Archiv der Kategorie: Knoblauch

Donnerstag, 10. September 2015

Rosmarin-Meersalz-Rosenbrot

So war der Plan: Das Brot backen, für diesen Blogpost fotografieren, dann gut verpacken und einfrieren. Als schnell aufzubackenden Antipasti-Begleiter, beispielsweise. Oder wenn Besuch vor der Tür steht. Für Gelegenheiten eben, bei denen so ein wunderbar weiches, aromatisch-salziges Brot, das man bequem auseinanderzupfen kann, gelegen kommt.
So war die Realität: Brot gebacken. Zusammen mit den Tomaten fotografiert. Die Tomaten gegessen. Ein Stückchen Brot abgezupft und dazu gegessen. Noch eins. Noch eins. (Es war noch lauwarm, was soll ich da zu meiner Verteidigung vorbringen?) Mit einem weiteren Stückchen den Tomatensaft, das Olivenöl und die letzten Fetakrümel aufgewischt. Und dann noch eins zum Abschluss. Und jetzt ist gar nichts mehr da, denn der Rest verschwand über den Lauf des Tages, das letzte Drittel inhalierte der Lieblingsgrieche förmlich.

Plan B: noch mal backen, diesmal gleich zwei Stück. Und dann eins einfrieren (diesmal bestimmt!), für die Gelegenheiten, an denen besagtes weiche, aromatisch salzige Brot gelegen kommt.

Rosmarin_Meersalz_Rosenbrot_Zupfbrot

Weiterlesen

 

Montag, 10. November 2014

Hummus aus grünen Erbsen, und: Vom (richtigen) Einfrieren und Auftauen

*sponsored post*

Neulich las ich mich fest. Das ist per se ja nichts ungewöhnliches, ein spannendes Buch schafft das oft. Ungewöhnlich ist dabei jedoch, dass ich mich in einer Broschüre festlas, in der es um Tiefkühlkost ging. Tiefkühlkost. Davon erwartet man im ersten Moment ja keinen Spannungsbogen, der Dan Brown erblassen ließe. Dabei war es höchst interessant! Denn ich gebe es unumwunden zu: Beim Einfrieren und im Umgang mit Tiefgefrorenem bin ich bislang eine ziemliche Niete. Ich bin von der Sorte, die sich schon stolz auf die Schulter klopft, wenn ein Aufkleber mit Inhalt und Einfrierdatum die Box ziert. Und trotzdem stehe ich viel zu oft vor der Kalten Else, halte eine Tupperbox in der Hand und frage mich, was zum Geier da wohl drin sein mag. Pizzasauce? Oder doch Beerenpüree?
Das muss sich ändern. Ich bin jetzt Muddi, da muss ich sowas doch im Griff haben! 😉 Deswegen kam der nette Kontakt zum Deutschen Tiefkühlinstitut sehr passend, denn erstens muss die Kalte Else dringend abgetaut werden und zweitens soll sie dann nach dem Motto „unser TK-Schrank soll schöner werden“ effektiver befüllt werden. So. Wissta Bescheid.

Erbsen_Hummus

Weiterlesen

 

Mittwoch, 11. September 2013

Lange nicht mehr gegessen: Würziges Ajvar {Make Your Own}

Die tagespolitische Diskussion kam kürzlich auf das Thema „Balkan“ (man frage mich aber bitte nicht mehr nach dem Zusammenhang) und plötzlich war ich mit meinen Gedanken ganz woanders; vor meinem inneren Auge wanderte Ćevapčići vorbei, Djuvec-Reis, würziges Gulasch mit viel Paprika, Bohnen- oder Sauerkrautsuppe. Und immer dabei: ein guter Klecks Ajvar. Irgendwie hing ich mich am Ajvar auf und hatte plötzlich unbändige Lust auf die pikante Sauce. Das kleine Glas, das ich dann auch gleich kaufte, machten wir noch am selben Abend nieder. „Das kann man doch auch selbst machen!“ rief die innere Stimme hinter meiner Stirn. „Ja, klar!“ antwortete ich und checkte kurz die Zutaten: Paprika, Aubergine, Knoblauch und Peperoni. Klingt nach einer Gewinnerknüllerkombination, aber gut, alles mit Auberginen gewinnt bei mir. Selbstgemachtes Ajvar

Weiterlesen

 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Von Schwiegermüttern inspiriert: Feta-Creme mit Paprika und ssssarf

Natürlich habe ich nur eine Schwiegermutter. Eine ganz süße, die mich „mein Katharinchen“ nennt, mit gerolltem R, und auch sonst sehr niedliche deutsch-griechische Sachen sagt. Und die, ich erwähnte es bereits, das beste Moussaka diesseits des Epirus-Gebirges macht, mit ganz flaumiger, luftiger Bechamelschicht obendrauf. Und eben die köstliche Feta-Creme.
Und die andere Schwiegermutter? Die kenne ich gar nicht, das ist nämlich die Schwiegermutter von Julias Käsedealer auf ihrem Wochenmarkt. Der verkauft eine scharf-würzige Schafskäsepaste, die nach der Schwiegermutter benannt ist – oder nach ihrem Rezept hergestellt. Man weiß es nicht.

