Archiv der Kategorie: Tschüss Zucker

Donnerstag, 4. April 2013

(Curry-)Ketchup – und eine neue Kategorie: Make Your Own.

Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Osterfest! Wir haben unseren Koffer gepackt und sind für ein paar Tage nach Amsterdam gefahren – und es war großartig! Eine wunderbare Stadt, ein tolles Hotel, strahlendblauer Himmel und Sonnenschein, und das alles komplett schneefrei.
Zurück in Norddeutschland finden sich zwar auch in unserem Garten immer noch ein paar weiße Flecken, aber ansonsten scheint der April ’ne coole Socke zu sein, immerhin bin ich bereits zweimal ohne Handschuhe, ohne Mütze, ohne Frieren, dafür aber mit Sonnenbrille (!) draußen unterwegs gewesen. Wenn dieser Monat etwas Neues kann, dann kann ich das auch und starte heute mit einer neuen Serie:  

MYO – Make Your Own.

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Montag, 1. April 2013

Waffeltüten, frei nach nach Omas Rezept: Kindergeburtstag reloaded.

Omas geerbte Rezeptekladde ist großartig. Alphabetisch aufgereiht findet sich dort fast alles, unter anderem auch allerlei kuriose Zeitungsausschnitte: „Brandflecke in weißer Wäsche entfernen.“ (Mit Salz einreiben und in der Sonne bleichen.) „Speck schneidet sich leichter, wenn man zuvor das Messer in heißes Wasser taucht.“ – „Sicherheitsschlösser dürfen nicht geölt werden.“ – „Sauerkirschen sind ein natürliches Schmerzmittel.“ Sowas stand früher in der Ostsee-Zeitung, unserem lokalen Käseblatt!
Beim Blättern durch das Büchlein auf der Suche nach potenziellen Rezepten für Post aus meiner Küche fiel mein Blick im Abschnitt T auf „Tüten“. Natürlich! Waffeltüten! Die durften auf keinem Geburtstagskaffeetisch fehlen. Sie wurden mit steif geschlagener Sahne gefüllt und womöglich noch mit Erdbeeren gefüllt. Ich habe im Juni Geburtstag, und in den 1980ern waren Erdbeeren bei uns nur dann zu bekommen, wenn sie im Garten reif waren. Meistens hatte ich Glück. Ansonsten ist Stachelbeergrütze ein großer Favorit.

Eiswaffeln knuspriger Teig zuckerfrei Waffeln Tüten
 

Freitag, 22. März 2013

Orangen-Hefekränze für den Osterhasen

Hat Euer Bio-Dealer des Vertrauens noch ein paar unbehandelte Orangen im Angebot? Dann nichts wie los, besorgt Euch noch zwei davon und backt unbedingt diese Hefekränze. Die leicht herbe Note der Orange macht aus schnödem Hefeteig schnell eine kleine exotische Köstlichkeit. Da das sowieso eher etwas für Erwachsene ist, schadet auch ein klitzekleiner Schuss Orangenbrand nichts – aber das habt Ihr nicht von mir!
 

Freitag, 8. März 2013

8 Wochen Projekt Zuckerfrei: Geschafft! Plus: Allerköstlichste geröstete Möhren mit Linsensalat

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich anhöre wie meine (oder wahlweise Eure) Großtante: Kinders, wie die Zeit vergeht! Acht Wochen sind beinahe rum, das Projekt Zuckerfrei 2013 kommt zum Ende. Nun gut, ich sollte das besser formulieren: Acht Wochen Entwöhnung kommen zum Ende, zuckerfrei bleibt es ja bei mir. Bei Euch vielleicht auch? Für alle, die überlegen, ebenfalls einzusteigen ins No-Sugar-Business oder die erst jetzt darüber stolpern (hallo!), will ich heute die letzten Wochen einmal zusammen fassen und noch mal die wichtigsten Tripps & Tricks teilen.
 

Dienstag, 5. März 2013

Schokoladen-Cupcakes und ein Überblick über die Zuckeraustauschstoffe {Projekt Zuckerfrei, Woche 8}

