Kategorie-Archiv: Sonntagssüß

Montag, 6. Oktober 2014

Füße hochlegen und genießen: Käsekuchen mit Mohn und Quitte

Der gestrige Sonntag war ein Tag, an dem wir nichts weiter getan haben als auszuruhen. Am Freitag wurde unser Sprössling getauft, und entsprechend aufregend waren die Tage des langen Wochenendes. Es war wie mit allen Feiern – lange geplant und vorbereitet und dann wie im Nu vorüber. Für mich war es doppelt aufregend und spannend: Natürlich, weil es die Taufe meines eigenen Kindes war, das ist ja noch einmal etwas anderes als z.B. die von Nichten und Neffen oder den Kindern lieber Freunde. Und zum anderen war es eine völlig neue Erfahrung, denn Constantin wurde griechisch-orthodox getauft. Jetzt bin ich schon so lange mit dem großen Griechen zusammen und verheiratet – aber die erste griechisch-orthodoxe Taufe, die ich miterlebt habe, war tatsächlich die unseres Kleinen.

Käsekuchen mit Mohn und Quitten

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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Warum es hier in letzter Zeit relativ ruhig ist – und “Entschädigung” in Kuchenform: Kleine Chocolate Espresso Cheesecakes

Seit dem Sommer habe ich nicht so wirklich Tritt gefunden mit dem Bloggen und war immer ganz erleichtert und froh, wenn ich es wenigstens auf einen Beitrag pro Woche geschafft hatte. Das Sommerloch kam natürlich ganz gelegen als Ausrede, wer hat schon Lust auf Schmorbraten, wenn man selbst bei 35 Grad im Schatten schmort? Aber das Sommerloch ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist: Die Zeiten stehen auf Veränderung im Hause K, denn wir bekommen Zuwachs! Nun ja, im Moment habe eher ich den Zuwachs, mittlerweile lässt auch die weiteste Jeans die kleine Bauchkugel nicht mehr verschwinden und die Haargummi-Methode zur Hosenbund-Erweiterung reicht auch nicht mehr aus… Während wir uns gleichzeitig wie Bolle freuen auf den Zwerg, bedeutete das für mich erstmal eine ziemliche Umstellung, nicht zuletzt als Foodblogger.

Chocolate Espresso Cheesecakes im Weckglas

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Dienstag, 21. Mai 2013

LG Cheesecake {mit Erdbeer-Rhabarber-Topping}

LG Cheesecake? Äll-Dschieh Cheesecake!
NY Cheesecake ist uns wohlbekannt, seine Alte-Welt-Cousins Käsekuchen und Quarktorte haben es auch wirklich nicht leicht neben ihm. Irgendwie ist so ein ordentlicher Cheesecake eine ganz andere Nummer. Auch ich bin dem kompakten, saftigen Wesen des Cheesecakes erlegen, spätestens seit 2008, als die Mädels und ich mit wundgelaufenen Füßen und schmerzendem Nacken vom ständigen Hochgucken eine Kuchenpause im New Yorker Central Park einlegten.
Allein… New York ist weit weg und der Doppelrahmrischkäse ward auf einer Neuauflage des Brotes weggefuttert. Außerdem war es Zeit, eine meiner liebsten Neuentdeckungen des letzten Jahres zu Ruhm und Ehre zu verhelfen: Dem Schichtkäse. Und wie er hier seine Aufgabe erfüllt! So einen cremig-sahnigen Cheesecake habe ich seit Jahren nicht mehr gegessen.
 

Montag, 1. April 2013

Waffeltüten, frei nach nach Omas Rezept: Kindergeburtstag reloaded.

Omas geerbte Rezeptekladde ist großartig. Alphabetisch aufgereiht findet sich dort fast alles, unter anderem auch allerlei kuriose Zeitungsausschnitte: “Brandflecke in weißer Wäsche entfernen.” (Mit Salz einreiben und in der Sonne bleichen.) “Speck schneidet sich leichter, wenn man zuvor das Messer in heißes Wasser taucht.” – “Sicherheitsschlösser dürfen nicht geölt werden.” – “Sauerkirschen sind ein natürliches Schmerzmittel.” Sowas stand früher in der Ostsee-Zeitung, unserem lokalen Käseblatt!
Beim Blättern durch das Büchlein auf der Suche nach potenziellen Rezepten für Post aus meiner Küche fiel mein Blick im Abschnitt T auf “Tüten”. Natürlich! Waffeltüten! Die durften auf keinem Geburtstagskaffeetisch fehlen. Sie wurden mit steif geschlagener Sahne gefüllt und womöglich noch mit Erdbeeren gefüllt. Ich habe im Juni Geburtstag, und in den 1980ern waren Erdbeeren bei uns nur dann zu bekommen, wenn sie im Garten reif waren. Meistens hatte ich Glück. Ansonsten ist Stachelbeergrütze ein großer Favorit.

