Archiv der Kategorie: Schokolade

Freitag, 15. November 2013

Schokoladenglück: Mehlfreie Kürbis-Schoko-Cupcakes (und Gedanken zum Thema „Weniger ist mehr“.)

Bei Twitter entspinnen sich immer wieder interessante Gespräche und Diskussionen. (Ohne Twitter wären auch Fernseh-Ereignisse wie der ESC, der Tatort und kürzlich „The Taste“ nur halb so unterhaltsam.) Ein Tweet von mir über Agavensirup, mein persönliches Feindbild, mündete final in ein halbstündiges Telefonat mit der Respektspezialistin Bettina Schöbitz. Wir kannten uns vorher nicht, hatten aber das Gefühl, in vielen Dingen sehr ähnlich zu denken. Und sie fragte mich, ob ich nicht an ihrer Blogparade zum Thema „Weniger ist mehr“ teilnehmen und etwas über „weniger Zucker ist mehr“ schreiben möchte. Seither bewege ich das Thema in meinem Kopf hin und her. Nicht, weil ich nicht fest daran glauben würde. Sondern, weil ich erst einmal dachte, dass ich dazu ja eigentlich alles geschrieben hätte, was es dazu zu schreiben und zu sagen gibt. Aber andererseits weiß ich auch, dass nichts so alt ist wie die Zeitung der Blogpost von gestern. Also dachte ich mir, ich versuche es einfach mal. Und nein, ich habe jetzt noch keine Ahnung, wie ich den Bogen zu den Kürbis-Schoko-Cupcakes spannen soll, mal schauen ob es mir gelingt.
Aber kurz drei Worte vorab zu den Cupcakes – mehlfrei, zuckerfrei, super schokoladig. Oh, das waren vier. Und Kürbis ist auch drin, auch wenn man es nicht vermutet.  mehlfreie Schoko-Kürbis-Cupcakes

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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Warum es hier in letzter Zeit relativ ruhig ist – und „Entschädigung“ in Kuchenform: Kleine Chocolate Espresso Cheesecakes

Seit dem Sommer habe ich nicht so wirklich Tritt gefunden mit dem Bloggen und war immer ganz erleichtert und froh, wenn ich es wenigstens auf einen Beitrag pro Woche geschafft hatte. Das Sommerloch kam natürlich ganz gelegen als Ausrede, wer hat schon Lust auf Schmorbraten, wenn man selbst bei 35 Grad im Schatten schmort? Aber das Sommerloch ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist: Die Zeiten stehen auf Veränderung im Hause K, denn wir bekommen Zuwachs! Nun ja, im Moment habe eher ich den Zuwachs, mittlerweile lässt auch die weiteste Jeans die kleine Bauchkugel nicht mehr verschwinden und die Haargummi-Methode zur Hosenbund-Erweiterung reicht auch nicht mehr aus… Während wir uns gleichzeitig wie Bolle freuen auf den Zwerg, bedeutete das für mich erstmal eine ziemliche Umstellung, nicht zuletzt als Foodblogger.

Chocolate Espresso Cheesecakes im Weckglas

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Dienstag, 5. März 2013

Schokoladen-Cupcakes und ein Überblick über die Zuckeraustauschstoffe {Projekt Zuckerfrei, Woche 8}

*ähem* Woche 7 im Projekt Zuckerfrei ist einfach in Verlängerung gegangen. Nein, im Ernst: Es gab irre viel zu tun, und in der freien Zeit war im Kopf kein Platz mehr für sinnvolle Gedanken, so dass hier in der letzten Woche Funkstille herrschte. Macht aber auch nichts, so ist eben in dieser Woche das Grande Finale des (eigentlich) achtwöchigen Projektes. Bevor ich aber im nächsten Post eine Zusammenfassung schreiben werde, möchte ich heute noch mal die schlaue Brille aufsetzen und ein bisschen was zu Zuckeraustausch- bzw. Ersatzstoffen sagen. Und passend dazu habe ich Euch Mini-Cupcakes gebacken mit einem neuen Zuckerersatz, den ich frisch getestet habe.
Grundsätzlich braucht es nach dem „Zuckerentzug“ gar nicht mehr viel zugesetzte Süße im Alltagsleben, die meisten Dinge schmecken süß genug und die Gier hat sich aus dem Staub gemacht. Aber auch zuckerentwöhnte Gaumen mögen hin und wieder ein Dessert oder ein Stück Kuchen – und hier kommen die Austausch- oder Ersatzstoffe ins Spiel. Sie verstecken sich oft hinter wilden E-Nummern oder fantasievollen Namen, und alle haben so ihre Vor- und Nachteile. Für mich habe ich drei akzeptable Alternativen gefunden, die ich hin und wieder verwende.
Schokoladen Cupcakes Avocado Frosting zuckerfrei Natvia Stevia Backen mit Süßstoff Zuckerersatzstoff
 

