Donnerstag, 27. August 2015

Wochenpläne, Meal Planning, Meal Preparation: Die neue Spießigkeit, die eigentlich ziemlich cool ist.

Wenn meine Oma das bloß lesen könnte… sie würde vor Stolz platzen. PLATZEN! Denn ich, die ich als unwilliger Teenager all ihre gut und lieb gemeinten Ratschläge zur Führung des Haushalts mit verdrehten Augen in den Wind geschlagen habe, ich ertappe mich immer öfter dabei, viele dieser Ratschläge zu beherzigen und umzusetzen. Gut, ich habe das dann zu dem Zeitpunkt nicht von Oma, sondern aus irgendwelchen hippen Lifestyle-Wellness-Food-Blogs (auf denen einen immer eine australische Strandschönheit total wholesome und relaxed anstrahlt), aber ich beschrifte neuderdings nicht nur den Inhalt meines Tiefkühlers, sondern gehe brav mit Einkaufszettel und keinesfalls hungrig zum Einkaufen. Ich checke vorher immer meistens oft wenn ich dran denke meine Vorräte, so dass sich nicht zwei drei vier Tüten Couscous im Schrank stapeln.
Aber wenn Dunkelrot das neue Schwarz ist (oder ist Schwarz das neue Schwarz?), dann ist Spießigkeit das neue Cool. Tatsächlich ist diese Art der Spießigkeit aber so demaßen cool! Ich gewinne dadurch nämlich irre viel Zeit, die ich dann mit anderen Dingen füllen kann. Mit etwas Glück einen Flat White trinken, zum Beispiel. In der Realität meistens eher kleinteiliges Spielzeug aus irgendwelchen unerwarteten Ecken hervorkramen, oder meine Socken suchen, die das Kind irgendwo versteckt hat. Großer Spaß.

Der Gipfel der Spießigkeit war für mich, einen Wochenplan zu erstellen. Geh mir weg! Ich will Flexibilität! Spontan entscheiden, was ich essen möchte! Meinem tagesindividuellem Hüngerchen folgen! Ja. Klar. Versteh ich. Aber am Ende bedeutete dies, jedenfalls für mich, dass ich ungefähr jeden zweiten Tag ziellos durch den Supermarkt strich, nur eine vage Ahnung hatte, was ich kochen könnte, letztlich viel zu viel und vor allem total unsinniges Zeug einkaufte und es dann doch wieder dauernd Pasta mit Pesto gab. Dazu kam, dass halb aufgebrauchte Lebensmittel im Kühlschrank geflissentlich ignoriert und nach hinten geschoben und irgendwann entsorgt wurden.

Wochenplan erstellen

Mit dem Wochenplan erledigen sich diese Probleme schlagartig: Ich weiß, was ich an welchem Tag kochen werde. Ich gehe in der Regel nur noch zweimal in der Woche einkaufen: Einen Großeinkauf und einmal, wenn ich noch etwas Frisches wie bspw. Fleisch oder Salat brauche. Und Lebensmittel werden komplett verbraucht, da ich eben so planen kann, dass eine Zutat in ein, zwei oder mehr Gerichten verwertet wird, Möhren beispielsweise.
Und die Flexibilität? Die ist immer noch gegeben, denn so ein Plan ist ja nicht in Stein gemeißelt. Wenn uns danach ist, tauschen wir einfach Dienstag mit Freitag, wir Revoluzzer!

Und so funktioniert es für mich: Am Vorabend des Einkaufs setze ich mich ganz gemütlich mit den Inspirationsmedien – Kochbücher, Zeitschriften, Blogs und natürlich Pinterest – und einem Blatt Papier hin und blättere durch die vielen tollen Rezepte. (Alles, was sich online finden lässt, kommt auf mein Pinterest Board “Was gibt es diese Woche”.)
Und dann erstelle ich eine simple Tabelle. Bei mir hat sich folgende Einteilung bewährt: Je eine Zeile für die Wochentage, und dann eine Spalte für mein Mittagessen (weil ich es sonst vergesse oder auslasse), das Abendessen für den kleinen Mann (damit es nicht jeden Abend das gleiche gibt, auch wenn er glücklich wäre mit Spaghetti Bolo jeden Tag), das Abendessen für uns Große sowie eine Spalte für das Büro-Mittagessen des Herrn Gemahl, wobei es sich dabei meist um eine zusätzliche Portion des Abendessens handelt. Das Ganze dauert je nachdem etwa 30 Minuten, manchmal länger, manchmal bin ich in kurzer Zeit fertig.
Und dann ergibt sich fast schon automatisch die Einkaufsliste, ohne die ich niemals nie losgehe. Sonst vergesse ich die Hälfte und kaufen stattdessen Dinge, die ich nicht zwingend brauche.

