Donnerstag, 14. April 2011

Gyōza – Maultaschen auf Japanisch.

Alternativtitel: „Oder was ich dafür halte“. Quasi Gyōza my way.
Für den Glasnudelsalat vom letzten Mädelsabend hatte ich ein bisschen enthusiastisch eingekauft, da war nicht nur zu viel Hackfleisch ins Körbchen gewandert (der Klassiker: man will 250g, die Waage beim Metzger zeigt 295g und die Aussage „passt so!“ ist schneller getätigt als man nachdenken kann), auch im Asia-Laden hatte ich etwas über die Stränge geschlagen. Nicht nur Reisnudeln, auch Krabbenchips und diverse Gewürze und eben auch kleine runde Reismehl-Fladen mussten mit – ich hatte da ja mal was gelesen, irgendwo… was japanisches, gefüllt, sowas halt.
Als Snack sind die Dinger unschlagbar lecker, wie wir festgestellt haben. Gleichzeitig knusprig und weich, und super aromatisch.
Dank etwas Google Kung-Fu weiß ich jetzt auch über den Hintergrund dieser kleinen Köstlichkeiten Bescheid und konnte mir meine eigenen norddeutschen Gyōza zusammenbasteln. Hier ist ein netter Link: Klick.

Gyōza: Japanische Teigtaschen

20 Gyōza-Teigtaschen (die sind in der Regel im TK-Regal im Asia-Laden zu finden und haben einen Durchmesser von ca. 7-8 cm)
100g Hackfleisch
2 Champignons
2 Frühlingszwiebeln
1 Karotte
2 Knoblauchzehen
1 Prise zerriebene oder zerstoßene Chiliflocken
1 EL Sojasauce
Öl zum Braten

:: Teigtaschen auftauen lassen.

:: Hackfleisch braten, bis es trocken und krümelig ist, in eine Schüssel geben.

:: Champignons, Frühlingszwiebel und Karotte fein würfeln und anbraten, Hitze herunterschalten und ein paar Minuten weich dünsten. Knoblauch schälen, fein hacken und unter das Gemüse rühren, noch 2 Minuten weiterbraten, dann alles in die Schale mit dem Hackfleisch füllen. Gut durchrühren und mit Chiliflocken und Sojasauce vermischen.

:: Jeweils einen TL Füllung auf ein Blatt geben, für bessere Klebkraft die Ränder mit Wasser anfeuchten und zusammenklappen, dabei auf der einen Seite den Teig in Falten schlagen.

:: Öl in einer Pfanne erhitzen und die Teigtaschen auf einer Seite anbraten, bis sie knusprig und braun sind. Dann soviel Wasser angießen (je nach Pfannengröße, so 50-100 ml), bis die Gyōza etwa zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Die Pfanne mit einem Deckel verschließen und bei mittlerer Hitze dämpfen, bis das Wasser verdampft ist, ca. 5 Minuten.

:: Gyōza warm servieren.

:: Als Dip eignet sich z.B. Wasabi-Mayonnaise, helle Sojasauce oder eben der Dip, der auf der Seite von Nekobento vorgestellt wird.

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Donnerstag, 14. April 2011