Samstag, 19. Januar 2013

Frischkäsebällchen mit Schnittlauch und Mandeln (inkl. selbst hergestelltem Frischkäse)

Neben einer fragend gekräuselten Stirn kommt als Reaktion auf das Zuckerfrei-Projekt in der Regel unweigerlich die Frage “Machste Diät, oder was?!” Witzig ist dabei, dass meistens “ach so, OK” als Antwort kommt, wenn ich die Frage der Einfachheit halber bejahe, um mir lange Erklärungen zu ersparen. (Ich denke mir dann immer, Wieso? Sollte ich etwa abnehmen und du bist nur zu höflich, mir das zu sagen?!)

Aber ist denn nun eine zuckerfreie Ernährung eigentlich eine Diät? Ich finde, ja und nein. Ganz eindeutig, ich habe einige Kilos abgenommen, doch mein Ziel war eigentlich ein völlig anderes. Vielleicht sollten wir uns einfach mal das Wort “Diät” genauer anschauen. Bei Wikipedia steht zu lesen, dass “Diät” auf das griechische Wort díaita (δίαιτα) zurückgeht und soviel wie Lebensweise oder Lebensführung bedeutet. Seit Hippokrates (ca. 460 – 370 v. Chr.) wird das Wort vor allem für die Ernährung des Menschen verwendet, die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der richtigen bzw. heilenden und therapeutischen Ernährungsweise. Umgangssprachlich verstehen wir unter Diät natürlich eher die sogenannte Reduktionsdiät zum Abnehmen: FDH, Kohlsuppendiät, Low-Irgendwas, Glyx-Diät oder die ganzen “super geheimen Diättricks der Stars.” (Habt Ihr Euch die mal genau angeguckt? Das ist doch entweder total hirnverbranntes Zeugs – 2 Wochen lang von Zitronensaft leben etc. – oder ganz alte Hüte.)

Frischkäse selber machen Frischkäsebällchen zuckerfrei

Im ursprünglichen, eigentlichen Sinne ist das Projekt Zuckerfrei also tatsächlich eine Diät: Es geht um eine Lebensweise, eine langfristige, auf Dauer angelegte Umstellung der Ernährung. Ich streiche das Nahrungsmittel von meinem Speiseplan, das mir nicht gut tut. Mein Fokus liegt hierbei nicht auf dem Abnehmen (obwohl das meistens automatisch passiert), sondern einfach darauf, dass es mir gut geht, dass ich Energie habe, nicht mehr in diese verflixten Nachmittagstiefs rutsche, morgens aus dem Bett komme, dass ich nicht ständig auf der Suche nach einem Snack bin und nicht wie ein aufgekratztes Eichhörnchen umherspringe, wenn ich meinen nächsten “Zucker-Fix” brauche.
Und gleichzeitig ist es keine Diät im umgangssprachlichen Sinne, zumindest keine von diesen ominösen Crash-Diäten, bei denen es ums schnelle Abnehmen geht; keine Diät, die man nach erfolgreichem Verlust der angestrebten Kilos wieder beendet und dann zurückkehrt zu dem, wie man vorher gelebt hat. Als ich den ersten zuckerfreien Versuch startete, habe ich tatsächlich fünf oder sechs Kilo verloren und bin seither auf dem gleichen Gewicht geblieben. Wahrscheinlich bin ich jetzt an dem Punkt, an dem mein Körper sagt, “so ist’s prima. So kommst Du über den Winter, aber schleppst auch nicht mehr mit Dir herum, als Du brauchst.” (Über die Tatsache, dass mein Körper mir nach einem Sprint, um die U-Bahn zu erwischen, auch sagt, dass ich dringend mal wieder was für meine Kondition tun müsste, breiten wir jetzt einfach den Mantel des Schweigens.)

Frischkäse selber machen Frischkäsebällchen zuckerfrei

Ich bin mir auch nicht sicher, ob Heidi Klums Wunderdiät für den Post-Baby-Body oder Posh Spices ein-Salatblatt-am-Tag-Dressing-bitte-extra-Diät diese unverschämt cremigen Frischkäsebällchen erlauben würden. Wahrscheinlich nicht (“Ohmigod, it’s faaaaat! Make it go away!”), weshalb sie sowieso bei mir durchgefallen wären. Elende Quälerei! ;-)
Eins meiner Ziele ist, so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel zu benutzen. Zu einem nicht geringen Teil auch deswegen, weil ich es extrem spannend finde, sie selbst herzustellen. Wenn’s schnell gehen soll, kann man natürlich auf gekauften Frischkäse aus dem Kühlregal zurückgreifen, gar keine Frage. Allerdings ist selbstgerührter Frischkäse noch mal so viel besser. Und dabei so simpel, Joghurt, etwas Salz und Zeit, mehr braucht es nicht. Viel mehr Spaß macht es sowieso. Relax, Heidi, it’s homemade.

