Freitag, 11. November 2011

Maronen-Kürbis-Suppe mit Salbei

Ach ja, der Herbst ist mein Freund dieses Jahr. Meistens jedenfalls, er könnte gerade ein bisschen weniger neblig sein und einfach so sonnig weitermachen wie im Oktober. Ich habe schließlich endlich meinem Wunsch nach einer neuen Kamera nachgegeben und will uuuuunbedingt am Wochenende durch Wald und Flur stromern und alle Funktionen und Kinkerlitzchen am neuen Schätzchen ausprobieren. Noch schaue ich ein bisschen wie das sprichwörtliche Schwein ins Uhrwerk und bin überwältigt von all der Technik. Ich drücke mir aber die Daumen, dass ich noch ein paar Bilder von buntem Herbstlaub einfangen kann, bevor sich die Bäume leergeschüttelt haben.
Mit dem Fortschreiten des Herbstes geht auch die Kürbissaison zu Ende, was ich mehr als schade finde. Ich bin absolut kein Vorratskäufer, aber das Ende der Saison nehme ich meist zum Anlass, um noch ein paar möglichst makellose Exemplare meiner Lieblingssorte Butternut zu kaufen, die ich dann hamstere lagere. Gut gelagert halten sie ohne weiteres noch einige Monate, und ich kann Kürbis essen, wenn ich Lust darauf habe.
Bei aller Liebe zum Kürbis bin ich nicht der allergrößte Kürbissuppen-Fan, vor allem Varianten, die eher süßlich sind, sind mir ein Graus. Deswegen war ich zuerst etwas skeptisch, ob das mit den Maronen was wird, denn Maronen an und für sich schmecken ja fast schon wie Lebkuchen – aber es wurde. Chili hat der Suppe eingeheizt und Salbei hat ihr eine erdige Note gegeben.

Maronen-Kürbis-Suppe mit Salbei

500g Kürbisfleisch von einem aromatischen Kürbis
200g gegarte Maronen
1 weiße Zwiebel
Salz, weißer Pfeffer
1/2 TL Chiliflocken (weniger, wenn man nicht so gern scharf isst)
1 Stängel Salbei
Für’s Sahnehäubchen: ca. 100ml Sahne, oder, wenn man’s wie ich eher säuerlich mag: 3-4 EL Sauerrahm und 3 EL Milch

:: Kürbis in Würfel schneiden. Maronen halbieren oder vierteln. Zwiebel hacken.
Alles zusammen mit 1 Liter kalten Wasser aufsetzen. (Natürlich kann man auch Gemüsebrühe oder Hühnerfonds nehmen, aber aromatische Gemüsesorten geben genügend Eigengeschmack ab, wenn man sie langsam kochen lässt.)
:: Eine großzügige Prise Salz hinzufügen und die Suppe zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen, 10 Minuten vor Ende der Garzeit Salbei und Chili hinzufügen.
:: Salbeizweig entfernen und die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. weiterem Chili abschmecken.
:: Für’s Sahnehäubchen die Schlagsahne fluffig aufschlagen – da der Pürierstab ja sowieso schon in Action war, geht das am besten damit: Sahne in ein hohes Gefäß gießen und mit dem Pürierstab halbfest aufschäumen. Alternativ Sauerrahm und Milch verrühren und ebenfalls aufschäumen. Dauert ein Sekündchen länger, funktioniert aber genauso.
:: Suppe in Teller oder in Gläser füllen, mit dem Sahnehäubchen verzieren und servieren. Wer mag, kann dazu noch kross gebratene Salbeiblättchen servieren oder analog zum Cappuccino das Häubchen mit etwas gemahlenem Chili oder Muskat bestäuben.

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Freitag, 11. November 2011

2 Gedanken zu „Maronen-Kürbis-Suppe mit Salbei

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