Sonntag, 11. März 2012

Kokos-Pyramiden

Wenn das mein Mathelehrer gewusst hätte, dass mich Pyramiden mal nicht zur Verzweiflung treiben, sondern in pures Entzücken versetzen würden! Nur leider waren Pyramiden im Geometrie-Unterricht eher nicht aus Kokosraspeln, Butter und Eiern, abgerundet mit einem Schuss Amaretto. Sie bestanden aus Papier, Bleistift und Geo-Dreieck, aus Quadrat, gleichschenkligen Dreiecken und diversen Winkeln – so viel weniger spannend! Und von Schokolade wurden sie auch nicht beträufelt. Duh.

Und wenn das mal die Pharaonen gewusst hätten!
Wobei… wahrscheinlich hat Pharao Cheops’ Leibkoch seinem Herrscher einmal eine solche kleine Leckerei aus Kokos kreiert, und völlig beseelt vom Genuss der Köstlichkeit seufzte der Pharao: “Man möge mich einst in einer solchen Pyramide begraben…” Und peng! 20 Jahre später stand sie da, inklusive Sphinx und allem Schickimicki. Gewagte Theorie, zugegeben. Hat aber was.

Allerdings ist hiermit die Theorie bewiesen, dass man nicht unbedingt gut in Geometrie gewesen sein muss, um trotzdem Pyramidenbauer zu werden.

Kokos-Pyramiden

ergibt 20 Stück
aus Leila Lindholms “Backen mit Leila”

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Zucker lässt sich aber ganz gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde, je nach Süß-Vorliebe. Allerdings enthalten die Kokospyramiden durch die Schokolade immer noch Zucker.**

50g Butter
250g Kokosraspeln
75g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 EL Amaretto oder anderer Likör nach Wahl
50g dunkle Schokolade

:: Butter schmelzen.
:: Kokosraspeln, Zucker und Salz mischen, dann die Eier, die flüssige Butter und den Likör dazugeben und alles gut verrühren. 10 Minuten quellen lassen.
:: Den Backofen auf 170°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
:: Aus der Kokosmasse esslöffelweise Teig abstechen und erst zu festen Bällchen rollen. Diese dann auf ein Brettchen setzen, andrücken und zu Pyramiden formen. Mit angefeuchteten Fingern geht das am besten!
:: Etwa 15 Minuten backen, bis die Pyramiden goldgelb werden, dann komplett auskühlen lassen.
:: Schokolade hacken, über dem Wasserbad schmelzen und die Pyramiden damit beträufeln.

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Sonntag, 11. März 2012

6 Gedanken zu „Kokos-Pyramiden

  1. Schokozwerg

    Och, Pyramiden mit dem Geist und nicht nur dem Gaumen auseinander zu nehmen, das hat auch etwas. Aber das Ergebnis ist in ersterem Fall allenfalls geistig befriedigend, während es in letzterem ganz und gar körperlich ist. Als goldene Hüfte ;) Lecker!!

  2. Anne

    Oh, Chai Latte ist dabei doch sowas feines. So doll nach Chai schmecken sie aber auch nicht, falls das ermutigt :D

    Die Pyramiden sind auch schon auf meiner Nachbackliste. Kokos ist eben großartig und schmeckt immer!

  3. bellamara

    Hab ich auf der süssen Tafel vom Sonntag entdeckt und direkt nachgebacken. Lecker!!

  4. Katharina

    @ Schokozwerg: Irgendwann hatte ich das mit der Volumenberechnung von Pyramiden auch geschnallt, aber es hat gedauuuuert… :) Da sind mir die hier lieber.
    @ Sandra: Ooooh ja. Sehr lecker.
    @ G.Schmackvoll: Immer. Immerimmerimmer.
    @ Anne: Ich hab zumindest für sie gevotet. Mut soll ja belohnt werden.
    @ Bellamara: Oh wie toll! Das freut mich sehr! :D

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