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Donnerstag, 20. August 2015

Noch mehr Kuchenmüsli: Carrot Cake Overnight Oats

Morgens abwechslungsreich zu frühstücken, macht Spaß und ein bisschen süchtig, immer nach dem Motto: Hui – was kann ich denn heute ausprobieren? Noch mal die leckeren Banana Bread Oats? Oder eher Avocado-Toast mit oder ohne pochiertem Ei? Oder Joghurt mit Nüssen und Beeren? Oder, wie heute: Müsli, das an Möhrenkuchen erinnert? Das Frühstücksglück könnte so schön sein, wenn da nicht der morgendliche Zeitmangel wäre. Lieber noch zehn Minuten schlafen als schon am Herd zu stehen, wobei das bei einem Hardcore-Foodie ja fast gleichwertig ist. Anyways – da kommen natürlich die smarten Overnight Oats* ins Spiel: Abends fünf Minuten Arbeit und dann ab damit in den Kühlschrank. Wobei genau da bei mir das Problem liegt: Ich mag morgens keine kalten Oats, und besonders wenn es draußen noch dunkel und üsselig ist, möchte ich ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch haben. In die Mikrowelle stellen? Scheitert an der Nichtexistenz eines entsprechenden Gerätes in unserem Haushalt. Noch mal auf dem Herd erwärmen? Zu umständlich, zu viele Arbeitsschritte, zu viel schmutziges Geschirr. Meine Lösung: Ich gieße morgens noch mal eine kleine Menge heißes Wasser auf die Flocken und lasse es kurz stehen. Das Wasser wird ja sowieso gekocht, da Kaffee morgens bei uns handgefiltert wird. Dadurch wird mein Müsli zum einen schön warm und zum anderen lockert die Konsistenz noch einmal auf. Und so sind Kaffee und Müsli gleichzeitig fertig. Perfektes Frühstücksglück inklusive zehn Minuten Mehr-Schlaf!

*Gibt es für Overnight Oats ein gutes deutsches Wort? Birchermüsli ist es ja nun wirklich nicht, und „Übernacht-Haferflocken“… naja.

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Freitag, 30. Januar 2015

Clean Eating, das Frühstück und ich: Müsli mit Chia, Mandeln und Beeren

So, Clean Eating also. Was ist das überhaupt, „sauber essen“? Eigentlich ist es ein sehr simples Ernährungskonzept, aber es ist paradoxerweise derartig simpel, dass es in unserem heutigen Lebensumfeld vielen schwer fällt, sich entsprechend zu ernähren. (Hä?) Clean Eating ist im Prinzip nichts anderes als die Verwendung von möglichst naturbelassenen, unverarbeiteten Lebensmitteln und der Verzicht auf Fertignahrungsmittel und „künstlich“ hergestellte Produkte, die eigentlich nur so tun, als wären sie Lebensmittel. Dazu kommen regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend trinken – und fertig ist im Prinzip die Clean-Eating-Laube. Das sollte einfach sein, meint man. Aber wenn ich meinem heimlichen Supermarkt-Hobby nachgehe und in anderer Leute Einkaufskorb schiele, bekomme ich anhand von Fertiggerichten, Süßkram und unendlich viel Wurst den Eindruck, dass es für viele ziemlich schwierig ist.

Die grundsätzlichen Regeln fasse ich heute nur kurz zusammen – die Besprechung aller Regeln würde diesen Blogpost sprengen, daher hier mein Vorschlag: Ich widme über die kommenden Wochen je einer Clean-Eating-Regel einen Blogeintrag. Deal? Deal.
Ich gliedere die Regeln einfach mal in drei grundsätzliche „Sparten“ auf:

  • WAS: unverarbeitete, naturbelassene Produkte – viel Obst und vor allem Gemüse – gesunde Fette – eine Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und Proteinen – ausreichend Wasser
  • WIE: 5-6 Mahlzeiten am Tag – unbedingt frühstücken – keine großen Portionen
  • WAS NICHT: Zucker – Weißmehl – industriell stark verarbeitete Nahrungsmittel – Konservierungsstoffe

Müsli mit Chiasamen, Beeren und Mandeln

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