Archiv der Kategorie: Tex-Mex

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Mein derzeit zweitliebstes Mittagessen: Mexican Chickpea Scramble

…zweitliebstes, da unangefochten auf Platz 1 für immer und ewig das Käsebrot stehen wird. Aber zweiter Sieger ist derzeit das „Mexican Chickpea Scramble“, eine vegane Pfanne mit Kichererbsen, die irgendwie an Rührei erinnert und einfach mordsmäßig gut ist. Gesehen bei The Fettle Vegan, keine 10 Minuten später nachgekocht und dann sogleich schwerst verliebt. Dem Liebsten abends auch gleich kredenzt und angesteckt. Nur der Junior will nicht verstehen, warum wir aus den Kichererbsen sowas veranstalten, die sind doch pur am besten? (Und lassen sich so prima werfen und aus der Haut schnipsen…)
Mit ein paar Avocadoscheiben, einigen Salatblättern und etwas geröstetem Brot ergibt das eine mich sehr glücklich machende, würzige Mittagsmahlzeit – und ich bin immer wieder erstaunt, wie schön „schlonzig“, fast cremig die per se ja recht trockenen Kichererbsen werden.

Mexican Chickpea Scramble // www.katharinakocht.com

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Donnerstag, 3. September 2015

Ugly Food – macht aber nix: Kalte Tomaten-Avocado-Suppe mit pikanten Kokoschips (quasi veganem Bacon)

Farbenlehre, 2. Klasse Grundschule: Gelb und Blau ergibt Grün. Rot und Blau ergibt Lila. Rot und Grün ergibt… Braun. Was im Tuschkasten funktioniert, lässt sich auch auf Essen übertragen, und so wird gemeinerweise aus der Kombination der hellgrünen Avocado und der knallroten Tomate ein recht unattraktives Graubraun. Das hatte ich mir anders vorgestellt! (Womit mal wieder klar wäre, dass die Schule und der Kunstunterricht doch schon das ein oder andere Jahr her sind.)
Die Lösung des Problems war folgende: 1. Die Suppe, die im Grunde genommen schmeckt wie flüssige Guacamole (also granatenmäßig!), mit einer Schicht pikant gewürzter Kokoschips bedecken. 2. Das Licht dimmen; wobei uns die wieder kürzer werdenden Tage helfen.

Die pikanten Kokoschips habe ich in diesem Internet ganz oft als „vegan bacon“ gesehen. Auch wenn ich sonst nichts von manchmal obskurem Fleischersatz halte, war die Neugier groß. Außerdem waren alle Zutaten im Haus. Und egal ob Bacon oder nicht, Veganer oder Omni: Die salzig-räuchrigen Chips sind der Knaller! Die essen sich auch ohne Suppe prima weg…Kalte Avocado Tomaten Suppe mit "Vegan Bacon" Weiterlesen

 