Sonntag, 2. Dezember 2012

Post aus meiner Küche: Peanut & Caramel Brownies – und die Auslosung für "Greenbox" von Tim Mälzer

Vielen lieben Dank für all die Glückwünsche und die begeisterten Ausrufe zu Hilda, unserem Plätzchenmagazin. Auf Facebook wird der Link fleißig geteilt und weiterempfohlen, bis zum Anruf aus Hollywood kann es also nicht mehr lange dauern. Ob wohl Kate Hudson mich spielen wird? 😉
Scherz beiseite, es ist großartig, dass Euch Hilda so gefällt und wir hoffen alle, dass Ihr für die backintensivste Saison des Jahres viele Inspirationen bekommen habt.
Kaum waren für mich die Arbeiten an Hilda abgeschlossen, kam Post aus meiner Küche, Volume 4. Bobby Flitter hatte mir dieses Mal Ricarda von 23qm Stil zugelost – nach der BLOGST war das ein neuer Anlass, um gleichermaßen geflasht und schockverliebt zu sein. Also tat ich es wie alle anderen, wälzte Kochbücher, klickte Blogs, sortierte Sherlock-Holmes-mäßig meine Gedanken, verwarf die Hälfte wieder und entschied mich schließlich für folgende Leckereien, die sich dann auf den Weg zu Ricarda machten: Peanut & Caramel Brownie, Blutorangen-Sirup mit Campari und gebackenes Apfelmus mit Lebkuchengewürzen und Marzipan.
Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com

Ricardas Paket war schneller da als ich meins zur Post tragen konnte und beinhaltete köstlich-knusprige Lebkuchen-Cantuccini mit Cranberries und Pistanzien und eine Flasche selbstangesetzten weißen Glühwein. Besonders clever: die Gewürze sowie Orange und Zitrone hat sie einzeln dazu gelegt, so kann der Glühwein frisch aufgeheizt werden und erhält genau das richtige Aroma. Tausend Dank, Ricarda!

Post aus meiner Küche
Die Brownies und den Blutorangen-Sirup, die in meinem Päckchen für Ricarda enthalten waren, zeige ich Euch ein bisschen ausführlicher, die Sache mit dem gebackenen Apfelmus ist schnell erklärt: Auf ein Kilo geschälte und kleingeschnittene schön säuerliche Äpfel gebt Ihr drei bis vier Teelöffel Lebkuchengewürz und ein paar Tropfen Mandelextrakt und mischt alles in einem ofenfesten Topf oder Bräter mit Deckel. Zugedeckt bei 100°C etwa zwei Stunden backen, bis die Äpfel fast von allein zerfallen. 20 Gramm Marzipan fein reiben, unter die Äpfel mischen und alles kräftig durchrühren. Noch einmal 15 Minuten in den Ofen schieben und dann in Gläser füllen und schnell verschließen.

Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com
 Peanut & Caramel Brownie auf www.katharinakocht.com

Ha. Und jetzt zu dem, auf das Ihr doch eigentlich wartet, oder? Der Verlosung von Tim Mälzers Buch Greenbox! Ich habe fleißig in der Lostrommel gerührt und gekruschelt, und habe folgende (hoffentlich) glückliche Gewinnerin gezogen: 

Ramona aka Fräulein Moonstruck! 

Herzlichen Glückwunsch!

Danke an Euch alle, die mitgemacht und so liebe Worte geschrieben haben.

Special PAMK Peanut & Caramel Brownies 

für eine Form von 20×30 cm
Inspiration von Martha Stewart – und von Isabelle von Applewood House, dank ihres Monster Brownies brauchte ich keine Cups und Ounces umrechnen. Yay!

Ricardas Brownie kam ins Glas, dafür hatte ich die Menge halbiert, woraus man etwa 3 Gläser à 250ml Inhalt enthält.

150g Schokolade, bei mir: 70%ige 
120g Butter
1 EL Instant-Espressopulver (oder 1 kleine Tasse frisch gebrühter Espresso, das unterstreicht den Schokoladengeschmack noch mal zusätzlich) 
80g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
75g gesalzene Erdnüsse
100g Karamellsauce (nach diesem Rezept, alternativ z.B. von Bonne Maman)
75g Erdnussbutter
2 Eier
150g brauner Zucker (alternativ 175g Reissirup, allerdings muss ich zugeben, dass die Brownies mit braunem Zucker besser schmecken)

:: Backofen auf 170°C vorheizen (Umluft 150°C) und die Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.

