderes wagen?
Falls Ihr eher dem “Was Neues, was Neues!”-Lager angehört, schließt doch dieses Jahr das griechische Weihnachtsbrot Christopsomo in Eure Backpläne ein: Weich, leicht süß und weihnachtlich gewürzt wird es traditionell vom Familienoberhaupt verteilt, nachdem allen Familienmitgliedern und Gästen ein frohes Weihnachtsfest gewünscht wurde: Καλά Χριστούγεννα – Kala Christouyenna – Frohe Weihnachten!

Das Rezept gibt es im Adventskalender von Kids, Cooks & Compost!

Christopsomo_griechisches_Weihnachtsbrot

 

Montag, 12. Oktober 2015

Wochenplan für die KW 42 – und Gedanken zum Thema “Kinderessen”

Wenn Ihr zufällig mein Interview bei Junika vor ein paar Wochen gelesen habt, wisst Ihr ja, dass diese ganze Sache mit dem Wochenplan eigentlich nur deswegen entstanden ist, weil ich aus der Nudeln-mit-Tomatensauce-Falle für LittleC. heraus wollte. (Wenn es nach ihm ginge, könnte er das jeden Tag essen. Mehrfach.) Erst dann hat sich nach und nach ein richtiger Plan mit fast allen Mahlzeiten herausgebildet und ist nun ein fester Bestandteil unserer Woche. Der Wochenplan funktioniert super für uns Große – nur beim Söhnchen ist es immer ein  Glücksspiel. Denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass das, was ich geplant und gekocht habe, so gar nicht seinen aktuellen Geschmack trifft. Da wird der Kartoffeltaler wieder aus dem Mund gepult und mir mit einem ablehnenden Geräusch in die Hand gedrückt. Ich übersetze es mit “hier, das kannst du selbst essen!” Leider kann er sich aber auch noch nicht wirklich ausdrücken, so dass Ratespiele oft an der Tagesordnung sind. (“Worauf zeigst du denn? Möchtest du Paprika? Nein? Tomaten? Ja? Doch nicht? Vielleicht die Gurke? Brot?”)

Und nu? Aufgeben ist nicht, denn so bequem die Nudel-Nummer auch wäre, so ungünstig ist sie auch. Gewöhnung und Vorliebe für echtes, gesundes Essen mit natürlichen Lebensmitteln wird in unserer Kindheit geprägt. Klar ändert sich das Geschmacksempfinden bei den Kleinen quasi jeden Tag, was heute der Renner ist, kann mir morgen um die Ohren geworfen werden. That’s (toddler) life! Also mache ich fröhlich weiter, auch wenn die Fröhlichkeit manchmal recht erzwungen ist. Was mir wichtig ist: Dass mein Kind uns Eltern gesunde Sachen essen sieht. Daher gibt es bei unserern Familienmahlzeiten seltenst Fast Food, der Pizzabote würde an uns nicht reich werden. Pommes sind zwar ein festes Ritual beim Schwimmbadbesuch, aber das passiert eben einmal im Monat. Süßes gibt es nur sehr mäßig – er darf es natürlich essen, aber wir haben im Regelfall keine Schokolade daheim.
Vielleicht haben wir da einfach nur Glück, aber ich denke schon, dass das darauf Einfluss hat, dass der Kleine bisher gern Sachen wie Tomaten, Brokkoli oder Möhren und grüne Bohnen isst.

Inspirationen für kindertaugliches (Familien-)Essen ziehe ich mir natürlich hauptsächlich aus dem Netz, Blogs wie eben Junika, Tiny Spoon oder Butterflyfish haben immer wieder schöne Ideen. Auch der leider nicht mehr aktiv befüllte Blog Mein kleiner Gourmet hat Feines für die Kleinen. Die Rezepte der amerikanischen Family Blogs sind mir oft viel zu fleischlastig, außerdem ist gefühlt auf allem Ketchup drauf. Noch so ein Ding, das das Kindlein überhaupt nicht stören würde – die Mama schon. (Fleisch bekommt er übrigens in der Kita recht viel, da braucht es dann abends keins.)
Wirklich gute Kinderkochbücher habe ich bislang kaum gefunden. Entweder sie sind noch nichts für Kinder im Alter von LittleC., oder sie sind so derartig basic, dass ich mir das Geld auch sparen kann. Für Apfelpfannkuchen, geriebenen Möhrensalat oder Kartoffelstampf brauche ich nun wirklich kein Rezept! Empfohlen wurde mir neulich “Lottas Lieblingsessen”*. Und ich habe das neue Buch der Junika-Mamas* fest im Auge.
Habt Ihr tolle Kochbücher, die Ihr empfehlen könnt? Dann immer her damit! :-)

