Sonntag, 12. Juni 2011

Erdbeer-Mascarpone-Eis

So, da bin ich wieder. Zurück mit blitzendem Ring am Finger, unendlichen vielen schönen Erinnerungen an unseren großen Tag mit Familie und Freunden, an Sonne, blauen Himmel und blaues Meer – Erinnerungen, die mir immer noch das von-Ohr-zu-Ohr-Grinsen auf’s Gesicht zaubern, und ein „hach, es war so schön!“-Gefühl, immer, wenn ich die Fotos anschaue. Und, ja, ich muss es zugeben, ein breites Besitzer-Grinsen, wenn ich in die Küche komme, denn da steht sie, zur Hochzeit geschenkt von lieben Freunden: Meine Unsere feuerwehrrote KitchenAid. Umgehend habe ich ihr einen Platz freigeräumt, sobald wir nach Hause kamen, und sofort überlegt, wann und wie ich sie denn (möglichst sofort) zum Einsatz bringen könnte. Was für ein glücklicher Zufall, dass wir für das Topmodel-Finale noch ein Dessert brauchten und ich noch Urlaub hatte, um das Eis auch frieren zu lassen.
Das GNTM-Finale war, wie erwartet, eher lahm, der erste Einsatz der KitchenAid allerdings hochspannend. Denn das ist mal ne ganz andere Sache, als mit dem Mixer zu hantieren! Im Rezept angegeben waren „Mascarpone und Puderzucker  5-6 Minuten mit dem Handmixer rühren“. Super, dachte ich – das kann ja sofort mal die KitchenAid machen! Nach 3 Minuten Rühren blickte ich dann erwartungsfroh in die Schüssel – um festzustellen, dass die (der? das?) Mascarpone inzwischen eher zu Butter geworden war, da die Rührleistung der Wundermaschine die eines Handmixers doch ein bisschen übersteigt. Naja. Diese Erkenntnis hätte ich mir auch ohne weiteres holen können, wenn ich die Bedienungsanleitung vorweg gelesen hätte, aber waruuuum denn? Eben.
Mit einer zweiten Ladung Mascarpone und wesentlich reduzierter Rührzeit (und genauester Überwachung!) ging dann aber alles glatt und Madame KitchenAid und ich hatten uns wieder lieb. Mittlerweile habe ich schon einige Sachen mehr gerührt, unter anderem Kuchenteig, und wir sind zugegebenermaßen immer noch ein wenig in der Übungsphase. Aber es wird. Und sie ist so hübsch! Auch wenn das Geschenk natürlich Testessers UND meinen Namen trug, ist es ja eigentlich eher für mich. Aber Testesser freut sich, dass ich mich freue. Und ich freue mich, dass ihm die Ergebnisse der Maschine schmecken. Alle glücklich.
Und es gibt Eis, Baby! Gottseidank ist die Fasterei für das Brautkleid vorbei. 🙂
Wie fast geahnt, blieb vom Eis in der Auflaufform nichts übrig – wie gut, dass ich noch eine kleine Extra-Portion gemacht habe!

Erdbeer-Mascarpone-Eis

Aus der LECKER Nr. 6/2011

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Der Puderucker lässt sich aber gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde (je nach Süß-Vorliebe).**
500g Erdbeeren
50g + 2 EL Puderzucker
1-2 EL Zitronensaft
250g Mascarpone
200g Schlagsahne
:: Eine Auflaufform oder einen Plastikbehälter mit ca. 1,5l Fassungsvermögen mit Frischhaltefolie auslegen.
:: Erdbeeren waschen und putzen. Halbieren oder vierteln und dann mit 50g Puderzucker und Zitronensaft pürieren.
:: Mascarpone und 2 EL Puderzucker mit den Schneebesen des Handmixers cremig aufschlagen, bis sich der Puderzucker gelöst hat. Mit der Küchenmaschine entsprechend kürzer mixen – die Masse soll noch schön cremig sein. Aber die alten Hasen unter den Küchenmaschinenbesitzern wissen das wahrscheinlich und lachen über Neulinge wie mich.
:: Erdbeerprüee bis auf 4 EL unter die Mascarponecreme rühren.
:: Sahne steif schlagen und unter die Erbeer-Mascarpone-Creme heben.
:: Eismasse in die Form füllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Im Tiefkühler ca. 45 Minuten anfrieren lassen, dann herausholen und einmal umrühren. Das restliche Erdbeerpüree auf das Eis tröpfeln und dann mit einem Löffelstiel oder einem Holzstäbchen spiralförmig einrühren. Weitere 5 Stunden einfrieren.

:: 20 – 30 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und antauen lassen, dann in Stücke schneiden oder Kugeln „stechen“ und servieren, zum Beispiel mit frischen Erdbeeren.

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Sonntag, 12. Juni 2011

5 Gedanken zu „Erdbeer-Mascarpone-Eis

  1. Juliane

    Juhu! Herzlichen Glückwunsch zu eurer Hochzeit und alles Liebe für den weiteren gemeinsamen Lebensweg! Klingt nach einer wunderschönen Hochzeit und gelungenen Flitterwochen, und das Kleid hat ja dann wohl auch gepasst :-)) Und eine Kitchen Aid als Hochzeitsgeschenk – super!

    Und das Eis sieht auch prima aus, das hatte ich mir in der Lecker auch schon zum Ausprobieren markiert.

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

  2. Katharina

    Dankeschöööön! War ein toller Tag – eigentlich 3 tolle Tage, wir haben Donnerstag mit dem Polterabend angefangen, der ging bis 5 Uhr nachts und einige zeigten dann am nächsten Tag im Standesamt noch leichte, öhm, Beeinträchtigungen. Und Samstag stieg dann die große Hochzeitssause mit kirchlicher Trauung und anschließender Party. Hach. Ich könnt glatt noch mal! 🙂 Flitterwochen kommen erst noch, die haben wir wegen Terminkoordinationsproblemen kurzerhand in den Herbst verlegt. Aber die Woche Urlaub nach der Hochzeit war schon ganz angenehm!
    Und jaaaaaaaaa – das Kleid saß wie angegossen UND ich konnte mich bewegen. Was durchaus an der kohlenhydratfreien Zone lag, aber definitiv auch daran, dass das Kleid dann am Ende doch etwas weitergemacht wurde. Habe ich drauf bestanden. 😉

    Das Eis ist echt lecker gewesen, wenngleich etwas mächtig. Das nächste Mal probiere ich auf jeden Fall Dein Schmand-Erdbeer-Parfait aus, Juliane.

    Schönen Pfingstmontag!

  3. Charlotte

    Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit! Ich wünsche euch alles Liebe und Gute! 🙂

    Das Eis sieht göttlich aus! Da wird dein Mann gleich noch einmal gewusst haben, warum er dich geheiratet hat! 😉

  4. Eike

    Ich habe statt der Erdbeeren Sauerkirschen genommen, war auch total lecker. Mein Testesser hat die Eiskristalle bemängelt, vielleicht hätte ich die Kirschen abtropfen lassen sollen. Es war trotzdem total lecker. Danke für das Rezept und alles Gute für eure Ehe! Was soll da noch schief gehen, Liebe geht ja durch den Magen. LG, Eike

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