*ähem* Woche 7 im Projekt Zuckerfrei ist einfach in Verlängerung gegangen. Nein, im Ernst: Es gab irre viel zu tun, und in der freien Zeit war im Kopf kein Platz mehr für sinnvolle Gedanken, so dass hier in der letzten Woche Funkstille herrschte. Macht aber auch nichts, so ist eben in dieser Woche das Grande Finale des (eigentlich) achtwöchigen Projektes. Bevor ich aber im nächsten Post eine Zusammenfassung schreiben werde, möchte ich heute noch mal die schlaue Brille aufsetzen und ein bisschen was zu Zuckeraustausch- bzw. Ersatzstoffen sagen. Und passend dazu habe ich Euch Mini-Cupcakes gebacken mit einem neuen Zuckerersatz, den ich frisch getestet habe.
Grundsätzlich braucht es nach dem „Zuckerentzug“ gar nicht mehr viel zugesetzte Süße im Alltagsleben, die meisten Dinge schmecken süß genug und die Gier hat sich aus dem Staub gemacht. Aber auch zuckerentwöhnte Gaumen mögen hin und wieder ein Dessert oder ein Stück Kuchen – und hier kommen die Austausch- oder Ersatzstoffe ins Spiel. Sie verstecken sich oft hinter wilden E-Nummern oder fantasievollen Namen, und alle haben so ihre Vor- und Nachteile. Für mich habe ich drei akzeptable Alternativen gefunden, die ich hin und wieder verwende.
Schokoladen Cupcakes Avocado Frosting zuckerfrei Natvia Stevia Backen mit Süßstoff Zuckerersatzstoff
 

Sonntag, 24. Februar 2013

Party food is for Parties: Zuckerfreie Hefeschnecken mit Pudding- und Nussfüllung

Geht ein Zuckerfreier auf ’ne Party.
So könnte ein schlechter Witz anfangen. Im Grunde genommen ist das auch einer. Gerade, wenn man anfängt, sich vom Zucker zu verabschieden, sind Geburtstagsfeiern eine sehr üble Sache. Nicht nur, dass man sich ständig erklären, ja teilweise sogar rechtfertigen muss – man muss auch noch mit dem Essen klarkommen. Nicht umsonst habe ich neulich Familienfeiern als „Königsdisziplin“ des  Zuckerverzichts bezeichnet. Später, wenn man sich seiner Sache sicher ist und der Versuchung entweder widerstehen oder mit ihr umgehen kann, dann ist es kein allzu großes Problem mehr. Aber die ersten Wochen…. oh-oh. Besonders schwierig sind Einladungen zum Kaffee. Da Kaffee als Getränk  meinen Jieper auf  Keks & Co. enorm erhöhte, war das nachmittägliche Vergnügen anfangs eine ziemliche Herausforderung, vor allem, wenn mich dabei hübsche Cupcakes und Törtchen anlachten.

Hefeschnecken Puddingschnecken Nussschnecken zuckerfrei

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Donnerstag, 21. Februar 2013

Himbeer-Buttermilch-Shake und die Frage, wie man Auswärtsspiele gewinnt {Projekt Zuckerfrei, Woche 7}

Ich war ein paar Tage im Urlaub, Skifahren in den Dolomiten. So wunderschön, dass ich mich mit dem Heimkommen sehr schwer getan habe. Frühstück wieder selbermachen, nach dem Abendessen den Geschirrspüler bestücken und den Badezimmerspiegel putzen… sehr gern hätte ich das noch eine Weile jemand anderem überlassen (vor allem den Teil mit der Spülmaschine), aber nun… Zu Hause sein hat auch Vorteile, unter anderem den, dass ich wieder selbst über meinen Speiseplan bestimmen kann. So schön es auch ist, sich bekochen und verwöhnen zu lassen, Siege in „Auswärtsspielen“ müssen nicht nur in der Bundesliga hart erkämpft werden. Deswegen habe ich heute einmal meine Tricks und Tipps für das zuckerfreie Essen außerhalb der eigenen Küche zusammengefasst. Und am Ende gibt’s die Gewinner für die Verlosung der PiepEier, Schantall und Detlef!

Himbeer Buttermilch Spinat Shake Smoothie zuckerfreies Leben

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Donnerstag, 14. Februar 2013

Wagen wir ein süßes Experiment? Süßkartoffel-Küchlein mit Joghurt-Dip {Projekt Zuckerfrei, Woche 6}

Fünf Wochen! Fünf Wochen sind geschafft im Projekt Zuckerfrei 2013, und davon drei komplett süßfreie, fructosefreie Wochen. Die Geschmacksnerven sollten sich inzwischen an das Leben ohne Zucker gewöhnt haben und Süße auch dort finden, wo sie sie sonst nicht vermutet hätten. Milch zum Beispiel hatte ich nie auf dem süßen Plan, die enthaltene Galaktose (Milchzucker) ist nur etwa 60% so süß wie Haushaltszucker, und wenn man wie ich ich Kaffee früher nur mit viel Milchschaum trinken konnte und auch diese Kombination dann noch mit einigem Zucker süßen musste, dann hatte die Milch auch keine Chance, süß zu schmecken.
Andere Lebensmittel oder Speisen erscheinen mittlerweile grotesk süß. Neulich auf der Skihütte: Der Gatte und ich bestellen Jagertee – noch in der letzten Skisaison ein geschmacklich akzeptables Getränk. Dieses Mal schauten wir uns an und sagten gleichzeitig; „whooaaaa, ist das süß!“  und schoben den Becher zur Seite. Praktischer Nebeneffekt: Wir kam auf diese Weise komplett nüchtern auch den letzten Teil der Talabfahrt hinunter. Spaßbremsen, wir. 😉
Süßkartoffeln Joghurtdip Kreuzkümmel Koriander Chili Limette zuckerfrei "Projekt Zuckerfrei 2013"
 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Linsenaufstrich mit Kürbiskernen: Für mehr Abwechlung auf dem Frühstücksteller!

