Freitag, 17. Juni 2011

Holländische Fritten und Saucen

Blitz! Donner!
Der Sommer macht gerade eine kleine Pause. Naja, nachdem ich mich halb beschwert habe, dass ich bei warmem Wetter keine Lust zum Kochen habe, hab ich die kleine Abkühlung gestern abend gleich ausgenutzt. Außerdem war Donnerstag! Donnerstags gibt’s fettiges Essen! Auch wenn Germany’s Next Topmodel für dieses Jahr beendet ist!
Ein paar große neue Kartoffeln haben mich zu selbstgemachten Pommes inspiriert, und im Hinterkopf hatte ich noch Mestolos WM-Kochaktion aus dem letzten Jahr, da gab es auch Pommes. (Pommesse? Pommse? Fritten halt.)
Dazu wollte ich diese leckere holländische Sauce haben, diese Mayo-Art, aber nachdem ich selbst im gut sortierten, großen Supermarkt keine anständige Frittensauce gefunden habe, habe ich das Netz durchforstet nach einem Rezept für Frietsaus & Co, um sie dann aus Eiern, Senf und Öl selbstzumachen. Das Ergebnis war OK, wenngleich auch nicht umwerfend. Ich habe zum Quervergleich noch mal pure Mayo genommen, war auch nicht schlechter!
Aber probiert es selbst mal aus.
Für die Menge auf dem Foto (die allein in meinen Magen wanderte) habe ich 4 große Kartoffeln verwandt, dementsprechend kann man die Menge abwandeln. Die Saucen waren reichlich, also wenn Ihr keine Fans von schweren Mayo-artigen Saucen seid, nehmt lieber die Hälfte. Oder ein kleines Ei.
Die Sauce vorne ist „Joppiesaus“, die Curry enthält und die mit Zwiebeln gegessen wird, die Sauce dahinter ist „Frietsaus“. Und der rote Klecks ist Curryketchup – den KONNTE ich mir einfach nicht verkneifen! Wirklich gern hätte ich auch die niederländische Variante mit der Erdnussauce versucht, aber dafür hatte ich nicht das passende im Vorratsschrank.

Holländische Fritten mit Saucen

FÜR DIE FRITTEN:
4 große Kartoffeln
3 EL Öl
1 TL Kurkuma
Meersalz


FÜR DIE FRIETSAUS:
1 Ei
150 ml Öl
1-2 TL Senf
1 Prise Salz
1 Prise weißer Pfeffer
1 Prise Zucker
1 TL feingewiegte Kräuter


FÜR DIE JOPPIESAUS:
2 Eier
150 ml Öl
2 TL Senf
1/2 TL Currypulver
1 Prise Paprika
je 1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker
1 TL Butterschmalz (ja, wirklich!)
1/2 feingehackte  Zwiebel

:: Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm dicke Fritten schneiden. Für 30 Minuten in kaltes Wasser legen. Danach abgießen, etwas trockentupfen und mit Öl und Kurkuma vermischen.
:: Backofen auf 200°C heizen und die Pommes auf einem Backblech 30-40 Minuten knusprig backen, dabei 2 oder 3 Mal wenden. Sie können ruhig auch eine Minute länger drin bleiben, meine waren nicht ganz auf dem Höhepunkt der Knusprigkeit.
:: Wer mag und hat, kann natürlich die Friteuse verwenden, ich habe mir sagen lassen, dass die 2fach Frittierung die beste sei.
:: Nun zu den Saucen, die sich gut machen lassen, während die Pommesse im Ofen sind. Es könnte nicht einfacher sein:
Für die Frietsaus alle Zutaten im hohen Rührbecher pürieren, evtl. nachwürzen. Mir fehlte noch etwas Salz und ein winziges bisschen Zucker. Wem die Sauce zu dick ist, kann mit Milch verdünnen.
Für die Joppiesaus alle Zutaten außer den Zwiebeln im Rührbecher pürieren, die Zwiebeln auf die Sauce bzw. auf die Sauce, die schon auf den Fritten ist, streuen.
:: Pommes aus dem Ofen holen, mit Meersalz bestreuen und dann heiß und fettig mit den Saucen zusammen essen.

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Freitag, 17. Juni 2011

3 Gedanken zu „Holländische Fritten und Saucen

  1. Ina

    Ja, da würd ich mich anschließen und auch gleich noch eine Portion nehmen 😉
    Vor allem, weil sie anscheinend auch im Backofen richtig toll werden – frittieren dauert erstens ewig, weil sie ohne zwei Vorgänge wirklich lätschig werden, und ungesünder ist es ja auch noch… Naja, das nächste Mal mach ich sie dann einfach auch im Backofen!

    Liebe Grüße,
    Ina

  2. Katharina

    Ich glaub ich brauch am Wochenende auch noch gleich ne zweite Portion… 🙂
    Ich war auch ganz begeistert, dass das im Ofen so super geht. Ich hab die Dinger auch direkt auf den Backblech gemacht, ohne Backpapier dazwischen. Hat 1a funktioniert.
    Schönes Wochenende!

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