Eiswaffeln knuspriger Teig zuckerfrei Waffeln Tüten
 

Freitag, 22. März 2013

Orangen-Hefekränze für den Osterhasen

Hat Euer Bio-Dealer des Vertrauens noch ein paar unbehandelte Orangen im Angebot? Dann nichts wie los, besorgt Euch noch zwei davon und backt unbedingt diese Hefekränze. Die leicht herbe Note der Orange macht aus schnödem Hefeteig schnell eine kleine exotische Köstlichkeit. Da das sowieso eher etwas für Erwachsene ist, schadet auch ein klitzekleiner Schuss Orangenbrand nichts – aber das habt Ihr nicht von mir!
 

Sonntag, 8. Juli 2012

Sweet Sugarfree Sunday: Nussig-crunchige Käsekuchen-Tartelettes

Yay! Die zuckerfreie Woche Nummer sechs liegt hinter mir, und das ohne jegliche Probleme. Dabei sollte in Woche fünf und sechs doch das böse Erwachen kommen, mit zuckrigen Gelüsten, mit Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen und mit der kleinen, nagenden Stimme im Hinterkopf, die da sagt “Hömma, was soll der Quatsch eigentlich?” Vielleicht habe ich einfach Glück gehabt, vielleicht war mein Sugar habit auch gar nicht so schlimm wie angenommen. In jedem Fall: Daumen hoch. Bislang würde ich es alles genau so wieder machen. Und das Beste: Laut Plan werde ich jetzt langsam auch wieder ein paar Früchte auf meinen Speiseplan setzen. Die meisten Himbeeren auf den Tartelettes hat zwar noch der Gatte aufgenascht, aber erfreulicherweise sind die kleinen pinken Schätzchen recht fruktosearm – wer hätte das bei ihrer überbordenden Süße gedacht?

zuckerfrei Pistazien Mandeln Kokos Käsekuchen Himbeeren Tartelettes

Mit dem Zuckerverzicht ging für mich auch ein Umdenken einher, was den Einsatz von Mehl betrifft. Nun ja, nicht wirklich ein Umdenken, aber doch die Frage, wie weit der Konsum von Weizenmehl soweit eingeschränkt oder ersetzt werden kann, ohne dass der Genuss dabei zu kurz kommt. Nike von nikesherztanz brachte mich auf die Idee mit Buchweizen, bei Sandys Blog Confiture de Vivre las ich von Kastanienmehl. Beides steht nun in meinem Küchenschrank und wird fleißig benutzt. Der Mann sagte zwar zunächst, “jetzt wirst du komisch”, hat aber seine Vorliebe für v.a. Buchweizen entdeckt. Die Tartelettes wiederum kommen ganz ohne jegliches Mehl aus, ihr Boden besteht aus einer crunchigen Mischung aus Pistazien, Kokosflocken und Mandeln. Mein erster Kuchen seit Wochen!
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Ich freue mich überhaupt sehr, dass die süße Bäckerei ohne Zucker offensichtlich gut zu funktionieren scheint. In den letzten Wochen war der Ofen nur Schauplatz für Brot und Gratins, nicht aber für die Herstellung von Kuchen, Keksen oder sonstigen Süßschnuten-Drogen. Ebenso habe ich fest die Augen verschlossen vor den Backbüchern in meinem Regal, habe Martha ignoriert und vorgegeben, Leila nicht zu kennen, und wer war noch gleich Cynthia?! Ich habe sie ehrlich vermisst, die Mädels. Nicht einmal so sehr  ihre süßen Kunstwerke, aber doch die Beschäftigung mit dem Backen, das Bücherwälzen, das Seitenrascheln, das Teigmischen und Rühren, das in-den-Ofen-Spähen, das Schnuppern und Finger abschlecken. Das glückliche Gefühl, was mir das Backen verleiht.
Mixer, Springform, Backofen – I’m back!

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Nussige Käsekuchen-Tartelettes

für 2 Tarteletteförmchen mit 15cm Durchmesser. Für eine Tarte-Form à 25 cm Durchmesser die dreifache Menge berechnen – bzw. für den Teig die trockenen Zustaten einfach auf 100g abwiegen.