So, nun aber der Wochenplan für die KW 42 (waaaah! Zweiundvierzig! Das Jahr ist ja fast schon wieder rum!). Alle Links auch auf dem Pinterestboard “Was gibt es diese Woche?”.

Wochenplan_KW42 // www.katharinakocht.com

Zur Vergrößerung auf das Bild klicken.

Montag ist Reste-Tag. Da wir am Wochenende bei meinen Eltern waren und wir großzügig mit restlichem Sonntagsbraten versorgt sind, ist das genug Mittag für den Liebsten und für mich. Das Gyros vom Abend kommt aus dem Tiefkühler – vor einiger Zeit hatte ich eine große Portion Ofen-Gyros zubereitet und die Reste portionsweise eingefroren. Die Zubereitung erfolgte grob nach diesem Rezept.
Der Muffin Tin Monday ist eine Inspiration aus dem Web, und das Kindlein findet das total witzig, wenn sein Essen nicht zusammen auf dem Teller, sondern getrennt in den einzelnen Vertiefungen der Muffinform liegt.
Der Knusperfisch wird ähnlich wie diese Hähnchennuggets in Pesto und Cornflakes gewälzt und dann im Ofen gebacken.
Smashed potatos & avocado cream nach Oh She Glows.
Pilz-Stroganoff ist die vegetarische Variante des Fleischgerichts, dazu gibt es aber profane Semmelknödel, kein Soufflé.
Polenta liebe ich sehr! Hier mit Curry-Gemüse.
Das kalte Wetter ruft wieder förmlich nach Eintöpfen und Chilis – Donnerstag gibt es eine Chili-Variante mit Butternut-Kürbis.
Gerösteter Kürbis mit Spinat, dazu noch Kürbispesto nach einem älteren Rezept vom Blog.
Und dann am Freitag noch eine vegetarisierte Version eines Fleisch-Klassikers: Statt Chicken Tikka Masala gibt es Veggie Tikka Masala mit Süßkartoffeln.
Gebacken wird ein Gewürzkuchen, in dem die zwei übrig gebliebenen Zucchini von letzter Woche verwendet werden.

*Amazon Affiliate Links

 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Von Schwiegermüttern inspiriert: Feta-Creme mit Paprika und ssssarf

Natürlich habe ich nur eine Schwiegermutter. Eine ganz süße, die mich “mein Katharinchen” nennt, mit gerolltem R, und auch sonst sehr niedliche deutsch-griechische Sachen sagt. Und die, ich erwähnte es bereits, das beste Moussaka diesseits des Epirus-Gebirges macht, mit ganz flaumiger, luftiger Bechamelschicht obendrauf. Und eben die köstliche Feta-Creme.
Und die andere Schwiegermutter? Die kenne ich gar nicht, das ist nämlich die Schwiegermutter von Julias Käsedealer auf ihrem Wochenmarkt. Der verkauft eine scharf-würzige Schafskäsepaste, die nach der Schwiegermutter benannt ist – oder nach ihrem Rezept hergestellt. Man weiß es nicht.

