Dienstag, 12. Juli 2016

Projekt Zuckerfrei: Nach der Reportage beim RTL EXTRA-Magazin

Ein großes und herzliches HALLO! an alle, die neu hier sind! Schön, dass Ihr da seid! Und hallo an all die lieben Menschen, die schon seit langem (oder kürzerem) mitlesen. *konfettiregen*

Gestern, am 11.7.2016, lief im TV-Magazin RTL EXTRA eine Reportage zum Thema Zuckerverzicht. Reporterin Ina Gempf startete den Selbstversuch und ernährte sich vier Wochen ohne. Anfangs mit größeren Hindernissen, später immer leichter und mit offensichtlichem Erfolg. Auf der Hälfte des Projekts hat sie mich besucht und sich mit mir über Zucker, Zuckerverzicht und das “Projekt Zuckerfrei” unterhalten. (Ich suche aktuell noch den Link…. gebt mir noch ne Sekunde. Oder zwei.) Es war ein supernetter Dreh auf dem Lüneburger Wochenmarkt und bei mir daheim, und ich fand es total spannend, mal wieder ausgiebig mit einem anderen “Zuckerfreien” über das Thema zu reden.

Im Anschluss an die Sendung explodierte mein Instagram-Account förmlich, und der Server konnte die vielen Anfragen kaum bewältigen, so dass der Blog eine Weile nicht erreichbar war. Ich fühlte mich kurz wie im Paralleluniversum. ;-)

Ich möchte die Sendung gern zum Anlass nehmen, das ganze Thema ZUCKERFREI wieder etwas mehr in den Vordergrund zu stellen. Denn es ist wie mit so vielem, das einem zur Routine geworden ist: geht es erst einmal leicht von der Hand, sieht man kaum Anlass, groß darüber zu reden. Aber es ist absolut ein Thema, über das wir reden sollten!
Im Laufe der nächsten Tage und Wochen möchte ich gern etwas mehr zu den folgenden Punkten schreiben:

  • Zuckerverzicht: Wie bin ich das angegangen? Welches Maß ist das richtige für mich?
  • Zuckerersatz: Was ist geeignet und was nicht?
  • Mein Alltag ohne bzw. mit wenig Zucker: Status Quo im Projekt Zuckerfrei
  • Clean Eating und Zuckerfrei: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Und natürlich soll es auch wieder Rezept-Posts geben, ist ja schließlich ein Foodblog hier! So beispielsweise das für das fruchtig-erfrischende Green-Smoothie-Sorbet hier:

Green Smoothie Sorbet

Allerdings sind gerade Kita-Ferien und LittleC ist daheim. Daher werde ich es sicherlich nicht jeden Tag schaffen – um 21 Uhr neben dem Kindlein einzuschlummern ist eine meiner leichtesten Übungen…
Schaut Euch in der Zwischenzeit gern auf den Seiten des “Projekts Zuckerfrei” um! Dort finden sich auch die wichtigsten Infos. Wenn LittleC mal wieder ordentlich Mittagsschlaf machen sollte, ist das die (über)nächste Baustelle. ;-)

Noch etwas zu den Rezepten auf diesem Blog, da der Einwand tatsächlich immer wieder kommt: Ich habe meine Ernährung im Sommer 2012 umgestellt. Davor habe ich ordentlich Zucker verwendet, auch in den Rezepten hier im Blog, den es zu dem Zeitpunkt schon eine Weile gab. Die alten Rezepte sind aber gekennzeichnet mit “dies ist kein zuckerfreies Rezept”. Einiges habe ich schon mal wieder mit Zucker-Alternativen gebacken, das meiste nicht. Noch so eine Baustelle…
UND: Es ist kein fructosefreier Blog. Klar, ich benutze keinen Zucker und nur wenig und selten fructosehaltige Zuckeralternativen, aber ich esse Obst und fruchtzuckerhaltiges Gemüse. Ein toller Blog für die, die fructosearm leben (müssen), ist beispielsweise Fructopia.

Habt einen schönen (zuckerfreien oder zumindest -reduzierten) Tag – bis bald!