:: Schokolade hacken und Butter in kleine Stückchen schneiden. Beides zusammen mit dem Instant-Espresso langsam über dem Wasserbad schmelzen.

:: Während Schokolade und Butter sich verflüssigen, bereite ich alles andere vor:
Mehl, Kakao, Salz und Backpulver vermischen.
Erdnüsse grob hacken.
Karamellsauce und Erdnussbutter verrühren.

:: Eier und Zucker schaumig aufschlagen, dann mit dem Rührlöffel die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren, anschließend die Mehlmischung. Gehackte Erdnüsse unterheben und den Teig in die vorbereitete Form gießen.

:: Den Karamell-Erdnuss-Mix auf den Teig klecksen und mit einem Messer durch den Teig fahren, um Marmoreffekte zu erhalten. (oder wie sagt man auf Deutsch „swirl“?)

:: Etwa 30 Minuten backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

 

Sonntag, 26. August 2012

Sweet Sugarfree Sunday: Extradünne, extradunkle Schokoladen-Nuss-Kekse

Laut der Aussage des Wettermanns macht der Sommer an diesem Wochenende eine Pause. Naja, soll er mal. Bei strahlendem Sonnenschein habe ich nämlich weder Lust Wäsche zu waschen noch dazu sie zu bügeln, mag sie sich auch noch so aufgetürmt in meinen Weg stellen und mit dem Argument winken, dass ich dann am Montag wieder saubere und gebügelte Kleidung hätte. Pffff, entgegnete ich der Wäsche während der letzten sonnigen Tage, „Bügeln on demand“ hat doch immer gut funktioniert. Und denken wir gar an die Gelegenheiten, an denen „partielles Bügeln“ völlig ausreichend war! Kennt Ihr das? Wenn von der Bluse nur schnellschnell der Kragen und die Vorderseite gebügelt werden, maximal noch die Manschetten? Anzugjacke drüber und ab ins Büro. Blöd wurde es nur, wenn es wider Erwarten warm wurde und man die Jacke wirklich gern ausgezogen hätte. Wenn da nicht die zerknitterten Ärmel und die Rückenpartie gewesen wären…
Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei
Noch eine Sache macht sich perfekt bei schlechterem Wetter: Schokoladenkekse backen und sie dann mit Kaffee oder Tee auf dem Sofa genießen. Bei Wärme und Sonne schmilzt die Schokolade, und nicht erst im Mund, sondern präferiert auf Händen und weißer Sommerbuchse, womit der Bogen zum Wäscheberg geschlagen wäre.
Für diese extraschokoladigen Kekse habe ich ein altes „Double Choc Cookies“-Rezept verwendet, aber natürlich den Zucker durch eine Alternative ersetzt. Der Teig wurde damit wesentlich flüssiger, und statt der kompakten Schokocookies enstanden zwar unabsichtlich, aber umso erfreulicher dünne und knusprige, nusshügelige Kekse, die ein bisschen in der Tradition der amerikanischen Lace Cookies stehen. Für Freunde dunkler, intensiver Schokoladenaromen ist das genau das richtige, und durch Reissirup statt Zucker auch weniger süß.
Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei
Neulich mailte mir eine Leserin und schrieb, dass ihr Versuch, Zucker durch Stevia zu ersetzen, nur von geringem Erfolg gekrönt sei und fragte mich nach meinen Erfahrungen damit. Ich bekam umgehend rote Peinlichkeitsflecken, die sie zum Glück nicht sehen konnte, und musste dann unumwunden zugeben, dass ich keinerlei Erfahrungen mit Stevia habe. Als ich meine Ernährung „entzuckerte“, habe ich ganz bewusst auf jegliche Süßungsmittel verzichtet. Dazu kam, dass ich von diesen negativen Erfahrungen mit Stevia bereits von mehreren Leuten gehört hatte und deswegen ein wenig abgeneigt war, viel Geld für qualitativ hochwertiges Stevia auszugeben. Auch andere Süßungsalterniven wie Sukrin oder Xylithol sind mir ehrlich gesagt etwas suspekt. 
Letztlich ist es so, dass ich den hier verwendeten Reissirup tatsächlich nur zu Backen und für Desserts oder Marmelade benötige, also vielleicht einmal pro Woche. Die restliche Ernährung verläuft nach wie vor zuckerfrei, nach gut  drei Monaten (drei! Monaten!) hat sich das so eingependelt, als hätte ich nie etwas anders gemacht. Wir sind einfach Gewohnheitstiere.
Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Zuckeralternativen? Lohnt sich die Investition, immerhin kostet so ein Pfund Sukrin ja etwa zehn Euro?
Schokolade Kekse Walnüsse Reissirup Lace cookies zuckerfrei
Extradünne, extradunkle Schokoladenkekse
Für 30 Kekse

