Sonntag, 26. Juni 2011

Sonntagskekse: Lemon Sugar Snaps

Die würden auch das Krümelmonster glücklich machen und einfach nur noch nach mehr Keksen verlangen lassen! Keeeeeeeekkkkssseeeee!
Meine Merkliste und mein Wunschzettel bei Amazon wachsen ja so langsam ins Unendliche, und wenngleich Koch- und Backbücher noch nicht ganz die Mehrheit haben, so sind sie kurz davor, sie zu erobern. Ganz oben auf der Wunschliste (so als kleiner Tipp für mitlesende frischgebackene Ehegatten) steht im Moment Martha Stewarts Buch „Cookies“. Diese „Blick-ins-Buch-„Funktion ist ja so fies – man sieht fast alles, aber sobald man da mal einen genaueren Blick drauf werfen will, verschwindet entweder die Seite oder der Text ist total verschwommen. Oder die darauffolgende Seite, auf der das (mühsam entzifferte) Rezept weitergeht, ist dann nicht mehr da. Irgendwie clever, denn so sitze ich da wie der sabbernde Hund vor dem Bild eines Knochens und will den Knochen das Buch haben. Sofort!
Trotz verschwindender Seiten und veschwommener Texte hatte es mir ein Cookie ganz besonders angetan, allein der Name: Lemon Sugar Snaps. Zitrone! Zucker! Kekse! Jaaaa!
Ein bisschen Google-Kung fu hat mich dann mit mehreren Varianten der Kekse bekannt gemacht, und nach ganz dollem Augenzusammenkneifen hab ich das in etwa mit Mrs Stewarts Rezept in Einklang gebracht. Nur den Zucker habe ich wie immer massiv reduziert.
Die Kekse haben eine beinahe softe Textur, weniger knusprig als „normale“ deutsche Kekse, eher so wie zu lange gebackener Bisquitteig. Herrlich delikat. Zum Espresso (wie auf dem Bild) passen sie super – reine Perfektion ist allerdings ist die Kombi mit einer Tasse Earl Grey.

Lemon Sugar Snaps

**Dies ist kein zuckerfreies Rezept. Zucker lässt sich aber ganz gut durch Dextrose/Traubenzucker ersetzen, wobei ich die Menge um ca. 20-30% erhöhen würde, je nach Süß-Vorliebe.**

für ca. 40 Kekse

Ich habe einen Cups-Messbesser, allerdings habe ich auch festgestellt, dass eine Tasse mit 250ml Inhalt (randvoll) in der Regel auch ganz gut passt. Umrechnungstabellen online findet ihr hier: USA kulinarisch.
1 3/4 Tassen Mehl
1 TL Natron
1 TL Weinsteinbackpulver – oder einfach 1 TL Backpulver nehmen
1/2 TL Salz
225g weiche Butter 
1/2 Tasse Zucker, plus zusätzlichen Zucker zum Wälzen
1 Ei
Abgeriebene Zitronenschale von 3 Zitronen (oder 2 Tütchen Zitronenschale von Dr. Ö & Co.)
2 TL Zitronensaft
:: Backofen auf 175°C vorheizen, 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
:: Mehl, Natron, Weinsteinpulver und Salz mischen.
Butter und Zucker schaumig rühren, Ei, Zitronenschale und -saft darunterrühren.
Die Mehlmischung daruntermixen, aber nur „gerade so“. Der Teig wird nicht sonderlich fest, wie man das sonst von Mürbeteig gewohnt ist.
:: Mit einem Teelöffel kleine (!!!) Häufchen abstechen, am besten nur einen ganz knapp gehäuften TL. Die Dinger werden auf dem Backblech noch ordentlich breit.
Die Häufchen zu Bällchen formen, diese in einer Schale mit Zucker wenden und dann mit genügend Abstand auf ein Backblech legen.
:: Ca. 12-15 Minuten backen, dabei nach der Hälfte einmal wenden.
Gut auskühlen lassen.
So süß, wie die sind, werden sie sofort zum Sonntagssüß erklärt, diesmal bei Julie von mat & mi.

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Sonntag, 26. Juni 2011

5 Gedanken zu „Sonntagskekse: Lemon Sugar Snaps

  1. germanabendbrot

    Klingt auch für Backdeppen wie mich nachbackbar 🙂 Und solche „einfachen“ Kekse esse ich auch am liebsten. Freue mich jetzt schon auf die Ingwer-Kekse, die ich im letzten Winter das erste Mal gemacht hatte. Aber jetzt ist erstmal Sommer. Jawoll! 🙂

  2. emma_peel

    Vielen Dank für das Rezept!

    Um dieses Buch schleiche ich auch schon seit geraumer Zeit herum. Die Amazon-Vorschau sieht aber auch zu gut aus. Hmm, vielleicht gönne ich es mir mal im Herbst. 🙂

    Gruß
    emma_peel

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