Tschüss Zucker!

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Dienstag, 12. Juli 2016

45 Gedanken zu „Projekt Zuckerfrei: Nach der Reportage beim RTL EXTRA-Magazin

  1. Beate Wolpert

    Hallo :)
    Ich bin tatsächlich über die RTL-Doku hier gelandet, die ich eigentlich mehr aus Zufall gesehen hab – Bin beim Zappen hängen geblieben ;)

    Und ich muss sagen – Ich bin begeistert! Begeistert darüber, was die Reporterin, du und alle anderen, die dieses Projekt aufgenommen haben, schaffen.

    Ich habe mittlerweile leider mehr als nur ein Kilo zu viel auf den Rippen. Am liebsten sollen so 10kg runter. Tja, so leicht ist das nicht, da ich Muffins und Co LIEBE! Ebenso wie Knoppers, Schokobons und Nutella. Aber inspiriert von der Doku und von deinem Blog hier (habe mal quer gelesen..) möchte ich das tatsächlich mal probieren. Nicht so krass wie manch andere, aber so langsam sollen Fertig-Müsli, Nutella, Knoppers und Co. aus den Schränken verschwinden und Muffins soll es auch nicht mehr geben.
    Angst habe ich aber vor allem vor dem Obst. Ich liebe Obst, vor allem jetzt – Ein Leben ohne Erdbeeren im Sommer? Wird schwer…
    Aber auch: Tomaten! Ich esse sooo viele Tomaten…

    Aber ich denke, wenn ich auf den ganzen Zucker sonst verzichte, sind vor allem jetzt erstmal Tomaten und diverses Obst noch okay. Falls ich es so ein paar Wochen halten kann, kann man darüber ja nochmal reden.

    In diesem Sinne – Vielen Dank für die tolle Inspiration und auch die vielen sooo tollen Rezepte, die sich alle mega lecker anhören… Damit gelingt es sicher viel leichter!

    Vielleicht melde ich mich bald mal wieder, wenn es Neues von der Zuckerfrei-Front gibt… :)

    Viele Grüße

    Bea

    1. Katharina 1

      Liebe Bea,
      Meine Meinung: Jedes Gramm Zucker, dass man weniger isst, ist ein gutes Gramm. Wenn Du also nicht auf Obst und die wunderbaren Tomaten, die jetzt hoffentlich bald mal reif werden, verzichten willst, dann genieße sie. Letztlich ist die obstfreie Zeit vor allem dazu da, den Geschmack mal zu erden. Nach dem Sommer kannst Du dann ja immer noch sehen, ob Du diesen Zwischenschritt machen willst.

      Viel Erfolg!

  2. Jessica

    Hallo Katharina, ich las vor 2 Jahren den ersten Zuckerfrei Beitrag von Dir. Dann war ich 1 Jahr clean. Ein großartiges Gefühl. Momentan esse ich wieder Zucker in Form von Eis-Kugel … aber ich freue mich, irgendwann auch wieder zu entgiften und ganz zu verzichten.

    Berichte bitte mehr aus Deinem Zuckerfeien Alltag :-)

    1. Katharina 1

      Liebe Jessica,
      ich bekenne mich auch “schuldig” – ich liebe Eis! ;-) Ich mache es oft selbst, aber wenn ich mit meinem Sohn unterwegs bin, dann genießen wir unser Eis aus der Eisdiele, ganz ohne schlechtes Gewissen. Danach geht es dann einfach normal und clean weiter. Ich mache lediglich zwei Bedingungen: Keine Waffel (aber die mag ich eh nicht), und keine bunten Streusel, auch nicht auf das Kindereis. Aber da ihn das nicht zu stören scheint, ist alles gut. ;-)
      Vielleicht bin ich heute einfach entspannter in meiner Einstellung, aber ich finde, man muss sich auch mal was gönnen können. Solange man seine Grenzen kennt, ist alles gut.