100g Mehl
20g Kakaopulver
1/2 TL Natron
75g Walnüsse
75g (sehr) dunkle Schokolade, je dunkler, desto weniger Zucker enthält sie, ich habe 85%ige verwendet
100g weiche Butter
150g Reissirup
1 TL Vanilleextrakt
:: Backofen auf 200°C vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen.
:: Mehl, Kakao und Natron gut vermischen. Walnüsse grob hacken oder einfach zerbrechen, Schokolade mittelfein hacken, so dass die Stückchen ca. einen halben Zentimeter „Kantenlänge“ haben.
:: Butter, Reissirup und Vanilleextrakt mixen, bis die Masse hell, weich und fluffig ist, ca. 2-3 Minuten. Dann die Mehlmischung über die Butter sieben und kurz unterrühren. Nüsse und Schokolade unterheben. 
:: Mite dem Teelöffel oder dem Melonenausstecher kleine Teigklümpchen abstechen und mit genügend Abstand 12 Häufchen auf das Backblech setzen.
:: 10 Minuten backen, herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, am besten auf einem Gitterrost.
 

Sonntag, 6. Mai 2012

Post aus meiner Küche, Teil 2: Espresso-Schokoladen-Kuchen, im Glas und als Kranzkuchen

Also erstmal: KREISCH! Ich renne immer noch auf und ab vor Begeisterung: Uwe von High Foodality hat mein Himbeer-Semifreddo-Rezept in die Endauswahl der April-Gewinner seines Cookbook of Colours genommen. Bis zum 11.5. könnt Ihr dort noch abstimmen. Für mich, is klar, ne? 🙂 Ehrlich gesagt, wenn ich nicht ein kliiiitzekleines bisschen parteilich wäre, dann hätte ich enorme Probleme, meine Stimme an nur einen  Beitrag abzugeben – es sind wieder tolle Sachen dabei. Aber Himbeer-Semifreddo rockt einfach das Haus.
Ähnliche Entscheidungsprobleme hatte ich auch, als es daran ging, ein Rezept für das Projekt „Post aus meiner Küche“ zu finden und auszuwählen. Am Ende habe ich es auf zwei schokoladige Finalisten reduzieren können: Die Salted Peanut Caramel Clusters, die ich Euch schon vorgestellt habe, und einem Kuchen im Glas, der neben viel Schokolade auch Espresso enthielt. Espresso, oder überhaupt Kaffee, unterstreicht im Schokokuchen die Kakaonote ganz formidabel, verschwindet aber selbst gern im Hintergrund. Deshalb war ich bei diesem Kuchen gar nicht zimperlich mit dem Kaffee und habe zusätzlich noch Kaffeepulver hineingerührt, ebenso wie in den Guss. Statt des von mir verwendeten Instant-Pulvers kann man auch richtigen Kaffee nehmen, solange er superfein gemahlen wurde.

Damit meine Tauschpartnerin Nicole den Kuchen auch unbeschädigt erhält, habe ich ihn im Glas gebacken. Das mache ich übrigens total gern – Kuchen im Glas backen. Meistens reicht die Menge eines Rührkuchenteigs problemlos aus, um nicht nur die Form zu füllen, sondern auch noch ein oder zwei Gläser. Diese werden danach gut verschlossen und halten sich locker zwei Wochen. Wenn es nur Teig ist, ohne Guss oder sonstige Kinkerlitzchen, sogar noch länger. So ist man immer gerüstet, wenn der kleine Süßjieper am Nachmittag vorbeikommt. Oder das Krümelmonster. Wobei, das will dann ja doch wieder Kekse, dieses undankbare blaue Ungetüm.

Im Prinzip eignet sich jeder Rührteig für das Backen im Glas, lediglich die Backzeit und die Füllmenge verlangen ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Meine „Erkenntnisse“ aus meinen Glasback-Experimenten habe ich ganz unten noch einmal zusammengefasst.