Fetacreme mit Paprika Weiterlesen

 

Montag, 10. Juni 2013

Griechisches Zitronenhähnchen mit Kartoffeln

Meine Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, Ladies and Gentlemen – Κυρίες και Κύριοι! Wir unterbrechen das laufende Programm die Spargel-Rhabarber-Erdbeer-Saison kurz für ein sensationelles Gericht, das nie sensationeller schmeckt als zu dem Zeitpunkt, wenn die Sonne scheint und uns von Balkonien direkt in den sonnigen Süden versetzt. Wenn jeder noch so kleine Balkon zur großzügigen Loggia wird, die Terrasse zur Lounge Zone und das kleinste Gärtchen zum Schlosspark. Wenn die Eiswürfel im Glas klingeln und die Luft nach sonnenbeschienenem Thymian riecht. Dann ist Zeit für das Griechische Zitronenhähnchen, mit Kartoffeln, Lorbeer und Oliven.
 

Donnerstag, 18. April 2013

Fleischbällchen mit Spinat, Knoblauch und Lauchzwiebeln

Ich hab’s ja eigentlich nicht so mit Fernsehwerbung. OK – ich bin gewissermaßen ein Marketingopfer, aber eher eins im Direktkontakt, meine Schwäche ist das Regal im Markt, wenn mich ein Produkt mit hübscher Verpackung und cleverem Logo so von Auge zu Auge anlacht. Dann ist Beherrschung gefragt. Aber weniger beim Fernsehen, da gibt es wenige Spots, die mich begeistern. Worüber ich mich aber auch nach dem 28. Mal gucken noch wirklich beömmeln kann, sind ja die Spots von EDEKA. Die legendäre Frau Wiesner aus der Steinstraße. Oder, gerade erst gesehen, die Griller. Ich persönlich wohne ja im die Ecke vom zweitcoolsten EDEKA-Markt der Welt(der erstcoolste ist in der Innenstadt Lüneburgs.), und ich stelle mir bei dieser Werbung immer vor, wie ich durch meinen Markt gehe und den Marktleiter, Herrn T., frage „haben Sie…“, und er lacht über das bärtige Gesicht und sagt, „Ja sicher, dort vorne.“ – „Vanillesalz?“ – „Dritter Gang, ganz durch.“ – „Kartoffelchips, nur in Olivenöl gebacken?“ – „Ganz neu für Sie im Sortiment!“ – „Bio-Macadamiaöl?“ – „Natürlich.“ – „Schichtkäse, handgeklöppelt, und Fassbutter, im Mondschein geschlagen?“ – „Im MoPro-Regal, auf der rechten Seite!“ Hihihi. Wobei ich vermute, dass sie das tatsächlich auch hätten, Mondschein und handgeklöppelt und so. Oder auf jeden Fall besorgen könnten.
Fleischbällchen aus Rinderhack und Salsiccia mit Babyspinat Knoblauch, dazu Ofenpommes und gebackene Tomaten

Weiterlesen

 

Donnerstag, 4. April 2013

(Curry-)Ketchup – und eine neue Kategorie: Make Your Own.

Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Osterfest! Wir haben unseren Koffer gepackt und sind für ein paar Tage nach Amsterdam gefahren – und es war großartig! Eine wunderbare Stadt, ein tolles Hotel, strahlendblauer Himmel und Sonnenschein, und das alles komplett schneefrei.
Zurück in Norddeutschland finden sich zwar auch in unserem Garten immer noch ein paar weiße Flecken, aber ansonsten scheint der April ’ne coole Socke zu sein, immerhin bin ich bereits zweimal ohne Handschuhe, ohne Mütze, ohne Frieren, dafür aber mit Sonnenbrille (!) draußen unterwegs gewesen. Wenn dieser Monat etwas Neues kann, dann kann ich das auch und starte heute mit einer neuen Serie:  

MYO – Make Your Own.

Weiterlesen