Leicht abgewandelt aus Sarah Wilson, I Quit Sugar Cookbook


30g Pistazien, geschält
30g Kokosflocken
30g gemahlene Mandeln
15g weiche Butter
250g Quark
1 kleines Ei
1/4 TL gemahlene Vanille oder 1 TL Vanilleextrakt
Süßungsmittel nach Wahl und Geschmack, bei mir: 30g Reissirup
Kokosraspeln und Beeren für die Dekoration

:: Den Backofen auf 175°C vorheizen und 2 Tarteletteförmchen fetten.
:: Die Pistazien im Blitzhacker mittelfein hacken, sie sollen nicht pulverisiert sein,sondern noch kleine Stücke enthalten. Kokosflocken und Mandeln dazugeben, ein paar Sekunden mit mahlen, dann in eine Schüssel umfüllen und die Butter unterkneten. Den Teig halbieren und in die Tarteletteförmchen presssen. In den Ofen schieben und 8 bis 10 Minuten backen, bis sie sich schon ein wenig fest anfühlen.
:: Währenddessen die Füllung zubereiten: Quark, Ei, Vanille und Sirup verrühren und kurz abschmecken, ob die Süße passt. Wenn es zu wenig ist, noch ein wenig mehr Sirup (oder welches Süßungsmittel Ihr auch immer präferiert) unterrühren.
:: Die Quarkmasse auf den ´Teig verteilen und die Törtchen weitere 25 bis 30 Minuten backen. Dann herausnehmen, auskühlen lassen und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
:: Tartelettes aus den Förmchen heben und mit Beeren und leicht angerösteten (und evtl. mit Sirup karamellisierten) Kokosraspeln dekorieren.
 

Sonntag, 17. Juni 2012

Zuckerfrei Teil II – wie man überhaupt auf diese abwegige Idee kommt. Plus: die ersten Wochen ohne.