Espresso-Schokoladen-Kuchen
1 Tasse entspicht einem Inhalt von 250ml.
1/4 der Teigmenge reicht für 3 bis 4 Gläser mit einem Fassungsvermögen von 200ml.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich hierbei aber ganz gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde, je nach Süß-Vorliebe.**

250g weiche Butter
2 Tassen Zucker (Tasseninhalt 250ml)
4 Eier
2 EL Instant-Espressopulver
2 Tassen Mehl
1 TL Natron
3 EL Kakaopulver
100ml Espresso
200g Sauerrahm
100g gehackte dunkle Schokolade
FÜR DEN GUSS:
100g gehackte Schokolade
1 TL Butter
1 EL Instant-Espressopulver
nach Belieben noch ein Handvoll gehackte Haselnüsse oder Mandeln zum Bestreuen
  
:: Backofen auf 180°C vorheizen und eine Kranzform einfetten und mit Mehl oder Kakao bestäuben.
:: Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und das Espressopulver dazugeben.
:: Mehl, Natron und Kakaopulver mischen und abwechselnd mit dem Espresso unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Sauerrahm unterrühren und die Schokoladenstückchen unterheben.
:: Teig in die vorbereitete Form geben und etwa 50 Minuten backen. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann stürzen und komplett kalt werden lassen.
:: Für den Guss die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Butter und Espressopulver einrühren und über dem Kuchen verteilen. Evtl. die gehackten Nüsse oder Mandeln darüber streuseln.
Backen in Gläsern:
:: Gläser und Deckel einmal auskochen und trocknen lassen. Den Boden und die Seitenwände einfetten – die Seitenwände am besten nur ganz leicht und auch nur halb hoch. Da der Kuchen sich nach oben hin meist von den Wänden löst, sieht das schöner aus, wenn die Seiten nicht vollständig eingeschmiert sind.

:: Teig bis etwa zur Hälfte einfüllen, nicht mehr. Im Gegensatz zu Muffins soll der Kuchen ja nicht über die Ufer treten, das Glas muss ja noch verschlossen werden können, und ggf. soll noch Platz sein für einen Guss.

:: Damit der Kuchen gleichmäßig aufgeht und nicht einfach nur wie der Zuckerhut in die Höhe schießt, habe ich mir Stoffstreifen aus einem alten Handtuch geschnitten, die ich dann mit Wasser tränke und auswringe. Die nassen Stoffstreifen werden dann gleichmäßig dick um die Gläser gelegt und entweder mit einer Schnur oder dicken Mauly-Klammern befestigt.

:: Die Backzeit ist entstprechend geringer, also schon mal nach 25 bis 30 Minuten den Stäbchentest anwenden.
:: Den Schokoladenguss anrühren, während der Kuchen noch im Ofen ist. Sobald der Kuchen im Glas herausgeholt wurde, den Guss über den Kuchen geben und die Gläser gleich mit den Deckeln fest verschließen. Vorsicht, die Gläser sind verständlicherweise siedend heiß. Beim Abkühlen bildet sich ein Vakuum, das die Deckel beim Öffnen „knacken“ lässt. Das erkennt man auch daran, das die Metalldeckel (wie beim Marmeladenkochen!) ganz leicht nach innen gewölbt sind. Wenn sie nach dem Abkühlen immer noch beweglich sind, fehlt das Vakuum und der Kuchen sollte dann normal schnell verbraucht werden. Das ist mir allerdings erst bei einem einzigen Glas passiert, und da stellte sich heraus, dass das daran lag, dass der Deckel falsch aufgedreht war.

:: Die Schokokuchen im Glas halten sich etwa 2 Wochen. Theoretisch auch länger, aber so lange haben sie es bei uns noch nie durchgehalten, da war der Schokojieper immer schneller…
 

Montag, 30. April 2012

Post aus meiner Küche, Teil 1: Salted Peanut Caramel Clusters

Dank des heutigen Brückentags teilt sich ein großartiges Wochenende in zwei tolle Teile. Einer liegt hinter mir: mein Mädelswochenende im wunderbaren Oslo. Im anderen Teil bin ich mitten drin: Sonne genießen, ausschlafen, treiben lassen, Wir-Zeit mit dem Liebsten verbringen. Es sollte mehr solche extralangen Wochenenden geben! Und unbedingt mehr Städtetrips nach Oslo, eine der spannendsten und schönsten europäischen Städte, die ich je besucht habe: Nordisch und  kosmopolitisch, modern und urban und doch traditionell, Fjord und Wasser und gleich wieder Hügelland, Festungsbau und Opernhaus – und in unserem Fall: Sonne, Sonne und Sonne. Ein rundum gelungener Städetrip, und wenn die Bilderflut gesichtet und sortiert wurde, teile ich gern einige Fotos mit Euch. 
Aber auch die letzte Woche war schön – schön schokoladig. Überall im Netz stieß man auf die Posts der Aktion „Post aus meiner Küche“, und auch bei mir hörte man am Donnerstag freudiges Gequieke, als ich mordsgespannt mein Päckchen öffnete, das Nicole unter anderem mit „Cookie Dough Filled Chocolates“gefüllt hatte. Sie verrät uns auf ihrem Blog das Rezept – lasst Euch inspirieren… Natürlich hat auch sie schokoladige Post bekommen, und es ist höchste Zeit, dass ich  Euch diese zeige.
Es gab ein Päckchen mit „Salted Peanut Caramel Clusters“ – quasi Snickers für Erwachsene. Gesalzene Erdnüsse, die in leicht gesalzenes Karamell versenkt und dann in dunkle Schokolade getaucht werden. Der beste Ehemann von allen hat mich so lange treuherzig angeschaut, bis ich eine weitere Charge gerührt habe, so gut sind die. Aber für den besten Ehemann der Welt mache ich das gern. Ebenfalls im Päckchen enthalten waren zwei Gläser Schokoladen-Espresso-Kuchen, und den hebe ich mir ganz bequem für einen weiteren Post auf…
Salted Peanut Caramel Clusters