Fetacreme mit Paprika Weiterlesen

 

Montag, 10. Juni 2013

Griechisches Zitronenhähnchen mit Kartoffeln

Meine Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, Ladies and Gentlemen – Κυρίες και Κύριοι! Wir unterbrechen das laufende Programm die Spargel-Rhabarber-Erdbeer-Saison kurz für ein sensationelles Gericht, das nie sensationeller schmeckt als zu dem Zeitpunkt, wenn die Sonne scheint und uns von Balkonien direkt in den sonnigen Süden versetzt. Wenn jeder noch so kleine Balkon zur großzügigen Loggia wird, die Terrasse zur Lounge Zone und das kleinste Gärtchen zum Schlosspark. Wenn die Eiswürfel im Glas klingeln und die Luft nach sonnenbeschienenem Thymian riecht. Dann ist Zeit für das Griechische Zitronenhähnchen, mit Kartoffeln, Lorbeer und Oliven.
 

Mittwoch, 9. November 2011

Griechische Kartoffelecken mit Zitrone, Knoblauch und Lorbeer – und Tsatsiki

Heute bin ich mal in einer Rettungsmission unterwegs, die nicht heißt “Füttere den Magen von mir und dem Testesser”. Alice hat nämlich zu einem Blitzevent aufgerufen und bittet um Unterstützung bei der Ideenfindung für ihre Geburtstagsparty. Da sind schon einige tolle Ideen zusammengekommen, also will ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Seit gefühlt ewig habe ich schon nichts Griechisches mehr gekocht, zumindest nichts gepostet. Dabei ist doch gerade die griechische Küche wie geschaffen für ein Vorspeisen-kleine-Sachen-und-Dips-Büffet! Zugegebenermaßen ein knoblauchlastiges, Vampire müssen leider draußen bleiben. Aber wenn Alices Geburtstagsparty am 19.11. steigt, dann haben sie und die Gäste ja den ganzen Sonntag Zeit zum Kaugummi-Dauerkauen und Zähneputz-Marathon.
Die Kartoffelecken sind schnell und einfach gemacht, backen sich von selbst, und man kann sie in beliebiger Menge herstellen. Bei Schwiegermama gibt es dazu meist noch Hähnchen, aber zusammen mit Zickizacki Tsatsiki und ein paar Oliven brauche ich gar nicht mehr als diese zitronig-würzigen Kartoffeln.
À propos Tsatsiki. Ich weiß schon, dass der normalerweise nicht mit Quark gemacht wird. Aber zum einen dauert mir das Abtropfen des Joghurts immer viel zu lang, und andererseits habe ich die Legitimation durch meine angeheiratete griechische Bande – Schwiegermama nimmt auch Quark. :-)

Wahre Geschichte:
Ich, während mir nach einem Happen Tsatsiki bei Schwiegers fast der Löffel aus der Hand fiel: “Whoa, ist das heftig!”
Meine Familie, einstimmig: “Das muss so – sonst wäre es ja Kräuterquark!”
Meine Geschmacksnerven, sehr kleinlaut: “Da müssen wir wohl noch üben…”

Griechische Kartoffelecken mit Zitrone, Knoblauch und Lorbeer – und Tsatsiki

Menge ist variabel, 1kg reicht zumindest als Vorspeise für eine Reihe Leute.

1 kg festkochende Kartoffeln
2 Zitronen
4 EL Olivenöl
2-3 Lorbeerblätter
Knoblauchzehen – mindestens 3, Anzahl ist aber nach oben offen
Salz, Pfeffer

für eine Schüssel Tsatsiki:
1 kg Quark (Fettgehalt ist Geschmackssache)
1/2 Gurke
mindestens 3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, weißer Pfeffer