  3. Barbara K.U. Franke

    Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zu deinem Erfolg. Damit kannst Du vielen Menschen, wie auch mir und meinem Mann, die Augen öffnen und hoffentlich zu einem gesünderen Leben verhelfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Zuckerreduktion auf unser Leben auswirken wird.
    Herzliche Grüße
    Barbara

  4. Susanne Eichmann

    Wo kann man sich den Beitrag aus der gestrigen RTL Extra-Sendung denn nochmal anschauen ?

  5. Heinrich von Grünigen

    Ich kann die Ausführungen von Katharina nur bestätigen: ich lebe seit einem Jahr praktisch völlig kohlenhydratfrei und damit auch ganz ohne Zucker – mit Ausnahme einer täglichen Frucht zum Frühstück (ein Apfel oder eine Kiwi). Ich habe in diesem Jahr mit Unterstützung durch eine wöchentliche Akupunktur-Session 70 Kilogramm abgenommen, von 180 auf 110, und habe eine völlig neue Lebensqualität erreicht. Der Verzicht auf Zucker hat sich für meinen Gesundheitszustand als segensreich erwiesen. Ich betreue eine Organisation, die sich für übergewichtige Menschen einsetzt. Ich bin froh, hier eine brauchbare Lösung am eigenen Leib erlebt zu haben.

    1. Katharina 1

      Lieber Heinrich,
      das ist ja wirklich enorm!
      Auch wenn ich das Zuckerfrei-Projekt aus anderen Gründen als dem der Gewichtsabnahme begonnen habe: Tiefsten Respekt!

      Herzliche Grüße
      Katharina

  6. Petra

    würde mich über den link zur Sendung freuen da ich die hier in den USA nicht sehen kann. Danke!

  7. Neuland

    Hallo Katharina,
    ich habe den Beitrag bei RTL gestern gesehn. Toll, toll, toll!
    Hat mich sofort angesprochen!!!
    Habe gerade “kindfrei” und kann somit auch mal nach 21 Uhr, ohne gleich einzuschlafen, den Fernseher benutzen ;-)
    Bin heute sofort mit dem festen Vorsatz zuckerfreie od -arme Ernäherung einzuführen in den Laden gestiefelt. Habe mich am Obstregal versucht, hatte vorher bei Herrn Google nachgeschaugt was da wohl so in Frage kommt…
    Die anderen Regale habe ich auch durchstöbert… Ohne Routine echt aufwendig.
    Ich habe aber beschlossen, dass es einen Versuch wert ist.
    Danke für diesen Blog! …den ich jetzt wohl des öftern besuchen werde.
    Bis bald und eine tolle Zeit!

    1. Katharina 1

      Ui, sofort in die Tat umsetzen, das finde ich super. :-)
      Es wird aber wirklich mit der Zeit viel einfacher, aber das ist ja immer so mit neuen Dingen. Und wegen des Obsts würde ich mich nicht verrückt machen. Das habe ich nur für eine Weile vom Speiseplan gestrichen, um meinen Geschmack mal auf Null herunterzufahren. Obst und Gemüse enthalten ja nicht nur Fruchtzucker, sondern eben auch Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und anderes gutes Zeugs. Das kam in dem Beitrag leider nicht so ganz gut raus.

  8. Karin Stromenger

    Hallo Katharina, ich habe den Bericht bei “extra” gestern auch gesehen und bin begeistert davon. Leider weiß ich nicht so richtig, wie ich den “Einstieg” schaffen soll o h n e Kopfschmerzen.
    Gut tun, würde es mir bestimmt, ich bin schon seit Jahren Diabetikerin, im Moment nicht so gut eingestellt. Mein Problem ist, ich esse nicht gerne Gemüse, dafür Obst, gerade jetzt im Sommer liebend gerne Erdbeeren und Kirschen und ich kann auch schlecht die Finger vom Kuchen lassen,habe dazu noch einen Mann der nicht abnehmen darf. Ich dagegen umso mehr zumal bei mir ein sogenannter Bläbauch immer störender wird.
    Für einen guten Tipp wäre ich sehr dankbar !!
    Herzlichen Gruß
    Karin