Sonntag, 18. November 2012

Einfach mal "Danke" sagen: Cornbread für Thanksgiving & ein Giveaway

Der kommende Donnerstag ist der vierte Donnerstag im November und markiert somit das wohl wichtigste familiäre Fest im Jahreskreis in den USA: Thanksgiving. Hierzulande sind die Erntedank-Feiern schon eine Weile her, die Garbenkränze und die Körbe voll Obst und Gemüse wurden verteilt und nicht selten auch guten Werken zugeführt. Die Bedeutung von Weihnachten wird Erntedank in Europa nicht erlangen, dabei finde ich, dass das Herbstfest kulinarisch gesehen viel mehr zu bieten hat als Weihnachten, wenn die Ernte schon eine Weile zurückliegt. Sei’s drum, dann feiern wir einfach mit den US-Amerikanern ein Thanksgiving-Mahl.
Da ich seit jeher eine Schwäche für Beilagen habe, mehr noch als für die „Hauptsache“, widme ich mich auch eher diesen als dem obligatorischen Truthahn. Cornbread, also Maisbrot, ist aus europäischen Augen gesehen eher ein Kuchen als ein „richtiges“ Brot, durch das Maismehl ein leicht süßliches dazu. Aber im Zusammenspiel mit salzigen und/oder scharfen Zugaben funktioniert das nach dem gleichen Prinzip wie beispielsweise Melone und Schinken. Zu einem deftigen Chili passt das Cornbread das ganze Jahr über, und so ultraschnell gemixt ist kaum ein Brotteig!
Cornbread: Maisbrot (nicht nur) für Thanksgiving auf www.katharinakocht.com
Thanksgiving und Erntedank haben mit Dankbarkeit für gelungene Ernten, für einen gedeckten Tisch und mit Dankbarkeit für empfangene Gaben zu tun. Ich möchte an dieser Stelle auch einmal DANKE sagen:
Danke an denjenigen, der so etwas wunderbares wie Foodblogs, ach was, überhaupt Blogs „erfunden“ hat. Wer auch immer Du bist: I owe you forever! For-e-vaaah!
Danke an meinen liebsten Testesser, der sich, wenn er mich schreiben und formulieren sieht, gern mal über meine Schulter beugt und sagt, „schreib hin, dass ich gesagt hab, dass das lecker war!“ (Es gibt auch leichtere Variationen dieses Satzes.) Bloggen wäre echt easy, wenn ich seinen Rat befolgte…
Danke an meine lieben Freunde, die meinen Blog anderen Leuten empfehlen, so ganz uneigennützig und von sich aus.
Danke an alle in Bloggistan, die mich inspirieren, mit denen ich mich austauschen kann und die, wenn ich sie treffen durfte, ganz tolle Menschen waren, und bei denen mein inneres Kind vor Vergnügen quietschte, wenn  sie sagten „Oh, ich mag Deinen Blog!“
Und danke Danke DANKE an EUCH, an meine Leser! Auch wenn ich das Datum mal wieder verpennt habe, so gibt es den Blog nun schon seit etwas mehr als zwei Jahre. Über holprige Anfangsstolpersteine muss jeder hinweg, beispielsweise über gruselige Layouts und schreckliche Fotos, die sich zum Glück mit der Erfahrung verbessern. Als sich der allererste Kommentar einstellte, bin ich vor Freude durch die Küche gehüpft, als die Zahlen der regelmäßigen Leser stiegen, saß ich mit seligem Grinsen vor dem PC. Ich freue mich immer noch wahnsinnig über jeden Kommentar, über Eure Nachfragen, Eure Vorschläge, Eure Verlinkungen. Danke!!

Cornbread: Maisbrot (nicht nur) für Thanksgiving auf www.katharinakocht.com
Cornbread: Maisbrot (nicht nur) für Thanksgiving auf www.katharinakocht.com

 

„Bloggen ist das Gegenteil von alles für sich behalten.“ Die Weisheit von Jeanny, grafisch wunderbar in Szene gesetzt von Caro, sagt alles. Und in so wunderbarer Teiler-Laune mit vor Dankbarkeit überquellendem Herzen (übertreibe ich es jetzt gerade?) möchte ich auch etwas mit Euch teilen und verlose deshalb ein Exemplar von Tim Mälzers neuem Kochbuch „Greenbox“. Ein Buch, dass ich selbst wahnsinnig gern in die Hand nehme. Greenbox macht nämlich wirklich Spaß: Es hat tolle Fotos und ist gleichzeitig auch schön illustriert. Die Rezepte möchte ich alle nachkochen, ohne Ausnahme – und das bislang probierte ist wirklich hervorragend gelungen. Verschafft Euch doch mal einen ersten Überblick auf der Seite des Mosaik-Verlags. Die schwarzen Linsen mit geschmorten Petersilienwurzeln, die er im Video kocht, sind übrigens der Knaller. Pures Comfort Food.
Oh, und Stevan Paul hat mitgearbeitet. Überzeugt?
Bilder mit freundlicher Genehmigung des Verlags:
Tim Mälzer: „Greenbox“. Illustration (c) Rinah Lang/Mosaik Verlag, Foto: (c) Matthias Haupt/ Mosaik Verlag

Was Ihr tun müsst, um das Buch zu gewinnen? 