….aber: wer einen süßen Zahn hat und ganz nach unten scrollt, der findet dort das Rezept für diesen Käsekuchen mit Blaubeer-Topping, den ich für den heutigen Familienbesuch gebacken habe. Er sei sehr lecker, wurde mir versichert, saftig und beerig.
Bis an den Punkt zu kommen, an dem ich jetzt ohne große Schwierigkeiten anderen beim Kuchenessen zusehen kann, hat es ein Weilchen gedauert, etwas mehr als drei Wochen. Diesen Zeitraum habe ich für Euch in hoffentlich übersichtlicher Form in einem Q & A zusammengestellt. Ich habe mich sozusagen selbst interviewt. :)
Aber eins gleich vorneweg: Ich will niemanden bekehren. Wirklich nicht, versprochen. 
Was und wieviel jeder wovon isst, ist eine ganz persönliche Entscheidung und hängt meist von mehr als nur einem Faktor ab. Ich möchte niemandem den Kuchen verleiden oder die Schokolade oder gar den Zucker im Kaffee – immerhin ist das hier ja ein Foodblog und kein Ernährungsratgeber. 
Q: Wie kommt man auf so eine, mit Verlaub, hirnrissige Idee?
A: Dass die Idee auf den ersten Blick abwegig erscheint (ja, auf den zweiten auch), fand ich auch. Warum sollte ich so etwas Tröstliches wie Schokolade freiwillig von meinem Speiseplan streichen, Glücklichmacher wie Kuchen und Kekse verbannen? Eine wirkliche Antwort habe ich nicht darauf, am nächsten kommt wohl, dass ich es mir einfach beweisen wollte. Ohne die Bloggerwelt hätte ich das Projekt aber nie gestartet. Nicoles zuckerfreie Woche war der letzte Anstoß, den ich brauchte, doch schon vorher hatte ich vor allem in skandinavischen Blogs und welchen aus Down Under einiges zum Thema “zuckerfrei” gelesen, und wie es nun mal ist mit den Ideen: am Anfang erscheinen sie absurd,  aber sie machen es sich im Kopf gemütlich und warten auf ihre Zeit. Und wenn dann jemand schreibt, dass sie ohne Zucker so viel leichter aus dem Bett kommt und damit eine Lösung für mein allmorgendliches Problem bietet, dann weiß die Idee, dass ihre Zeit gekommen ist.
Wie ging es dann los & wie war die erste Woche?
Tatsächlich ging es dann abrupter los als geplant. Als ich dem Gatten vom zuckerfreien Plan erzählte und als Startdatum “ab nächster Woche” verkündete, fragte er zurück, warum denn nicht ab sofort? Mit Aufschieberei würde ich mir doch keinen Gefallen tun. Hm. Gefiel mir zunächst nicht, aber Recht hatte er schon. Er war übrigens ganz großartig in der Unterstützung, moralisch und praktisch: Er hat nämlich schnell alle Kekse aufgegessen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
In der ersten Woche habe ich es erst einmal locker angehen lassen, Cold Turkey war nicht mein Ziel. Peu à peu habe ich Zuckriges aus dem Speiseplan gestrichen: Zunächst gab es keine Naschereien mehr, keinen Kuchen und keine Kekse. Dann, ab dem dritten, vierten Tag, habe ich auch Honig oder Agavendicksaft weggelassen, alles, was mit Industriezucker gesüßt wurde, ja sowieso.
Es ging mir gut dabei. Ich habe in dieser ersten Woche weder lebensverändernden Ereignisse durchlebt noch hatte ich bewusstseinserweiternde Momente, wohl aber habe ich festgestellt, dass es gar nicht so schwer ist, das weiße Zeugs wegzulassen.
Und seither?
Seither geht es immer besser. Natürlich gibt es schwierige Momente, in denen ich mich frage, warum ich das hier eigentlich mache, natürlich gibt es “Rückfälle” und natürlich ist es anstrengend, auf jedes Etikett zu schauen und jede Speisekarte zu hinterfragen. Aber die Momente werden weniger und mit jedem Tag kann man souveräner damit umgehen.
In den ersten ein, zwei Wochen habe ich zunächst mit der zuckerlosen Idee gespielt, ausprobiert und mich Stück für Stück herangetastet. Mittlerweile fühle ich mich damit ganz wohl und habe einen Gang hochgeschaltet, lasse für eine Weile auch jegliches Obst und fruktosereiches Gemüse (bspw. Tomaten) weg. Zum Thema Fruchtzucker/Glukose erzähle ich Euch demnächst etwas, wenn ich mein gefährliches Halbwissen in Biochemie ein wenig erweitert habe. (Da war doch was…)
Gibt es ein spezielles Programm, einen Leitfaden?
Den gibt es tatsächlich. Ich liebe Pläne. Ich liebe To do-Listen. Ich liebe es, Häkchen hinter erledigte Aufgaben zu setzen. Es ist also kein Wunder, dass ich auch in diesem Fall einen Plan befolge, nicht sklavisch zwar, aber trotzdem es ist gut, einen Anker zu haben.  Mein “Anker” ist Sarah Wilsons Buch “I Quit Sugar”. Den Blog der Australierin lese ich schon seit einer Weile, insofern war sie mein erster Anlaufpunkt. Das Programm ist in acht Wochenschritte eingeteilt, in den ersten zwei Wochen wird der offensichtliche Zucker entrümpelt, anschließend für ein paar Wochen auch alles andere, was (Frucht-)Zucker enthält. In Woche 6 kann so langsam wieder ein wenig Süße ins Spiel kommen, und nach Woche 8 sollte das “Issue” Zucker weitestgehend erledigt sein. Theoretisch. Nach Sarah Wilsons Rechnung befinde ich mich am Ende der Woche 3, die harte Zeit, scheint’s, liegt noch vor mir. Huh.
Was gefällt und hat überrascht?
Die Sachen, die mir gefallen, haben mich auch ziemlich überrascht: Dass ich wirklich mehr Energie habe. Zwar komme ich immer noch nicht leichter aus dem Bett, aber für den Rest des Tages fühle ich mich fit und energiegeladen. Dass ich weniger “Zwischenhunger” habe, ist ein weiterer großartiger Punkt: Vorher aß ich zwischen Frühstück und Mittag, so gegen 11, beispielsweise einen Apfel und hatte danach mordsmäßigen Hunger. Wehe, wenn dann die Schokolade griffbereit war. Ähnliches nach dem Mittag, um 15 Uhr spätestens setzten sonst die süßen Gelüste ein – doch auch das hat sich erledigt. 
Und hier, meine absolute Nummer eins, mein Superduper-TippiToppi-Liebling: Meine Haut mag mich wieder. Mein problemhafte, zickige Haut mit ihren Teenager-Allüren, die mich seit Jahren zur Verzweiflung bringt, zeigt sich seither freundschaftlich und kooperativ. Ehrlich, das allein ist Ansporn genug.
Blöde Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen, wie sieht es damit aus? Worauf fällt es am schwersten zu verzichten?
Nebenwirkungen: eigentlich nur positive – siehe oben. Doch muss ich zugeben, dass es in gewisser Weise anstrengend ist, die Etiketten noch genauer zu lesen, die Kellner nach Zutaten zu fragen, und sich immer wieder erklären zu müssen. Was die Entzugserscheinungen betrifft, so hatte ich ein einziges Mal, ungefähr am siebenten Tag, derartig üble Kopfschmerzen , dass ich mich ein paar Stunden hinlegen musste. Seither geht es mir gut. Glaubt man Sarah Wilson, habe ich “echte” Entzugserscheinungen aber noch vor mir…
Interessanterweise fehlen mir weder Kuchen noch Schokolade in größerem Maße. Es sind eher die salzigen Snacks, auf die ich Lust habe, und die leider nicht so harmlos sind, wie sie klingen. Schaut einmal auf die Zutatenliste von Schinken oder Salami, von vielen Chips oder Knabbereien. Von wegen “nicht süß”. Zum Glück gibt’s Käse!
Und wie geht’s hier im Blog weiter?
Eigentlich wie bisher. ich möchte dem Thema “Zuckerfrei” zwar gebührende Aufmerksamkeit schenken, es aber nicht zum alles beherrschenden Subjekt erklären. Unter der Woche ging es ja eh schon meist zuckerfrei zu, das wird natürlich so bleiben. Und es muss ja nicht immer süß zugehen am Sonntag – wobei, Post aus meiner Küche steht an. Und Sarah Wilson sieht ja nicht alles. Hihi.
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Und hier nun wie versprochen, das Rezept für den Käsekuchen. Da sich diesmal Familienbesuch angesagt hatte, gab es einen traditionellen Kuchen mit Zucker, und weil ich ihn selbst nicht probieren konnte, galt das Motto “keine Experimente”. Aber ich habe die ein oder andere Idee, wie man einen Käsekuchen easy peasy zur zuckerfreien Zone erklären kann. Ich muss gestehen, ein bisschen freue ich mich schon darauf.
Käsekuchen mit Blaubeer-Topping
für die kleine Kuchenform von 18cm Durchmesser

