Von Null auf Zuckerfrei in acht Wochen

Ich liebe Pläne. To-Do-Listen sind genau mein Ding. Morgens schreibe ich mir als erstes einen Aufgaben-Zettel. Wenn ein Vorhaben es erlaubt, erstelle ich eine Excel-Tabelle. Schrullig? Aber immer doch.

Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mir für mein erstes Zuckerfrei-Projekt im Mai 2012 auch eine Richtlinie, einen Wochenplan gesucht habe. Ich wurde in Sarah Wilsons Buch „I Quit Sugar“ fündig. Es passte perfekt zu mir. Es ist unterhaltsam geschrieben und bietet genug „Pep talk“, um mich bei der Stange zu halten. Für meinen Geschmack könnte die Fakten noch etwas dichter sein, aber wahrscheinlich ging es ihr beim Schreiben wir mir: Einmal begonnen, wirft eine Frage hundert neue auf. Wo fängt man also an, wo hört man auf?

 

Acht Wochen sind 56 Tage. Je nachdem, wem man glauben will, braucht es 21 Tage, 28 Tage oder gar 66 Tage, um eine Gewohnheit zu durchbrechen. Ich bin sicher, dass es eine ganz persönliche Sache ist. Ich fand die acht vorgeschlagenen Wochen insofern sinnvoll, dass sie mich durch die erste, gar nicht mal so einfache Zeit begleitet und mich für „danach“ so weit fit gemacht haben, dass ich allein weitermachen konnte.

 

So sahen bzw. sehen meine acht Wochen Zuckerentwöhnung aus (die Posts sind natürlich verlinkt):

 

Woche 1 – Start cutting back! 

Langsam, aber sicher verweisen wir Zucker des Hauses. Diese Woche war für mich wichtig, zu entdecken, wo und zu welchen Gelegenheiten ich Zucker gegessen habe – und das war erschreckenderweise viel mehr als erwartet!

 

Posts aus dieser Woche:

 

Woche 2 – Fett ist Dein Freund. 

Oder: Durch welche Alternativen kann Zucker ersetzt werden? Das heißt nicht, dass man statt Schokolade lieber Speckstreifen pur essen soll (örgs!), aber Avocado und Nüsse klingen doch nicht schlecht, oder?  Fett ist wichtig für unseren Stoffwechsel, ein großer Teil des Gehirns besteht aus Fett, wichtige Hormone werden in Fettzellen gebildet.

 

Posts aus dieser Woche:

 

 

Woche 3 – Tschüss, Zucker! 

Du und Deine Kumpels, Ihr habt ab sofort Hausverbot und eine 100-Meter-Bannmeile. Nach den ersten beiden Wochen sollte das aber nicht mehr sooo schwer fallen, jegliche Fructose vom Speiseplan zu streichen. Wichtig ist es jetzt, auf smarte Snack-Alternativen umzusteigen, die den Süß-Jieper bremsen.

 

Posts aus dieser Woche:

 

 

Woche 4 und 5 – Stark bleiben.

Entzugserscheinungen sollen jetzt am Schlimmsten sein – hier kommen Tipps, was man dagegen tun kann. Ebenso widmen wir uns hier den Argumenten für die endlosen Diskussionen mit denen, die einem den zuckerfreien Spaß madig machen.

 

Woche 6 und 7 – Etwas locker lassen.

Ein wenig Süße darf zurück ins Leben, wenn man mag – dafür gibt’s köstliche Rezepte!  Ups, zu locker gelassen und „rückfallig geworden“? Macht nichts, einfach wieder aufrappeln. Manchmal sind Rückfälle auch gut.

 

Posts aus diesen Wochen:

 

Woche 8 – Yippieh! We made it!

9 Gedanken zu „Von Null auf Zuckerfrei in acht Wochen

  1. Pingback: Rückblick #31 | 5hearts.de

  2. laura

    die welt ist klein.

    habe nur nach einem rezept für eine dill gurken hack pfanne gesucht.
    und nun schau ich mir gerade nachdem der teller vertilgt wurde deine seite genauer an.
    und siehe da. du hast auch ein projekt zuckerfreiiii gestartet, genau das hab ich vor 2einhalb wochen angfangen, weil ich wirklich unglaubllich viel zucker zu mir genommen hab.
    nun ja, die ersten zwei wochen war ich stark und fühlten sich toll an, aber dann wars hart und durch bin ich noch nicht. ein richtigen Rückfall gabs aber zum glück noch nicht.

    also die seiten werd ich mir mal in ruhe hier durchlesen.
    Aber erstmal wollte ich nur sagen:
    Vielen Dank fürs Mühe machen und aufschreiben und teilen!

    unbekannter gruß… LAura

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  3. Ksenija @ Open Mind Mag

    Das ist echt total spannend, ich habe mich gerade mal durch deine zuckerfreien Erfahrungen gelesen und finde sie sooo inspirierend! Wenn du magst würde ich total gerne einen Bericht von dir auf Open Mind Mag mit Autorenbox & Link zu dir veröffentlichen. Hast du Interesse daran?

    Antworten
    1. Katharina 1

      Meinst Du das wirklich ernst, Ella? OK, wenn Du von Transfetten und ähnlichem sprichst, bin ich bei Dir, aber ansonsten… ohne Fett wäre die Menschheit wohl schwerlich ins Jahr 2015 gelangt.

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  4. Pingback: Goodbye Zucker ♥ – The Beginning [Warum das alles?] – Punkrock meets Feminism

  5. Maria

    Liebe Katharina, Ich habe vor zwei Wochen ebenfalls angefangen, auf Zucket zu verzichten-in Form von Süssigkeiten, Nachtischen, etc.
    Mir geht es hauptsàchlich um den industriellen Zucker..Zucker über Obst u Gemüse und ja auch teils durch Wurst u co nehm ich dennoch zu mir.
    Aber ich fühl mich schon besser:)
    Durch das aktuelle dm-Magazin alverde bin ich auf deinen Blog gestossen (in Verbindung mit dem artikel über euch:) ) und werde mich wohl noch weiter inspirieren lassen.
    Danke für das Teilen deiner Erfahrungen:)

    Lg, Maria

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  6. Mülkinaz

    Heute ist mein zweiter zuckerfreier Tag. Und bei mir war der zuckerkonsum ziemlich extrem. Mir fällt es aber jetzt schon schwer. Habe richtige entzugserscheinungen. Ist das normal und wie lange hält das an? Ich weiss das ist keine Selbsthilfe hier. Bin aber über tipps immer glücklich.

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    1. Katharina 1

      Entzugserscheinungen sind tatsächlich normal. Zucker wirkt auf die gleichen Zentren im Hirn wie z.B. Drogen oder Nikotin. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, manche leiden nur kurz darunter, andere haben länger „etwas davon“.
      Ich drück Dir die Daumen, dass es schnell besser geworden ist.

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