    1. Katharina 1

      Liebe Karin,
      jeder Mensch ist anders, jeder reagiert anders. Ich hatte beispielsweise gar keine so krassen Entzugserscheinungen wie die Reporterin. Kopfschmerzen hatte ich sogar nur ein einziges Mal. Deswegen kann ich Dir keinen garantierten Weg sagen, wie die Kopfschmerzen zu umgehen sind. Vielleicht passt für Dich die Methode des langsamen Ausschleichens dann besser, wobei diese fast mit noch mehr Disziplin verbunden ist als die radikale Methode, bei der sofort alles zuckerhaltige weggelassen wird.
      Viele Grüße
      Katharina

  9. Josh

    Du hast mir die Augen geöffnet…. erstmal danke dazu…wo extrem viel Zucker enthalten ist ! Ist schon der Horror ( war heute einkaufen und habe sehr darauf geachtet und nur am Lesen……! Lg Josh

  10. Cigdem

    Hallo liebe Katharina,

    auch mein Mann und ich haben die Sendung gesehen. Wir ernähren uns seit Januar 2016 nach dem Clean-Eating-Konzept und was soll ich sagen – wir fühlen uns viel vitaler und energiegeladener, dass wir nach der Arbeit um 21:00 Uhr noch zum Sport fahren. Wir haben keinerlei Weißmehl oder Industriezucker mehr zu Hause. Anstatt Weizen gibt es nur noch Dinkelvollkorn und zum Süßen nehmen wir etwas Agavendicksaft.

    In der Sendung hatte ich allerdings den Eindruck, als wäre auch der Fruchtzucker im Obst nicht empfehlenswert. Kam mir dies nur so vor? Auf Fruchtzucker könnte ich nicht verzichten, da ich morgens nach meinem Kaffee unbedingt selbst gemachten Smoothie zum Wachwerden brauche.

    Die Seite ist übrigens klasse und habe heute direkt mal die Fischfrikadellen ausprobiert – lecker!!

    Viele liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    Cigdem

    1. Katharina 1

      Liebe Cigdem,

      ach, das ist super! Solche Erfolgsgeschichten motivieren einfach. :-)
      Das mit dem Obst kam leider nicht so richtig gut rüber in dem Beitrag. Tatsächlich ist es so, dass ein Zuviel an Fruchtzucker/Fructose für den Organismus sehr belastend ist, weshalb isolierte Fructose tatsächlich nicht empfehlenswert ist – siehe Apfel- oder Orangensaft. Frisches, ganzes Obst (und natürlich auch ein selbstgemachter Smoothie) enthält noch so viel mehr! Neben Mineralien und Vitaminen eben auch die superwichtigen Ballaststoffe, die eine Art Gegengewicht zur Fructose darstellen. Daher: Alles gut! Wenn Ihr Euch mit Eurem Weg gut fühlt, dann ist es doch toll.

      Liebe Grüße
      Katharina

  11. K.m.

    Hei Katharina, ich esse sehr sehr gerne Obst. Viel Obst. Ist das ok um im zuckerfreiem Leben einzutauchen? Oder muss ich da verzichten. Ich weiss – Fruchtzucker. Aber dafür esse ich kaum Süsskram. Lg K.m.

    1. Katharina 1

      Es kommt wie bei allem auf die Menge an… Leider konnte man im Beitrag den Eindruck gewinnen, dass Obst nun so gar nicht mehr geht. Es ging aber eher darum, den Geschmack mal wieder auf Normalnull zu bringen. Nach einer Weile ist Obst wieder absolut OK. Ich selbst esse so 2-3 kleinere Stück am Tag (kleiner Apfel, Kiwi, Pfirsich, Handvoll Beeren – so die Größe).