Wochenplan erstellen

Wenn der Einkauf durch ist, dann ist die sogenannte “Meal preparation” der nächste Schritt: im Prinzip nichts anderes als Vorbereiten und Vorkochen. Das kann man ganz schön auf die Spitze treiben, wenn man sich so auf einigen (vor allem amerikanischen) Blogs umsieht, wo Mega-Kühlschränke mit wahren Gebilden aus Tupperboxen mit geschnittenem Gemüse oder gekochten Mahlzeiten gefüllt sind. Klar: Wenn unter der Woche so gar keine Zeit zum Kochen ist, macht es Sinn, an einem Tag möglichst viele Mahlzeiten vorzubereiten oder zu kochen.
Aber: Ich halte nicht sonderlich viel davon, Gemüse bereits Tage im Voraus zu schneiden, da es so einfach viel zu viele Vitamine und Nährstoffe verliert. Und auch gekochte Mahlzeiten haben einfach ein gewisses Verfallsdatum, selbst wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ich mache ich mir recht einfach: Obst und Gemüse, das zum Snacken gedacht ist, wasche ich gleich nach dem Einkaufen, dann muss ich später nur noch zugreifen. Außerdem koche ich pro Woche eine größere Portion Reis und/oder Quinoa. Meist dauert das Reiskochen ja am längsten von allem. Und das war’s! Mehr Aufwand betreibe ich nicht, wobei ich natürlich den luxuriösen Vorteil genieße, nicht in einem Büro zu arbeiten und somit recht frei über meine Zeit verfügen zu können. Wenn ich nicht gerade auf der Jagd nach versteckten Socken bin.

Wochenplan_5

Links auf dem Bild: One Pot Pad Thai von Apron Strings
Rechts auf dem Bild: Die knallermäßigen Hähnchen-Nuggets von Mein kleiner Gourmet, die in Pesto und Cornflakes gewendet und dann im Ofen gebacken werden. So gut!

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Donnerstag, 27. August 2015

25 Gedanken zu „Wochenpläne, Meal Planning, Meal Preparation: Die neue Spießigkeit, die eigentlich ziemlich cool ist.

  1. Milchmädchen

    Vorbildlich! Ehrlich: Das liest sich sehr, sehr gut! Allein das Wort “restlos” ist Musik in meinen Ohren… ich hasse wenig mehr als (Kühl-)Schrankleichen! Wenn es mein derzeitiger Lebenswandel zuließe… aber vielleicht kann man ja mal mit zwei, drei Tagen anfangen?
    Auf jeden Fall: Dank!

    1. Katharina 1

      Immer schön in Babyschritten anfangen… ;-) Letztes Jahr habe ich das auch so gemacht, da konnte ich immer nur so viel einkaufen, wie der Kinderwagen Platz zum transportieren hatte – und da waren mehr als 3, allerhöchstens 4 Tage auch nicht drin. Geht alles!
      Und bitte – gern!

  2. Frl.Moonstruck

    Genauso mache ich es auch. Ok, nicht ganz genau, denn so einen hübschen Wochenplan habe ich nicht. Das wird eher Freestyle auf einen Zettel gekritzelt. ;-) Aber Wochenpläne generell mache ich schon sehr lange. Denn besagtes “immer wieder das Selbe essen” kannte ich auch sehr gut. Oder auch ewiges Einkaufen, weil man eigentlich gar nicht weiß, was man will. Doch, doch, ich bin seeehr überzeugter Anhänger von Essensplänen. ^_^
    LG, Ramona

    1. Katharina 1

      Aaaaaalso…. wenn ich ehrlich bin, hab ich den schicken Wochenplan auch erst seit kurzem. Also seit sehr kurzem. Seit ich diesen Blogpost geschrieben habe, um genau zu sein. Davor gab es auch immer nur ein olles Blatt Papier! :-D Aber egal, die Grundidee zählt!