:: Kartoffeln gründlich schrubben und dann je nach Größe in Viertel oder Achtel schneiden. In eine Auflaufform oder auf ein Backblech legen.
:: Eine Zitrone in dicke Scheiben schneiden und zu den Kartoffelspalten geben. Die andere auspressen und mit Olivenöl mischen.
:: Ungeschälte, evtl. leicht angequetschte Knoblauchzehen sowie die Lorbeerblätter zu den Kartoffeln geben, alles großzügig pfeffern und salzen und dann mit der Zitronen-Olivenöl-Mischung begießen. Gut vermischen.
:: Die Auflaufform oder das Backblech in den Ofen schieben, wenn das ein “Solo-Gericht” ist und der Backofen nicht sowieso schon vorgeheizt ist, kommen die Kartoffeln in den ungeheizten Backofen, den ich dann auf 200°C hochheizen lasse. Insgesamt brauchen die Kartoffeln zwischen 30 und 40 Minuten, dabei hin und wieder wenden, damit alle in den Genuss der Gewürze kommen.
:: Währenddessen das Tsatsiki anrühren: Dafür zunächst den Quark glatt und cremig rühren. Die Gurke waschen, schälen und in eine Extraschüssel fein reiben – manchmal ist es nämlich eher Gurkenwasser als Gurkenraspel. Raspeln ausdrücken und zum Quark geben. Knoblauchzehen pellen und fein hacken oder mit der Reibe fein raspeln, zum Quark geben. Eine kleine Mulde eindrücken und 2-3 EL Olivenöl angießen (O-Ton Testesser: “Warum? Keine Ahnung, aber das macht man so.” Aha.) und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann stehen lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Durchziehen ist wichtig, dann kann der Knoblauch erst richtig arbeiten.
:: Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel oder das Serviergefäß der Wahl umfüllen.
:: Tsatsiki noch mal mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken, in eine hübsche Schale füllen und mit einer Olive garniert servieren.
 

Montag, 8. November 2010

Die Vorspeisenklassiker aus Griechenland, nach Art von Schwiegermutter

Hellaaaaaaaaas!

Testessers Eltern sind in den sechziger Jahren von Griechenland nach Deutschland ausgewandert und dann geblieben – zum Glück, sonst wäre Testesser nicht Testesser. Zumindest nicht in meiner Küche. :-)
Als wir uns kennenlernten, habe ich mich zunächst gar nicht getraut, ihm zu sagen, dass ich griechisches Essen eigentlich überhaupt nicht mag. Der “Grillteller Athene” und die “Gyrosplatte Delphi” konnten mich bein Griechen nie begeistern, viel zu viel übergartes Schweinefleisch mit fetttriefenden Kartoffelscheiben – nein danke. Oder eben ochi, efcharisto
Dann lernte ich Testessers Mama kennen und habe in kürzester Zeit meine Meinung komplett geändert. Die tatsächliche griechische Küche hat, wie es wahrscheinlich zu erwarten war, nur den Namen der Gerichte mit den Restaurants hier in Deutschland gemein. Ansonsten sind das Lichtjahre!

Testesser geht übrigens genau aus diesen Gründen auch nicht zum Griechen, es sei denn wir sind zufällig in Griechenland. Aber freundlicherweise hat meine Schwiegermutter mir einige ihrer Rezepte verraten, und so nehme ich mir die Freiheit, Euch immer mal wieder welche zu posten. Heute also das, was auf keinen Fall bei ihrem Essen fehlen darf: Tsatsiki und Bauernsalat.



Links im Bild sieht man einen weiteren Klassiker der griechischen Vorspeisen, der Meze: Gebackene Riesenbohnen, Gigandes plaki. Aber ich will ja nicht schummeln, und da diese Gigandes aus der Dose kamen, schmücke ich mich hier lieber mal nicht mit fremden Federn. Ich denke aber, dass ich die in nächster Zeit auch wieder selbst machen werde, denn sie schmecken einfach unglaublich gut.

Wie bei allen regionalen Spezialitäten wird man hundertundeine Zubereitungsart finden, und jede wird von sich behaupten, sie sei die einzig wahre. Ich hab spaßenshalber mal das Rezept für Tsatsiki gegoogelt und fand eine unendliche Vielfalt, die mit “das Original” oder “die einzige wahre griechische Version” warb. Lustig, oder? Typisch deutsche Gerichte wie zB. der Kartoffelsalat haben doch auch zig verschiedene Zubereitungsarten, die niemand anzweifelt, warum sollte es also nur ein einziges wahres Tsatsiki-Rezept geben? OK, klassischerweise wird das ganze mit Joghurt bereitet, der dann stundenlang ausgepresst wird; meine findige Schwiegermutter hat die Prozedur abgekürzt und nimmt Quark. Seht selbst – und probiert!