Hinterlasst mir bis einschließlich 30. November 2012 einen Kommentar hier unterhalb des Posts oder auf meiner Facebook-Seite. Bitte kommentiert nicht anonym, sondern hinterlasst mir zumindest Euren Namen, damit ich Euch ansprechen kann. Kommentare ohne Namen kann ich leider nicht berücksichtigen.
Der/die Gewinner/in wird im Anschluss ausgelost und der Name wird anschließend hier auf dem Blog veröffentlicht, woraufhin er/sie sich bitte innerhalb von 4 Tagen bei mir melden möchte. Der Rechtsweg ist selbstredend ausgeschlossen. Die Verlosung bzw. der Versand ist auf Europa beschränkt.
Viel Erfolg, meine Lieben!
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlags:
Tim Mälzer: „Greenbox“. Illustration (c) Rinah Lang/Mosaik Verlag

Cornbread – Maisbrot

Quelle:  USA kulinarisch

Für eine Form von ca. 20×30 cm oder eine runde Form von etwa 25cm Durchmesser, klassischerweise aus ofenfestem Gusseisen.

50g Butter
250ml Buttermilch
1 Ei
120g feines Maismehl
150g Mehl, ich habe Dinkelmehl Type 630 benutzt, Weizen Type 550 geht ebenso.
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Salz
1 knapper TL Chipotle Chili
weitere Zutaten nach Geschmack und Laune: gekochte Maiskörner, geriebener Käse, gehackte Zwiebeln, frische Chilis…


Für eine süße Variante lasst Ihr die Chilis weg, nehmt nur 1/4 TL Salz und dafür 2 EL Ahornsirup. 
:: Die Butter schmelzen, am besten direkt in der Backform, sofern sie herdtauglich ist. So ist dann gleich die Form eingebuttert. Ansonsten die Backform mit 1 TL der geschmolzenen Butter ausfetten. Geschmolzene Butter etwas abkühlen lassen.
:: Die Buttermilch und das Ei verquirlen, dann die flüssige Butter unterrühren.
:: In einer Rührschüssel Maismehl, Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Chipotle mischen (und mit all Euren zusätzlichen Zutaten.) Die Buttermilch-Mischung dazugeben und mit dem Löffel verrühren, nicht zuviel rühren. Die Masse wird sehr dicklich sein. Etwas stehen lassen, damit das Maismehl quellen kann, und währenddessen den Herd auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C).
:: Den Teig in die gefettete Form füllen, glatt streichen und 25 bis 30 Minuten backen, bis das Cornbread goldbraun ist und die Stäbchenprobe besteht. Wer mag, bestreicht das noch heiße Brot noch mit etwas Butter.
:: Etwas abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden, dann am besten noch warm genießen.
Funktioniert auch als Muffins gebacken, dann sogar super in der süßen Variante und mit Blaubeeren. 
Getoastet oder angebraten sind Cornbread-Reste auch sehr köstlich.
Happy Thanksgiving!
 

Freitag, 9. März 2012

Scharfe Mango-Papaya-Salsa

Eine auf den Punkt gereifte Mango und eine ebenso reife Papaya wollten keinen Obstnachtisch ergeben. Sie schmiegten sich an die Chilis und bestanden darauf, zu einem Teil des Haupgerichts zu werden, schließlich seien sie doch auch so scharfe Biester. Und so sexy.

Na gut. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man nachgeben muss.

Also alles in Begleitung durch meine neue Lieblingsbeschäftigung – Hörbucher! (Ich weiß, ich hinke dem Rest der Welt um Jahrhunderte hinterher…) – liebevoll in kleinste Würfelchen geschnitten, gemischt, gewürzt und allem einem kleinen Schönheitsschlaf gegönnt. In die liebsten Schälchen gefüllt und mit mehr Grün gekrönt. Zu köstlichen Garnelen und knusprigem Fladenbrot gereicht.
Ich glaube, sie waren zufrieden.

