Montag, 24. Dezember 2012

Have Yourself A Merry Little Christmas.

Das letzte Adventskalender-Tütchen wurde heute morgen geöffnet, diesmal war ein beruhigender Kräutertee drin. Den haben wir, glaube ich, alle ganz schön nötig, der Advent ist meist so wenig besinnlich und vielmehr so stressig. Jahresabschlüsse in der Firma, die Jagd nach dem ultimativen, ultrapersönlichen Geschenk, der letzte Küchenmarathon für selbstgemachte Geschenke oder Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü, die Unmengen von Verabredungen, dazu allgemeine Ausgelaugheit nach einem langen zweiten Halbjahr. Wir haben uns Ruhe verdient.

Ich wünsche uns allen wunderschöne, ruhige und entschleunigende Feiertage. Habt Zeit für Euch selbst und für die Leute, mit denen Ihr gern zusammen seid, Zeit für die Dinge, die Euch Vergnügen bereiten und glücklich machen.
Kommt gut ins neue Jahr!
Wir lesen uns Anfang 2013 wieder. Nachdem die Welt ja nun doch nicht untergegangen ist, werde ich also auch weiterbloggen – und es gibt keine Ausrede mehr, um die Ideen und Projekte, die ich immer mal überlege und halbherzig plane, auch umzusetzen. (Neulich: Ich zum Liebsten, “Du, ich würde ja gern mal XYZ machen, so blog-mäßig, weißte.” Er, total enthusiastisch: “Ja super, unbedingt, mach das, auf jeden Fall, das fänd ich super!” Ich zu ihm: “Hm-hm.” Ich zu mir: “Na toll. Jetzt ist das keine Wischi-Waschi-Idee mehr, jetzt weiß einer davon. Hm-hm.”)
Ein Projekt fängt aber, ganz im Zeichen guter Neujahrsvorsätze, Anfang Januar an: I Quit Sugar, Reloaded. Was über den Sommer so wunderbar funktioniert hat, hat im Herbst und dann in der Adventszeit ziemlich Schlagseite bekommen. Deswegen möchte ich das Programm noch mal von vorn beginnen, noch mal konsequent Zucker aus meiner Ernährung streichen. (Ich kann ja noch so viel Kaffee ohne Zucker trinken, wenn ich dafür um so mehr Kekse esse, ist der Effekt doch wieder futsch.)
Macht einer mit? Mein Plan ist es, jede Woche mindestens einen Post zu diesem Thema zu schreiben, Erfahrungen, Rezepte, Tipps und Tricks zu teilen. Wenn Ihr Interesse habt, dann besorgt Euch doch schon mal ein großes Glas Kokosöl, eine Flasche Reissirup oder Stevia, wer mag, ein Döschen gemahlene Vanille und vielleicht ein paar rohe Kakaobohnen. Online-Ordern sollte nach den letzten Wochen ja sicherlich eine Eurer leichtesten Übungen sein, oder?
Vielen Dank für Eure Begleitung durch das Jahr 2012 – auf dass wir ein tolles 2013 erleben!
Nur das Beste,
Katharina

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Montag, 24. Dezember 2012

20 Gedanken zu „Have Yourself A Merry Little Christmas.

  1. leckerbox

    Liebe Katharina, ich wünsche Dir von ganzen Herzen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise deiner Liebste, sowie alles Gute, Gesundheit und Viel Erfolg für 2013. Mich stresst die Weihnachtszeit auch mehr als das sie mir Freude bereitet…Jahresabschluss in der Firma, du sagst es! Geschenke hier, Geschenke da….ich bin froh wenn 2013 ist.
    Liebe Grüße
    Simone :-)

    1. Katharina

      Ich mag Weihnachten ja irgendwie, aber meistens fühle ich mich wie der Grinch und würde mich am liebsten nur aufs Sofa verziehen. Nächstes Jahr fahren wir Weihnachten wieder weg, das Versprechen habe ich dem Gatten schon abgenommen! :-)
      Merry Christmas!

  2. tut

    Katharina, funktioniert das mit Agavendicksaft als Zuckererstaz? Oder Honig, Ahornsirup?
    Ich bin sehr versucht, mich anzuschließen und Deine Vorsätze zu teilen.