  3. Jenny

    Mega gut! Ich habe das auch mal eine zeitlang betrieben und muss zugeben: es klappt dann wirklich besser!
    Seit kurzem bekommen wir 14 tägig eine Obst und Gemüsebox geliefert und allein die erleichtert es mir enorm, denn ich muss nicht mehr stundenlang überlegen was ich kaufe sondern es kommt einfach zu mir nach Hause. Die Sachen sind mir noch nie schlecht geworden und weggeworfen wurde auch noch nichts.

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Katharina 1

      Ha, ne Biokiste ist natürlich noch mal eine Stufe smarter. Da ich ja nicht mehr im Büro arbeite, kann ich auch recht gut einkaufen gehen, aber wir haben uns früher oft eine Kiste ins Büro liefern lassen. Da war nur leider manchmal der Salat schon bisschen… na sagen wir mal, nicht mehr ganz taufrisch. Aber gut, hab ich halt keinen mehr bestellt. ;-)

      1. Jenny

        Echt? Ohje, da hattest du aber Pech :(
        Bei uns funktioniert das echt klasse, die Produkte sind tip top, alles noch knackig frisch und der Salat wie vom Feld :)
        Ich freu mich auf deine neue Reihe “Wochenpläne” :)
        LG Jenny

        1. Katharina 1

          Meine Schwester war auch immer sehr zufrieden mit ihrer Kiste… bis aus einer nicht nur Salat, Gemüse und Fleisch heraus kam, sondern eine (lebendige!!!) Maus. Huah.
          Aktuell ist Einkaufen gehen ja zeitlich kein großes Problem bei mir, mal gucken wie sich das ändert, wenn ich wieder im Büro anfangen sollte.

  4. Anna

    Oh wie toll! Danke für die Inspiration – ich möchte das auch schon länger machen (1. spart Geld, 2. spart Zeit ;) ) – konnte mich aber noch nicht dazu aufraffen.. Aber jetzt fang’ ich damit an :)
    Danke!
    LG aus Salzburg
    Anna

    1. Katharina 1

      Dann mal los! Es spart Zeit, Geld und Nerven. Und ich kann mich Montag schon auf das Freitagsgericht freuen. ;-)

  5. Theresa

    Liebe Katharina, ich will das jetzt auch! Spießig sein, äh, cool! ;) Es ist mir so vertraut, dieses ziellose durch den Supermarkt Streunen, ständig das Gleiche essen und längst vergessene Bekannte in der hinterletzten Kühlschrankecke finden.. Erschwert wird das Ganze durch meinen momentanen Umzug und das damit einhergehende Chaos, aber sobald ich wieder eine Küche mein Eigen nennen darf, will ich das auch! ;) Verrätst du vielleicht die Rezepte für das Vegan Chickpea Scramble und die Thai One Pot Peanut Pasta? Die klingen so köstlich!
    Liebe Grüße und lieben Dank dir fürs Anstupsen!
    Theresa

    1. Katharina 1

      Üble Sache, oder? Mir ging es irgendwann extrem auf die Nerven, einerseits hungrig und essenswillig, andererseits aber total ziellos durch die Gänge zu tigern. Ich mag meinen Supermarkt des Vertrauens auch gern, aber ich will doch nicht den halben Abend da verbringen! ;-) Mir hat der Wochenplan da sehr geholfen.
      Das Chickpea Scramble findest Du hier: http://www.fettlevegan.com/recipes/mexican-chickpea-scramble
      und die One Pot Peanut Pasta hier: http://www.apronstringsblog.com/one-pot-wonder-thai-peanut-pasta-recipe/

  6. Friesi

    Ich mache das auch, seit 8 Wochen. Ich wollte nämlich endlich weg von dem ‘Pommes-Falafel Teller’ (auch wenn der wirklich sehr, sehr lecker ist. So koche ich Abends und nehme den Rest am nächsten Tag mit ins Büro. Da ich voll der Online Junkie bin, mache ich das alles über Evernote. Die Rezepte kommen in Evernote (wenn sie nicht schon da sind) und werden in die Favoritenliste geschoben…
    Aber, auch ich habe mich vor kurzem mit Zettel und Stift erwischt und am Ende hatte ich einen Kochplan vor mir liegen. (Oh, Schreck)
    Echt schlimm, diese neue Spießigkeit.