Scharfe Mango-Papaya-Salsa

1 reife Mango
1 reife Papaya
jeweils 1 rote und grüne Chilischote – die Schärferegulierung der Salsa liegt ganz bei Euch.
1 kleine rote Paprika
1 kleine rote Zwiebel
Saft von 1/2 Orange
Limettensaft
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Koriander

:: Mango und Papaya waschen, entkernen, schälen und in kleine Würfelchen schneiden. In eine Schüssel geben.
:: Chili und Paprika putzen, die Samen entfernen und jeweils in feine Würfel schneiden.Zwiebel pellen und ebenfalls fein würfeln. Alles zusammen mit den Mango- und Papayawürfeln mischen.
:: Mit Orangensaft, einigen Spritzern Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und 30 Minuten durchziehen lassen.
:: Kurz vor dem Servieren den Koriander waschen und trockenschütteln. Die Blättchen fein hacken und unter die Salsa rühren.
 

Donnerstag, 19. Januar 2012

Howdy, Cowboy! Rauchige Bohnensuppe

Weil’s gar so grauslich kalt, nass und windig ist, schiebe ich gleich noch mal eine Suppe hinterher. Im Winter kann ich so oder so nicht genug davon bekommen.
Die Bohnensuppe mit ihrem rauchigen Aroma ist aus Alice Harts vegetarischem Kochbuch Gemüse satt, das ich im November für Valentinas-Kochbuch.de rauf und runter getestet habe. Beim Ranking wärmte sich die Suppe ganz eindeutig in unsere Top 3 der Herzen Mägen.
Beim Wiederholungstäter-Kochen habe ich mich allerdings an die einfachere, schnellere Variante gehalten – statt zunächst eingeweichter und vorgekochter schwarzer Bohnen habe ich mit zwei Dosen Kidneybohnen ein genauso leckeres Ergebnis erzielt. So kann die Suppe auch in die Oberliga der schnellen abendlichen Essen aufsteigen.

Das rauchige Aroma erhält die Bohnensuppe durch Chipotle, das sind geräucherte Jalapeños. Irgendwie kam dadurch sofort Lagerfeuer-Feeling auf, hätte ich einen Kochkessel gehabt, hätte ich bestimmt ein Feuerchen auf dem Balkon machen wollen, um dort weiterzukochen. Ob die Nachbarn das so toll gefunden hätten?! Oder der Vermieter? Lieber nicht ausprobieren.

Die Suppe: auf jeden Fall ausprobieren!


Rauchige Bohnensuppe mit schwarzen Bohnen 
und getrockneten Tomaten

Aus: Alice Hart, Gemüse satt

FÜR DIE SUPPE
1 EL Öl
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 TL Chipotle Chilis/geräucherte Jalapeños (meine sind von Madavanilla)
1 TL Oregano
1 EL Kreuzkümmelsamen
500g gekochte schwarze Bohnen, ersatzweise 2 Dosen Kidneybohnen à 250g Abtropfgewicht
12 getrocknete Tomatenhälften
750 ml Gemüsebrühe
Limettensaft
Salz, Pfeffer
1 Becher Sauerrahm

FÜR DIE SALSA
1 kleine rote Zwiebel, sehr fein gehackt
1 EL Öl
100g Maiskörner
1 rote Chilischote, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Limettensaft
1/2 Bund Koriander (oder 2 EL gehackte Petersilie)

:: Die Zwiebeln hacken und in einem großen Topf im Öl anschwitzen, bis sie weich sind. Knoblauch hacken und mit Chipotle, Oregano und Kreuzkümmel dazugeben. Mitbraten, bis der Kreuzkümmel duftet und der Knoblauch weich ist, dauert ca. 2-3 Minuten.

:: Bohnen und Tomaten in den Topf geben, die Gemüsebrühe angießen und kurz aufkochen, dann auf niedriger Temperatur 30 Minuten simmern lassen.

:: Während die Suppe köchelt, die Salsa zubereiten. Dazu die Zwiebel sehr fein hacken und in Öl anschwitzen. Chilischote halbieren und von Samen und Fäden befreien, dann fein hacken oder in feine Streifen schneiden. Maiskörner und Chilis mit in die Pfanne geben und kurz braten, dann mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft würzen. Koriander hacken und untermischen.