    Ganz wunderbare Weihnachten wünsche ich Dir, mit Deinen Lieben.
    Liebst
    Katja

    1. Katharina

      Hallo Katja,
      hmmm…. nnjein. Sagen wir mal so: in den ersten ein, zwei Wochen kannst Du noch ein bisschen rumprobieren, aber danach ist das kein guter Ersatz. Das Problem ist die Fructose, und Agavendicksaft enthält viel davon. Honig und Ahornsirup ebenfalls.
      Versuch’s doch die ersten Wochen mal, da geht es vor allem darum, so langsam, peu à peu, den Zucker aus der Ernährung zu streichen, zu testen, wie es sich anfühlt.
      Deal? :)

      Liebe Grüße und schöne Weihnachten
      Katharina

  3. ann und für sich

    Hallo Katharina, bin noch nicht ganz entschieden, ob ich auf Zucker ganz verzichten kann. Finde es aber spannend und werde deine Posts auf jeden Fall lesen. Vielleicht steige ich dann Mitte Januar ein. Reissirup muss ich mir mal besorgen, bisher hab ich nur Agavendicksaft ausprobiert. Finde deinen Blog ganz toll, gerade auch wegen der etwas alternativen, zuckerfreien Rezepte!

    Viele liebe Grüße und fröhliche Weihnachten
    Anne

  4. Jot-Be

    Hallo Katharina,
    ich bin ganz begeistert von deinem Blog!
    Ich bin ganz begeistert von deinem Kokonut Granola. Ich habe es viel zu Weihnachten verschenkt. Leider bekam ich auf die Schnelle kein Reissirup organisiert. Ich musste dan den Agavendicksaft als Ersatz wählen. Leider haben sich der Sirup und das Kokosnussöl nicht wirklich verbunden. Irgendwas ist schief gelaufen…
    Ist backen ohne Zucker gut umsetzbar? Ohne das es nur nach ökölogisch wertvoll schmeckt?
    Ich werde alles genau verfolgen…

    Noch ein paar schöne Stunden und liebe Grüße,Jana

    1. Katharina

      Hallo Jana, vielen Dank! :)
      Komische Sache, das mit dem Agavendicksaft und dem Kokosöl. Aber solange nachher alle Kokosfitzel und Mandelschnipsel mit Öl und Dicksaft oder Sirup bedeckt sind, passt’s dann ja wieder.
      Hahaha, ökologisch wertvoll… :-) Tatsächlich schmeckt es, aber wenn man von jetzt auf gleich umsteigt, wird man schon Unterschiede merken. Der Kuchen wird nicht ganz so süß wie “herkömmlicher” Kuchen, aber ökig oder so schmeckt er dann nicht unbedingt. Backen ohne Zucker geht gut bei saftigen Rührteigen oder bei Hefeteigen, dann erhöht man die Mehlmenge ein klein wenig und reduziert die Flüssigkeitsmenge, oder gibt noch ein paar gemahlene Mandeln o.ä. in den Teig. Beim Plätzchenbacken wird es komplizierter, einige Sorten gehen ganz gut, bei vielen ist es nicht ganz so leicht, wenn man Streuzucker durch Reissirup ersetzt. Wenn Du Stevia magst, kannst Du ja auch mit diesem Pulver backen (dessen Namen ich vergessen habe…), das hat eine ähnliche Konsistenz wie Zucker. Der süßen & zuckerfreien Bäckerei widme ich mich ganz sicher im Laufe der nächsten Wochen.
      Liebe Grüße!

    2. Jot-Be

      Hallo Katharina,
      vielen Dank für deine Antwort.Ich bin schon so gespannt, wie es bei Dir im nächsten Jahr weiter geht.
      Ich besorge mir nun ersteinmal alles, was das zuckerfreie Herz begehrt.

      Dir einen guten Rutsch ins Jahr 2013!!!

  5. Isa

    Hey Katharina,
    an der Torpedierung deiner zuckerlosen Ernährung bin ich mit “Hilda” ja nicht ganz unschuldig. Drum bin ich 2013 wenn schon nicht ganz ohne Zucker, so doch bei weniger Zucker auf jeden Fall dabei. Kokosöl und Reissirup müssen noch beim nächsten Deutschlandbesuch eingekauft werden – aber dann kann es auch hier am Bosporus losgehen…
    In diesem Sinne, ein zuckerfreies und dennoch süsses 2013!
    Isa

    1. Katharina

      Hallo Isa, na jaaaaa….. ich hätte mich ja auch in extremem Experimentieren befleißigen können und alle Plätze in der zuckerfreien Variante backen können! Aber zugegebenermaßen war mir das zu riskant, und ich muss ja auch noch Projekte für 2013 haben. Und ein Plätzchen oder zwei bringt mich nun sicher nicht um – und für HILDA hat es sich auf jeden Fall gelohnt! :) )

      Liebe Grüße von der Ostsee an den Bosporus! Auch Dir ein tolles neues Jahr und vielleicht bis bald!