125g Mehl
25g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
65g Butter
400g Quark (20%iger)
Abrieb von 1/2 Zitrone
60g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
65g Butter
2 Eier
1 Eiweiß
300g Tiefkühl-Blaubeeren
2 EL Zucker
:: Für den Mürbeteig Mehl, Zucker und Salz mischen, dann Eigelb und die in Stückchen geschnittene kalte Butter untermischen und alles recht schnell zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
:: Backofen auf 175°C vorheizen. Den Boden einer 18er Springform mit Backpapier auskleiden und die Wände einfetten.
:: Quark, Zitronenabrieb, Zucker und 2 EL vom Vanillepuddingpulver verrühren. Die Butter schmelzen und untermischen. Eier trennen, die Eigelbe unter die Quarkmasse rühren, die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben.
:: Teig auf Formgröße ausrollen, den Boden auskleiden und einen Rand formen. Die Quarkmasse einfüllen und den Kuchen etwa 30 Minuten backen, bis er sich fest anfühlt. Wenn er dabei einreißt, ist es nicht weiter dramatisch, es kommt eh die Blaubeerhaube drauf… Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
:: Gefrorene Blaubeeren zusammen mit Zucker und 100ml Wasser aufkochen. Das restliche Puddingpulver (sollten ca. 2 leicht gehäufte EL sein, ansonsten mit Speisestärke ergänzen) mit 1-2 EL Wasser glattrühren und unter die Blaubeeren mischen. Aufkochen lassen, bis die Masse fest und puddingartig wird, etwas abkühlen lassen.
:: Den Käsekuchen aus der Form nehmen und auf eine Tortenplatte schieben. Den Ring der Springform säubern, wieder um den Kuchen legen und fest ziehen. Dann die Blaubeermasse auf den Kuchen gießen. Folie über den Ring spannen und alles zusammen mindestens 3 Stunden kalt stellen.
 

Sonntag, 10. Juni 2012

Schokoladen-Pfeffer-Cookies

Wir schreiben den 10. Juni 2012. Die Erdbeersaison hat trotz Verspätung auch Norddeutschland erreicht und die köstlichen roten Früchte lachen mir von jedem Stand entgegen. Erdbeerrot prangt auf dem Cover jeder Zeitschrift, die nur entfernt mit dem Thema Essen zu tun hat. In der zweiten Auflage des tollen “Post aus meiner Küche”-Events heißt es “very berry”. 
So weit, so gut. Doch was passt hier auf den ersten Blick nicht ganz ins Bild?
Genau. Dass es hier trotzdem Cookies mit dem dunklen, intensiven Geschmack von Schokolade, Kaffee und Pfeffer zu sehen gibt.
Kakao Pfeffer Cookies Espresso
 
