Sonntag, 22. Januar 2012

Kokos-Crêpes mit Palmzuckersirup

Vor Weihnachten haben wir uns aus dem Staub gemacht, sind der norddeutschen Wettertrübseligkeit per Flieger entronnen und haben uns knapp zwei Wochen im tropischen Klima die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das Ziel unserer verspäteten Flitterwochen: Bali, die Insel der Götter. Auf der Suche nach einem Reiseziel gab ich „Bali“ in die Bildersuche ein, und beim Anblick der smaragdgrünen Reisterrassen sagten Bauch, Herz und Kopf einstimmig: DA will ich hin. Gesagt, gebucht, gepackt.
Nach langer langer Anreise wurden wir vom klimatisierten Flugzeug ins tropische Klima gespült. Ich bin ein Sommer- und Sonnenkind, und so fing sofort jede Zelle an, vor Freude Lambada zu tanzen. Die ersten Tage verbrachten wir relaxend am Strand, schliefen den Jet-Lag, die Hektik des Jahresendes und die winterliche Trägkeit weg. Dann begannen wir die Insel zu erkunden. Wir haben meerumtoste Tempel gesehen, unfassbar dichten, völlig irren Verkehr, stille Heiligtümer im Dschungel, riesige, farbenfrohe Schmetterlinge, exotische Blüten und auch die Reisterrassen, die tatsächlich unglaublich beeindruckend und spektakulär schön sind.

Und ich wäre nicht Foodie, wenn ich mich nicht einmal durch die balinesische Küche gegessen hätte und von jeder tropischen Frucht probiert hätte, die ich probieren konnte. Und ich wäre noch weniger Foodie, wenn ich nicht auch ein Kochbuch mit nach Hause genommen hätte! Heinz von Holzen, wiewohl Schweizer von Geburt, scheint der balinesische Starkoch zu sein. In sein Restaurant „Bumbu Bali“ haben wir es leider nicht mehr geschafft, aber sein Kochbuch holt uns immer mal wieder kulinarische Urlaubsmomente nach Hause.

 
Übrigens ist das keine Tomate, sondern eine Tamarillo… just saying. 😉
Kokos-Crepes mit Palmzuckersirup

Für ca. 10 Crêpes

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept, und leider lässt sich Palmzucker auch nicht wirklich durch ein Ersatzprodukt austauschen. Leider!!!**

FÜR DIE FÜLLUNG:
250ml Wasser
375g Palmzucker (im Asienladen, am besten den „krümeligen“ kaufen, nicht den im Block)
200g frisch geriebene Kokosnuss, oder Kokosraspel
1 EL Limettensaft

FÜR DIE CREPES:
100g Reismehl
1 EL Zucker
1 Prise Salz 
3 Eier
250ml Kokosmilch
Kokosöl oder neutrales Öl zum Ausbacken

:: Zunächst den Palmzuckersirup herstellen, dazu Zucker und Wasser in einem Topf oder einer kleinen Pfanne erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten sanft köcheln lassen.

:: Für die Crêpes Reismehl, Zucker und Salz mischen, dann mit den Eiern glattrühren – vorsicht, staubt! Kokosmilch unterrühren, so dass es einen glatten, eher flüssigen Teig ergibt. Pfannkuchenteig, eben.

:: In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen. Je nach Pfannengröße 3-4 EL Teig in die Pfanne gießen und einen dünnen Crêpe ausbacken, wenden, wenn der Teig stockt. Der Pfannkuchen sollte nicht braun oder dunkel werden.
Crêpes auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

:: Den Sirup erhitzen, (frische) Kokosraspel und Limettensaft dazugeben und 2 Minuten köcheln lassen.
Je 1 EL Sirupfüllung auf einen Crêpe löffeln, die obere und untere Kante zur Mitte falten und dann von der schmalen Seite her aufrollen. Ich habe die Crepes mit Pandanblättern zusammengebunden.
Kokos-Crêpes mit einem Salat aus exotischen Früchten und etwas zusätzlichem Sirup servieren.

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Sonntag, 22. Januar 2012

8 Gedanken zu „Kokos-Crêpes mit Palmzuckersirup

  1. Sarah

    Wunderschönes Bild! Und ich bekomme nicht nur Appetit auf Crèpes, sondern auch auf Reisen bei diesem Post…
    Grüsse,
    Sarah

  2. Katharina

    Ja, Bali ist in der Tat eine Reise wert (wenn der langelange Flug nur nicht immer wäre) – und die Kokoscrêpes sind ein kurzer Ausflug in tropische Gefilde, ganz ohne Langstreckenflug. 🙂

  3. = lingonsmak

    das klingt köstlich – ich habe mal süßen reis mit mango und palmzucker im bananenblatt gegessen, das war auch grandios. ich müsste irgendwo noch palmzucker haben … 🙂

  4. Anne

    Die klingen super lecker und sehen auch so aus. Ich liebe alles mit Kokos und die sind definitiv ein Hingucker.

    Liebe Grüße
    Anne

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