Frischkäse selber machen Frischkäsebällchen zuckerfrei

Frischkäsebällchen mit Schnittlauch und Mandeln

Die Frischkäsemenge ergibt ca. 15-20 Stück, allerdings muss man natürlich nicht den gesamten Frischkäse zu Bällchen rollen. In einem gut verschließbaren Glas hält sich der selbstgemachte Frischkäse ein paar Tage im Kühlschrank.

Braucht mindestens 16 Stunden Zeit zum Abtropfen!

500g türkischen oder griechischen Joghurt mit 10% Fett
1/2 TL Salz
1 Bund Schnittlauch
25g ganze Mandeln (etwa 1 Handvoll)
frischer, grob gemahlener schwarzer Pfeffer

plus: Mulltuch (Käsetuch) oder Geschirrtuch; ich verwende ein nicht ganz so dicht gewebtes Baumwolltuch. Im Notfall tun es auch zwei Lagen Küchentücher von der Rolle, die kreuzweise in das Sieb gelegt werden.

:: Den Joghurt und den halben Teelöffel Salz verrühren.

:: Ein großes Sieb mit dem Mulltuch/Käsetuch/Geschirrtuch auslegen und über eine stabile Schüssel hängen. Die Joghurt-Masse in das Tuch geben und die Ecken des Tuchs darüberfalten. Einen ausreichend großen Teller umgedreht auf das Stoffbündel legen und mit einer (vollen) Dose beschweren. An einem kühlen Ort gut abtropfen lassen. Nach etwa 16 Stunden kann man die noch recht cremige Frischkäsemasse schon gut verwenden, wenn man sie länger abtropfen lässt, wird sie entsprechend fester, ich würde sie nicht viel länger als 2 Tage stehen lassen.

:: Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Mandeln fein hacken. Beides zusammen in eine kleine Schüssel oder auf einen kleinen Teller geben und kräftig Pfeffer darüber mahlen. Gut vermischen.

:: Vom Frischkäse teelöffelweise Häufchen abstechen und mit leicht befeuchteten Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln in der Schnittlauch- und Mandelmischung wälzen, so dass sie rundum bedeckt sind.

:: Zu Brot oder Gemüsesticks reichen.

Weitere köstliche Varianten: fein gehackte Haselnüsse und Petersilie, gehackte Walnüsse, eine Mischung aus Fleur de Sel und Pfeffer, sehr feingewürfelte Paprika, gemischt mit rosenscharfem Paprikapulver oder Curry, feingewürfelte Oliven mit gehacktem Rosmarin….

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Samstag, 19. Januar 2013

13 Gedanken zu „Frischkäsebällchen mit Schnittlauch und Mandeln (inkl. selbst hergestelltem Frischkäse)

  1. Gaby M.

    Liebe Katharina,

    ich bin total happy…Dein Blog gefunden zu haben. Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe eben Dein Post gelesen und dachte und denke immer noch: Das gibt es nicht! Eine Frau, ein Mensch, der(die) ernährungstechnisch denkt wie ich(wir). Ich freue mich so sehr…
    Wir haben das Jahr 2013 auch zuckerfrei gestartet. Wir, das sind mein Lieblingsmann, meine beiden Jungs und ich. Schon sehr lange ernähren wir uns bevorzugt biologisch, regional, saisonal, wenig Fleisch(ich wäre so gerne eine Vegetarierin!), in der Saison vieles aus unserem eigenen Garten. Auch wir versuchen, möglichst unbearbeitete Lebensmiottel zu verwenden und sie selbst, immer wieder neu zu entdecken. Das geingt uns seit einigen Jahren sehr gut. Doch der Zucker war immer ein leidiges Thema, v.a. für mich und unseren Ältesten. Dann haben wir uns zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, wie wir das Zuckerproblem besser in den Griff bekommen können. Unsere Lösung lautet: Wir dürfen an einem Nachmittag der Woche Süßes essen. Die Jungs haben sich den Freitag nach dem Mittagessen und nach den Hausaufgaben als “Süßtag” ausgesucht. Dann dürfen sie, wie übrigens viele nordische Kids auch, an einem Tag (bei uns eben einen Nachmittag lang) süß essen, so viel sie wollen. Weil sie aber schon gut und reichlich zu Mittag gegessen haben, fällt diese Süßmenge bisher recht bescheiden aus. Und auch wir gönnen uns dann bei einem leckeren Macchiato dunkle, schwarze Schokolade. Oh, soo gut!
    Nun habe ich schon viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Das ist die Begeisterung, einen Menschen zu treffen, der ähnlich denkt und lebt. Das passiert uns wenig. Oft lächeln unsere Bekannten und Freunde eher.
    Morgen werde ich Dein Blog von Anfang an versuchen zu lesen, da ich ja bisher nur diesen letzten Post kenne, der mich so freut.
    Ich grüße Dich ganz herzlich.
    Alles Liebe,
    Gaby

