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Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich über Essen im Allgemeinen, Clean Eating im Besonderen und vor allem mit Bild und Ton: Der Film zum Buch.

Wenn mich jemand fragen sollte, was der anstrengendste Teil am Kochbuchschreiben war, dann muss ich ehrlich sagen: die Korrekturen. (Liebgewonnene) Sätze wieder streichen und Gedanken neu zusammenfassen kenne ich natürlich auch vom Bloggen, aber die Begrenzungen setze ich mir hier ja selbst, wenn überhaupt. Im Buch sieht das natürlich ganz anders aus, da ist die Zeichenanzahl mehr oder weniger festgesetzt – und wenn der schöne Absatz partout zu lang ist, muss die Schere dran. Oder in meinem Fall natürlich die Delete-Taste. Auch die straffe, knappe Formulierung der Zubereitungsschritte bei den Rezepten war etwas, woran ich mich gewöhnen musste. Während ich hier natürlich jeden Messerschnitt einzeln beschreiben und zwischendurch noch ein Witzchen machen kann, ist es im Buch natürlich eine andere Sache. Allerdings muss ich sagen, dass ich dem irgendwann viel abgewinnen konnte und mich jetzt manchmal schwer tue, teilweise überausführlich zu formulieren.

Direkt nach der Korrekturphase kommt auf der „hui, das war anstrengend!“-Skala aber gleich der Film. Zum Glück steht er auf der „ui, das hat Spaß gemacht“-Skala auch ganz oben. TRIAS hat mir nämlich ein Kamerateam vorbei geschickt, und zusammen haben wir einen kleinen Film über Essen im Allgemeinen und Clean Eating im Besonderen gedreht. Gekocht habe ich auch – und ich werde niiieee wieder etwas Lästerliches sagen, wenn im TV Leute scheinbar unkundig Zwiebeln schneiden oder Knoblauch hacken. Das ist gar nicht mal so leicht, wenn das Gemüse in einem bestimmten – kameratauglichen – Winkel geschnitten werden muss. Nach langen Drehstunden waren wir alle ziemlich müde, aber trotz aller Anstrengung hat es echt viel Spaß gemacht und war eine superspannende Erfahrung. Und ich hätte bitte gern IMMER so tolles weiches Licht um mich herum. In Wirklichkeit hatte ich nämlich echt fiese Augenringe an dem Morgen.

So, wollt Ihr es sehen? Ich bin jetzt fast noch nervöser als bei der Ankündigung zum Buch. Weil… das bin ich jetzt ich. In Farbe. Und mit Ton. Huh.

Das Buch selbst sollte (theoretisch) seit heute in den Regalen stehen, allerdings scheint es noch eine Lieferverzögerung zu geben. Naja – Vorfreude, schönste Freude und so. 😉

 

Mittwoch, 6. Januar 2016

„Clean Eating. Natürlich, pur & unbelastet: Das Kochbuch“. Von mir. Von mir!!!

Jetzt bin ich tatsächlich ein wenig nervös. Dabei hatte ich mir seit Beginn dieses speziellen Projekts immer wieder überlegt, wie ich denn meinen „Ankündigungspost“ hier auf dem Blog schreiben könnte. Aber am Ende hat doch nichts davon so richtig gepasst. Und eigentlich sollte ich auch mittlerweile routiniert sein in dieser speziellen Ankündigung, immerhin habe ich in den letzten Wochen und Monaten mit zunehmendem Stolz auf die Frage „und, was machst du so?“ geantwortet: „Ich schreibe ein Kochbuch.“

So. Da hab ich’s gesagt. Ein Kochbuch. Von mir. Huaaaah. Der Gedanke ist immer noch so aufregend wie an dem Tag, an dem mich die wunderbaren Leute vom TRIAS-Verlag fragten, ob ich mir das denn vorstellen könne?
Es ist ja kein Geheimnis, dass ein eigenes Buch immer mein Traum war. Und jetzt freue ich mich umso mehr, dass das Buchprojekt mir nicht nur diesen Traum erfüllt hat, sondern auch noch einen Riesenspaß gemacht hat.

Und so sieht es aus – schick, oder?

Katharina Kraatz: Clean Eating

(c) Georg Thieme Verlag KG

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