  12. Stephie

    Hallo liebe Katharina !
    Ich war total entzückt, als ich Dich in der Reportage sah ! Grosses Kompliment an Dich: Du kamst super sympathisch rüber – was mich aber nicht wundert, da ich auch Deinen Blog wundervoll geschrieben finde und er mich, seit ich mit dem Zuckerverzicht begonnen habe, begleitet. Das ist jetzt am 17.07. bereits ein Jahr her (bin schon ganz aufgeregt ob meines ersten “zuckerfrei Geburtstags” ;-) und ich würde es jederzeit wieder tun.
    Dir weiterhin viel Erfolg und uns noch ganz viele tolle zuckerfreie Rezepte !
    Lieben Gruß
    Stephie

    1. Katharina 1

      Im Buchhandel und natürlich im Internet.
      Aber: “Clean Eating” fokussiert jetzt nicht primär auf die zuckerfreie Ernährung, es geht vielmehr um gesunde, vollwertige Ernährung. Zuckerfrei ist natürlich aber auch ein Thema.
      Wollte ich nur gesagt haben. ;-)

  13. Claudi661

    Hallo Katharina, auch ich habe den Beitrag gesehen und würde gerne Deinem Blog folgen. Wie mache ich das?

    Danke und LG Claudi661

    1. Katharina 1

      Liebe Claudi,

      am einfachsten, in dem Du hier immer mal wieder reinschaust oder meinen BLog z.B. über Bloglovin’ abonnierst.

      Viele Grüße
      Katharina

  14. Caro

    Liebe Katharina,
    ich kannte dein Blog schon länger, muss aber gestehen das bloglesen in letzter Zeit nicht auf meine Prioliste stand. Durch dein RTL-Reportage habe ich dich neu entdeckt. Und ich muss sagen: Zuckerfrei, ich bin dabei! Aus gesundheitlichen Gründen ist der Zuckerverzicht für uns jetzt ein Muss. Also, ich werde mich hier mal ordentlich rumtoben. Ich hoffe wir treffen mal auf einander in Lüneburg ;-)
    Weiter so, bitte
    Caro

    1. Katharina 1

      Liebe Caro,

      dann willkommen im Club! (Und kein Problem, man kann ja nun wirklich nicht jeden Blog lesen – da käme man ja zu nix anderem mehr!)
      Tob Dich aus – und wenn wir uns mal über den Weg laufen, sprich mich gern an, Du weißt ja nun, wie ich aussehe! ;-)

  15. Claudia

    Hallo Katharina,
    meine Mutter hat den Beitrag auch bei RTL gesehen und war total begeistert. Wir sind nur absolute Kochmuffel und fanden so interessant das die Lebensmittel die man verwenden soll unter 5 g Zucker haben sollen. Nur wie gehe ich das genau an. Irgendwie haben wir aber Angst das wir trotzdem dann zu viel Zucker zu uns nehmen. Deine Rezepte hier auf der Seite hören sich total lecker an. Gerade die Süßen:-). Muss ich gar nicht mehr auf die Kalorien achten? Wenn ich z.B. Kekse backe, wüsste ich jetzt gar nicht, ob ich nur einen essen soll oder zum Kaffee auch 3-4 essen darf. Ist du auch Vollkornreis und Nudeln täglich? Ich hab immer im Kopf bloß keine KH. Das stresst mich voll. Will aber auf jeden Fall was ändern und abnehmen. kannst du mir da noch ein paar Tipps geben.
    Ganz liebe Grüße
    Claudia

    1. Katharina 1

      Liebe Claudia,
      diese 5%-Grenze ist eine willkürlich gewählte Zahl. Nicht meine, wohlgemerkt, sondern die der Reporterin. Es ist aber eine recht handliche und praktische Zahl, denn so wird auf den ersten Blick ersichtlich, ob ein Produkt für Dich in Frage kommt oder zurück ins Regal gestellt wird.
      Viele Fertiggerichte enthalten aber weitaus mehr Zucker – da fallen dann schon mal viele Produkte weg. Komplett werdet Ihr also um das Kochen nicht ganz drumherum kommen… ;-) Fangt doch mit etwas einfachem an, z.B. in dem ihr Eure Nudelsauce selbst herstellt. Oder das Salatdressing mit Öl und Essig selbst anrührt.