Dabei HABE ich Erdbeeren gekauft, pfundweise sogar, habe das erste Schälchen mit Genuss verspeist und eine Handvoll besonders reifer, saftiger Beeren geviertelt und ganz sacht unter Scones-Teig gehoben. Etwas, was ich seit Donnerstag tun wollte, seit ich die oh-so-köstlich aussehenden Strawberries and Cream Bisquits bei smitten kitchen gesehen hatte. Beim Zusammenrühren von Mehl und Zucker fragte ich mich grinsend, auf wievielen Foodblogs die Scones auftauchen würden, doch nach nahezu 30 Minuten Backzeit fragte ich mich stirnrunzelnd, wieviel andere Bäcker ein ebenso fragwürdiges Ergebnis erhalten würden. Sie waren nicht crispy, sondern eher soggy. Doch viele der Kommentatoren schwärmten, wie gut ihnen die Biscuits gelungen wären, und so vermute ich, dass der Hund wie so oft in den Substituten der amerikanischen Produkte begraben liegt. 1 cup Heavy Cream habe ich durch 1 cup 35%ige Sahne ersetzt, vielleicht wäre weniger mehr gewesen…
Wie macht Ihr das, wie ersetzt Ihr in solchen Rezepten die amerikanischen Produkte?
Kakao Pfeffer Cookies Espresso
Nach all der Vorrede klingen die Cookies jetzt, als wären sie nur ein müder Ersatz. Sind sie nicht. Sie sind nämlich genau perfekt zum Espresso nach dem Essen, zum Kaffee am Nachmittag oder zwischendurch, wenn der bisher etwas sonnenfaule Sommer wieder mal eine Pause einlegt und uns mit unsportlichen Temperaturen um die 12 Grad ärgert. Dann zeig ich dem Sommer einen Vogel, zieh meine Wollsocken an und mache auf der Couch einen Frühherbst-Nachmittag. Das kann ich noch, habe ich im letzten Jahr ausgiebig geübt.
Außerdem krümelt es sich bei trübe-Tassen-Wetter doch viel gemütlicher Kekse, und ein dampfender Kaffee oder Espresso schmeckt an heißen Tagen nur halb so gut. Am Ende muss ich selbst ganz erstaunt feststellen, dass ich dem herbstlichen Sommerwetter nicht undankbar bin. 
Friede, Freude, Schoko-Cookies.
Kakao Espresso Pfeffer Cookies Zuckerrand Heidesand
Schokoladen-Pfeffer-Cookies

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Zucker lässt sich aber ganz gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde, je nach Süß-Vorliebe.**

225g Mehl
40g Kakaopulver
1 Prise Meersalz
1/2 TL feingemahlener schwarzer Pfeffer
2 Päckchen (à 2g) lösliches Espressopulver, oder 1 gehäufter Esslöffel
175g weiche Butter
100g Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
grober Zucker zum Rollen
feingemahlener schwarzer Pfeffer zum Bestreuen
:: Mehl, Kakao, Salz, Pfeffer und Espressopulver in einer Schüssel verrühren, zur Seite stellen.
:: In einer großen Rührschüssel Butter und Zucker hell und fluffig schlagen, dann Ei und Vanilleextrakt untermixen. Die Mehl-Kakao-Mischung unterheben, nicht zu stark rühren, nur so, dass sich eben alles verbunden hat und keine Mehlnester mehr vorhanden sind.
:: Den entstandenen Teigklumpen halbieren und jede Hälfte zu einer “Wurst” von 3 cm Durchmesser rollen. Die Teigwürste jeweils fest in ein Stück Backpapier einrollen und mindestens eine Stunde ein den Kühlschrank legen, besser über Nacht. (Am besten beschriften. Mein Mann hat ganz enthusiastisch eine Keksteigrolle aufgewickelt, er dachte es würde sich Salami darin verbergen…)
:: Ofen auf 180°C vorheizen. 
:: Die Teigrollen auswickeln und den groben Zucker auf das Backpapier streuen, damit die Rollen darin rundherum gewälzt werden können. Dann in 1/2cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf ein Backblech legen. Mit Pfeffer bestreuen – dabei kann man durchaus etwas großzügiger vorgehen, der Pfeffer bleibt eher im Hintergrund.
:: 10 bis 12 Minuten backen bis sie sich recht fest anfühlen, dann komplett auskühlen lassen, damit sie knusprig werden.
 

Sonntag, 6. Mai 2012

Post aus meiner Küche, Teil 2: Espresso-Schokoladen-Kuchen, im Glas und als Kranzkuchen