    1. Katharina

      Liebe Gaby, herzlich willkommen!
      Sehr clevere Lösung, die Ihr da zur Anwendung bringt. :-) Ich hätte mich früher nie als Zucker-Junkie bezeichnet, wir haben uns gut ernährt, haben frisch eingekauft und gekocht, aber dennoch… für einen Post, den ich gerade vorbereite, habe ich mir mal zusammengerechnet, was ich am Tag so an Zucker gegessen habe, “offen”, also in Tee oder Kaffee und “versteckt” in gekauften Keksen, Trockenfrüchten, Fruchtsaft etc. Ich bin auf 175g gekommen, und ich bin sicher, dass das nicht alles war, die Erinnerung ist ja immer eher schmeichelhaft. 175g, das sind 35 Teelöffel! Das ist krass!
      Und das mit dem Lächeln oder dem komplett für verrückt erklären… ach ja. Nach einer Weile stört es einen nicht mehr so, nicht wahr? ;-)
      Dann fühl Dich mal wie zu Hause hier!
      Liebe Grüße!

  2. Tini

    Ich studiere Lebensmitteltechnologie und mit dem was ich gelernt habe, kann ich deine Entscheidung, ab jetzt so wenig wie möglich raffinierte Produkte zu essen, nur unterstreichen. Dein Körper wird sich von Tag zu Tag an besser fühlen!
    Bedenke bei der Zuckersache aber eins: In fast allen Lebensmitteln ist eine gewisse Menge Zucker drin (Obst, Gemüse, Fleisch, alle stärkehaltigen Produkte etc.) und das ist auch gut so. Der Körper braucht grundsätzlich Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Wenn du dieses notwendige Gleichgewicht radikal zerstörst, ist das keine ausgewogene Ernährung mehr. Aber ich bin sicher das du dich selbst schon umfassend darüber informiert hast.
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem neuen Ernährungsplan!
    Liebe Grüße
    Tini

    1. Katharina

      Hallo Trini,
      ich hab mich, wie ich lese, nicht so richtig ausgedrückt, uups. :-) Grundsätzlich ist es so, dass verarbeitete/raffinierte Lebensmittel schon seit langer langer Zeit nichts mehr in meiner Küche zu suchen haben, ich überlege gerade, was ich noch so an Fertignahrung bei uns herumstehen habe… Senf, glaub ich. :-) Aber ich finde es immer spannend, auch solche simplen Basissachen wie eben Frischkäse oder Mandelmilch selbst herzustellen. Da zucken meine Bastelfinger. ;-)
      Ich schreibe “Zucker”, meine aber tatsächlich Fructose. Dass Glucose unser “Treibstoff” ist (falls wir nicht auf den ketogenen Plan B umschwenken, wobei mir schleierhaft ist, wie man das durchhalten soll…. oder will!) weiß ich wohl. Zucker, sprich Saccharose, ist aber im ersten Schritt am einfachsten zu eliminieren (neben Honig, Agavendicksaft etc.). Ich habe schon eine ganze Weile fructosefrei gelebt, aber dann kam Weihnachten… *seufz* Da ich das Programm noch mal von vorn beginnen wollte, habe ich es dann gleich in mein Blogleben integriert. Und naja, da sich ja nicht alle so gut auskennen wie Du, ist es für die meisten einfacher, wenn ich von Zucker im allgemeinen spreche. ;-)
      Und ich ohne Kohlenhydrate? Um Gottes Willen, bloß nicht! :-) )

      Liebe Grüße!

  3. Finema

    Guten Morgen,

    ich lebe nun auch wieder seit dem 2. Januar zuckerfrei. Bzw. so gut wie – denn wie machst Du es bei Einladungen zu Geburtstagsfeiern? Ich würde gern völlig auf Zucker verzichten (nicht auf Kohlenhydrate) – aber ich war in diesem Jahr schon zu 2 Geburtstagen – morgen kommt der nächste – und ich habe es nur auf einem geschafft, zuckerfrei wieder wegzukommen. Bei mir ist es so, wenn ich auch nur ein Stück Kuchen esse, dann hab ich den restlichen Tag Jieper auf mehr Zucker. Und ich merke deutlich, dass er mir nicht bekommt: Ich bin müder, antriebsloser und und und…

    Wenn ich dann jetzt so in meinen Kalender gucke – es kommen demnächst noch einige Feierlichkeiten. Wie übersteht man die zuckerlos?