      KH zu reduzieren macht allgemein ganz sicher Sinn, vor allem die leeren KH aus Zucker und Weißmehl. Da Vollkornprodukte in der Regel nachhaltiger sättigen, verzehr man in der Summe meist weniger.
      Kalorien zählen mache ich persönlich nicht, ich höre auf mein Sättigungsgefühl. ABER ich mache das ja schon eine Weile und bin da etwas routinierter. Wenn es für Dich einfacher ist, auf die Kalorien zu achten, dann mach damit weiter. Am Ende muss die Bilanz zwischen verzehrten und verbrauchten Kalorien stimmen – aber das ist ja nun ein alter Hut. ;-) Frisch zu kochen, ohne Fertigprodukte und mit viel Gemüse und Obst, hilft da auf jeden Fall ungemein.

      Viele Grüße
      Katharina

  16. Sabs

    Toller Beitrag, danke für einen krassen Gedankenanstoß. Wenn man in der Jugend dazu gebracht wurde, Essen/Fressen emotional aufzuladen, dann ist es mehrfach schwer, einfach mal zu verzichten/aufzuhören/abzunehmen, was viele einfach nicht verstehen können.
    Aber der Anstoß ist toll, weil ich ja selbst merke, wie kirre mich Zucker macht!
    Kurze Frage inhaltlich: Es ist ja ein Verzicht auf Zucker, nicht auf Kohlenhydrate. Klar, wenn in den Zutaten Zucker jeglicher Form angegeben ist, lasse ich es möglicherweise weg (nein, Senf nicht!), aber wie machst Du es z.B. mit Naturjoghurt, hier ist def. kein Zucker zugesetzt, aber die Kohlenhydrate sind 100% Zucker. Das ist dann aber doch der Milchzucker, oder? Das kann ich dann ja essen, oder nicht? Danke schon mal sehr für eine kleine Hilfestellung ;)

    1. Katharina 1

      Stimmt, Essen ist einfach total emotional aufgeladen, da ist es vielfach mehr eine ziemliche Kopfsache… Geht mir auch immer noch so.
      Milch hat um und bei 5% Zucker, das ist aber wie Du sagst reiner Milchzucker. Laktose gilt – von Unverträglichkeiten mal abgesehen – als unbedenklich. Es ist etwas trickreich, bei der Nährwertangabe mit dem “davon Zucker” werden ALLE Zuckerarten zusammengefasst, ohne sie gesondert aufzuführen.

      Es gibt übrigens auch Senf ohne zugesetzten Zucker, der total normal schmeckt. ;-) Zumindest mittelscharfen, scharfen und ganzkörnigen. Beim süßen wird’s schwieriger. Aber im Ernst – Du isst schätzungsweise kein ganzes Glas am Tag, oder? Da bringt Dich ein Löffelchen nicht um.

      Viele Grüße
      Katharina

  17. Yvonne Lidel

    Hallo Katharina!
    Auch ich habe den Beitrag gesehen und fand ihn super spannend. Allerdings sind für mich auch noch ein paar Sachen unklar. Wenn ich diese 5% Regel einhalte, darf ich dann mehrere Sachen am Tag essen, die zum Beispiel 3,5g haben? Oder generell nur 5% insgesamt. Und bezieht sich die 5% auf 100g oder eine Portion?
    Ich weiß….Fragen über Fragen

    1. Katharina 1

      Liebe Ella,
      leider war der Beitrag dahingehend leicht missverständlich.
      Diese 5%-Regel stammt zum einen nicht von mir, und zum anderen hat sie auch keinen wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund. Es war letztlich eine willkürlich von der Reporterin gewählte Zahl, die man aber öfter im Internet findet. Die 5% sind für den Alltag recht praktikabel, da sie ganz gut merkbar ist. Viele schlimm überzuckerte Produkte fallen damit nämlich von Anfang an raus.
      Wieviel man dann von den gekauften Lebensmitteln isst, kommt am Ende auf die Gesamtbilanz an.
      Die 5% beziehen sich sowohl auf 100g des Produkts – aber damit natürlich auch auf die Portion. Je nach Portionsgröße sind das dann eben mehr oder weniger als 5g. ;-)