τζατζίκι – Tsatsiki

500g Magerquark
100g Schmand
Olivenöl – ich starte mit etwa 2 EL und gebe nach Bedarf mehr hinzu
1/2 Salatgurke
2 Knoblauchzehen – oder mehr… ;-)
Salz
weißer Pfeffer
einige schwarze Oliven zum Garnieren

:: Magerquark und Schmand verrühren, bis die Masse cremig ist und keine “Quark-Bröckchen” mehr enthält.

:: Olivenöl einrühren.

:: Salatgurke schälen, längs halbieren und das Kerngehäuse auskratzen. Dann fein raspeln, schüsselsparenderweise direkt in die Schale mit dem Quark-Gemisch. 

Tipp: Wer sein Tsatsiki absolut und gar nicht leicht flüssig mag, sollte das Gurkenraspeln an den Anfang stellen und die Gurken in eine Extraschale raspeln. Die Gurkenraspel leicht salzen und eine Weile ziehen lassen, das entwässert die Gurken. Dann fest auspressen (entweder durch ein feines Sieb, ein Tuch, oder, Jamie-Oliver-like, mit den Händen). Dann zur Quark-Masse geben.

:: Knoblauch entweder durch die Presse jagen, oder – was dem Geschmack wesentlich zuträglicher ist – auch auf der feinen Raspel reiben. Unterrühren.

:: Mit Salz und Pfeffer würzen, man kann hier noch etwas zurückhaltend sein, wenn man sich nicht sicher ist.

:: Das Tsatsiki eine halbe Stunde stehen lassen, damit es ordentlich durchziehen kann, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

:: Wer sein Tsatsiki eher “grün” mag (schwer zu beschreibender Geschmack), gibt doch ein wenig Olivenöl hinzu.


Ganz klassisch wird Tsatsiki auf einem ovalen Schälchen angerichtet und mit ein oder zwei schwarzen Oliven garniert. Öhm, das Schälchen war gerade im Abwasch ist nicht in unserem Besitz, und Oliven waren auch aus. Egal.

Übrigens scheint die Milchsäure den fiesen Knoblauchgeruch zu neutralisieren, man wacht morgens eher selten mit dem schlimmen Gefühl im Mund auf und riecht wie…. naja. Und den Geruch kriegt man von den Fingern, wenn man sie sofort mit Spüli wäscht.


Griechischer Bauernsalat
die Mengen sind variabel je nach Personenzahl und Vorliebe für ein bestimmtes Gemüse, für die Schale auf dem Bild habe ich folgende Mengen genommen:

1 Paprika; rot, gelb oder grün ist hierbei Geschmackssache. 
1/2 Gurke
2-3 “normale” Tomaten oder 6 Strauchtomaten (die, die etwas größer sind als Cherrytomaten)
1 rote Zwiebel
schwarze Oliven 
getrockneter Oregano
Olivenöl
Essig
Salz
schwarzer Pfeffer
100g Feta (original aus Schafsmilch, wer’s milder mag, greift zum “Hirtenkäse in Salzlake” aus Kuhmilch)

:: Paprika waschen, putzen und in Streifen oder Stücke schneiden. Gurke evtl. schälen, längs halbieren und dann vierteln und ebenfalls in Stücke schneiden. Tomaten waschen und vierteln oder achteln, je nach Größe. Die Zwiebel putzen, halbieren und in (halbe) Ringe schneiden.

:: Paprika, Gurke, Tomate, Zwiebelringe und Oliven vermischen, mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und ein klein wenig Essig würzen.

:: Den Feta in Stücke schneiden oder brechen und über den Salat geben, mit Oregano bestreuen. Wenn man den Salat nur für eine Person zubereitet, gleich auf dem Teller, bleibt der Käse oft am Stück und wird noch mit Olivenöl beträufelt. Das ist in einer Schüssel für mehrere Personen aber eher schwierig. ;-)


Ein Glas Ouzo und der griechische Abend kann beginnen!
Kali orexi! Und jamas!