Archiv der Kategorie: vegetarisch

Freitag, 29. März 2013

Fisch-Freitag: Käse-Cräcker mit Mohn und Sesam

Ganz begeistert habe ich mich zur fünften Ausgabe von Post aus meiner Küche angemeldet, verhieß doch das Thema „Kindheitserinnerungen“ ein großartiges Potenzial für kulinarische Zeitreisen in die 1980er und 1990er: Omas Zitronenspeise… Kirschglibber… Milchreis und Pflaumenkompott… Pfannkuchen-Samstage und Tomatenbrot zum Abendessen… Herrlich! Ich schlug das von Oma geerbte, handgeschriebene Kochbuch auf und begann zu blättern. Leider wurde mir bald bewusst, dass sich nur die allerwenigsten Sachen eignen würden, um sie quer durch Deutschland nach Neckarsulm zu meiner Tauschpartnerin Julia von junifaden zu transportieren. Die größten Genüsse meiner Kindheit sparten nicht an frischer Sahne, an rohen Eiern und frischen Zutaten – aber was wohl die Post dazu sagen würde? Und was Julia dazu sagen würde, nur noch die traurigen Überreste vorzufinden?
 

Montag, 18. März 2013

Zitronenrisotto mit Kräuterseitlingen (Kohlenhydrate UND Wein – Ihr wollt es doch auch!)

Kennt Ihr solche Tage? Solche, an denen Ihr aufsteht und beim ersten Blick aus dem Fenster, direkt auf die erneut geschlossene Schneedecke, denkt „Och NÖ! Nicht! Schon! Wieder!“ An denen Ihr den Bus mit Müh und Not erwischt, inklusive beinahigem Ausrutschen auf selbstverständlich nicht geräumten Wegen – nur um dann am Bahnhof fast eine halbe Stunde auf den verspäteten Zug zu warten, der Euch in die große Stadt bringen soll. Um dort mit tausenden anderen, ebenfalls gestrandeten Menschen auf eine verspätete und proppevolle U-Bahn zu warten. Um nach mehr als zwei Stunden ab Startzeitpunkt im Büro anzukommen, wo dann final das Netzwerk nur sehr wacklig funktioniert.
So ein Tag war heute. Und dann, wenn wirklich nur noch Soulfood und ein Glas Wein helfen, dann ist es so spät, dass das Licht nicht mehr für gute Fotos taugt. Aber nach einem solchen Tag ist das dann Auch. Schon. Egal.

 

Freitag, 8. März 2013

8 Wochen Projekt Zuckerfrei: Geschafft! Plus: Allerköstlichste geröstete Möhren mit Linsensalat

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich anhöre wie meine (oder wahlweise Eure) Großtante: Kinders, wie die Zeit vergeht! Acht Wochen sind beinahe rum, das Projekt Zuckerfrei 2013 kommt zum Ende. Nun gut, ich sollte das besser formulieren: Acht Wochen Entwöhnung kommen zum Ende, zuckerfrei bleibt es ja bei mir. Bei Euch vielleicht auch? Für alle, die überlegen, ebenfalls einzusteigen ins No-Sugar-Business oder die erst jetzt darüber stolpern (hallo!), will ich heute die letzten Wochen einmal zusammen fassen und noch mal die wichtigsten Tripps & Tricks teilen.
 

Mittwoch, 7. November 2012

Roher Rote-Bete-Salat mit Minze und Ingwer

Ja, ich weiß… ich mache mich gerade ein bisschen rar – mea maxima culpa. Die Arbeit und einige Projekte halten mich derzeit auf Trab. Ein Projekt ist (noch) ganz geheim, nur soviel sei verraten: Der Gatte hat mich für völlig verrückt erklärt, als ich im Oktober bei herrlichstem Sonnenschein und über 20 Grad Außentemperatur mit Weihnachtsdekoration hantierte. 🙂
20 Grad Außentemperatur sind in diesen Breitengeraden längst passé, ich konnte sie neulich aber noch ein wenig genießen: Eine firmeninternes Training führte mich nach Mallorca. Yeah, Malle! Für mich war es nicht nur das erste Mal auf der Insel, sondern auch das erste Mal, dass ich fremdbestimmt als Vegetarier verreist bin. Fremdbestimmt insofern, als dass bei einer Konferenz für mehr als 200 Teilnehmer natürlich bereits im Voraus das Essen bestellt worden war.