Also erstmal: KREISCH! Ich renne immer noch auf und ab vor Begeisterung: Uwe von High Foodality hat mein Himbeer-Semifreddo-Rezept in die Endauswahl der April-Gewinner seines Cookbook of Colours genommen. Bis zum 11.5. könnt Ihr dort noch abstimmen. Für mich, is klar, ne? :) Ehrlich gesagt, wenn ich nicht ein kliiiitzekleines bisschen parteilich wäre, dann hätte ich enorme Probleme, meine Stimme an nur einen  Beitrag abzugeben – es sind wieder tolle Sachen dabei. Aber Himbeer-Semifreddo rockt einfach das Haus.
Ähnliche Entscheidungsprobleme hatte ich auch, als es daran ging, ein Rezept für das Projekt “Post aus meiner Küche” zu finden und auszuwählen. Am Ende habe ich es auf zwei schokoladige Finalisten reduzieren können: Die Salted Peanut Caramel Clusters, die ich Euch schon vorgestellt habe, und einem Kuchen im Glas, der neben viel Schokolade auch Espresso enthielt. Espresso, oder überhaupt Kaffee, unterstreicht im Schokokuchen die Kakaonote ganz formidabel, verschwindet aber selbst gern im Hintergrund. Deshalb war ich bei diesem Kuchen gar nicht zimperlich mit dem Kaffee und habe zusätzlich noch Kaffeepulver hineingerührt, ebenso wie in den Guss. Statt des von mir verwendeten Instant-Pulvers kann man auch richtigen Kaffee nehmen, solange er superfein gemahlen wurde.

Damit meine Tauschpartnerin Nicole den Kuchen auch unbeschädigt erhält, habe ich ihn im Glas gebacken. Das mache ich übrigens total gern – Kuchen im Glas backen. Meistens reicht die Menge eines Rührkuchenteigs problemlos aus, um nicht nur die Form zu füllen, sondern auch noch ein oder zwei Gläser. Diese werden danach gut verschlossen und halten sich locker zwei Wochen. Wenn es nur Teig ist, ohne Guss oder sonstige Kinkerlitzchen, sogar noch länger. So ist man immer gerüstet, wenn der kleine Süßjieper am Nachmittag vorbeikommt. Oder das Krümelmonster. Wobei, das will dann ja doch wieder Kekse, dieses undankbare blaue Ungetüm.

Im Prinzip eignet sich jeder Rührteig für das Backen im Glas, lediglich die Backzeit und die Füllmenge verlangen ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Meine “Erkenntnisse” aus meinen Glasback-Experimenten habe ich ganz unten noch einmal zusammengefasst.


Espresso-Schokoladen-Kuchen
1 Tasse entspicht einem Inhalt von 250ml.
1/4 der Teigmenge reicht für 3 bis 4 Gläser mit einem Fassungsvermögen von 200ml.

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich hierbei aber ganz gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde, je nach Süß-Vorliebe.**

250g weiche Butter
2 Tassen Zucker (Tasseninhalt 250ml)
4 Eier
2 EL Instant-Espressopulver
2 Tassen Mehl
1 TL Natron
3 EL Kakaopulver
100ml Espresso
200g Sauerrahm
100g gehackte dunkle Schokolade
FÜR DEN GUSS:
100g gehackte Schokolade
1 TL Butter
1 EL Instant-Espressopulver
nach Belieben noch ein Handvoll gehackte Haselnüsse oder Mandeln zum Bestreuen
  
:: Backofen auf 180°C vorheizen und eine Kranzform einfetten und mit Mehl oder Kakao bestäuben.
:: Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und das Espressopulver dazugeben.
:: Mehl, Natron und Kakaopulver mischen und abwechselnd mit dem Espresso unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Sauerrahm unterrühren und die Schokoladenstückchen unterheben.
:: Teig in die vorbereitete Form geben und etwa 50 Minuten backen. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann stürzen und komplett kalt werden lassen.
:: Für den Guss die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Butter und Espressopulver einrühren und über dem Kuchen verteilen. Evtl. die gehackten Nüsse oder Mandeln darüber streuseln.
Backen in Gläsern:
:: Gläser und Deckel einmal auskochen und trocknen lassen. Den Boden und die Seitenwände einfetten – die Seitenwände am besten nur ganz leicht und auch nur halb hoch. Da der Kuchen sich nach oben hin meist von den Wänden löst, sieht das schöner aus, wenn die Seiten nicht vollständig eingeschmiert sind.

:: Teig bis etwa zur Hälfte einfüllen, nicht mehr. Im Gegensatz zu Muffins soll der Kuchen ja nicht über die Ufer treten, das Glas muss ja noch verschlossen werden können, und ggf. soll noch Platz sein für einen Guss.

:: Damit der Kuchen gleichmäßig aufgeht und nicht einfach nur wie der Zuckerhut in die Höhe schießt, habe ich mir Stoffstreifen aus einem alten Handtuch geschnitten, die ich dann mit Wasser tränke und auswringe. Die nassen Stoffstreifen werden dann gleichmäßig dick um die Gläser gelegt und entweder mit einer Schnur oder dicken Mauly-Klammern befestigt.