200g Zucker
4 EL Wasser (60ml)
55g Butter
150ml Sahne
1 Prise Meersalz
200g gesalzene Erdnüsse
150g dunkle Schokolade
50g Milchschokolade oder weiße Schokolade

:: Zunächst das Karamell zubereiten: Dazu Zucker und Wasser in einen Topf mit dickem Boden und hohem Rand geben und bei mittlerer Hitze und unter Rühren langsam zum Köcheln bringen, dabei eventuelle Zuckerkristalle am Rand mit einem feuchten Pinsel abwischen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann die Hitze erhöhen und ohne Rühren (nur gelegentlich mal am Henkel rütteln) so lange kochen, bis der Sirup bernsteinfarben ist, ca. 5-7 Minuten. Butter und Sahne einrühren. (Achtung, es blubbert wild!) Umrühren, dann Salz dazugeben und erkalten lassen.
:: Soviel Karamellsauce mit den Erdnüssen mischen, das alle bedeckt sind. (Die restliche Sauce zu Eis vernaschen!) Esslöffelweise Häufchen abstechen und auf ein Brett legen. 30 Minuten in den Tiefkühler stellen.
:: Dunkle Schokolade hacken und schmelzen. Die Erdnuss-Karamell-Häufchen darin wenden und die Schokolade fest werden lassen.
:: Milchschokolade oder weiße Schokolade hacken und schmelzen und dann dekorativ über die Cluster verteilen. Fest werden lassen.
 

Donnerstag, 26. April 2012

Freudenschreie aus meiner Küche

Heute, halb sechs in Norddeutschland: Heimkehr mit platten Füßen dank eines Einsatzes auf der HannoverMesse (man sieht dort Sachen… unglaublich.). Sofort blinkt mir der gelbe Zettel im Briefkasten entgegen: Ihre Sendung wartet bei den Nachbarn. Alles stehen und liegen gelassen und ein Stockwerk höher gesprintet. Mental den Nachbarn ihren Trommellärm nachts um elf verziehen, wenn sie ja nur jetzt daheim sind und mir SOFORT! mein Päckchen aushändigen können.
Und da war es: frühlingsgrün verpackt. Post aus NICOLES Küche.

Quietschalarm. Aufregung. Meinen Aufreißreflex mühsam unterdrückend, habe ich das Päckchen vorsichtig enthüllt und fand in der stylishen orangen Box eine süße kleine Schachtel mit der Aufschrift „COOKIE DOUGH FILLED CHOCOLATES“. Schnappatmung. Kannst Du Gedanken lesen, Nicole??? Ich liebe Cookie Dough Eiscreme, und seit einiger Zeit poppen immer mehr Cookie Dough-Rezepte im Netz auf und wanderten auf meine Nachbackliste. Und jetzt kommen sie frei Haus – wie toll ist das denn???
Vielen lieben Dank, Schokoschwester!!! 🙂  
Sie sind einfach köstlich. Schokoladig außen und keksig-cremig süß innen, inklusiver knuspriger Schokostückchen. Ein Traum. 

Die Diät muss eindeutig bis Montag warten. Oder vielleicht auch nur bis morgen, denn bis Montag halten die göttlichen Teilchen bestimmt nicht.
Ein Wahnsinns-Danke geht auch an Clara, Jeanny und Rike, unsere Drei Damen von der Post, die die Initative ins Leben gerufen und organisiert haben. Was für eine wundervolle Idee, Glück quer durchs Land zu schicken und Menschen, die man irgendwie kennt und doch eigentlich nicht, zu beschenken. Einen süßen Schokobusserl an Euch, Mädels!
Dank des erwähnten Füßeplattstehens auf der Messe konnte ich nur sporadisch in den „Post aus meiner Küche“-Blogs lesen, aber das, was dort zu sehen war, war nicht nur köstlich anzuschauen, sondern auch immer wahnsinnig schön verpackt. Es ist unglaublich, welches Kreativ-Potenzial sich hier auftut! Eine wahre Augenweide, die ich heute abend, bewaffnet mit meinen Cookie Dough (Cookie Dough!!!) Filled Chocolates, genauer in Augenschein nehmen werde. 
Oder soll ich erst ein Bad nehmen? In der orangen Box versteckte sich nämlich auch noch ein Set mit Badeessenzen und Cremes mit Kakao und Vanille…
Am Sonntag zeige ich Euch dann, was Nicole in meinem Päckchen vorfand.
Und ich will so ein Drucker-Präge-Dingens. Unbedingt.