  18. Heidi schenk

    Hallo
    Toller beitrag in der sendung.was mich brennend interessiert is der jojo effekt den man hat wenn man nach gewisser zeit keine lust mehr hat und wieder ” normal” isst.
    Alle extrem diäten ( sorry für dem) haben nun mal die angewohnheit hinterher wieder mehr als vorher auf die rippen zu laden.
    Kann man dem bei dieser art ernährung davor geschützt sein auch bei rückfall in alte gewohnheiten.
    Vielen dank für eine antwort im vorraus..
    Lg heidi

    1. Katharina 1

      Hallo Heidi,

      logisch – wenn Du erstmal auf etwas verzichtest, und danach wieder wie vorher weiter machst, dann wird dich der Jojo-Effekt kriegen. Dabei ist es egal, ob Du auf Zucker, auf Fett oder auf eine sonstige Nahrungsgruppe verzichtest. Das ist aber gar nicht der Ansatz. Diese 4 Wochen, die die Reporterin zuckerfrei gelebt hat, sind hier als Testphase anzusehen, genau wie meine 8 Wochen aus dem “Projekt Zuckerfrei”. Nach der Zeit hat man die Wahl: Ich mache weiter (weil es sich gut anfühlt für mich), ich lasse es wieder sein (weil ich damit gar nicht klarkomme), oder ich übernehme einfach nur bestimmte Aspekte für mein ganz eigenes Ding.
      Letztlich ist dieses Projekt Zuckerfrei keine Reduktionsdiät, sondern eine langfristig ausgelegte Ernährungsumstellung.
      Und so gern ich es auch anders hätte – vor einem Rückfall ist niemand gefeit. Davor schützt nur, die alten Gewohnheiten in neue, gesunde Gewohnheiten umzuwandeln. Falls es dann doch mal einen Rückfall gibt, ist man erfahrungsgemäß aber schneller wieder auf dem neuen Weg.

      Viele Grüße
      Katharina

  19. Ella

    Hallo zusammen,

    ich habe den Beitrag auch gesehen und in der letzten Woche auch darauf geachtet Lebensmittel zu verzehren, die weniger als 5% haben. Mich hat es gewundert, wie viel man doch vom “Erlaubten” essen kann oder hab ich da etwas falsch verstanden? Über eine Antwort würde ich mich freuen

    Liebe Grüße,
    Ella

    1. Katharina 1

      Liebe Ella,
      leider war der Beitrag dahingehend leicht missverständlich.
      Diese 5%-Regel stammt zum einen nicht von mir, und zum anderen hat sie auch keinen wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund. Es war letztlich eine willkürlich von der Reporterin gewählte Zahl, die man aber öfter im Internet findet. Die 5% sind für den Alltag recht praktikabel, da sie ganz gut merkbar ist. Viele schlimm überzuckerte Produkte fallen damit nämlich von Anfang an raus.
      Wieviel man dann von den gekauften Lebensmitteln isst, kommt am Ende auf die Gesamtbilanz an.

  20. Claudia

    Yeah, da bist du ja wieder…Mensch, was hab ich dich vermisst ;-)
    Natürlich geht real life immer vor, gar keine Frage! Nochmal ein Start in Sachen “Zuckerfrei”..okay, warum nicht, versuche ich. Am meisten aber vermisse ich deine tollen Wochenpläne, schnief!
    Ob sie jemals wiederkommen? Bis bald, ich freu mich!
    Claudia

    1. Katharina 1

      Liebe Claudia,
      ich hab mich auch vermisst, hihi. Und Euch. Aber das Leben eben (und 5 Euro ins Phrasenschwein).
      Die Wochenpläne wollte ich wieder aufnehmen, wenngleich nur eher unregelmäßig. Sie sind, auch wenn sie kein Rezeptpost mit Bildern etc. sind, doch recht zeitaufwändig mit der ganzen Verlinkung. Aber vielleicht hast Du gesehen, dass ich jede Woche brav das Pinterest-Board “Was gibt es diese Woche?” aktualisiere? Essen müssen wir ja doch. ;-)

      Liebe Grüße!

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