    1. Katharina 1

      Üüüüüübel. ;-)
      Ich habe eigentlich auch fast alles über Evernote bzw. den Einkaufszettel über eine App im Telefon. Den Zettel vergesse ich gerne mal daheim, das Telefon habe ich immer dabei (sonst komm ich mir amputiert vor… so gaga.). Aber den Plan habe ich gern direkt vor Augen, am besten an einer prominenten Stelle an der Küchenpinnwand. Manchmal ist Papier halt doch irgendwie praktischer.

  7. vrehnie

    Eine Woche im Voraus planen schaffe ich derzeit noch nicht, nehme ich mir aber für die Zukunft immer vor. Aber alleine schon durchs vor dem Einkaufen gründlich Nachdenken und auch mal für zwei Tage zu kochen hab ich fast die Hälfte meiner Ausgaben für Lebensmittel einsparen können und schmeiße so extrem viel weniger Lebensmittel weg, dass es mir fast peinlich ist, wie lange ich das anders gemacht hab. :-/ Von der Zeitersparnis ganz zu schweigen … Spießigkeit, die Sinn macht :)

    1. Katharina 1

      Eine ganze Woche, inkl. WE, schaffe ich auch oft nicht. Fällt mir gerade auf, dass ich das auch hätte erwähnen sollen… *handvordenkopfschlag* Aber Mo-Fr ist immer drin, und zumindest schon mal eine Idee für Sonntagabend. Früher bin ich mindestens alle zwei Tage einkaufen gewesen, aber ich muss zugeben, dass einer der Gründe für die Erstellung des Plans war, dass ich es total anstrengend finde, mit einem Kleinkind zusammen einzukaufen. Am Ende war ich zwar wahnsinnig schnell (1. Stop: Bäcker für ein Brötchen, 2. Stop: Fleischtheke für ein Würstchen, dann fix den Rest), aber ich war auch echt geschafft danach. Und das jeden zweiten Tag? Nee. Also plane ich jetzt wirklich die 5 Tage durch, gehe Montags in den Supermarkt, und habe den Rest der Woche meistens Ruhe. Yay.

  8. Nina

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel! Das musste nämlich endlich mal gesagt werden, dass Planen und Wocheneinkauf mal ganz und gar nicht spießig sind, sondern viel Geld und Zeit sparen! :-) Ich mache das nämlich auch und muss mir des öfteren anhören wie spießig ich geworden sei… Und ich finds einfach toll! Ich setze mich vorher auch gerne mit Kochbüchern und Laptop hin und überlege, was ich diese Woche wieder Neues ausprobieren kann und das Ergebnis ist, dass wir ständig neue, leckere Gerichte kochen. Klar, Gemüse und Obst muss manchmal zwischendurch frisch gekauft werden. Außerdem hat man immer noch Flexibilität, denn ich kann die Gerichte ja auch untereinander austauschen, falls mal was dazwischen kommt oder man eben keine Lust darauf hat.
    Auf jeden Fall sehr schöner Artikel! :-)
    Liebe Grüße
    Nina

    1. Katharina 1

      Da sprichst Du einen wichtigen Punkt an, liebe Nina: durch den Wochenplan komme ich viel mehr dazu, Dinge auszuprobieren, die ich schon lange kochen wollte. Oder lange nicht mehr gekochte Rezepte wieder einmal zu wiederholen.
      Spießigkeit rockt halt doch. So.

  9. Stefanie Schiestl

    Ich komme gerade vom einkaufen…ich hab für 16€ eingekauft!!! Und warum weil ich keine Ahnung gehabt habe was ich eigentlich brauche!! Kaum bin ich daheim seh ich das ich keine Milch mehr hab

  10. Isa

    Toll! Das ist der Artikel, den ich brauchte! Bisher sind Wochenpläne und ich noch keine Freunde geworden. Befinde mich noch im Pesto-Pasta-Zustand. Mir ist noch das unterste Buch auf deinem ersten Foto ins Auge gestochen – das mit “Eltern”… Was ist das denn für eins? Interessiere mich seit neustem ja brennend für Familienkochbücher und hab noch nicht so wirklich den Knaller gefunden. Du vielleicht?
    Liebe Grüße,
    Isa