Rote Bete Ingwer Minze Kürbiskerne Macadamiaöl

Beim Sturm aufs Büffet (und das ist bei einer Männerquote von ca. 95% und langen Trainingstagen wörtlich zu nehmen) blieb eigentlich immer genug Salat oder Gemüse für mich und meine Veggie-Kollegin übrig, aber auf das Tapas-Menü hatte ich mich leider umsonst gefreut: Schinken und Würstchen wechselten sich mit Steaks und Hackfleischbällchen ab, und nur ein energischer Griff sicherte mir das Schüsselchen mit den Pimientos de Padron. Zur Ehrenrettung des Hotels muss aber gesagt werden, dass auf meine Anfrage in Windeseile ein Salat gebracht wurde. Damit hatten sie dann auch den Schnitzer vom Vorabend wieder gutgemacht: Beim privaten Abendessen mit zwei Kolleginnen im Restaurant des Hotels fragte ich den Kellner nach den „vegetarian options“, die Speisekarte war nämlich nicht sonderlich aufschlussreich. Ich entschied mich für die Gemüselasagne, und kurz darauf brachte der überaus zuvorkommende, freundlich Maître d‘ den obligatorischen Gruß aus der Küche: Leberpâté auf getrockneten Apfelscheiben. Ähm, ja? Vegetarian options?

Rote Bete Ingwer Minze Kürbiskerne Macadamia-Öl

Auch wenn ich das Wetter gern mitgebracht hätte, war es gut, wieder nach Hause zu kommen und einzukaufen oder zu essen, was ich mag. Rote Bete zum Beispiel, diesmal nicht als Suppe gekocht, sondern roh als Salat serviert. Supergesund und energiegeladen mit Ingwer und Minze! Das Rezept kam aus Australien angeflattert: Sam Going ist ein Teil der Girls Crew von „health talks“, einer Gruppe von WellnessBloggern aus verschiedenen Gebieten. Im dazugehörigen Video erzählt sie, warum Rote Bete so toll sind. Awesome, sag ich da nur! Oh my gosh! Aber im Ernst: Der Salat schmeckt wirklich köstlich.

Wer sich übrigens beim Wort „Vegetarier“ gewundert und sich an das Gewürzhähnchen von vor ein paar Wochen erinnert hat, hat durchaus Recht: Nach wie vor würde ich mich nicht als hundertprozentigen Vegetarier bezeichnen, denn hin und wieder gibt es bei uns Fleisch oder Fisch: Aber eben nur dann, wenn wir genau wissen, woher das Fleisch kommt. Das weiß ich nur leider auf Reisen selten, also bin ich quasi ein vegetarisch Reisender. Dass sich allerdings ein Fünf-Sterne-Hotel auf einer Mittelmeerinsel wie Mallorca als ein so schwieriges Ziel herausstellte, hätte ich nicht gedacht.
Home sweet home!

Rote Bete Ingwer Minze Kürbiskerne Macadamia-Öl

Rote Bete Ingwer Minze Kürbiskerne Macadamia-Öl
Roher Rote-Bete-Salat mit Minze und Ingwer

als Hauptgericht für 2, als Vorspeise oder Beilage für 4 oder mehr

3 rohe Rote Bete
1/2 Bund Minze
1 Stück Ingwer, ca. 2 cm lang
2 EL Macadamia-Öl oder ein anderes Nussöl
Salz
Pfeffer
eine Prise Chili oder Piment d’Espelette
2 EL Kürbiskerne

:: Rote Bete schälen und grob würfeln. Minze waschen und trockenschleudern oder -schütteln und die Blätter kleinschneiden. Ingwer putzen und in Scheiben schneiden. Rote Bete, Minze und Ingwer in die Küchenmaschine geben und zusammen mit dem Macadamia-Öl ein paar Sekunden kleinhäckseln. Wer nicht auf die Küchenmaschine sondern auf Muskelkraft setzen möchte, reibt die Rote Bete über der groben Raspel und den Ingwer über der feinen und hackt die Minze klein. Dann das Öl unterrühren.

:: Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili oder Piment d’Espelette abschmecken. Mit Kürbiskernen bestreut servieren. Besonders aromatisch ist es, wenn die Kürbiskerne angeröstet und -Dekadenz!- noch mal in einem Esslöffel Macadamia-Öl vermengt werde.

:: Der Salat sollte sofort ganz frisch gegessen werden, durchziehen bekommt ihm nicht zu gut, die Minze wird sonst zu dominant.

 

Sonntag, 21. Oktober 2012

Rote-Bete-Suppe mit Kürbis und Kokosmilch

Ich zitiere mich selbst: „Gerichte mit Äpfeln, Kürbis oder Suppe“, das ist es, was momentan ganz weit oben auf meiner Speisekarte steht. Gebacken: Apfel-Mandel-Kranz nach Leila Lindholm (folgt), gekocht: Pasta mit Kürbis und Kürbiskernpesto (dito), gelöffelt: dunkelpinke Suppe mit Roten Beten, Kürbis und ein bisschen Asien.