 

 

Sonntag, 1. April 2012

Kekskonfekt mit Baileys, weißer Schokolade und Kokosraspeln

Heute fand in meiner Küche der bei Facebook angekündigte Kochmarathon statt, „Mission Gefüllter Tiefkühlschrank“. Möhren-Süßkartoffel-Suppe, Kartoffelgratin, Zucchinikuchen und Mais-Puffer, alles das friert jetzt in der „Kalten Else“ vor sich hin und wartet auf den Einsatz an einem Tag, an dem ich keine Lust auf Kochen, aber unbedingt Lust auf ein gutes Essen habe.
Bei allem Herzhaften passten das Kekskonfekt ganz wunderbar dazwischen. So wunderbar, dass ich zum Verschenken wohl doch noch eine zweite Charge anrühren muss… von dieser ist kaum noch etwas übrig.
Eine Osternest-Leckerei für Erwachsene! Löffelbisquits werden fein zerkrümelt und dürfen dann erst einmal ein Weilchen gemeinsame Sache mit einem Schlückchen Baileys machen, bis sich geschmolzene weiße Schokolade dazugesellt. Nach dem Erkalten  ist das Konfekt weich-cremig und noch einen Hauch knusprig und hüllt sich zum Grande Finale in Kokosraspel. Nur leider nicht sehr lange – viel zu schnell sind die Kugeln weggenascht.

Geeignet sind alle Arten heller, einfacher Kekse, besonders fein werden die Kugeln mit Löffelbisquits. Der Likör gibt den letzten Kick, aber selbstverständlich kann der auch weggelassen oder durch Sahne oder Kokosmilch ersetzt werden. Anstelle von Kokosraspeln können die Kekskugeln auch in gerösteten und gehackten Kürbiskernen gewendet werden.

Kekskonfekt mit Baileys und Kokosraspeln
ergibt ca. 20 Kugeln
aus: Nicole Stich und Coco Lang, Geschenkideen aus der Küche

**Leider nicht zuckerfrei durch die Löffelbisquits, die Schokolade und den Baileys… Leider!**


Braucht ca. 2 Stunden zum Erkalten und sollte anschließend auch kühl stehen.

75g Löffelbisquits oder andere helle Kekse
150g weiße Schokolade
50g Sahne
1-2 EL Baileys
4-5 EL Kokos (oder 3-4 EL Kürbiskerne)
:: Kekse fein zerbröseln, entweder in der Küchenmaschine oder in einer Plastiktüte, über die dann mit dem Nudelholz gerollt wird. In eine Schüssel füllen und mit Baileys begießen. Gut durchrühren.
:: Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne über dem Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen und dann zu den Keksbröseln gießen. Vermischen und im Kühlschrank fest werden lassen, das dauert ca. 2 Stunden.
:: Für die Kürbiskern-Variante die Kürbiskerne leicht anrösten, abkühlen lassen und mittelfein hacken. Auf einen Teller geben.
:: Mit einem Teelöffel gleichmäßig große Nocken abstechen und zu Kugeln rollen. Die Kugeln in den Kokosraspeln (oder den gehackten Kürbiskernen) wälzen. Noch einmal ordentlich durchkühlen lassen und bis zum Verschenken im Kühlschrank aufbewahren.
 