  6. Pillendreherin

    Hallo Katharina!
    Ich kenne Deine Seite noch nicht sehr lange, bin aber total begeistert – vor der Cocnut Granola-Sucht bin ich schon voll erlegen….
    Ich nächstes Jahr auch wieder mit dem zuckerfreien Leben beginnen (in der Weihnachtszeit hat das nicht so geklappt ;-) ) und schließe mich hier gerne an. Aber ich habe auch noch eine Frage: Wie sieht es denn mit Mehl aus? Verwendest Du das ganz normal oder suchst Du Dir dafür auch eine Alternative? Weißmehl ist ja physiologisch gesehen mindestens genauso schlecht wie Zucker….

    Ein schönes Silvester und einen guten Start ins neue Jahr!
    Liebe Grüße,
    Sabine

    1. Katharina

      Hallo Sabine,
      Mehl ist so eine Sache. Weizen habe ich eh kaum noch im Haus, meistens mache ich alles mit Dinkelmehl, und wenn’s nicht gerade Plätzchen oder Kuchen sind, dann auch mit der 1050er Variante oder Vollkorn. In dunklen, aromatischen Teigen gehen Buchweizen- oder Kastanienmehl ganz gut, Kokosmehl ist in diesem Jahr ein Versuchskandidat. Leider sind die genannten Sachen ja noch recht teuer hier in Deutschland, und oftmals auch nicht so leicht zu bekommen.
      Viele Grüße!

  7. Julia

    Also ich hab’s eh nicht so mit Zucker, da ich keinen so süßen Zahn habe. Und an manche herzhaften Gerichte gehört einfach eine Prise, um das Aroma zu heben oder die Säure etwas verträglicher zu machen (etwa beim Dressing oder allem mit Tomate). Aber wenn es da “Ersatz” gibt, bin ich gespannt, wie man diese Prise ersetzen kann. Wobei die sicherlich auch nicht zu schädlich ist. Was meinst Du zum Thema “Prise Zucker an Herzhaftem”? Ansonsten: Happy New Year und viel Spaß beim Bloggen in 2013!

    1. Katharina

      Ich geb Dir absolut Recht, dass vielen Gerichte ein Tacken Süße erst den richtigen Kick gibt. Letztlich geht’s ja auch nicht darum, dass die Prise Zucker rigoros gestrichen wird (wobei ich da meist auch eher Reissirup o.ä. nehme), sondern vielmehr dass der gesamte Umgang mit Süßem überdacht wird. Gerade jetzt an Weihnachten nahm das leeeeiiiiicht überhand bei mir. ;-) )
      Happy New Year auch Dir! Danke für die guten Wünsche – ich muss erstmal wieder in Schwung kommen mit dem Bloggen, meine zweiwöchige digitale Abstinenz hat meine Finger ein bisschen Rost ansetzen lassen. :-)

    2. Julia

      Danke für den Tipp mit dem Reissirup. Wobei: Das Prischen Zucker, um Säure zu entschärfen, ist ja wahrscheinlich auch nicht der große Übeltäter, sondern eher all die versteckten Massen… Digitale Abstinenz kann sehr gut tun. Bräuchte ich es nicht (auch) beruflich, würde ich längst mein FB Profil und meinen Twitter Account gelöscht haben…

  8. Mrs.Wusel

    Hallo Katharina,

    sehr interessant, was du zum Thema Zuckerverzicht so schreibst, ich habe im letzten Jahr -zwangsweise- Zucker und auch Weißmehl weitestgehenst vom Speiseplan gestrichen und festgestellt, dass es gut mit vieeel weniger geht. Wenn auch nicht immer ganz ohne (Stichwort PAMK ;) ) In 2013 soll es wieder (nach den nicht so ganz zuckerfreien Weihnachtstagen) damit weitergehen. Bin schon gespannt auf weitere Erfahrungen und einen Austausch von Tipps und Tricks … also: ich mach mit!

    Alles Gute in 2013!
    Auch eine
    Katharina

    1. Katharina

      Hallo Katharina, na dann willkommen in der No-Sugar-Gang! :-)
      Jaaa, PAMK und Weihnachten haben mich auch etwas zurückgeworfen, aber der Plan für 2013 steht!
      Happy New Year!

  9. Hannah

    Hallo Katharina,

    bist du gut ins neue Jahr gerutscht? Wie jedes Jahr musste bei mir auch dieses Jahr eine Idee für kulinarische Geschenke her und da bin ich dann bei dir fündig geworden: die Karamell-Vanille-Sauce mit der fertigen Pancakemischung war der Knaller. Auch super zum karamellisieren von Obst-lecker!

    Bin schon gespannt auf die neuen Rezepte im neuen Jahr :-)

    Gruß aus Hannahs Küche ;-)

    1. Katharina

      Hallo Hannah,

      Schön, dass die Karamell-Sauce so gut angekommen ist!

      Happy New Year – und willkommen im Foodblogger-Universum. :-)

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