Dienstag, 6. März 2012

Salat mit Granatapfel, Pinienkernen und Gorgonzola

Kennt Ihr schon StumbleUpon.com? Ja? Und warum hat mir dann noch niemand davon erzählt? Da tun sich ja ganz neue Welten auf für mich! Ich dachte, ich hätte die “Szene” mit Bloglovin’, Facebook, Pinterest & Co. so halbwegs im Überblick, und dann kommt das. Ich stumble jetzt über Blog upon Blog, über Idee upon Idee, über Inspiration upon Inspiration. Irre. Und immer wenn ich denke, wow, das gibt’s doch gar nicht, das geht ja gar nicht mehr besser, denke ich beim nächsten Klick auf “Stumble!” wowwowwow, wie toll ist DAS denn? Nein, guck mal an! etc.

Gut, dass ich das jetzt kenne. Sonst wäre meine (eh schon etwas längere) Blogleseliste nicht nur um mindestens 37 Blogs kürzer, ich wäre auch nie auf dem Blog “The Italian Dish” gelandet. Das wäre ziemlich schade gewesen! Außer einer Fülle von Bildern, die das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, schönen Rezepten und netten Stories gibt es auch eine Reihe toller Tipps, unter anderem diese Knüller-Methode, wie man Granatäpfel ohne Gemetzel und blutrote Hinterlassenschaften an Händen und Wänden zerlegt und entkernt. Nämlich so: Eine Schüssel halbhoch mit kaltem Wasser füllen. Mit einem scharfen, großen Messer den Granatapfel köpfen und 4 Präzisionsschnitte an den Seiten setzen, so tief, dass man an die Kerne vordringt. Dann alles in die Schüssel transferieren und dort im Tauchgang den Granatapfel aufbrechen und die Kerne aus dem (wie heißt das??) weißen Zeug heraustrennen. Die Kerne werden dabei nach unten auf den Boden sinken, alles andere wird an die Oberfläche steigen, von der man es nur noch runtersammeln muss. Easy-peasy, oder? Und wie gemacht für den Farbkick im Salat.

So langsam habe ich das ganze Wintergemüse wirklich satt. Zwar ist Soulfood bei nieseligem Grau das Beste, was einem passieren kann, aber ich möchte auch wieder frisches Grün sehen, frische Sachen essen, den Frühling auf der Gabel haben! Der Salat ist schon mal ein erster Vorgeschmack, zwar hat er noch Winternoten durch Spinat und Feldsalat und ist dank Gorgonzola etwas gehaltvoller, aber die säuerlichen Omma-Schmidt-Apfelscheiben und die fruchtigen Granatapfelkerne peppen das ganze ordentlich auf. Von all dem Guten aus den granatroten Kernchen ganz zu schweigen.
Also ein rundum guter Fund, dieser neue Blog.
Ich geh jetzt mal weiterstolpern!

Salat mit Granatapfel, Pinienkernen und Gorgonzola

Für 1 größere Schale – adaptierbar für jede Größe.

1 Granatapfel
1 Handvoll Pinienkerne (ca. 20g)
1 Schüssel voll gemischte Salatblätter (bei mir: Frisee, Römerherzen, Spinat, Feldsalat)
1 Granny Smith
100g Gorgonzola (am besten ein nicht ganz so reif-cremiger)
1 EL Apfelessig oder weißer Balsamico
1 TL flüssiger Honig
4 EL Pflanzenöl (bei mir: Olive und Raps gemischt und ein winziger Spritzer Haselnussöl)
Salz, Pfeffer

:: Zunächst den Granatapfel wie oben beschrieben entkernen. Die roten Kerne in einem Sieb abtropfen lassen.
:: Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, in ein Schälchen füllen und abkühlen lassen.
:: Salat waschen und trockenschleudern.
:: Für das Salatdressing Essig und Honig vermischen, dann salzen und pfeffern und mit Öl aufschlagen.
:: Kurz vor dem Servieren den Apfel in feine Stifte schneiden und den Gorgonzola zerbröckeln oder kleinschneiden.
:: Salatblätter mit dem Dressing vermischen, auf eine Servierplatte geben und dann mit Granatapfelkernen, gerösteten Pinienkernen, Apfelstiften und Gorgonzolastückchen bestreuen. Etwas schwarzen Pfeffer frisch darüber mahlen und dann zusammen mit Brot genießen.

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Dienstag, 6. März 2012

6 Gedanken zu „Salat mit Granatapfel, Pinienkernen und Gorgonzola

  1. Schokozwerg

    Das klingt köstlich! Zwar müsste ich den Gorgonzola gegen einen anderen Käse austauschen, aber sonst – direkt mittenmang rein in den Salat mit der Gabel :D Viele Grüße!

    PS: Danke für die Blogempfehlung :)

  2. Katharina

    Versuch’s dann einfach mit Parmesan oder Pecorino, das sollte auch prima gehen.
    Der Blog ist super, oder? Ich bin ganz verliebt.

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