:: Die Suppe pürieren, wenn sie zu dickflüssig ist, noch etwas Gemüsebrühe angießen. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller oder Schalen verteilen, mit einem Löffel Sauerrahm verzieren und etwas von der Salsa darüber streuen.

 

Donnerstag, 17. März 2011

Quesadillas mit Tomaten-Avocado-Salsa

So. Früher als gedacht ist es passiert: Die partielle Aussöhnung mit Yotam Ottolenghi. Ich will jetzt nicht verfrüht wiederbegeistert sein, aber seit dem Gemüsesuppen-Fiasko haben 2 von 2 ausprobierten Sachen wirklich gut funktioniert. Einmal sein Rezept für karamelisierten Fenchel mit Ziegenfrischkäse (schmeckte sehr gut, machte aber optisch nicht wirklich was her auf den Fotos, ergo: nicht blog-tauglich.) und die Quesadillas mit Bohnenpaste und Tomaten-Avocado-Füllung.
Hier hatte ich mir allerdings einen Back-up geholt und die Rezepte, die wir vor Jahren mal in einem Karibik&Mexiko-Kochkurs ausprobiert hatten, zur Seite genommen. Man weiß ja nie! Aber in dem Fall war es unnötig, Ottolenghis Anweisungen haben funktioniert. Bis auf die Menge der Bohnenpaste und die kleine Schwierigkeit, schwarze Bohnen aufzutreiben. Meine ortsansässigen Supermärkte warteten leider nicht mit solchen auf, die einzige Variante vom REWE bot nur Schwarze Bohnen in Chilisauce für einen horrenden Preis. Nö. Und um getrocknete Bohnen noch einzuweichen und zu kochen, hatte ich einfach keine Zeit und zuviel Hunger. Ich hab trotzdem ein Packet mitgenommen, für’s nächste Mal. Dieses Mal mussten dann einfach Kidneybohnen dran glauben.
Manchmal muss man halt einfach die Kirche im Dorf lassen!
Und sei es nur, weil man nicht das geeignete Werkzeug im Haus hat. Laut Anweisung sollen die gefüllten Quesadillas auf den Grill oder zumindest in eine Grillpfanne. In Ermangelung beider Dinge habe ich den Backofen auf volle Pulle geheizt und die Taschen eben gebacken.

Quesadillas mit Tomaten-Avocado-Salsa

FÜR DIE BOHNENPASTE:
350g gekochte schwarze Bohnen oder 2 Dosen, abgetropft (oder eben Kidneybohnen)
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 Prisen Chilipulver
Saft von 1/2 Limette

FÜR DIE SALSA:
1/2 rote Zwiebel
1 EL Weißweinessig
5 reife Tomaten
1 reife Avocado
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Chili
1 Bund Koriander
3-4 Spritzer Limettensaft


8 Tortilla-Fladen
1 Becher Sauerrahm
100g geriebener Cheddar

:: Den Ofen auf 250°C vorheizen.
:: Für die Bohnenpaste die Bohnen zusammen mit den Gewürzen und dem Limettensaft pürieren.
:: Dann die Salsa zubereiten: Die rote Zwiebel in feine Ringe schneiden und in einer Schüssel mit dem Weißweinessig vermischen und ziehen lassen. Währenddessen die Tomaten und die Avocado in kleinere Würfel schneiden, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Knoblauchzehe hacken. Die Chili entkernen und fein würfeln. Koriander mittelgrob schneiden. Alles zu den marinierten Zwiebelringen geben und gut durchmischen, mit Limettensaft und evtl. Salz und Pfeffer abrunden.
:: Nun die Tortilla-Fladen befüllen: auf jeden Fladen zunächst Bohnenpaste „aufschmieren“, dabei einen Rand von ca. 2 cm frei lassen. Auf die Bohnenpaste 1-2 TL Sauerrahm verteilen und mit Käse bestreuen. Dann 2 El Salsa auf eine Hälfte geben und die Tortilla zuklappen.
:: Im Ofen von jeder Seite 2-3 Minuten backen, eventuell kurz den Grill anstellen. Die Füllung sollte warm sein.