Kürbis Rote Bete Ingwer Kokosmilch Currypaste Sauerrahm
Ich tendiere dazu, von allem zu viel haben zu wollen und bekenne, Gewichte oder Abmaße nicht gut einschätzen zu können. Die Zielvorgabe „ein Pfund Kartoffeln“ übertreffe ich beim Eintüten der Knollen meist um einhundert Prozent, genau wie „fünfzig Gramm Käse“; und „ein Stück Ingwer, daumengroß“ führt meist zu ersticktem Schnauben – ist jetzt mein, öhm, filigraner Mädchendaumen gemeint oder die Prankengröße des Gatten? Nun, die Händler freut’s und so hat wenigstens einer was davon, wenn ich beim Kürbiskauf locker sage „ach, noch’n bisschen mehr“ und dann mit einem zwei Kilo schweren Stück heimgehe und wir tagelang nichts anderes essen als Kürbis.
Kürbis Rote Bete Ingwer Kokosmilch Currypaste Sauerrahm
Dem Kürbisverzehr zuträglich war, dass mir frische Rote Bete mitgebracht wurden, quasi als Einzugsgeschenk. Das sind mir die liebsten Geschenke, aus eigenem Anbau oder aus eigener Produktion. Die Kürbissuppe mit Kresse-Sahne aus dem wirklich hübsch gemachten Buch „Vegetarisch gut gekocht“ lieferte die Inspiration, wollte aber auch Kartoffeln, mehligkochende noch dazu. Die gibt es bei mir sowieso seltener, und nach dem letzten ver- und überschätzten Einkauf war ich eher froh, alle Kartoffeln verarbeitet zu haben. Kürbis sprang ein, Kokosmilch und Currypaste gesellten sich dazu und vor lauter Experimentierfreude vergass ich, Gemüsebrühe hinzuzufügen – es hat nicht geschadet. Am Ende dampfte ein cremig-sämige Suppe in den Schüsseln, lippenstiftrot und scharf-würzig.
Rote-Bete-Suppe mit Kürbis und Kokosmilch
nach „Vegetarisch gut gekocht“ von Cornelia Schinharl und nach GourmetGuerilla
ergibt 4-5 Teller

2 große Rote Beten, ca. 500-750g
150g Kürbis (alternativ Kartoffeln)
1 mittlere rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 dickes, ca. 3cm lange Stück Ingwer 
1 EL Öl, bei mir Kokosöl
1-2 EL rote Currypaste, je nach Schärfevorliebe
400ml Kokosmilch
Salz, Fischsauce
etwas Zitronen- oder Limettensaft
4 EL Sauerrahm
Kresse, Petersilie oder Koriander zum Bestreuen

:: Rote Beten schälen, dazu evtl. Handschuhe tragen, und in Würfel schneiden. Kürbis ebenfalls schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und grob hacken. Ingwer schälen, 2 dünne Scheiben abschneiden und zur Seite legen, den Rest mittelfein würfeln.
:: Öl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse sowie Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin anbraten und etwa 5 Minuten dünsten. Die Currypaste dazugeben und unterrühren, dann 500ml Wasser angießen – evtl. mehr, das Gemüse sollte auf jeden Fall bedeckt sein -, einmal aufkochen lassen und dann zugedeckt so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. 
:: Vom Herd ziehen und die Kokosmilch angießen. Die Suppe mit dem Pürierstab cremig pürieren. Mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken.
:: Den Sauerrahm glattrühren, die beiden restlichen Scheiben Ingwer sehr fein hacken und unterrühren. Die Suppen in Teller geben, jeweils einen Kleks Ingwer-Rahm darauf verteilen und mit Kräutern bestreuen.
 

Sonntag, 14. Oktober 2012

Selleriesuppe mit weißen Bohnen und Chermoula

Jedes Mal, wenn ich erzähle, dass wir nach Lüneburg gezogen sind, sagen die Leute, „oh, in die Heide!“ und ich erkläre dann, dass die Heide zwar den Namen unserer neuen Heimatstadt trägt, dass aber die purpurfarbenen Heideflächen und die Weidegründe der Heidschnucken jetzt nicht direkt vor unserer Haustür beginnen (zum Leidwesen des Gatten, der am liebsten ein Schaf in unserem Garten halten würde.). Tatsächlich ist es bis ins Herz der Heide ein ganzes Stückchen, und so haben wir bislang die meiste Freizeit damit zugebracht, Lüneburg selbst für uns zu entdecken: eine wunderschöne Stadt mit langer Geschichte, hübschem Stadtbild, kuschligen Cafés und sehr guten Shoppingmöglichkeiten. Mein Foodblogger-Herz lacht beim Anblick von Kaffeeröstereien, Schokoladenmanufakturen, Feinkostläden und Haushaltswarengeschäften, und ja – der eine oder andere Schuhladen ist auch dabei. 

