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Montag, 8. Februar 2016

Wochenplan KW 6: Soulfood gegen den digitalen Verlust-Schmerz

Die neue Woche beginnt gleich mit großem Schmerz: Mein digitales Gedächtnis, mein Kompendium, mein Taschen-Entertainer, mein Fotoapparat, meine Videokamera, meine Uhr, mein Wecker, mein Zeitmesser, mein Kalender, mein Kommunikator – kurz: mein Smartphone – ist gestern Abend das berühmte eine Mal zu viel heruntergefallen. Die Spider-App war ja schon eine Weile „installiert“, was den Spaß beim Betrachten von Fotos doch irgendwie schmälerte. Egal, ich sage ja schließlich immer, das Telefon sei ein Gebrauchsgegenstand, kein glänzendes Statussymbol. Stimmt ja auch. Aber ein Gebrauchsgegenstand, der wie ein weiteres Körperteil ist, wie mein schnelles Tor zur (digitalen) Welt, mein Fotoalbum, mein… ach was erzähle ich Euch, Ihr kennt das doch alle. Und nun hat das Display endgültig den Geist aufgegeben. Ohne Display kein Entsperren. Ohne Entsperren kein Übertragen der Daten auf den PC möglich. Letztes Backup – eher länger her als just gestern. *räusper*
Drückt mir die Daumen, dass der Smartphone-Reparaturservice halbwegs schnell das Display wieder hinbekommt. Weil, klar: Ich habe natürlich keines der aktuell gängigen Modelle, nee nee, ich musste ja so ein supersonderspezial-Ding haben, wegen der Kamera (die aber auch wirklich gut ist, schnief).

Zur Beruhigung brauche ich Soulfood. Ich beginne gleich am Montag mit einem Klassiker: Nudeln mit Buttersauce, Erbsen und Parmesan. Viel Parmesan. Vielleicht hilft es ja, das Smartphone-Wischfinger-Phantomzucken zu überwinden.

Hier ist der Rest der Woche. Pinterest ist auch schon aktualisiert!

Wochenplan KW 6 // www.katharinakocht.com

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Das Chili vom Dienstag hat kein Fleisch, dafür aber Linsen an Bord. Soulfood. Soulfood. SOULFOOD. So.
Mittwoch ist Blumenkohl-Tag. Ich stehe dazu – ich mag Blumenkohl echt sehr gern. Der lauwarme Blumenkohlsalat mit Feta und Erbsen ist aus Hannah Freys Clean Eating Buch*. (Meine Rezension findet Ihr übrigens hier.) Am Abend gibt es einen ganzen überbackenen Blumenkohl-Kopf, schön gewürzt und herrlich anzuschauen. Dazu einen Curry-Dip (oder vielleicht doch lieber etwas minziges? oder beides?) und frisches Naan.
Zoodles mit Avocadosauce sind super und gehen schnell. Perfektes Mittag. Dafür dürfen dann die Linsen-Amaranth-Burger ein paar Minuten länger dauern.
Die Soba-Nudeln mit Sesamsauce werde ich wohl eher mit Spinat als mit Grünkohl machen, aber das tut dem Genuss ja keinen Abbruch.

Backen möchte ich einen Erdnuss-Kuchen. Da habe ich neulich einen gesehen, der sah sehr fein aus, aber man wollte mir das Rezept nicht rausrücken. Na und, dann versuch ich’s halt allein, püh! 😉

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Montag, 25. Januar 2016

Wochenplan KW 4

Letzte Woche blieb der Wochenplan genau das: Ein PLAN. Ein mieser Virus hat uns, vor allem aber das Kindlein, ziemlich umgehauen. Kindergarten, pah! „Killervirenzuchtanstalt“ ist wohl eher das passende Wort. Also auf ein Neues! Ich drücke mir die Daumen, dass es in dieser Woche klappt wie geplant, immerhin habe ich viele schöne Sachen dabei, die ich gern ausprobieren möchte. Aber seht selbst:

Wochenplan KW 4 // www.katharinakocht.com

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Im Kühlschrank existiert noch eine einsame Kugel Rote Bete vom Wochenende. Die kommt mit dem ebenfalls noch vorhandenen Ziegenfrischkäse auf ein paar Scheibchen Brot – und zack! gibt es Rote-Bete-„Bruschetta“ zum Mittag für mich. Der Liebste hat ein Omelette dabei.
Abends freuen wir uns auf das „zerrupfte Huhn“ – das Rezept für Pulled Chicken Indian Style habe ich vor einigen Monaten gepostet.
Green Smoothies sind ja meine dicken Freunde, und manchmal gibt es sie auch zum Mittag: In einer Schale, zum Löffeln, und mit fast hundertprozentigem Gemüseanteil. Und weil die Smoothie Bowl so schnell geht, kann ich etwas mehr Zeit in die Veggie-Nuggets investieren, da bin ich sehr gespannt auf das Ergebnis.
Bereits begeistert bin ich bereits vom Ergebnis der Seelachs-Kebaps aus der aktuellen „EDEKA Mit Liebe“, die am Sonntag so schnell aufgegessen waren, dass mir nicht mal mehr einer für’s Foto übrig blieb. Mittags: Überbackener Fenchel.
Wenn Ihr Blumenkohl auch so gern mögt, dann probiert mal Blumen-Pü. Also Blumenkohlpüree. Schmeckt mir genauso gut wie Kartoffelpü.
Muschelnudeln mit cremiger Sauce und viiieel grünem Gemüse sind ein Dauerbrenner, und so einfach noch dazu! Die Zutaten sind irgendwie immer im Kühlschrank und Tiefkühler vorhanden. Wenn die Nudeln gar sind, ist auch die Sauce fertig.
Die Rezepte von Leas Blog Veggies waren bislang alle ein Knüller, und deshalb bin ich sicher, das auch diese Quinoa-Linsen-Waffeln super sind. Und die esse ich ALLE ALLEIN! Den Kartoffel-Pastinaken-Auflauf mit Gruyère und Thymian werde ich dagegen wohl mit den Jungs teilen müssen. 😉

Gebacken wird wieder ein Brot – ein erneuter Versuch, das Rosmarin-Olivenöl-Brot zu backen. Aus der süßen Abteilung kommt mit etwas Glück noch ein Zimtknoten dazu, wobei mir das Rezept der American Sticky Buns eigentlich nur als optischer Leitfaden dienen soll, ich werde wohl eher mein eigenes Zimtschneckenrollenrezept abwandeln. (Das ist doch wohl das Wort der Woche. Zimtschneckenrollenrezept. Donaudampfschifffahrts… etc.)
Talking about selbstgebackenes Brot: Ich werde mich als Sauerteig-Sanitäter versuchen und retten, was von meinem Ansatz noch zu retten ist. Hm.

Wie immer findet Ihr auch alles gesammelt auf meinem Pinterest-Board „Was gibt es diese Woche?“.

Habt eine schöne Woche!

 

Montag, 11. Januar 2016

The Wochenplan is back – Kalenderwoche 2

Bevor ich Euch noch mehr über das Buch erzähle und auch ein Video zeige (Aufregung, Aufregung!), soll aber der Wochenplan endlich mal wieder Aufmerksamkeit bekommen. Der Arme, so in den Hintergrund gedrängt!

Die Spalte mit dem Abendessen für Little C. ist momentan nicht sonderlich kreativ. Nach einer wochenlangen Fressphase vor Weihnachten, während derer ich das Kindlein eigentlich nur essend erlebt habe und richtiggehende Nahrungsengpässe drohten, sind ihm quasi über Nacht die Hosen zu kurz geworden. Sobald der Wachstumsschub aber vorbei war, war es auch aus mit dem großen Hunger, und aktuell isst er sehr übersichtlich. Immerhin „Brobboli“, yeah.

