Montag, 7. März 2011

Dinner for Eight: Kokos-Panna Cotta mit Mangopüree

Finale des Dinner for Eight! Das Dessert war jetzt mal kein Familiengeheimnis, vielmehr stammt es aus einer aktuelleren Ausgabe der LECKER. Die Zeitschrift ist wirklich genial, nur den Titel finde ich nach wie vor leicht abtörnend. Naja.
Bei der Zubereitung ist mir ein, öhm, kleineres Malheur passiert, was sich aber im Nachhinein als gar nicht mal so schlecht herausstellte. Multitasking ist hier nämlich erstmal gründlich in die Hose gegangen… das kam so: Im Rezept angegeben waren 400ml Sahne und 400ml Kokosmilch, die sollten zunächst aufgekocht werden und dann leise vor sich hinköcheln. Aus praktischen Erwägungen hatte ich mich für eine Stielkasserole entschieden, die am Ende das Eingießen der Kokos-Sahne in die Gläser leichter machen sollte. Dummerweise war die wohl ein bisschen zu klein, denn als ich mich für 3 Sekunden (Ich schwöre! Nicht länger! Na OK, 5 Sekunden.) vom Geschehen abwandte und ins Esszimmer ging, kochte mir der ganze Kram gewaltig über. Boah, das war vielleicht eine Schweinerei!!! Die nächsten 5 Minuten vergingen mit Putzen, und immer wenn ich dachte, nun hab ich’s aber, entdeckte ich eine weitere Kokos-Sahne-Lache. Selbst in den Backofen ist es gelaufen!
Tja. Ein Drittel meiner Flüssigkeit, die mal ein Panna Cotta werden sollte, war nun futsch, und natürlich war es Sonntag und natürlich hatte ich keine weitere Sahne mehr im Kühlschrank. Kurz vor dem Gang zur Tankstelle fiel mein Blick auf eine Dose Kokosmilch, die ich gar nicht mehr im Sinn hatte. Hurra! Gerettet! Die Panna Cotta wurde dadurch extra-kokosig, so dass das Ungeschick ein glückliches Ende fand. In einem wesentlich größeren Topf. :-)
Leider ergeben sich daraus jetzt aber leicht “krumme” Werte, so eine Dose Kokosmilch lässt sich ja schlecht halbieren. Ich habe daher die Originalwerte dahintergeschrieben, das sollte genau so gut funktionieren.
Ebenso habe ich die Gelatine-Menge erhöht, 4 Blättern für die gesamte Menge habe ich nicht ganz über den Weg getraut.

Kokos-Panna cotta mit Mangopüree

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Zucker lässt sich aber gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe).**

-für 8 Gläser-
muss mindestens 3 Stunden im Kühlschrank stehen.


1 Vanilleschote
300 ml Sahne (original 400 ml)
600 ml Kokosmilch (original 400ml)
4 EL brauner Zucker oder 6 EL Traubenzucker o.ä. für die zuckerfreie Variante
6 Blatt Gelatine
2 reife Mangos
Saft einer halben Limette

:: Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und in einem (ausreichend großen!!!) Topf Sahne, Kokosmilch,Vanillemark, die Vanilleschote und den braunen Zucker aufkochen lassen. Dann 10 Minuten leise köcheln lassen, hin und wieder umrühren.

:: In der Zwischenzeit die Gelatine in Wasser einweichen.

:: 8 Gläser vorbereiten: Heiß ausspülen und auf ein feuchtes Tuch stellen. Das Risiko, dass die Gläser platzen, ist zwar gering, aber das Tuch minimiert auch dies. Und man hat ja schon Pferde… und so.

:: Die Kokos-Sahne vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen. Die eingeweichten Gelatine-Blätter gut ausdrücken und unter Rühren in der heißen Kokos-Sahne auflösen.
Dann gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Ich habe dazu eine normale (Suppen-)Kelle und einen Trichter genommen, damit habe ich nur minimal gekleckert und konnte es gleichmäßiger verteilen.

:: Die Gläser für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Oder, wie in meinem Fall: in den Außenkühlschrank, sprich: Balkon. Manchmal hat der Winter ja doch Vorteile.

:: Kurz vor dem Servieren das Mango-Püree zubereiten: Dazu die Mangos schälen, das Fruchtfleisch würfeln und zusammen mit dem Limettensaft prürieren. Auf der fest gewordenen und erkalteten Panna Cotta verteilen und servieren.

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