Dienstag, 27. März 2012

Geschenke aus der Küche: Pancake-Mix mit Schokoladensirup und Karamellsauce

Die momentane sonnige Wetterlage bringt scheinbar nicht nur die Pflanzen zum Blühen, sondern lässt auch in meinem Kopf jede Menge Ideen sprießen. Einige sind sogar ganz brauchbar. Immerhin steht Ostern vor der Tür. Oder sollte ich sagen: Ostern steht im Supermarktregal? Und das schon seit Januar? Manchmal frage ich mich, ob der ganze Kram an Ostern dann überhaupt noch gut ist. Haltbarkeitsdatum hin oder her – irgendwie mag ich sowieso keine Schmunzelhasen oder vierfach verpackte Kinderschokoladen verschenken, wie ich überhaupt ungern Dinge verschenke, die ich selbst nicht mag. Somit befinde ich wieder auf dem Pfad der Selbermacherei – doch moment, habe ich den je verlassen?
Wer mit mir auf dem Pfad wandeln will, ist herzlich eingeladen. In den nächsten Tagen (Schock! Ostern ist keine zwei Wochen mehr entfernt!) werde ich mal all die geschenktauglichen Ideen, die mir durch den Kopf flitzen, am Herd umsetzen und bei Gelingen posten.
Ein ganzes Geschenke-Nest lässt sich aus diesem Pancake-Mix und den beiden dazugehörigen Saucen basteln. Wer liebt denn keine fluffigen Pfannkuchen am Morgen? Oder braucht hin und wieder einen Löffel süßes Glück? Karamell und Schokolade, meine persönliche Vorstellung von einer ausgewogenen Ernährung.
Der Schokoladen-Kaffee-Sirup ist von Steph aus dem Kuriositätenladen, ich habe allerdings die Mengen an das Fassungsvermögen der Flasche angepasst. Wenn schon ihr erster Schokoladensirup der Knüller war (und unter anderem den Banana Split Cake krönte), so ist die Variante mit Kaffee noch mal besser, genau wie sie sagt.
Karamell und Vanille vereinen sich nach einem Rezept von Nicole Stich zu einer Butterscotch-Sauce, die harmlos-blass beginnt und dann goldig duftend darum kämpfen muss, überhaupt noch in die Flasche zu kommen. Mein Tipp: Doppelte Menge machen und sich selbst beschenken. 
Die Pancakes sind aus dem ersten (?) Buch von Jamie Oliver, Genial kochen mit Jamie Oliver. Und Milch und Eier sollte der glücklich Beschenkte dann einfach zu Hause haben.
Last but not least: Die Flaschen sind von glaeserundflaschen.de, und die Aufkleber habe ich mit ein bisschen PowerPoint-Magic nach dieser großartigen Idee gebastelt: dem Jam Labelizer. Leider war das Motiv nicht kostenlos, so dass ich frech CopyCat gespielt habe. (Gibt’s auch als Beer Labelizer – wie witzig ist das, bitte?)

Pancake-Mix mit Schokoladen-Kaffee-Sirup und Karamell-Vanille-Sauce

**Dies sind keine zuckerfreien Rezepte. Der Zucker lässt sich gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe). Beim Kaffeesirup und der Karamellsauce geht es auch recht gut mit Reissirup als Zuckerersatz.**

PANCAKE-MIX (ERGIBT CA. 10-12 HANDTELLERGROSSE PANCAKES):
1 Glas à 400-500ml Fassungsvermögen, plus Deckel
120g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
2-3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
SCHOKOLADEN-KAFFEE-SIRUP
1 Flasche à 250ml Fassungsvermögen, plus Deckel
100ml frischer Kaffee
150g brauner Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Vanilleschote
25g Schokolade
KARAMELL-VANILLE-SAUCE
1 Flasche à 250ml Fassungsvermögen, plus Deckel
50g Butter
200ml Sahne
150g brauner Zucker
1 Msp. Meersalz 
1 Vanilleschote
:: Alle Gläser bzw. Flaschen und Deckel auskochen und trocknen lassen.
:: Für den Pancake-Mix Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Zucker, Vanillezucker und Salz gut vermischen. In das Glas umfüllen und verschließen. Einen Aufkleber oder Anhänger mit Zubereitungsanleitung basteln:
„3 Eier schaumig rühren und mit 120ml Milch und dem Pancake-Mix verrühren. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und Pancakes ausbacken. Für besonders fluffige Pancakes die Eier zunächst trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Mix und der Milch verrühren und dann das Eiweiß unterheben.“
:: Für den Schokoladen-Kaffee-Sirup Kaffee, Zucker und Kakaopulver in einen Topf geben. Schokolade grob hacken. Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Schokolade, Vanillemark und Vanilleschote mit in den Topf geben und alles und bei geringer Hitze und ständigem Rühren langsam zum Kochen bringen. Einmal aufwallen lassen und dann in die vorbereitete Flasche füllen. Verschließen und abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank ein paar Wochen. Locker.
:: Für die Karamell-Vanille-Sauce die Butter in Stücke schneiden und mit Zucker, Sahne und Salz in einen Topf mit schwerem Boden geben. Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Mark und Schote ebenfalls in den Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich Butter und Zucker aufgelöst haben. Zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten ohne großes Rühren einkochen, je nach gewünschter „Dicke“ und Farbe. Die Sauce wird beim Abkühlen noch ordentlich eindicken, also nicht zu sehr einkochen lassen. In die vorbereitete Flasche füllen und verschließen. Abkühlen lassen und dann am besten im Kühlschrank aufbewahren.