    1. Katharina 1

      In der Pasta-Pesto-Phase steckte ich eben auch zu lange, und vor allem im Hinblick auf LittleC. wollte ich da raus. Mamas Dilemma, geht wohl allen so. ;-)
      Das Buch heißt in seinem kompletten (ziemlich bekloppten) Titel: “Liebe Eltern, überlassen Sie die Ernährung Ihres Kindes nicht der Lebensmittelindustrie!”, und ist von Thomas Ellrott & Jacqueline Vogt. Ich finde es… gut, aber nicht überragend. Hätte ich mehr Zeit gehabt im Buchladen, hätte ich es wohl nicht gekauft. (Hinter mir versuchte mein Kind, die 1,50m hohe Sprossenleiter zur Rutsche in der Kinderabteilung zu erklimmen, wovon ich ihn schnell abhalten wollte. Das hat die Kaufentscheidung sehr beschleunigt.) Was mir gefällt, ist dass es für verschiedene Altersstufen geschrieben ist, vom Beikostalter bis 8-10 Jahre – anders als die sonstigen Bücher, die bspw. nur bis zum Alter von ein oder zwei Jahren gehen. Man hat also länger etwas von dem Buch. Wobei ich C. jetzt schon sehr viel gebe, was laut Buch erst eine Weile später kommen soll. Gut, das ist wohl das “Überbleibsel” vom BLW.
      Letztlich hat der (total bekloppte) Titel bei mir funktioniert, weil ich zwar den Großteil von LittleC.s Essen selbst zubereite, aber doch immer mal auf Quetschies, Flippies oder ein Hipp-Herz zurückgreife. Das Gefühl, das alle Mütter eint ist nun mal das schlechte Gewissen. Und zack! 20 EUR für das Buch ausgegeben.
      Also keine total klare Kaufempfehlung. Ich fahre ehrlich gesagt mit Rezepten aus Blogs besser, beispielsweise bei Junika, oder Tiny Spoon.
      Aber nein, den Über-Ober-Knaller suche ich auch noch. Vielleicht sollten wir den selbst schreiben – watt meinste? ;-)

      1. Isa

        Dank dir! Ja, ja, das ultimative Familienkochbuch habe ich auch noch nicht gefunden… Hatte sehr auf “Dinner – a love story” gesetzt. Aber es ist mir dann doch einfach zu amerikanisch (aka auch fleischlastig). Wir sollten uns mal zusammensetzten :-)

  11. Dani | flowers on my plate

    Ohhhhh, das sehe ich ja jetzt erst!! Ich DANKE DIR! Endlich wird die Menüplanung mal aus ihren spießigen Angeln gehoben! Wir machen das mittlerweile im 5. Jahr und ich kann gar nicht mehr ohne. Flexibel sind wir immer noch (oder gerade deshalb – Zeitersparnis heißt schließlich auch, dass man am frühen Abend durchaus mal die Zeit findet um auf Pinterest surfen und das Dinner doch noch umschmeißen kann!) und falls ich mal eine Woche so gar keine Zeit oder Lust zum Planen habe, schaue ich einfach, was ich um diese Zeit für 1, 2 oder 3 Jahren gekocht habe. Und stoße so oft auf fast vergessene Perlen.
    Menüplanung rocks!

    Ach und: Danke, dass du das mit dem Meal Prep Sunday ähnlich siehst. Ich werde nie verstehen, wie 5 Tage alte, gebackene Süßkartoffeln oder tagealte gedämpfte Brokkkoliröschen schmecken können. Nope. Gemüse wird immer frisch gemacht (aber auch nach dem Einkauf direkt gewaschen, Blattsalat ist hier eine Ausnahme, den bereite ich gleich küchenfertig in seine Einzelblätter vor und auf einem Teller mit einem Küchentuch bedeckt hält der sich im Kühlschrank prima tagelang und muss nur noch gezupft oder geschnitten werden) und höchstens ein paar Getreidesorten mal vorgekocht. Und Nussbutter. Und geröstete Nüsse + Samen zum Snacken. Das war´s :)

    1. Katharina 1

      Hihi, das ist genau der Grund, warum ich immer erst am späteren Abend, NACH dem Essen, bei Pinterest surfe. Zu gefährlich!
      Das mit dem tausend-Tage-voraus Meal Prep finde ich ehrlich gesagt gruselig. Aber wahrscheinlich ist das so, wenn man megagroße Kühlschränke hat und dann nur bissl was drin ist, vielleicht sieht das sonst zu leer aus! ;-p

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