Sellerie Suppe weiße Bohnen Chermoula Knoblauch Zitrone Koriander Petersilie
An diesem Wochenende haben wir dann aber die Wanderschuhe angeworfen und sind in Richtung Südwesten gefahren. Raus aus der Stadt, auch wenn das bei einer Einwohnerzahl von knapp unter 75.000 fast niedlich klingt. Das Wetter spielte mit, die Sonne strahlte und der Herbstwind sorgte für einen freien Kopf. Und das Schönste? Wieder zu Hause angekommen, mit rotgepusteten Wangen und zerzaustem Haar, wartete eine wärmende herbstliche Suppe darauf, uns ein wohlig-warmes Gefühl in den Bauch zu zaubern. Nie schmecken mir Suppen so gut wie im Herbst: Es ist noch nicht kalt genug für Schmorgerichte und nicht mehr warm genug für Salat; und all das Gemüse, das jetzt Saison hat, darf in den Topf hinein.

Sellerie Suppe weiße Bohnen Chermoula Knoblauch Zitrone Koriander Petersilie

Auf die Idee einer reinen Selleriesuppe wäre ich allerdings von allein wohl nicht gekommen. Zwar mag ich die Knollen recht gern, aber habe sie für mich eher als Teil eines Gemüseeintopfs katalogisiert. Im Kochbuch „Gemüse satt„, das ich letztes Jahr für die Seite Valentinas Kochbuch testen durfte, gibt es aber ein Rezept, das von Beginn an einen Marker erhielt, allerdings vermute ich, dass der Klebezettel hauptsächlich aufgrund der (des?) Chermoula seinen Weg auf die Seite fand. Was auch immer die Motivation war, die Suppe hat nun schon mehrfach bewiesen, dass sie absolutes Favoriten-Potenzial besitzt. Cremig, mild und samtig kommt sie in unschuldigem Weiß daher und lässt sich von der würzigen Chermoula-Paste ganz unerwartet einen Geschmackskick verpassen. We like! 

Sellerie Suppe weiße Bohnen Chermoula Knoblauch Zitrone Koriander Petersilie

Selleriesuppe mit weißen Bohnen und Chermoula
für 4 Teller

FÜR DIE SUPPE: 
2 Stangen Bleichsellerie
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
1 mittlere Sellerieknolle, 500-600g
300g gekochte weiße Bohnen, abgetropft
1/2 TL Salz

FÜR DIE CHERMOULA:
1 kleines Bund Koriander
1/2 Bund Petersilie
1 Knoblauchzehe
1 EL Koriandersamen (oder 1/2 TL gemahlenen Koriander)
3 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl (60ml)
1/2 TL Salz
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 TL Ras-el-Hanout
schwarzer Pfeffer

:: Selleriestangen waschen und kleinschneiden. Zwiebeln und Knoblauch pellen und mittelfein hacken. Alles in einem ausreichend großen Topf im Öl anschwitzen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten, immer mal wieder umrühren.

:: Knollensellerie schälen und in Würfel schneiden. In den Topf geben und alles zusammen noch mal 5 Minuten anschwitzen. Bohnen und Salz hinzufügen und 1 Liter Wasser angießen. Die Suppe einmal aufkochen lassen und dann 20 Minuten sanft köcheln lassen.

:: Währenddessen ist die Chermoula dran: Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und zu einer Paste pürieren, mit Pfeffer, Salz und ggf. mehr Zitronensaft abschmecken. Alternativ die Kräuter grob zerpflücken, Knoblauch hacken und zusammen mit den anderen Zutaten mit dem Zauberstab glatt pürieren. Ganz von Hand geht auch: Koriander, Petersilie und Knoblauch sehr sehr fein hacken und mit allem anderen verrühren.

:: Wenn die Selleriewürfel weich sind, die Suppe cremig pürieren. In Teller oder Suppenschalen füllen und großzügig mit Chermoula beträufeln.

 

Dienstag, 28. August 2012

Zucchinikuchen mit Ricotta, Ziegenkäse und Oliven

Seit Wochen ist der Suchbegriff, über den mein Blog die meisten Zugriffe bekommt, „Zucchinikuchen“. In allen möglichen lustigen Schreibweisen, aber ich gebe gern zu, dass ich die Suchmaschine auch oft mit möglichst weit gefassten Begriffen füttere. Ich bin übrigens ein Bild-Sucher, zumindest, was Rezepte betrifft. Macht Ihr das auch so, klickt ihr auch umgehend auf „Bilder“, wenn Ihr den Suchbegriff eingegeben habt und lasst Euch dann von den angezeigten Fotos inspirieren? Zugegebenermaßen liegt es auch daran, dass ich selten Lust verspüre, mich durch die endlosen Links zum Chefkoch-Forum zu klicken. Blogger-Snobbery, könnte man wohl sagen… ich bekenne mich schuldig.

zucchinikuchen zucchinibread zucchini kuchen

Die Zucchini-Schwemme scheint in vollem Gange zu sein, wenn auch nicht unbedingt auf unserem Balkon. Erst war das Wetter zu kühl und zu nass, um mehr als ein paar mickrige Gurken und eine Handvoll winziger Tomaten hervorzubringen, dann, als es schön und sonnig war, waren wir im Urlaub und fanden bei unserer Rückkehr die Pflanzen vertrocknet vor. Vorausschauendes Gärtnern geht wohl anders, für das nächste Jahr werde ich mir einen Plan anlegen!

Doch auch ohne Balkon-Ernte ergebe ich mich gern in die Zucchini-Schwemme, ich mag das vielseitige Gemüse sehr gern und kann selten an der gelben oder grünen, länglichen oder runden Auslage der Gemüsestände vorbeigehen.

zucchinikuchen zucchinibread zucchini kuchen

Und wenn die Welt nach Zucchinikuchen schreit, soll sie noch einen bekommen! Aber keinen süßen, immerhin soll es diesen „Kuchen“ zum Abendessen geben. Im ersten Anlauf wurde er nicht schlecht, aber für meinen Geschmack viel zu feucht und klatschig. KlAtschig, nicht klItschig. Ja ja, da ist ein Unterschied. Im zweiten Anlauf nahm ich mehr Mehl und weniger Flüssigkeit, dabei wurde der Kuchen perfekt: Schön saftig, und ja – ein wenig klischig. 🙂 Nur die Oliven hatte ich im zweiten Anlauf vergessen, das fiel mir erst auf, als der Kuchen bereits im Ofen garte. Sie schmeckten dann im dazu gereichten Salat, aber auch im Kuchen selbst sind sie wirklich gut.
Auch wirklich gut: Scheiben übrig gebliebenen Zucchinikuchens am nächsten Tag anbraten oder im „Armer-Ritter-Style“ in verkleppertem Ei einweichen und ausbacken.

zucchinikuchen zucchinibread zucchini kuchen

Zucchinikuchen mit Ricotta, Ziegenkäse und Oliven

für eine kleine Kastenform von 20 cm

2 mittlere Zucchini
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
jeweils 3-4 Zweige Petersilie und Dill
1 Handvoll schwarze Oliven

2 Eier
50ml Sahne
25g Parmesan
50g Ricotta
1 EL Zitronensaft
125g Mehl
1 TL Backpulver
50g Ziegenkäse (Rolle oder fester Frischkäse oder Hirtenkäse)
Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette oder getrockneter Chili

:: Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In etwas Öl anbraten. Währenddessen den Knoblauch pellen und hacken. Zusammen mit dem Thymian zu den Zucchinischeiben geben und alles so lange bei kleinerer Temperatur anbraten, bis die Zucchini weich sind. Abkühlen lassen.

:: Backofen auf 180°C vorheizen und eine 20er Kastenform mit Backpapier auskleiden.

:: Dill und Petersilie hacken, Oliven halbieren oder in Ringe schneiden. Parmesan reiben.

:: Eier und Sahne verschlagen. Parmesan mit Ricotta unter die Eier rühren. Oliven, Kräuter und Zitronensaft unterheben. Großzügig pfeffern, etwas salzen und eine Prise Piment d’Espelette oder Chilipulver hinzugeben. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Löffel unterheben. Der Teig ist recht fest, evtl. noch 1-2 Löffel Sahne oder Milch einrühren. Die Zucchinischeiben und den grob zerbröckelten Käse unterheben, alles in die Backform füllen.

:: 35 bis 40 Minuten backen und im ausgeschalteten Backofen bei geöffneter Tür 10 Minuten auskühlen lassen, bevor der Zucchinikuchen herausgenommen wird.

 

Freitag, 17. August 2012

Kolokitho-Dingsda: Griechische Zucchinipuffer, völlig ohne Frittieren

Unser erster gemeinsamer Griechenland-Urlaub vor einigen Jahren hatte gleich zwei Gründe. Urlaub, natürlich, Sonne und Meer genießen. Aber ebenso sollte ich meine zukünftigen Schwiegereltern kennenlernen, die die Sommermonate jedes Jahr in Chalkidiki verbringen. Ich war – verständlicherweise, möchte man meinen – nervös bis in die Haarspitzen, der Mann sagte angeblich beruhigende Sachen wie „wieso? das sind auch nur ganz normale Menschen!“ Daran hätte ich keinen Zweifel, erwiderte ich, aber immerhin sei das was Ernstes zwischen uns, und da darf man doch wohl aufgeregt sein?! 
Natürlich hatte er Recht, es gab keinen Grund, nervös zu sein, denn sie waren – und sind – wunderbar unkomplizierte und liebe Menschen, die mich sofort in der Familie willkommen hießen.
Zucchini Puffer Kolokithokeftedes griechisch Feta
An diesen ersten Urlaub muss ich jedes Mal denken, wenn ich Zucchini zu diesen „Kolokitho-Dingsdas“ forme. Es ist aber auch ein Zungenbrecher! Kolokithokeftedes. Besagte Dingsdas waren das erste griechische Gericht, das meine Schwiegermama mir in diesem Urlaub beibrachte, draußen auf der Terasse gekocht auf ihrem Freiluft-Herd. Das ist vielleicht großartig! Kein Ölgeruch im Haus, kein blauer Dunst, der das Atmen erschwert. Auf ihre subjektiv-präzise Art und Weise erklärte sie mir, dass ich „ein bisschen“ hiervon und „ein wenig“ davon nehmen soll, und dann alles in „viel Öl“ ausbacken müsste. Die Zucchinipuffer waren köstlich, und bevor ich’s recht realisiert hatte, lagen erst drei auf meinem Teller und waren dann irgendwie in meinem Bauch verschwunden.
Zucchini Puffer Kolokithokeftedes griechisch Feta

Der erste Versuch, die „Dingsdas“ in der heimischen Küche zu fabrizieren, führte zu Flüchen und vor allem zu Rauchschwaden. Für die ersten war das Öl nicht heiß genug, sie wurden labberig. Für die nächste Charge war das Öl schon wieder zu heiß, es spritzte und knallte, und vor allem rauchte es. Der dritte Teil wurde in weniger Öl angebraten, war dann genießbar, kam aber bei weitem nicht an die von Schwiegermama heran. (Ich meldete einen Freiluftherd beim Testesser an.)
Etwas später fand ich dann auf einem griechisch-kanadischen Blog die Lösung des Problems: Den Backofen. Die fertig geformten Dingsdas wandern nicht in verbrennungsgefährdendes Öl, sondern werden gefahrenminimierend in den Ofen geschoben, einmal gewendet und können dann warm, lauwarm oder kalt gegessen werden. Und da sich der Ölanteil in klaren Grenzen hält, kann man auch glatt noch einen vierten Dingsda essen.
Den Freiluftherd will ich aber trotzdem noch.

Kolokithokeftedes: Griechische Zucchini-Puffer(Κολοκυθοκεφτέδες)

ergibt ca. 10-12 Dingsdas

3 Zucchini, ca. 600 – 700g
1 Knoblauchzehe, idealerweise in Öl eingelegt
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
3-4 Stängel Minze
200g Feta
1 Ei
2-3 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Bestreichen
2 EL griechischer Joghurt


:: Zucchini waschen und raspeln. Mit etwas Salz mischen, in einen Durchschlag geben und diesen in eine Schüssel stellen. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen. 
:: Falls eine frische Knoblauchzehe benutzt wird, diese fein hacken und in ein wenig Öl weich garen. Abkühlen lassen. Wenn eine eingelegte benutzt wird, diese fein hacken.
:: Ofen auf 220°C vorheizen, Backblech mit Papier auslegen oder mit etwas Öl bestreichen.
:: Zucchiniraspel mit den Händen ordentlich auspressen, dann portionsweise in einem Geschirrtuch richtig kräftig ausdrücken. In eine Schüssel geben.
:: Dill, Minze und Petersilie waschen und trockenschütteln, dann fein hacken. Kräuter und die gehackte, weiche Knoblauchzehe zu den Zucchini geben.
 
:: 150g Feta zerkrümeln und zusammen mit dem Ei und 2 EL Paniermehl unter die Masse rühren. Wenn es zu feucht ist, noch 1-2 EL Paniermehl einrühren, wenn es zu trocken ist, einen Spritzer Olivenöl dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann nicht ganz handttellergroße Zucchiniklopse formen. 
:: Die Zucchiniklopse mit etwas Olivenöl bepinseln und auf einer oberen Schiene in den Ofen schieben. Etwa 10 Minuten backen, dann umdrehen und von der anderen Seite auch noch einmal 10 Minuten backen, beide Seiten sollten goldbraun sein. Herausnehmen und ein wenig abkühlen lassen. 
:: Für den Dip die restlichen 50g Feta fein zerkrümeln und mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen kleinen Schuss Öl unterrühren. Wer mag, gibt noch gehackten Dill oder geriebene Gurke dazu.
 

Dienstag, 24. Juli 2012

Muhammara: Levantinische Paprika-Walnuss-Paste

Das schwierigste an diesem Gericht ist ohne Zweifel sein Name. Bis ich mir die richtige Reihenfolge der a’s und m’s gemerkt habe, hatte ich schon das halbe Internet nach diversen ähnlich klingenden, aber schlussendlich inkorrekten Bezeichnungen durchsucht und wurde leicht ungeduldig, irgendwo musste sich doch diese Paste finden lassen? Fündig wurde ich schließlich durch die Eingabe der Zutaten. Und hätte ich im Inhaltsverzeichnis von „Oriental Basics“ unter P wie Paprika nachgeschaut, wäre mir der würzig-fruchtige Dip quasi von selbst in die Schüssel gesprungen. Warum einfach, wenn…?
Die Küche der Levante, des sagenumwobenen Morgenlandes, hat es mir von jeher angetan. Sobald  die Aromen von Kreuzkümmel, Koriander oder Zimt in meine Nase steigen, bekomme ich umgehend gute Laune – und Fernweh. Muhammara bedeutet „gerötet“, was bei der Farbe naheliegt, und passt nicht nur großartig als Dip zum Fladenbrot, sondern auch zu Gegrilltem oder anstatt Butter auf das Sandwich.
Wenn es das „Sujet“ erlaubt, mache ich meine Fotos gern morgens, da das Licht dann am besten ist. Die Muhammara-Paste wurde gegen acht Uhr fotografiert, und selbstredend muss das, was angerichtet wird, auch gegessen werden. Köstlich! Wer sagt denn eigentlich, dass Frühstück immer Müsli oder Marmeladenbrötchen bedeuten muss? Das während der Fotosession vor sich hinköchelnde Frühstücksei wurde jedenfalls zugunsten eines Muhammara-Fladenbrot-Snacks auf später vertröstet. Mir fiel in diesem Zusammenhang unser Urlaub in Asien im letzten Jahr ein. Dort gab es natürlich ein kontinentales Frühstück, das aber nach drei Tagen unendlich langweilig wurde, und so schwenkten wir recht schnell auf die asiatische Seite des Büffets über und aßen schon morgens unter anderem Reis und Suppe, die wir mit bereitgestellten scharfen Pasten würzen konnten. Auch wenn wir daheim wieder in die Müsli-Routine verfallen, passe ich mich im Urlaub gern den Essgewohnheiten des Landes an. Es wird schon seine Bewandnis haben.
À propos Urlaub: Wenn dieser Post online geht, hat für uns die schönste Zeit des Jahres begonnen und wir sind im Urlaub. Es ist quasi meine letzte Amtshandlung, den Post für später vorzubereiten, bevor ich mich daran mache, die letzten Dinge in den Koffer zu packen, noch ein weiteres Buch hineinzuquetschen und mich zu fragen, ob ich die grünen Schuhe nicht vielleicht doch mitnehmen sollte? Kurzentschlossen haben wir unsere Reisepläne geändert. Bis vor etwa einer Woche lautete der Plan „Roadtrip durch Dänemark“, doch dann schlug uns der Dauerregen derartig auf das tiefgekühlte norddeutsche Gemüt, dass wir uns eines Abends um zehn Uhr über ein Glas Rotwein hinweg ansahen und sagten: „Ich brauch‘ Sonne“. Ja, jetzt ist sie auch hier angekommen, haben wir das nicht gut gemacht? Wir überlassen sie auch ganz Euch und gucken sie uns von weiter weg an, die spontane Umbuchung fliegt uns nämlich auf die Insel, die griechische.

Bis die Tage!

Muhammara: Paprika-Walnuss-Paste
Eine leicht „free gestylte“ Variante nach „Taste of Beirut“ und dem Buch „Oriental Basics“

3 rote Paprikaschoten (gesamt 500-600g)
100g Walnüsse
50g altbackenes Weiß- oder Mischbrot
1 EL Harissa (Paste)
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel

4 EL Olivenöl
1 EL Granatapfelsirup oder anderer Sirup
1 knapper TL Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer

:: Den Ofengrill vorheizen oder den Ofen auf die höchte Temperatur stellen, gewöhnlich um die 250°C.

:: Paprikaschoten gründlich waschen, halbieren oder vierteln und Stiel und Kerngehäuse entfernen. Auf ein Backblech legen und im knalleheißen Ofen so lange rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft, das dauerte bei mir ca. 15 Minuten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Dann die Haut abzuppeln. Ich habe es übrigens mit so ziemlich jeder Methode probiert: beispielsweise ein feuchtes Handtuch über die heißen Paprika legen oder die Schoten in eine Plastiktüte stecken. Letzteres ist mir sehr suspekt – heiße Lebensmittel und Plastik, hmmmm – aber es bringt auch nicht viele Vorteile. Also am besten die Paprika so wie sie sind auf dem Blech auskühlen lassen und dann häuten.

:: Walnüsse anrösten, in der Pfanne ohne Fett oder im Ofen (kann gleichzeitig mit den Paprika geschehen), ebenfalls leicht abkühlen lassen. Das Brot in Würfel schneiden, Knoblauch und Zwiebel grob kleinhacken.

:: Brot und Walnüsse in der Küchenmaschine oder mit dem Blitzhacker recht fein mahlen. Die gehäuteten Paprika dazugeben und mit Brot- und Nusskrümeln pürieren. Knoblauch, Zwiebel, Harissa und Olivenöl unterrühren und ebenfalls pürieren. Die Masse sollte fein und sämig sein, aber noch etwas „Textur“ haben.

:: Kreuzkümmel und Sirup unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Fladenbrot servieren.

 

Dienstag, 10. Juli 2012

Gelbe Zucchini-Parmesan-Tarte für Uwe

Der rosa April war mir hold, und auch der hellgrüne Mai hat mich bzw. meinen Spargelsalat mit Pinienkernen und Zitrone doch tatsächlich in die Endauswahl vom Cookbook of Colors gebracht. Noch bis Freitag könnt Ihr bei Uwe wählen, und ich würde mich bannich, sakrisch und wie bekloppt freuen, wenn Ihr Euer Häkchen vor meinen Beitrag setzt.
Womit wir auch schon gleich beim Thema wären. Den grünen Juni habe ich aus Mangel an guten Ideen ausgelassen, und auch im Juli wollte ich die Flügel strecken, gelb erschien mir irgendwie… kompliziert. Doch Unverhofft, der alte Zufallsgenosse, kommt oft und kam diesmal beim Durchblättern durch die Bilder der kürzlich gekochten und fotografierten, aber noch nicht gebloggten Gerichte.
Als das erste Bild der Zucchini-Parmesan-Tarte auf meinem Bildschirm erschien, sagte ich „gelb!“. Der Mann sagte „hä?“ und ich sagte, „na gelb! Perfekt für den Juli!“, und er machte die Wischer-Handbewegung vor der Stirn. Tssssk. Denn gegessen hat er die Tarte, und nicht zu wenig davon! Das Originalrezept aus der ersten Ausgabe der deutschen SAVEURS wollte grüne Zucchini, ich hatte nur gelbe, die aber um so dringender verarbeitet werden mussten. Also gab es ein monochromes Farbspiel für Teig, Belag und Guss, dreifach gelb. Und dreifach gut: Zucchini verbraucht, köstlich gegessen, Beitrag gekocht!

Überhaupt, das Cookbook of Colors. Die Idee ist schon einmal großartig: 12 Monate, 12 Farben, 36 Rezepte, und alles in einem Mega-Blogevent. Die Verwaltung ist ein Heidenaufwand, wahrscheinlich hat Uwe selbst nicht mit dieser Begeisterung in der „Szene“ gerechnet, denn von Monat zu Monat wurden es mehr Einreichungen. Hinzu kommt dann die Selektion, die Vorbereitung der Abstimmung und nicht zuletzt die Umsetzung in ein Buch, das am Ende allen als PDF zum Download zur Verfügung steht. Ich finde das unglaublich. Chapeau, Uwe! Vielen Dank für die farbenfrohe Begleitung und Inspiration durch das Jahr!
Zucchini-Parmesan-Tarte
Für eine Tarte-Form oder ein Blech à 30x30cm
250g Mehl
125g Butter
1 Prise Salz
1 Eigelb
3 gelbe Zucchini (ca. 400g)
50g Parmesan
200ml Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
:: Mehl, Butter Salz und Eigelb schnell zu einem Teig verkneten und 30 Minuten kühlstellen.
:: Währenddessen die Zucchini waschen und in dünne, ca. 2 mm breite Scheiben schneiden. Den Parmesan reiben und mit Sahne und Eiern aufschlagen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
:: Die Tarteform oder das Blech vorbereiten und den Backofen auf 180°C vorheizen.
:: Den Teig ausrollen und in die Form drücken und einen kleinen Rand bilden. Dann die Zucchini ziegelartig überlappend darauflegen. Mit dem Guss begießen und 45 Minuten backen, bis sich der Guss fest anfühlt und goldgelb geworden ist.
:: Herausnehmen, kurz etwas abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und dann zusammen mit einem Salat servieren. Kalt schmeckt die Tarte auch ganz vorzüglich.