Frühstück. Keiner anderen Mahlzeit wird landauf, landab soviel Bedeutung zugemessen wie dem Frühstück. Gesund soll es sein, Energie für den Tag soll es liefern. Trotzdem sind wir, was unsere erste Tagesmahlzeit betrifft, ehrlicherweise vor allem eins: mordslangweilig. Abwechslung ist beim Frühstücke nicht wirklich die Devise, und so essen wir zumindest an fünf Tagen in der Woche eigentlich immer das selbe. Je nach Lager ist das dann Müsli (da kann ich mich eindeutig einordnen) oder das Frühstücksbrötchen. Zumindest während der Woche hört es da einfach auf mit meiner Kreativität…
Als ich diese Woche zur Frühstückswoche hier auf dem Blog auserkor, habe ich mich ein bisschen umgesehen, wie denn unsere Fühstücksgewohnheiten in Deutschland so aussehen. Interessanterweise habe ich festgestellt, dass wir bei keiner anderen Mahlzeit so in einer eigenen Tradition verhaftet sind wie beim Frühstück. Wir essen oft das, was wir schon als Kind gegessen haben. Vielleicht haben wir als Kinder lieber Cornflakes gegessen und sind heute auf Früchtemüsli umgestiegen, aber eine Misosuppe oder ägyptisches Foul käme uns wohl eher nicht in den Sinn. Zu jeder anderen Tageszeit gehen wir gern zum Italiener, zum Chinesen, zum Spanier; wir essen Japanisch oder Indisch – morgens aber hat die Exotik noch nichts auf unserem Teller zu suchen. Mir wird dabei wohl immer die Erinnerung an einen langen Overnight-Flug nachhängen, bei dem ich mich vorab für „Asian Vegetarian“ bei der Speisewahl entschieden hatte. Zum Frühstück gab es gedämpfte Linsen mit Curry, Spinat und Paneer. Ich halte mich grundsätzlich für einen kulinarisch offenen Menschen, aber das war für mich wirklich gewöhnungsbedürftig.

 

Dienstag, 5. Februar 2013

Granola Love mit Zimt & Vanille: Zuckerfrei frühstücken. {Projekt Zuckerfrei, Woche 5}

Die Hälfte ist geschafft! Wobei – eigentlich sollte es eher heißen, ein Anfang ist geschafft. Für mich persönlich ist das Projekt Zuckerfrei auf Dauer ausgelegt, aber was die initiale „Entwöhnung“ betrifft, so sind wir doch schon ein gutes Stück vorangekommen.
Ein Thema, das ich zu Beginn der Zuckerfrei-Phase im letzten Jahr eigentlich gar nicht auf dem Schirm hatte, entpuppte sich schnell als Dauerbrenner: Frühstücken. Man möchte gar nicht glauben, vor welche Herausforderungen uns die erste Mahlzeit des Tages stellen kann! Selbst wenn man, wie ich, für gewöhnlich „nur“ Müsli frühstückt. Allerdings habe ich gern ein fertiges Müsli genommen, eines mit Trockenfrüchten oder Schokolade. Festzustellen, dass auch hier ziemlich viel Zucker enthalten ist, hat mich erstmal ein bisschen den Glauben an die Welt verlieren lassen, denn selbst mein Öko-Müsli enthielt durch Trockenfrüchte, Honig und Agavendicksaft satte 24 Prozent Zucker und war damit keinen Deut besser als das der konventionellen Hersteller. Zumindest nicht, wenn man jetzt nur auf Müsli-Basis vergleicht. Gegenüber anderen Cerealien, vor allen solchen, deren Zielgruppe eindeutig Kinder sind, erscheinen die 24 Prozent fast schon lachhaft. Aber klar, als Kind habe ich Frosties und Smacks auch geliebt – kein Wunder bei 37 bzw. 42 (!) Prozent Zucker.

Granola Zimt Vanille zuckerfrei ohne Zucker Buchweizen

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