Dienstag, 1. März 2011

Dinner for Eight: Brezen-Törtchen mit Salat, die Vorspeise

Juhu! Ein ganzes Menü hält für 3 Posts her. Die Woche ist gerettet! 🙂
Am Sonntag haben wir liebe Freunde zum Essen eingeladen. Das war quasi 7 auf einen Streich – wir konnten uns alle mal wieder sehen, ich konnte neue Sachen ausprobieren, der Tisch konnte endlich mal für viele Menschen gedeckt werden, wir hatten feines Essen und viel Spaß am Abend. Und Blümchen und Wein und Schokolade habe ich auch bekommen. Danke dafür, Ihr Lieben!
Normalerweise laufen die Vorbereitungen für einen Blog-Post ja so: während des Kochens versuche ich, halbwegs anständige Zutatenfotos zu machen. Wenn das Gericht dann appetitlich angerichtet wurde und auf dem Tisch steht, sitzt Testesser meist schon mit tropfendem Zahn da und nur mein Quietschen Ausruf „Halt! Moment! Stop! FOTOOO!!!“ kann ihn davon abhalten, loszulegen. Dann muss das Licht noch optimiert werden, meine kleine Sony-Digicam hat jetzt ja nicht sooooo die Features.
Diesmal war ich wohl offensichtlich so in Gedanken versunken, dass ich schlicht und ergreifend vergessen habe, Fotos vom und während des Kochprozesses zu machen. Und natürlich wollte ich die Gäste nicht warten lassen, als das Essen dann auf dem Tisch stand. Zum GLÜCK für den Blog haben sie aber versammelt geschrieen: „FOTO!“, sonst sähe das hier mau aus!

Das originale Rezept von Andreas Geitl soll eigentlich einen Brezen-Guglhupf ergeben, ich habe die Menge einfach halbiert und auf 12 Muffinförmchen verteilt.

Brezen-Törtchen mit Salat
für 10-12 Muffinförmchen

3 altbackene Brezen (Tipp für die Norddeutschen unter uns, deren Bäcker auch keine anständigen Brezen verkauft: TK-Brezen 1-2 Tage vorher aufbacken)
1 altbackene Toastscheibe oder 1/2 altbackenes Brötchen
1/4 l Milch
50ml Sahne
1 Zwiebel
1 TL Butter
1 Ei, ganz
2 Eigelb
2 Eiweiß
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer, Muskat
1 EL gehackte Petersilie (ich hatte TK-Petersilie)
etwas Butter und Semmelbrösel für die Förmchen

Pflücksalat, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Dressing nach Belieben

Die Brezen und den Toast bzw. das halbe Brötchen (Semmel, ich weiß!) in ca. 1/2cm große Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Milch und Sahne aufkochen, die Brotstücke damit übergießen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Butter bräunen. Zur Brezen/Toast/Milch-Mischung geben und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Das Ei und die Eigelbe leicht verquirlen und unter die Mischung rühren. Die Petersilie ebenfalls unterrühren. Das Eiweiß zusammen mit der Stärke cremig (nicht steif) schlagen und unter die Masse heben. Noch einmal abschmecken.

Muffinförmchen buttern und mit Semmelbröseln ausstreuen. Etwas mehr Aufwand (aber sehr sinnvoll) ist es, aus Backpapier 12 kleine Kreise auszuschneiden und die Böden der Förmchen damit auszulegen.

Die Masse auf die Förmchen verteilen. Die Formen können schon ziemlich randvoll befüllt werden, der Teig geht nicht sonderlich stark auf.

Ca. 25 Minuten backen, ganz leicht auskühlen lassen und aus den Förmchen heben.

Mit Salatzutaten und Dressing auf dem Teller anrichten und servieren.

Und die Reste, falls es welche gibt, sind am nächsten Tag perfekt für ein Brezen-G’röstl geeignet: Dafür die übrigen, kalten Törtchen in grobe Würfel schneiden und zusammen mit einer kleinen gewürfelten Zwiebel und etwas Schinkenwürfeln kross anbraten, anschließend 2-3 aufgeschlagene Eier darübergießen und leicht stocken lassen.

Das könnte Dich auch interessieren:

 

Dienstag, 1. März 2011

5 Gedanken zu „Dinner for Eight: Brezen-Törtchen mit Salat, die Vorspeise

  1. Julia

    Also ich finde die Fotos immer sehr appetitlich. Und diese feine Vorspeise, die unbedingt gebookmarkt wird, macht Lust auf die nächsten beiden Gänge.

  2. Katharina

    Danke, Julia! Ich geb mir Mühe… :-))
    Als nächstes kommt der in Rotwein ertränkte Braten, soviel sei schon mal verraten!

  3. Marlies

    Wow! Hätte ich gewußt, dass Du am nächsten Tag die leckeren Reste vom Vortag in ein tolles Brezen-G’röstl verwandelst, wäre ich glatt nochmal vorbei gekommen ;-)))

  4. Constanze aus Hamburg

    Das sehe ich wie Marlies- die Resteverwertung sieht genauso lecker aus:)

  5. Renate

    Aufgrund der appetitlichen Fotos, musste ich das Rezept unbedingt ausprobieren.

    Dankeschön, dass du dir die Mühe gemacht hast, das Rezept so gut und nachvollziehbar zu beschreiben.

    Und meine Bekannten waren begeistert.

Kommentare sind geschlossen.