:: Die Backzeit ist entstprechend geringer, also schon mal nach 25 bis 30 Minuten den Stäbchentest anwenden.
:: Den Schokoladenguss anrühren, während der Kuchen noch im Ofen ist. Sobald der Kuchen im Glas herausgeholt wurde, den Guss über den Kuchen geben und die Gläser gleich mit den Deckeln fest verschließen. Vorsicht, die Gläser sind verständlicherweise siedend heiß. Beim Abkühlen bildet sich ein Vakuum, das die Deckel beim Öffnen “knacken” lässt. Das erkennt man auch daran, das die Metalldeckel (wie beim Marmeladenkochen!) ganz leicht nach innen gewölbt sind. Wenn sie nach dem Abkühlen immer noch beweglich sind, fehlt das Vakuum und der Kuchen sollte dann normal schnell verbraucht werden. Das ist mir allerdings erst bei einem einzigen Glas passiert, und da stellte sich heraus, dass das daran lag, dass der Deckel falsch aufgedreht war.

:: Die Schokokuchen im Glas halten sich etwa 2 Wochen. Theoretisch auch länger, aber so lange haben sie es bei uns noch nie durchgehalten, da war der Schokojieper immer schneller…
 

Sonntag, 22. April 2012

Geröstete Rhabarberkonfitüre – die erste des Jahres 2012!

In den letzten Tagen ist es hier etwas ruhig gewesen, bitte seht es mir nach, dass ich mich mit Bloggen und vor allem auch mit dem Kommentieren zurückgehalten habe. Ich war etwas, nun, nicht blogmüde, das bestimmt nicht, aber doch etwas maulfaul. :) Das und ein wenig im Stress, weshalb die Warteschleife an ungebloggten Rezepten und Fotos immer länger wird. Auch die Liste der ungelesenen Blogposts bei Bloglovin’ ist auf eine dreistellige Zahl angewachsen. (Was auch daran liegen kann, dass ich in letzter Zeit so viele tolle Blogs hinzugefügt habe.)
Die Küche ist unterdessen nicht kalt geblieben, ich habe in der letzten Woche einiges ausprobiert, habe die Bärlauch-Saison für mich eröffnet, endlich den Sauerteig besiegt und – jaaaa! – die schokoladige “Post aus meiner Küche” fertiggestellt. Dazu dann aber am nächsten Wochenende mehr, denn erst einmal soll natürlich meine Tauschpartnerin Nicole ihr Päckchen öffnen.

Und dann habe ich gestern die erste Produktionsreihe im Glas in diesem Jahr hergestellt: Rhabarberkonfitüre. Dieses Jahr pur, einmal nicht mit Himbeeren oder Erdbeeren gemischt, sondern nur mit Vanille aromatisiert. Und auch komplett ohne Gelierzucker, irgendwie war mir nicht danach. Ähnlich wie Micha von Grain de sel karamellisiertes Apfelmus im Ofen geröstet hat, funktioniert auch geröstete Rhabarberkonfitüre. Allerdings mit Zucker, ohne wäre mir Rhabarber dann doch zu sauer.
Das Schöne an diesem Rezept, und gleichzeitig ein unschlagbarer Vorteil gegenüber Gelierzucker, ist die variable Mengenanpassung. Ob nun ein Kilo oder drei, ob Süß- oder Sauerschnabel, ob Vanilleliebhaber oder Ingwerverehrer – alles kommt je nach Gusto in den Bräter und verschwindet dann platzsparend im Ofen, will nur ein paar mal umgerührt werden und wird dann duftend in Gläser gefüllt, bevor es auf dem Frühstücksbrötchen oder auf Griesbrei schmeckt.
Da Rhabarber  relativ wenig Pektin enthält und daher weniger gut gelier, sollte die Konfitüre im Kühlschrank aufbewahrt werden, gerade, wenn man mit Zucker eher sparsam umgegangen ist. Also am besten gleich aufnaschen oder an liebe Menschen verschenken.

Geröstete Rhabarberkonfitüre
ergibt ca. 4-5 Gläser à 250ml Inhalt
1500g Rhabarber, geputzt
200 – 250g Zucker (je nachdem, wie süßschnäbelig ihr seid auch mehr)
Saft von 1 Zitrone
1 Vanilleschote

:: Rhabarber kleinschneiden (ca 1cm breite Stückchen) und in einem größeren Bräter oder ofenfestem Topf mit Zucker und Zitronensaft mischen. Vanilleschote der Länge nach halbieren und zum Rhabarber geben.
:: Bräter (nicht abgedeckt) in den Ofen stellen, diesen auf 180°C heizen und das Ganze eine Stunde backen. Dann einmal kräftig durchrühren und eine weitere Stunde backen. Hin und wieder die Ofentür öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn noch zuviel Flüssigkeit vorhanden ist, noch etwas länger backen.
:: Gläser und Deckel auskochen und trocknen lassen und dann randvoll mit dem Rhabarbermus füllen. Verschließen und abkühlen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren.