Archiv der Kategorie: Vorspeisen

Montag, 13. Juni 2016

Spargelsalat mit Tomaten, Avocado und Petersiliendressing. Das gibt es morgen gleich noch mal!

Kurz vor Ende der Spargelsaison bricht bei mir eine Art Panik aus: Habe ich sie auch wirklich gut ausgenutzt? Für fast ein Jahr gibt’s jetzt schließlich nix mehr, das ist eine der wenigen Traditionen, mit denen ich es wirklich halte.
Die Antwort auf die Frage nach der saisonalen Ausnutzung fällt meist negativ aus, und so verfalle ich Mitte Juni regelmäßig in einen totalen Spargelwahn und verfrachte das Stangengemüse in so ziemlich jedes Gericht. Olfaktorische Nebenwirkungen ignoriere ich genau so wie die leicht süffisante Nachfrage, „Oh, mal wieder Spargel? Und wieder experimentell?“ Durchhalten, Schatz, bald ist Johanni. Bis dahin gibt es diesen irre köstlichen Salat aus gebratenem Grünspargel, cremiger Avocado und süßsäuerlichen Tomaten aber ganz sicher noch einmal. Am besten gleich morgen!

Spargelsalat mit Tomate und Avocado // katharinakocht.com Weiterlesen

 

Montag, 10. November 2014

Hummus aus grünen Erbsen, und: Vom (richtigen) Einfrieren und Auftauen

*sponsored post*

Neulich las ich mich fest. Das ist per se ja nichts ungewöhnliches, ein spannendes Buch schafft das oft. Ungewöhnlich ist dabei jedoch, dass ich mich in einer Broschüre festlas, in der es um Tiefkühlkost ging. Tiefkühlkost. Davon erwartet man im ersten Moment ja keinen Spannungsbogen, der Dan Brown erblassen ließe. Dabei war es höchst interessant! Denn ich gebe es unumwunden zu: Beim Einfrieren und im Umgang mit Tiefgefrorenem bin ich bislang eine ziemliche Niete. Ich bin von der Sorte, die sich schon stolz auf die Schulter klopft, wenn ein Aufkleber mit Inhalt und Einfrierdatum die Box ziert. Und trotzdem stehe ich viel zu oft vor der Kalten Else, halte eine Tupperbox in der Hand und frage mich, was zum Geier da wohl drin sein mag. Pizzasauce? Oder doch Beerenpüree?
Das muss sich ändern. Ich bin jetzt Muddi, da muss ich sowas doch im Griff haben! 😉 Deswegen kam der nette Kontakt zum Deutschen Tiefkühlinstitut sehr passend, denn erstens muss die Kalte Else dringend abgetaut werden und zweitens soll sie dann nach dem Motto „unser TK-Schrank soll schöner werden“ effektiver befüllt werden. So. Wissta Bescheid.

Erbsen_Hummus

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Donnerstag, 8. August 2013

Im Norden nichts Neues: Es ist warm und es gibt Salat {Wassermelone, Gurke, Radieschen und Feta mit Kräuterdressing}

Melonen-Gurken-Feta-Salat

Zugegeben – der Salat ist ein No-Brainer, die Genialität der Kombination von Gurke, Melone und Feta ist weithin bekannt. Ich mag hier aber besonders die spritzig-frische Note durch das Dressing aus Petersilie, Minze und Limette. Und jaaaa, der Ordnungsfreak hat mal kurz vorbei geschaut und gesagt, dass auch ein Salat ein bisschen Übersichtlichkeit verträgt. (Der könnte mal öfter vorbeikommen, wenn es so grundsätzlich ums Aufräumen geht…) Weiterlesen

 

Montag, 29. Juli 2013

Hilda geht picknicken – kommt mit! {Orzo-Salat mit Hühnchen, Oliven-Mandel-Pesto und ein Joghurt-Dessert}

Hilda geht picknicken

Hilda ist wieder da! Diesmal hat sie keine Kekse oder Weihnachtsleckereien dabei, sondern einen großen Picknickkorb und nimmt uns mit nach draußen: auf die Wiese, an den See oder in den Wald.
Isa, Juliane, Julie, Christina und ich haben uns wieder zusammengetan und für Euch viele Picknickideen für den Sommer mitgebracht. Weiterlesen

 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Von Schwiegermüttern inspiriert: Feta-Creme mit Paprika und ssssarf

Natürlich habe ich nur eine Schwiegermutter. Eine ganz süße, die mich „mein Katharinchen“ nennt, mit gerolltem R, und auch sonst sehr niedliche deutsch-griechische Sachen sagt. Und die, ich erwähnte es bereits, das beste Moussaka diesseits des Epirus-Gebirges macht, mit ganz flaumiger, luftiger Bechamelschicht obendrauf. Und eben die köstliche Feta-Creme.
Und die andere Schwiegermutter? Die kenne ich gar nicht, das ist nämlich die Schwiegermutter von Julias Käsedealer auf ihrem Wochenmarkt. Der verkauft eine scharf-würzige Schafskäsepaste, die nach der Schwiegermutter benannt ist – oder nach ihrem Rezept hergestellt. Man weiß es nicht.

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Dienstag, 18. Juni 2013

Ein Traum in Rosa auf dem Teller: Spargelsalat mit Roter Bete

Der Sommer ist zurück, hurra! Ab auf den Balkon, raus in den Garten!

Spargel Salat Rote Bete

Weil draußen sein viel spaßiger ist, als lange in der Küche zu schwitzen, gibt es heute den Liebling der Saison als kühlen Salat. Und so schön rosa! Durch das kurze Marinieren im Rote-Bete-Dressing wird der Spargel pink, und auf besonderen Wunsch habe ich ihn auch noch auf rosa gekochtem Schinken angerichtet. Nur rosa Pfeffer hatte ich keinen mehr da, das hätte die Pinkification perfekt gemacht. Weiterlesen

 

Mittwoch, 15. Mai 2013

So schön retro: Gefüllte Eier (mit Avocado und Thunfisch)

Jedes Jahr, wenn der Eurovision Song Contest näher rückt, fühle ich mich ein bisschen nostalgisch. Nicht, weil ich den ESC als besonders toll empfinde, eher im Gegenteil: Das ist eine der dämlichsten Methoden, meine Gebühren zu verschwenden. Diese unsägliche Show mit ihren austauschbaren Liedchen, knappen Kleidern, schlechter Moderation und schmalztriefender Pseudo-Piano-Romantik ist nur sehr schwer zu ertragen, daran konnte auch Lena nichts ändern.
Nein, ich bin eher ein bisschen nostalgisch, weil mich der ESC an die gute alte Zeit erinnert. An damals, als die angestaubte, aber immer noch glamouröse Veranstaltung noch mit dem klangvollen Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson bezeichnet wurde (also eigentlich „Grong Prieh Öhrohvisiong dölla Schongsong“). Als ich mit Oma und Opa vor dem Fernseher saß und an Käse-Trauben-Spieße knabberte, Unmengen von Salzstangen in mich hineinstopfte und (Festtag!) Cola trinken durfte. Als Oma und Opa mit Rührungstränen in den Augen von Udo Jürgens, von Nicole und vom großen Ralph Siegel erzählten. Als die Fönfrisur besagter Nicole mein größter Wunsch war.
 

Montag, 6. Mai 2013

Salade Niçoise mit grünem Spargel

Ich freue mich so, dass Euch das neue Blogdesign gefällt! All die Komplimente lasen mich dann ganz schnell vergessen, dass noch das ein oder andere schief hängt und ich noch nicht durch bin, die Bilder alle auf die neue Größe anzupassen. Darüber, dass man das in HMTL und CSS sicher auch allgemeingültig veranlassen kann, breiten wir den Mantel des Schweigens. Ich und CSS, wir werden keine dicken Kumpels mehr, nicht mehr in diesem Leben, befürchte ich…
Spargel und ich, wir haben aber eine lebenslange Freundschaft, sind BFF (Forever ever? Forever ever ever ever.). Die Saison ist gestartet, es gibt kein Halten mehr!
 

Montag, 15. April 2013

Frühling! Spargel! Kleine Tartelettes mit Spargel und Ziegenfrischkäse (plus Spargel-Radieschen-Salat)

Ja, ich gebe es unumwundern zu: Ich habe es getan. Ich habe Spargel gekauft, obwohl die Saison selbst mit Fußbodenheizung auf den Feldern in unserem hiesigen Spargel-Mekka (welche Region Deutschands bezeichnet sich eigentlich nicht als Spargel-Mekka?) noch nicht wirklich begonnen hat. Zu meiner Verteidigung habe ich die unbändige, unstillbare Lust auf Frühling vorzubringen, auf zartes Grün, auf andere Aromen als die von Karotte und Kohl. Außerdem natürlich die finanzielle Unterstützung des Herkunftslands des Gatten, selbstredend habe ich NUR zu griechischem Spargel gegriffen, versteht sich.

Spargel Tartelettes Ziegenfrischkäse Radieschen Salat Kerbel Blätterteig zuckerfrei

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Donnerstag, 17. Januar 2013

Avocado, my love: Überbacken und mit Salsa gefüllt {Projekt Zuckerfrei, Woche 2}

Als ich vor 15 Jahren zu Hause auszog, probierte ich mich nicht nur einmal quer durch alle Fertiggerichte, die der Supermarkt zu bieten hatte, ich schwor gleichzeitig auch Fett ab. Uääääääh, Fett! (*angeekelte Teenager-Miene*) Milch gab es ab dann nur noch in der Halbfett-Variante, Joghurt am besten gleich mit 0,1%, und alles, was mit „fettreduziert“ beworben wurde, war automatisch ein Interessenskandidat, ebenso wie diese dubiosen „statt Sahne“-Produkte, die im Laufe der Zeit aufkamen. Schließlich hieß es doch immer, Fett mache fett. Das einzige sogenannte Schlank-Produkt, mit dem ich mich auch schon damals nicht anfreunden konnte, war Putenbrust.
Glücklicherweise dauerte meine Low-Fat-Phase nur ein paar Jahre. Butter kommt mir zwar noch immer nur noch in den seltensten Ausnahmefällen auf’s Brot, aber das ist eine reine Geschmacks- und Konsistenzsache. Ansonsten sind Öle, Nüsse, vollfette Milchprodukte und hin und wieder tierisches Fett meine Freunde. Und Avocados.
Überbackene Avocado Brösel Haselnüsse Petersilie Projekt Zuckerfrei
Ooooh, Avocados. Als ich Euch das erste Mal probierte, war es um mich geschehen…. OK, stopp – ganz so war es nicht, meine erste Avocado war ein unreifes, hartes Ding mit widerspenstiger Schale und seifigem Geschmack. Und ich war 12. Keine gute Kombination. Unsere wahre Liebesgeschichte begann erst viel später, und ich schäme mich, zuzugeben, dass ich den dunkelgrünen Knubbelschalen während meiner Fett-Abstinenz untreu wurde. Was ich in dieser Zeit alles verpasst habe! Nicht nur den cremigen Geschmack, auch eine geballte Ladung an ungesättigten Fettsäuren, an den Vitaminen A und E, an Alpha- und Beta-Carotin. Außerdem macht es das in der Avocado enthaltene Fett einfacher, fettlösliche Vitamine und Nährstoffe aus anderen Früchten herauszulösen. Übrigens, alle die im Baby-Modus sind, sollten Avocados auch auf ihren Einkaufszettel setzen, denn sie enthalten viel Folsäure, sollen den Hormonhaushalt ausgleichen und übrigens auch beim Mann alles in Schwung bringen. Fun fact: Das aztekische Wort für Avocado, ahuacatl, bedeutet soviel wie Hoden, da sie paarweise wachsen. (Und naja, auch ein bisschen so aussehen.) Bei einer Avocado dauert es übrigens auch 9 Monate, bis sie von der Blüte bis zur reifen Frucht heranreift.
Avocado gratiniert überbacken Petersilie Haselnüsse Projekt Zuckerfrei
In Woche 2 des Projekt Zuckerfrei 2013 holen wir also mehr Fett auf den Teller. Keine Pommes, tut mir Leid, aber ansonsten alles, was schmeckt und dem Körper gut tut. Kokos- und Olivenöl, Oliven, Avocados (ach), Nüsse, Kürbiskerne und Saaten, Käse und Joghurt mit natürlichem Fettgehalt, Eier. Erschreckt? Muss nicht sein. Genau wie bei der Umwandlung von Glucose in Energie hat unser Körper ein sensibles Regelsystem, das uns sagt, wann es reicht. Dieses Signal auch zu hören, oder besser: auch hören zu wollen, müssen wir oftmals erst wieder lernen. Es zu hören, zu verstehen und zu akzeptieren, also aufhören zu essen, wenn man satt ist, das ist die ganz hohe Kunst, oooooh ja. *seufz*
  • Was mir in dieser Woche hilft: Ganz bewusst essen. Das fühlt sich am Anfang ziemlich albern an: nach jedem zweiten Bissen abzuwarten, ob der Bauch sagt, so reicht jetzt, ne. Aber es funktioniert! Als wir gestern abend beim Essen saßen, sagte ich plötzlich zum Testesser: „Wahnsinn. Gerade hat mein Hypothalamus Signale ans Hirn geschickt, dass ich satt bin. Das ist irgendwie wie bei Otto Waalkes damals: Großhirn an Kleinhirn!“ (Er hat gelacht. Gelacht! Grmpf. Ich mache hier die Entdeckung des Jahres und er lacht.)
  • Was ich in dieser Woche austausche: Snacks. Wenn der kleine Hunger kommt, dann gibt es keinen Apfel (geschweige denn einen Keks), sondern ein Stück Käse für das Insta-Satt-Gefühl. Ich habe im Büro übrigens auch immer Käse in einer Tupperschüssel im Kühlschrank stehen, und wenn das 11-Uhr-Tief oder das Nachmittagsloch kommt, dann hole ich mir ein Stückchen. Am liebsten Ziegengouda.
  • Mein Superfood in dieser Woche: Mein heißgeliebtes natives Kokosöl, mein absoluter Allrounder. Sehr hoch erhitzbar, also perfekt zum Braten, aber gleichzeitig auch lecker und leicht süßlich auf einer Scheibe Brot, und voll mit essentiellen Fettsäuren. Und – kein Witz – mein Held im Badregal. Seit einiger Zeit benutze ich Öl zur Gesichtsreinigung, und meine Haut liebt Kokosöl.
  • Interessant: Das Gehirn besteht in seiner Trockenmasse zu 60 % aus Fett.
Gefüllte Avocado, Tomatensalsa, Koriander, Projekt Zuckerfrei
Tomaten Avocado Salsa Koriander Projekt Zuckerfrei

Überbackene Avocado

Die Brösel-Masse reicht locker für 2 Avocados, also 4 Hälften
25g Haselnusskerne (eine Handvoll)
2-3 EL grob gehackte Petersilie 
abgeriebene Schale von 1/4 Zitrone
1-2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
1-2 EL Paniermehl oder 1/2 Scheibe altbackenes Bauernbrot
Salz & Pfeffer
1 Prise Piment d’Espelette (alternativ Chili)
2 Avocado 
evtl. Olivenöl zum Beträufeln
:: Backofen auf 220°C vorheizen, während der Aufheizphase die Haselnüsse auf ein Backblech geben und für 5 Minuten im Ofen rösten. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
:: Haselnusskerne, Petersilie, Zitronenschale und -saft mit Olivenöl und Paniermehl in die Küchenmaschine geben und alles mittelgrob hacken, so dass durchaus noch Stückchen da sind. Ohne Küchenmaschine: Scharfes Messer zum Einsatz bringen und die Haselnüsse und die Petersilie hacken, dann Zitrone, Öl und Paniermehl unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette abschmecken.
:: Avocados halbieren, den Kern entfernen und die Hälften mit der Bröselmasse bedecken. Für ca. 7 Minuten in den Backofen schieben. Die Bröselmasse soll leicht bräunen, die Avocados sollen aber nicht zu warm oder matschig werden. Wer eine gut regulierbare Grillfunktion im Ofen hat, kann die dazunehmen – meine ist so stark, dass sie die Brösel sehr schnell verbrennen ließ.
:: Herausnehmen und nach Geschmack mit etwas Olivenöl beträufeln.

 

Avocado mit Tomaten-Salsa-Füllung

für 2 Avocado-Hälften
1/4 kleine rote Zwiebel
1 TL heller Essig
150g Kirschtomaten
1/2 Bund Koriander
1/4 rote Chili (gern mehr, wer mag!)
1 kleine Knoblauchzehe
Limettensaft
Pfeffer
asiatische Fischsauce (oder good old Salz)
1 Avocado
 
:: Die Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit dem Essig mischen. Eine Viertelstunde stehen lassen. (Der Essig entzieht den Zwiebeln die manchmal unangenehme Schärfe.)
:: Tomaten waschen und in Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben. Koriander waschen, trockenschütteln und mittelfein hacken. Chili fein würfeln, Knoblauchzehe fein hacken. Alles zu Zwiebeln und Tomaten hinzufügen und gut durchrühren. Mit Limettensaft, Pfeffer und Fischsauce (oder Salz) abschmecken.

:: Die Avocado halbieren, Kern entfernen und dann jede Hälfte mit der Tomatensalsa füllen.

:: Auch gut: Das Avocadofleisch herauslöffeln, in Würfel schneiden und unter die Salsa rühren. Schmeckt super zu Tortillas oder in den Quesadillas von hier.