Hier geht’s also los mit dem ersten Wochenplan für 2016. Alles, was online zu finden ist, steht natürlich auch bei Pinterest.

Wochenplan KW 2

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Für mich am Montag das geliebte Käsebrot, der Liebste hat eine Portion von den extrem köstlichen überbackenen Gnocchi Pomodoro dabei, die es Sonntagabend gab. Für uns alle gibt es einen großen Salat mit Kichererbsen, Tomaten und Basilikum, dazu Brot und Käse.
Der Rotkohlsalat mit Orangen hat mir neulich schon so gut geschmeckt, den gibt es gleich noch mal. Am Abend eine Hackfleischpfanne mit Feta und Gemüse, nur ohne Kichererbsen.
Getoastetes Brot mit Avocado und Harissa-Würze, kann es besser gehen? Jep, mit einem pochierten Ei obenauf. Und solange wir noch frischen Grünkohl bekommen, wird er Mittwoch Abends zu Pasta verarbeitet.
Griechischer Salat auf einem Bett aus Zucchini-Nudeln? Sollte ich ausprobieren!
Das Rezept für Quinoa Chili Sin Carne findet sich in meinem Buch – genau wie das für die Soba-Nudeln mit Sesam-Sauce (wobei das Rezept im Buch statt Brokkoli Zuckerschoten vorsieht).

Gebacken wird ein Rosmarin-Olivenbrot, in etwa, aber wahrscheinlich final doch nicht nach Rezept. Und ein Zitronenkuchen, weil, wie Elbmari einmal sagte: Haste Kinder, brauchste Zitronenkuchen.
Und dann will ich endlich ordentliche vegane Pancakes hinbekommen. Weil wir manchmal recht spontan Lust auf Pancakes haben – aber nicht immer Eier und/oder Milch im Kühlschrank vorhanden sind.

Happy Week!

 

Mittwoch, 6. Januar 2016

„Clean Eating. Natürlich, pur & unbelastet: Das Kochbuch“. Von mir. Von mir!!!

Jetzt bin ich tatsächlich ein wenig nervös. Dabei hatte ich mir seit Beginn dieses speziellen Projekts immer wieder überlegt, wie ich denn meinen „Ankündigungspost“ hier auf dem Blog schreiben könnte. Aber am Ende hat doch nichts davon so richtig gepasst. Und eigentlich sollte ich auch mittlerweile routiniert sein in dieser speziellen Ankündigung, immerhin habe ich in den letzten Wochen und Monaten mit zunehmendem Stolz auf die Frage „und, was machst du so?“ geantwortet: „Ich schreibe ein Kochbuch.“

So. Da hab ich’s gesagt. Ein Kochbuch. Von mir. Huaaaah. Der Gedanke ist immer noch so aufregend wie an dem Tag, an dem mich die wunderbaren Leute vom TRIAS-Verlag fragten, ob ich mir das denn vorstellen könne?
Es ist ja kein Geheimnis, dass ein eigenes Buch immer mein Traum war. Und jetzt freue ich mich umso mehr, dass das Buchprojekt mir nicht nur diesen Traum erfüllt hat, sondern auch noch einen Riesenspaß gemacht hat.

Und so sieht es aus – schick, oder?

Katharina Kraatz: Clean Eating

(c) Georg Thieme Verlag KG

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Montag, 19. Oktober 2015

Wochenplan KW 43

Heute ohne viele Worte, dafür mit einem über-schlechten Reim:

Trari trara – der Wochenplan ist da.

(Und die Links. Und Pinterest.)

Wochenplan_KW43 // www.katharinakocht.com

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Die überbackenen Gnocchi mit Tomatensauce waren richtig richtig köstlich. Fragt den Gatten, er hat eine Großfamilienportion verdrückt, die normalerweise für Mutter-Vater-Kind-Oma-Opa-und-sieben-Cousins gereicht hätte. Wie gut, dass ich seine Mittagsportion gleich in einem separaten Behältnis eingepackt hatte.
Mein derzeit zweitliebstes Mittagessen: Das Chickpea Scramble. (Das liebste bleibt unangefochten das Käsebrot. Könnte ich auch mal wieder essen.)
Auberginen-Cannelloni werden mit Käse und mehr Aubergine gefüllt und in Tomatensauce gebacken. Oooooh, Oooooh-bergine!
Möhrensalat geht auch unklassisch (also mit Zitronensaft), sondern schön scharf (dank Harissa).
Umso klassischer ist dafür ein Möhren-Stampf, oder „Möhrenuntereinander“. Hier mit Steckrüben. Dafür muss ich eine große Portion machen, da esse ich garantiert mehr mit als nur den „Mama-Löffel“.
Aber ein bisschen Platz muss trotzdem bleiben für die Pfannkuchenrolle vom Blech. Als Füllung aber eher sautierte Pilze, Tomaten und was-gerade-zur-Hand-ist. Schaun mer mal.
Avocado-Tartine ist auch nur ein schickes Wort für Avocado-Stulle: Geröstetes Sauerteigbrot, Kokosöl, Avocado-„Matsche“, ein paar Nussbrösel und nach Tagesform ein pochiertes Ei dazu.
Abends iss wieda griechisse Abend: Mit Fleischbällchen, Pita und Zickizacki!
Und Freitag gibt es zum Wochenabschluss eine schicke spiralförmige Gemüsetarte – wobei Bild und Rezept hier eher als optischer Anhaltspunkt zu sehen ist. Ich mach mir die Tartes-Welt widde widde wie sie mir gefällt. Hey!

 

Montag, 12. Oktober 2015

Wochenplan für die KW 42 – und Gedanken zum Thema „Kinderessen“

Wenn Ihr zufällig mein Interview bei Junika vor ein paar Wochen gelesen habt, wisst Ihr ja, dass diese ganze Sache mit dem Wochenplan eigentlich nur deswegen entstanden ist, weil ich aus der Nudeln-mit-Tomatensauce-Falle für LittleC. heraus wollte. (Wenn es nach ihm ginge, könnte er das jeden Tag essen. Mehrfach.) Erst dann hat sich nach und nach ein richtiger Plan mit fast allen Mahlzeiten herausgebildet und ist nun ein fester Bestandteil unserer Woche. Der Wochenplan funktioniert super für uns Große – nur beim Söhnchen ist es immer ein  Glücksspiel. Denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass das, was ich geplant und gekocht habe, so gar nicht seinen aktuellen Geschmack trifft. Da wird der Kartoffeltaler wieder aus dem Mund gepult und mir mit einem ablehnenden Geräusch in die Hand gedrückt. Ich übersetze es mit „hier, das kannst du selbst essen!“ Leider kann er sich aber auch noch nicht wirklich ausdrücken, so dass Ratespiele oft an der Tagesordnung sind. („Worauf zeigst du denn? Möchtest du Paprika? Nein? Tomaten? Ja? Doch nicht? Vielleicht die Gurke? Brot?“)

Und nu? Aufgeben ist nicht, denn so bequem die Nudel-Nummer auch wäre, so ungünstig ist sie auch. Gewöhnung und Vorliebe für echtes, gesundes Essen mit natürlichen Lebensmitteln wird in unserer Kindheit geprägt. Klar ändert sich das Geschmacksempfinden bei den Kleinen quasi jeden Tag, was heute der Renner ist, kann mir morgen um die Ohren geworfen werden. That’s (toddler) life! Also mache ich fröhlich weiter, auch wenn die Fröhlichkeit manchmal recht erzwungen ist. Was mir wichtig ist: Dass mein Kind uns Eltern gesunde Sachen essen sieht. Daher gibt es bei unserern Familienmahlzeiten seltenst Fast Food, der Pizzabote würde an uns nicht reich werden. Pommes sind zwar ein festes Ritual beim Schwimmbadbesuch, aber das passiert eben einmal im Monat. Süßes gibt es nur sehr mäßig – er darf es natürlich essen, aber wir haben im Regelfall keine Schokolade daheim.
Vielleicht haben wir da einfach nur Glück, aber ich denke schon, dass das darauf Einfluss hat, dass der Kleine bisher gern Sachen wie Tomaten, Brokkoli oder Möhren und grüne Bohnen isst.

Inspirationen für kindertaugliches (Familien-)Essen ziehe ich mir natürlich hauptsächlich aus dem Netz, Blogs wie eben Junika, Tiny Spoon oder Butterflyfish haben immer wieder schöne Ideen. Auch der leider nicht mehr aktiv befüllte Blog Mein kleiner Gourmet hat Feines für die Kleinen. Die Rezepte der amerikanischen Family Blogs sind mir oft viel zu fleischlastig, außerdem ist gefühlt auf allem Ketchup drauf. Noch so ein Ding, das das Kindlein überhaupt nicht stören würde – die Mama schon. (Fleisch bekommt er übrigens in der Kita recht viel, da braucht es dann abends keins.)
Wirklich gute Kinderkochbücher habe ich bislang kaum gefunden. Entweder sie sind noch nichts für Kinder im Alter von LittleC., oder sie sind so derartig basic, dass ich mir das Geld auch sparen kann. Für Apfelpfannkuchen, geriebenen Möhrensalat oder Kartoffelstampf brauche ich nun wirklich kein Rezept! Empfohlen wurde mir neulich „Lottas Lieblingsessen“*. Und ich habe das neue Buch der Junika-Mamas* fest im Auge.
Habt Ihr tolle Kochbücher, die Ihr empfehlen könnt? Dann immer her damit! 🙂

So, nun aber der Wochenplan für die KW 42 (waaaah! Zweiundvierzig! Das Jahr ist ja fast schon wieder rum!). Alle Links auch auf dem Pinterestboard „Was gibt es diese Woche?“.

Wochenplan_KW42 // www.katharinakocht.com

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Montag ist Reste-Tag. Da wir am Wochenende bei meinen Eltern waren und wir großzügig mit restlichem Sonntagsbraten versorgt sind, ist das genug Mittag für den Liebsten und für mich. Das Gyros vom Abend kommt aus dem Tiefkühler – vor einiger Zeit hatte ich eine große Portion Ofen-Gyros zubereitet und die Reste portionsweise eingefroren. Die Zubereitung erfolgte grob nach diesem Rezept.
Der Muffin Tin Monday ist eine Inspiration aus dem Web, und das Kindlein findet das total witzig, wenn sein Essen nicht zusammen auf dem Teller, sondern getrennt in den einzelnen Vertiefungen der Muffinform liegt.
Der Knusperfisch wird ähnlich wie diese Hähnchennuggets in Pesto und Cornflakes gewälzt und dann im Ofen gebacken.
Smashed potatos & avocado cream nach Oh She Glows.
Pilz-Stroganoff ist die vegetarische Variante des Fleischgerichts, dazu gibt es aber profane Semmelknödel, kein Soufflé.
Polenta liebe ich sehr! Hier mit Curry-Gemüse.
Das kalte Wetter ruft wieder förmlich nach Eintöpfen und Chilis – Donnerstag gibt es eine Chili-Variante mit Butternut-Kürbis.
Gerösteter Kürbis mit Spinat, dazu noch Kürbispesto nach einem älteren Rezept vom Blog.
Und dann am Freitag noch eine vegetarisierte Version eines Fleisch-Klassikers: Statt Chicken Tikka Masala gibt es Veggie Tikka Masala mit Süßkartoffeln.
Gebacken wird ein Gewürzkuchen, in dem die zwei übrig gebliebenen Zucchini von letzter Woche verwendet werden.

*Amazon Affiliate Links

 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Wochenplan für die KW 41 – und die Sache mit dem Wochenende

Der Wochenplan kommt diesmal mit erheblicher Verspätung (ja ja, kaum ist die Serie etabliert, reißt es schon ein…), aber in gewisser Weise macht das auch nichts, denn meine (Koch-)Woche 41 hat nur vier Tage, da wir am Freitag nicht daheim sind. Denkt Euch also einfach einen Tag nach hinten, Dienstag ist der neue Montag, das hatte ich ja hier auch schon einmal. 😉

Der Wochenplan umfasst immer nur fünf Tage, also die Arbeitswoche. „Wie machst Du das mit dem Wochenende?“ ist entsprechend eine Frage, die mir oft gestellt wird. Dass ich Samstag und Sonntag nicht auch gleich einplane, liegt hauptsächlich an diesen zwei Gründen: Zum einen weiß ich am Montag oft noch gar nicht, was das folgende Wochenende bringen wird. Sind wir überhaupt zu Hause? Fahren wir nicht doch irgendwo hin oder planen wir spontan einen Ausflug? Oder beschließen wir, vielleicht mal wieder essen zu gehen? Da wäre es schade, wenn bereits gekaufte Lebensmittel nicht genutzt würden. Und zum anderen stoße ich mit dem Einkauf für fünf Tage so oder so an meine logistischen Grenzen: Nur mit Fahrradkorb oder dem Hackenporsche* plus Einkaufsbeutel bestückt, schaffe ich es gar nicht, mehr „Beute“ mit nach Hause zu bringen. (Das sind die Momente, in denen ich manchmal mein Auto vermisse. Sonst quasi nie.)

Des Rätsels Lösung ist also ganz einfach. Ich plane die (relativ verlässlichen) Wochentage und sobald wir wissen, wie das Wochenende aussehen wird, gibt es einen neuen Plan und einen entsprechenden Einkaufszettel. Dabei ist der Sonntag ganz oft ein „Resterampen-Tag“: Alles, was noch im Kühlschrank ist, wird irgendwie verbraten, verkocht oder ver-salat-et. Ofengemüse wird uns irgendwie nie langweilig!

Hier nun aber die vier Tage dieser (für mich kurzen) Woche, samt der Links. Wie immer auch auf Pinterest zu finden.

Wochenplan KW41 // www.katharinakocht.com

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Montag, 21. September 2015

Wochenplan für die KW 39 und die „schnelle“ Herausforderung dieser Woche

Der „Auftrag“ dieser Woche: Schnelle Gerichte finden, die in höchstens 30 Minuten fertig sind und daher auch wirklich feierabendtauglich sind. Klar, ich koche gern aufwändig und ausgiebig, aber auch nicht jeden Tag habe ich dafür die Zeit. Und viele von Euch haben das sicher auch nicht!
Wenn es hier sonst schnell (oder auch auch sehr schnell) gehen muss, dann gibt es abwechselnd Käsebrot, Salat oder Spaghetti mit einem Glas eingekochter Tomatensauce. (Memo an selbst: Neue kochen.) Daran ist ja auch nichts falsch, aber Abwechslung tut immer gut, ne?

Hier also der schnelle Plan, darunter die Links der Woche, wie immer auch zu finden auf dem Pinterest-Board „Was gibt es diese Woche?“ .

Wochenplan_KW39 / katharinakocht.com

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Donnerstag, 17. September 2015

„Clean Eating – Natürlich kochen“ von Hannah Frey.

Man hat ja so seine Vorbilder und Inspirateure, in der Küche, im Sport, in Sachen Mode und Style. Beim Thema Clean Eating ist es bei mir weniger Tosca Reno, die kanadische „Ikone“ des Clean Eating, sondern eindeutig Hannah Frey, die sich auf ihrem Blog Projekt: Gesund leben mit allen Aspekten dieser Ernährungs- oder vielmehr Lebensweise befasst. Wir ticken in vielen Sachen ganz ähnlich, in einigen Dingen haben wir andere Ansichten, aber uns gemein ist das Interesse an möglichst unverarbeiteter Nahrung und „sauberem“ Essen, das nicht im Dogmatismus verhaftet ist, sondern Spaß macht.
Hannah hat im März ihr erstes Buch veröffentlicht: „Clean Eating – Natürlich kochen“*. Ich habe es mit Spannung erwartet und mein Exemplar sofort unter begeisterten Ausrufen wie „oh, das sieht toll aus!“ oder „hmmmm!“ oder „ach, spannend!“ durchgeblättert. Dass ich erst jetzt dazu komme, eine Rezension für Euch zu schreiben, liegt zum einen am dazwischenkommenden Leben, vor allem aber daran, dass ich immer wieder ein Rezept gefunden habe, was ich unbedingt erst noch probieren wollte, bevor ich mich an eine Rezension mache. Gerade letzte Woche zum Beispiel noch den mediterranen Brotaufstrich mit getrockneten Tomaten. Und dann kommt eins zum anderen – und zack! sind ein paar Monate um. Aber andererseits hat das Buch dadurch einen echten Realitätscheck erfahren, eine Langzeitstudie sozusagen!

Blaubeermuffin-Porridge // Mediterraner Brotaufstrich // Apfelkuchen-Smoothie

Blaubeermuffin-Porridge // Mediterraner Brotaufstrich // Apfelkuchen-Smoothie

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Montag, 14. September 2015

Wochenplan für die KW 38 – und wer ist eigentlich wer?

Man sollte nie etwas für selbstverständlich halten, nur weil es das eben für einen selbst ist. Das dachte ich mir, begleitet von einem peinlich-verlegenen Hüsteln, als mich bei Facebook eine Leserin fragte, wofür denn eigentlich diese ganzen Abkürzungen auf dem Wochenplan stünden, wer sich denn hinter K und C und P verberge? Recht hat sie natürlich – für mich sind das die selbstverständlichsten Kürzel der Welt, aber damit ja nicht auch für andere.
K, das bin ich, Katharina. C steht für Constantin, aka LittleC., den anderthalbjährigen Wirbelwind. Und mit P beginnt der Vorname des Gatten. „Alle“ sind dann wir drei zusammen. Wir haben nicht etwa aus Demokratie- oder Gleichberechtigungsgründen jeder seine eigene Spalte, das ist eher praktischen Gründen geschuldet:
Mein Mittagessen muss ich einplanen und aufschreiben, denn sonst vergesse ich es, oder snacke irgendwas, oder esse dauernd das Gleiche, meist zwischen Tür und Angel. So nehme ich mir Zeit für eine Pause und esse „was Ordentliches“.
LittleC.s erstes Abendessen findet viel früher statt als unser, oft hat er schon vor 18 Uhr Hunger. Damit ich dann nicht ständig in die „Nudeln-und-Tomatensauce-Falle“ tappe, macht es wirklich Sinn, auch hier vorauszuplanen. Mittag bekommt er in der Kita, und da es dort recht oft Fleisch gibt, isst er dann daheim eher vegetarische Gerichte zum Abendessen.
Unser gemeinsames Abendessen ist die größte, oder eher, aufwändigste Mahlzeit des Tages. Hier koche ich immer eine zusätzliche (Männer-)Portion, die als „Mittagessen P.“ am nächsten Tag in der Transportdose zusammen mit dem Lieblingsgriechen den Weg ins Büro antritt. Klar geht er auch immer mal mit seinen Kollegen essen, aber mehrheitlich hatte er sein eigenes Mittagessen dabei. Neben der Tatsache, dass er so weiß, was er da isst, macht es sich auch positiv im Geldbeutel bemerkbar. Weiterlesen