Schlagwort-Archiv: leichtes Abendessen

Montag, 13. Juni 2016

Spargelsalat mit Tomaten, Avocado und Petersiliendressing. Das gibt es morgen gleich noch mal!

Kurz vor Ende der Spargelsaison bricht bei mir eine Art Panik aus: Habe ich sie auch wirklich gut ausgenutzt? Für fast ein Jahr gibt’s jetzt schließlich nix mehr, das ist eine der wenigen Traditionen, mit denen ich es wirklich halte.
Die Antwort auf die Frage nach der saisonalen Ausnutzung fällt meist negativ aus, und so verfalle ich Mitte Juni regelmäßig in einen totalen Spargelwahn und verfrachte das Stangengemüse in so ziemlich jedes Gericht. Olfaktorische Nebenwirkungen ignoriere ich genau so wie die leicht süffisante Nachfrage, “Oh, mal wieder Spargel? Und wieder experimentell?” Durchhalten, Schatz, bald ist Johanni. Bis dahin gibt es diesen irre köstlichen Salat aus gebratenem Grünspargel, cremiger Avocado und süßsäuerlichen Tomaten aber ganz sicher noch einmal. Am besten gleich morgen!

Spargelsalat mit Tomate und Avocado // katharinakocht.com Weiterlesen

 

Donnerstag, 25. Februar 2016

Suppenkasper’s delight: Cremige, luftige Gemüsesuppen

Heute kommt wieder so ein Rezept, bei dem ich wirklich überlegt habe, ob ich es veröffentliche. Warum? Darum: Die Basis ist eine Blumenkohlsuppe. Total profan. Und es braucht dieses Mal Spezialwerkzeug, denn die unglaubliche Cremigkeit schafft leider nur ein guter Standmixer. Der Pürierstab tüdelt sich da (völlig umsonst) zu Tode.

Aber da ist nun mal diese geschmackliche Offenbarung, daher MUSS das Rezept unter die Leute!

Wie geht traditionell bei Euch eine Blumenkohlsuppe? Vielleicht auch so wie bei mir: Blumenkohl zerkleinern und weich kochen, Mehlschwitze zubereiten und mit Blumenkohlwasser und Milch oder Sahne ablöschen. Ein paar Röschen in die Suppe, den Rest als Beilage zum Hauptgericht. Je nach Wasser- oder Milchmenge schmeckt die Suppe im schlimmsten Fall nach nix, nach Mehl und Milch und Muskat. Und ich finde es immer schade, wenn nur ein paar versprengte Blumenkohlstückchen in der Suppe zu finden sind. Auch deswegen war die Blumenkohlsuppe nur selten ein Gast in meinem Suppentopf.

Cremige Gemüsesuppen: Rote Bete, Blumenkohl und Süßkartoffel

Auftritt “Cauliflower Alfredo Sauce”. Die findet sich tausendfach im Internet, und es half nix: Ein leicht welker Blumenkohl musste verarbeitet werden. In Erwartung einer sahnigen Pastasauce tunkte ich den Löffel hinein – und fand mich im Suppenhimmel wieder. Cremig. Luftig. Gemüsig. Ein Knaller. Die Pasta? Egal. Ich habe die Suppe aus dem Topf gelöffelt, komplett, so wie sie war.
Am nächsten Tag dann habe ich das gleiche Prinzip mit Süßkartoffeln probiert. Dann mit Roter Bete. Mit Pastinaken. Mit Möhren. Mit Kombinationen verschiedener Gemüsesorten. Immer noch Suppenhimmel. Und dazu lässt sich dieser schaumig-cremige Hauptgewinn auch noch bestens einfrieren, so dass immer schnell etwas Warmes in den Bauch gelangen kann.

So. Los jetzt. Standmixer entstauben!

Cremige Gemüsesuppen: Rote Bete, Blumenkohl und Süßkartoffel

Cremige Gemüsesuppe

Das Grundprinzip bleibt das Gleiche, der Geschmack ändert sich natürlich mit dem verwendeten Gemüse. Je nach Gemüsesorte verwende ich Butter oder Olivenöl, “normale” Milch oder eine pflanzliche, stärkere oder mildere Gewürze. Meine Favoriten sind nach wie vor die Blumenkohl- und die Rote-Bete-Suppe, wobei Pastinake und Süßkartoffel ihnen dicht auf den Fersen sind.

Falls die Suppe auf Vorrat gekocht werden und dann eingefroren werden soll, haltet Euch zunächst mit dem Abschmecken zurück und würzt lieber frisch, wenn sie aufgetaut und erhitzt wird.

Für ca. 4 Teller
Dauer: je nach verwendetem Gemüse 15 bis 30 Minuten

Blumenkohlsuppe

1 kleiner Kopf Blumenkohl (geputzt ca. 400g)
1l nicht zu starke Gemüsebrühe

1 Knoblauchzehe
1 großzügiger EL Butter (oder 1-2 EL Olivenöl)
100ml Milch oder Sahne (pflanzliche Milch geht auch super!)
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
gehackte Petersilie zum Bestreuen

:: Den Blumenkohl waschen in kleine Röschen schneiden oder brechen. Ein Röschen zur Garnitur in feine Streifen schneiden und beiseite legen. Den restlichen Blumenkohl in der Gemüsebrühe “gabelzart” kochen.

:: Unterdessen die Knoblauchzehe pellen und grob hacken. In einer kleinen Pfanne die Butter zerlassen und bei mittlerer Hitze den Knoblauch darin weich dünsten. Nicht braun werden lassen oder gar verbrennen!

:: Wenn der Blumenkohl gar ist, die Röschen mit einer Schaumkelle herausnehmen und zusammen mit zunächst 1 Tasse Brühe, der Milch und jeweils 1 Prise Salz, Pfeffer und Muskat in den Standmixer geben. Knoblauch und Butter dazugeben. Wenn der Standmixer gut heiße Flüssigkeiten verarbeiten kann, die Suppe erst bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis alles püriert ist, und anschließend bei hoher Geschwindigkeit ein bis zwei Minuten mixen, bis die Konsistenz cremig und luftig ist. Idealerweise hat der Blender sogar ein “Suppenprogramm”, das macht es besonders einfach.
Falls der Standmixer nicht so gut mit heißen Zutaten klar kommt, sollten diese erstmal etwas abkühlen.

:: Je nach Bedarf oder Vorliebe noch weitere Brühe angießen, um die Suppe flüssiger zu machen und noch einmal abschmecken.

:: Die Pfanne noch einmal erhitzen und in der noch darin vorhandenen Butter die Deko-Blumenkohlstreifen von beiden Seiten anbraten.

:: Die Suppe in tiefe Teller gießen, mit dem gebratenen Blumenkohl garnieren und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Rote-Bete-Suppe

2 Rote-Bete-Knollen, ca. 400g
1l nicht zu starke Gemüsebrühe

1 Knoblauchzehe
1-2 EL Olivenöl
100ml Kokosmilch, alternativ passt auch Sahne gut, oder eine andere (pflanzliche) Milch
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
2 EL gehackte Nüsse

:: Rote Bete schälen und in kleinere Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel, desto schneller ist sie gar. Die Würfel in der Gemüsebrühe “gabelzart” kochen.

:: Unterdessen die Knoblauchzehe pellen und grob hacken. In einer kleinen Pfanne das Olivenöl zerlassen und bei mittlerer Hitze den Knoblauch darin weich dünsten. Nicht braun werden lassen oder gar verbrennen!

:: Wenn die Rote Bete gar ist, die Würfel mit einer Schaumkelle herausnehmen und zusammen mit zunächst 1 Tasse Brühe, der Kokosmilch und jeweils 1 Prise Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel in den Standmixer geben. Knoblauch und Öl dazugeben. Die Suppe erst bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis alles püriert ist, und anschließend bei hoher Geschwindigkeit ein bis zwei Minuten mixen, bis die Konsistenz cremig und luftig ist. (Bitte beachtet die Herstellerangaben zu Eurem Gerät: Wenn der Blender mit sehr heißen Flüssigkeiten nicht klar kommt, lasst die Zutaten zunächst etwas abkühlen.)

:: Je nach Bedarf oder Vorliebe noch weitere Brühe angießen, um die Suppe ggf. flüssiger zu machen, dann noch einmal abschmecken.

:: Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen und noch einmal erhitzen. Die gehackten Nüsse darin anrösten.

:: Die Suppe in tiefe Teller gießen und mit den gehackten Nüssen bestreuen.

Süßkartoffelsuppe

400g Süßkartoffeln
1l nicht zu starke Gemüsebrühe

1 Knoblauchzehe
1 großzügiger EL Butter oder 1-2 EL Olivenöl
100ml (pflanzliche) Milch
Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette oder Paprikapulver
gehackte Petersilie zum Bestreuen

:: Die Süßkartoffeln schälen. Für die Garnitur eine Scheibe abschneiden und in dünne Streifen schneiden. Die restliche Süßkartoffel würfeln und in der Gemüsebrühe weich kochen.

:: Unterdessen die Knoblauchzehe pellen und grob hacken. In einer kleinen Pfanne Butter oder Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze den Knoblauch darin weich dünsten. Nicht braun werden lassen oder gar verbrennen!

:: Wenn die Süßkartoffeln gar sind, die Würfel mit einer Schaumkelle herausnehmen und zusammen mit zunächst 1 Tasse Brühe, der Milch und jeweils 1 Prise Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette in den Standmixer geben. Knoblauch und Butter oder Öl dazugeben. Die Suppe erst bei mittlerer Geschwindigkeit mixen, bis alles püriert ist, und anschließend bei hoher Geschwindigkeit ein bis zwei Minuten mixen, bis die Konsistenz cremig und luftig ist. (Bitte beachtet die Herstellerangaben zu Eurem Gerät: Wenn der Blender mit sehr heißen Flüssigkeiten nicht klar kommt, lasst die Zutaten zunächst etwas abkühlen.)

:: Je nach Bedarf oder Vorliebe noch weitere Brühe angießen, um die Suppe flüssiger zu machen, dann noch einmal abschmecken.

:: Die Pfanne noch einmal erhitzen und in der noch darin vorhandenen Butter (oder eben Öl) die Deko-Süßkartoffelstreifen von beiden Seiten anbraten.

:: Die Suppe in tiefe Teller gießen, mit den gebratenen Süßkartoffelstreifen garnieren und mit gehackter Petersilie bestreuen.

 

Freitag, 29. Januar 2016

(See-)Lachs-Kebaps zum Fischfreitag

Als Nordlicht ist es quasi Pflicht, beim Braten der Fisch-Kebaps folgende Zeilen aus Nordisch by Nature vor sich hinzu… ääh… sprechen:

“Samstag Abend – ‘n Kööm und ‘n kühles Blondes
und auf die Schnelle noch ne Fischfrikadelle”

Ist es Samstag? Nein!
Gehen die Fischklopse mal eben auf die Schnelle? Das nicht.
Aber macht das was? Überhaupt nichts! Sie lassen sich nämlich super vorbereiten.

Wie immer konnte ich es nicht lassen und habe das Rezept aus der aktuellen EDEKA “Mit Liebe” ein bisschen verändert. Da beim ersten Fisch-Kebap-Essen alle zwölf Frikadellen in Nullkommanix vertilgt waren, habe ich die Menge erweitert und dem Seelachs noch Wildlachs hinzugefügt. Was soll ich sagen – ich hätte auch die doppelte Menge machen können. Weggeatmet.
Dass das Rote-Bete-Hummus dazu ganz fein sein würde, habe ich nicht bezweifelt. Dem  empfohlenen Krautsalat mit Walnüssen stand ich schon eher skeptisch gegenüber und habe lieber noch zusätzlich einen Gurkensalat gehobelt. Zur Sicherheit, kennt man ja. Aber was soll ich sagen: Der Krautsalat war der Knüller und passte perfekt.

So, und jetzt: “yo hier kommt Disco, Samstag Nacht wie bei John Travolta, holterdipolter!” Schönes Wochenende Euch allen!

Fisch_Kebaps_Rote_Bete_Hummus_Krautsalat

Fisch-Kebaps mit Seelachs und Wildlachs

ergibt: 12 Stück
Dauer: ca. 1,5 Stunden

FÜR DIE FISCH-KEBAPS:
300g Seelachs (TK-Fisch aufgetaut)
100g (Wild-)Lachs (TK-Fisch aufgetaut)
1 große rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Stängel Petersilie
1 knapper TL Salz
1 TL gem. Kreuzkümmel
1/2 TL gem. Paprika (edelsüß oder scharf)
Pfeffer
1 Ei
30g Semmelbrösel + evtl. mehr zum Wenden
1 unbehandelte Bio-Zitrone (hier brauchen wir nur etwas Schale)
Öl und Butter zum Braten

FÜR DAS ROTE-BETE-HUMMUS:
100g gegarte Rote Bete
100g gekochte Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
1 EL Tahini
1 EL Zitronensaft (Zitrone von oben)
1 TL gem. Kreuzkümmel
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

FÜR DEN KRAUTSALAT
1/2 Spitzkohl (ca. 250 g)
2 Stängel Petersilie
2 Stängel Dill
1 Handvoll Walnüsse
2 EL Olivenöl
1 EL Reissirup
1/2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

:: Für die Kebaps die Fischfilets waschen und trockentupfen, dann in der Küchenmaschine nicht zu fein hacken. Ohne Küchenmaschine: Die Filets mit einem ordentlich scharfen Messer sehr klein schneiden.

:: Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken. Petersilie waschen und trocknen, ebenfalls fein hacken. Zusammen mit den zerkleinerten Fischfilets, den Gewürzen, Ei und Semmelbrösel in eine große Schüssel füllen. Die Zitrone heiß abspülen und etwa die Hälfte der Schale abreiben. Zu den anderen Kebap-Zutaten geben. Großzügig pfeffer und dann alles gut verkneten. Mit angefeuchteten Händen 12 Frikadellen oder Kebaps formen und auf einen großen Teller oder eine Platte legen. Abdecken und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen.

:: Währenddessen das Hummus vorbereiten: Rote Bete würfeln und die Kichererbsen kalt abspülen. Knoblauchzehe pellen und grob hacken. Alles zusammen mit Tahini, Zitronensaft und Kreuzkümmel in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse pürieren. Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ebenfalls ziehen lassen.

:: Die Spitzkohl-Hälfte noch einmal halbieren und den Strunk entfernen. Den Kohl in feine Streifen schneiden. Petersilie und Dill waschen, trocknen und fein hacken. Die Walnüsse in einer heißen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Dann kurz abkühlen lassen und grob zerkleinern. Kohl und Kräuter mischen, die Walnüsse darauf geben. Reisessig, Zitronensaft und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wichtig: Den Salat erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing mischen, sonst werden die Kohlstreifen matschig.

:: Die durchgezogenen Kepabs aus dem Kühlschrank nehmen. Wer sie besonders knusprig mag, wendet sie noch mal in extra-Semmelbröseln. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl und einen Stich Butter erhitzen und die Kebaps darin von beiden Seiten knusprig braten.
Als weniger geruchsintensive Alternative zum Braten ein Backblech (oder so ein amerikanisches “Cookie baking sheet”) bei 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen und ein paar EL Olivenöl darin erhitzen. Die Kepabs auf das Blech legen und in etwa 15 Minuten knusprig braten bzw. backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.

:: Hummus ggf. mit Gewürzen, Zitronensaft oder Olivenöl abschmecken. Krautsalat mit dem Dressing mischen. Beides zusammen mit den Fisch-Kebaps servieren. Dazu passt ein rustikales Brot und zusätzlich auch ein klassischer Gurkensalat.

 

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Nachgekocht: Gerösteter Blumenkohl mit Wurzelgemüse

Kohlgemüse. Liebe ich ja sehr. In meiner Kindheit ging nichts über Omas Wohlfühl-Gericht Kohlhack (quasi die unkomplizierte Version von Kohlrouladen), und für den langsam geschmorten Rotkohl meiner Mutter lasse ich die Entenkeule gern links liegen. Auch Rosenkohl und Brokkoli sind mein Freunde, genau wie eben ihr weißer Kumpel: Blumenkohl. Solange man all die lieben Brassica-Verwandten nicht zu Tode kocht, sind sie aromatische und vielseitige Lebensmittel mit Superfood-Qualitäten (relativ wenigen Kalorien stehen massig Vitamine, Mineralien und Ballaststoffen gegenüber. Ein schönes Buch zu diesem Thema ist “Kohl” von Hildegard Möller*.).
Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl mag ich geröstet am liebsten, diese Kombi aus karamellisierter Kruste und noch leicht bissfestem Kern ist Meilen, Welten, ach – Lichtjahre! entfernt vom verkochten Kinderschreck.

Deswegen war ich auch sofort angefixt vom Rezept von Lea von Veggies. Geröstete Blumenkohl-Steaks mit ebenfalls geröstetem Wurzelgemüse: Das klang nach einem Oberknaller. Ist es auch. Und was fürs Auge noch dazu, dieser schicke Kontrast zwischen den hellen Blumenkohl-Bäumchen und dem granatroten Gemüse, darauf grüne Petersiliensprenkel… ach, seht selbst. Und dann ab an den Herd! Gerösteter Blumenkohl mit Wurzelgemüse // www.katharinakocht.com

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Donnerstag, 3. September 2015

Ugly Food – macht aber nix: Kalte Tomaten-Avocado-Suppe mit pikanten Kokoschips (quasi veganem Bacon)

Farbenlehre, 2. Klasse Grundschule: Gelb und Blau ergibt Grün. Rot und Blau ergibt Lila. Rot und Grün ergibt… Braun. Was im Tuschkasten funktioniert, lässt sich auch auf Essen übertragen, und so wird gemeinerweise aus der Kombination der hellgrünen Avocado und der knallroten Tomate ein recht unattraktives Graubraun. Das hatte ich mir anders vorgestellt! (Womit mal wieder klar wäre, dass die Schule und der Kunstunterricht doch schon das ein oder andere Jahr her sind.)
Die Lösung des Problems war folgende: 1. Die Suppe, die im Grunde genommen schmeckt wie flüssige Guacamole (also granatenmäßig!), mit einer Schicht pikant gewürzter Kokoschips bedecken. 2. Das Licht dimmen; wobei uns die wieder kürzer werdenden Tage helfen.

Die pikanten Kokoschips habe ich in diesem Internet ganz oft als “vegan bacon” gesehen. Auch wenn ich sonst nichts von manchmal obskurem Fleischersatz halte, war die Neugier groß. Außerdem waren alle Zutaten im Haus. Und egal ob Bacon oder nicht, Veganer oder Omni: Die salzig-räuchrigen Chips sind der Knaller! Die essen sich auch ohne Suppe prima weg…Kalte Avocado Tomaten Suppe mit "Vegan Bacon" Weiterlesen

 

Donnerstag, 13. August 2015

Zucchini-Lasagne: Low Carb und Veggie für die sommerliche Zucchinischwemme

Hätten wir Zucchinipflanzen, würden diese aktuell sicherlich auf Höchstleistung produzieren. Wir haben allerdings nur Tomaten in unserem rand-urbanen Garten. Ihre Leistung ist auch recht beachtlich, und es wäre so schön, wenn die Früchte die Chance bekämen, rot und reif geernet zu werden. Ich habe aber meine begründeten Zweifel, denn aktuell höre ich mich mehrfach täglich rufen: “Neeeein! Nicht die grünen Tomaten essen! Spuck das bitte sofort aus!”, kombiniert mit der Bewegung der auffordernd unter den Kindermund gestreckten Handfläche. Die Mütter wissen, was ich meine. Die Väter sicher auch.
Am hier vorliegenden Zucchini-Überfluss bin ich selbst Schuld, ich habe schlicht zu beherzt zugegriffen im Gemüseregal. Ich möchte fast wetten, dass ich zu dem Zeitpunkt irgendeine granatenmäßige Idee zur Verwendung hatte, aber wieder daheim war die Idee irgendwie… verschwunden. AWOL. Die Rettung aller Ideenlosen, Pinterest nämlich, schlug mir Low Carb Zucchini-Lasage vor. Halleluja! Wenn ich schon keinen Plan habe, dann hat ihn wenigstens jemand anders.

Nach zweimaligem Kochen (Backen?) dieser schlanken und unheimlich köstlichen Gemüselasagne weiß ich jetzt auch, warum ich im Internet kein Bild vom Anschnitt der Lasagne finden konnte: Es ist ein Gemetzel. Manche Dinge bleiben eben einfach lieber unveröffentlicht.

Low Carb Zucchini-Lasagne

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Freitag, 17. Juli 2015

Gebackene Süßkartoffeln und Kichererbsen mit Avocado-Salsa und Tahinisauce

Alternativtitel: “Das gibt es bei uns gerade jeden zweiten Tag, vor allem wegen der Knaller-Tahinisauce”.
Bei Instagram hat das total schlechte Foto von unserem aktuellen Dauerbrenner-Abendessen ein reges Interesse hervorgerufen, so dass ich Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten möchte. Aber zunächst: Willkommen zurück, Ihr Lieben. Schön, dass Ihr immer noch hier vorbei schaut. Vielleicht hat Euch Arnes Gastbeitrag ja ordentlich wach gemacht und unbändige Energie verliehen? Ich hatte jedenfalls heute morgen schon einen eisgekühlten Bulletproof Coffee. Weil, is ja Sommer, ne.

Gebackene Suesskartoffeln und Kichererbsen mit Avocado-Salsa und Tahini-Sauce

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