    liebe Grüße
    Finema

    1. Katharina

      Hallo Finema,
      ooooh, Parties und Feiern…. ganz fies. :-)
      Im normalen Leben, also außerhalb der jetzigen strengen Phase, befolge ich die Regel, die David Gillespie in “Sweet Poison” aufgestellt hat: “Party Food is for Parties”. Wenn mich das Törtchen so wahnsinnig freundlich anlacht, dann probiere ich ein Stückchen. (und stelle meist fest, dass es mir zu viel und zu süß ist.) Aber meistens ist es dann wie bei Dir: Ein Stück Kuchen und ich renne rum wie ein hyperaktives Eichhörnchen und will meeeeeeeeehr. Deswegen ist es für mich gerade am Anfang total wichtig, dass ich konsequent “nein” sage.
      Oder ich mache das so (kein Witz!): Wenn ich auf eine Feier eingeladen werde, deren Gastgeber ich sehr gut kenne (Familie oder enge Freunde), dann bringe ich mir meinen eigenen Kuchen mit. Meist ein Stückchen simplen Hefeteig mit Mandeln oder Nüssen, den ich entweder mit etwas Reissirup oder aber ganz ohne Zucker gebacken habe. Ich habe davon ein großes Blech gebacken, in handliche Stückchen geteilt und dann eingefroren.
      Das ist am Anfang echt ein komisches Gefühl, aber es funktioniert ganz gut. Und ich würde immer noch ein zweites Stück einpacken – meistens finden die anderen es so spannend, dass sie es auch probieren wollen. :-) Ich habe festgestellt, dass vor allem Männer das oft lecker finden.

      Wir schaffen das!

  4. Christina

    So einen Frischkäse habe ich auch schon mal gemacht, deine Variante mit Schnittlauch finde ich sehr schön. Sag mal, wie stehts denn eigentlich mit Zuckeraustauschstoffen, also ich meine Stevia o.ä., nicht die Chemiekeule.
    Liebe Grüße!

    1. Katharina

      Hallo Christina,
      hm… Zuckeraustauschstoffe sind so ein Ding. Ich muss zugeben, dass ich sie kaum benutze. Stevia mag ich persönlich nicht, aber das muss nichts heißen. Ich finde nur den Geschmack unangenehm. Außerdem bin ich ein bisschen vorsichtig, das, was in Deutschland als Süßstoff zugelassen ist, ist ja auch nicht gerade natürlich, sondern im Labor extrahiert.
      Zum Backen von Hefe- oder Rührteigen nehme ich meistens Reissirup. Da der recht teuer ist, verwende ich automatisch weniger. ;-) Ansonsten geht reine Glucose, also Traubenzucker, ganz gut. Aber wie mit allem Süßen gilt auch für fructosefreies Süßen, dass man es nicht übertreiben sollte. ;-)

  5. Emma

    Ich finde, du erklärst die Sache unglaublich gut! Ich hab eigentlich keine Ahnung von sowas, aber mir wird inzwischen klar, wie schlecht Zucker eigentlich ist … Ich werde auch mal versuchen, wenigstens eine Weile ohne zucker zu essen:)

    LG Emma

  6. Julia

    Großartiger Post! Und der ganze Diätquatsch ist doch eh Humbug. Ich mache Paneer (also Frischkäse) oft für indische Gerichte selber. Jetzt kann ich beim nächsten Mal gleich etwas mehr machen und hübsch kugeln, verzieren, aufs Brot essen. Perfekt!

  7. Dani

    Wow, das ist ja eine super Idee! Ich hatte vor einer Weile mal etwas ähnliches gemacht, allerdings die süße Variante davon: Shrikhand. Also auch abgetropften Joghurt, aber dann mit etwas Honig und Kardamom verrührt und dazu eine Mango.
    http://flowersonmyplate.de/shrikhand-rezept/
    Ok, das passt jetzt natürlich absolut nicht zum zuckerfrei, ich weiß, aber ich finde es einfach toll zu sehen, dass man damit auch die herzhafte Frischkäsevariante herstellen kann, super! Da wäre ich so jetzt echt nicht drauf gekommen, danke Dir! :)

    LG,
    Dani

  8. talie fee

    Ich find das echt klasse, was du hier machst! Ich hab letztes Jahr mal den Versuch gestartet, mich basisch zu ernähren, aber irgendwie hab ich so viele Dinge gelesen, was alles schlecht für den Körper ist, dass ich am Ende Angst hatte überhaupt was zu essen.
    Aber deine Rezepte find ich super und ich werd das ein oder andere auf jeden Fall mal ausprobieren. Den Frischkäse auf jeden Fall!

    LG
    talie

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