Sonntag, 17. Juni 2012

Zuckerfrei Teil II – wie man überhaupt auf diese abwegige Idee kommt. Plus: die ersten Wochen ohne.

….aber: wer einen süßen Zahn hat und ganz nach unten scrollt, der findet dort das Rezept für diesen Käsekuchen mit Blaubeer-Topping, den ich für den heutigen Familienbesuch gebacken habe. Er sei sehr lecker, wurde mir versichert, saftig und beerig.
Bis an den Punkt zu kommen, an dem ich jetzt ohne große Schwierigkeiten anderen beim Kuchenessen zusehen kann, hat es ein Weilchen gedauert, etwas mehr als drei Wochen. Diesen Zeitraum habe ich für Euch in hoffentlich übersichtlicher Form in einem Q & A zusammengestellt. Ich habe mich sozusagen selbst interviewt. :)
Aber eins gleich vorneweg: Ich will niemanden bekehren. Wirklich nicht, versprochen. 
Was und wieviel jeder wovon isst, ist eine ganz persönliche Entscheidung und hängt meist von mehr als nur einem Faktor ab. Ich möchte niemandem den Kuchen verleiden oder die Schokolade oder gar den Zucker im Kaffee – immerhin ist das hier ja ein Foodblog und kein Ernährungsratgeber. 
Q: Wie kommt man auf so eine, mit Verlaub, hirnrissige Idee?
A: Dass die Idee auf den ersten Blick abwegig erscheint (ja, auf den zweiten auch), fand ich auch. Warum sollte ich so etwas Tröstliches wie Schokolade freiwillig von meinem Speiseplan streichen, Glücklichmacher wie Kuchen und Kekse verbannen? Eine wirkliche Antwort habe ich nicht darauf, am nächsten kommt wohl, dass ich es mir einfach beweisen wollte. Ohne die Bloggerwelt hätte ich das Projekt aber nie gestartet. Nicoles zuckerfreie Woche war der letzte Anstoß, den ich brauchte, doch schon vorher hatte ich vor allem in skandinavischen Blogs und welchen aus Down Under einiges zum Thema “zuckerfrei” gelesen, und wie es nun mal ist mit den Ideen: am Anfang erscheinen sie absurd,  aber sie machen es sich im Kopf gemütlich und warten auf ihre Zeit. Und wenn dann jemand schreibt, dass sie ohne Zucker so viel leichter aus dem Bett kommt und damit eine Lösung für mein allmorgendliches Problem bietet, dann weiß die Idee, dass ihre Zeit gekommen ist.
Wie ging es dann los & wie war die erste Woche?
Tatsächlich ging es dann abrupter los als geplant. Als ich dem Gatten vom zuckerfreien Plan erzählte und als Startdatum “ab nächster Woche” verkündete, fragte er zurück, warum denn nicht ab sofort? Mit Aufschieberei würde ich mir doch keinen Gefallen tun. Hm. Gefiel mir zunächst nicht, aber Recht hatte er schon. Er war übrigens ganz großartig in der Unterstützung, moralisch und praktisch: Er hat nämlich schnell alle Kekse aufgegessen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
In der ersten Woche habe ich es erst einmal locker angehen lassen, Cold Turkey war nicht mein Ziel. Peu à peu habe ich Zuckriges aus dem Speiseplan gestrichen: Zunächst gab es keine Naschereien mehr, keinen Kuchen und keine Kekse. Dann, ab dem dritten, vierten Tag, habe ich auch Honig oder Agavendicksaft weggelassen, alles, was mit Industriezucker gesüßt wurde, ja sowieso.
Es ging mir gut dabei. Ich habe in dieser ersten Woche weder lebensverändernden Ereignisse durchlebt noch hatte ich bewusstseinserweiternde Momente, wohl aber habe ich festgestellt, dass es gar nicht so schwer ist, das weiße Zeugs wegzulassen.
Und seither?
Seither geht es immer besser. Natürlich gibt es schwierige Momente, in denen ich mich frage, warum ich das hier eigentlich mache, natürlich gibt es “Rückfälle” und natürlich ist es anstrengend, auf jedes Etikett zu schauen und jede Speisekarte zu hinterfragen. Aber die Momente werden weniger und mit jedem Tag kann man souveräner damit umgehen.
In den ersten ein, zwei Wochen habe ich zunächst mit der zuckerlosen Idee gespielt, ausprobiert und mich Stück für Stück herangetastet. Mittlerweile fühle ich mich damit ganz wohl und habe einen Gang hochgeschaltet, lasse für eine Weile auch jegliches Obst und fruktosereiches Gemüse (bspw. Tomaten) weg. Zum Thema Fruchtzucker/Glukose erzähle ich Euch demnächst etwas, wenn ich mein gefährliches Halbwissen in Biochemie ein wenig erweitert habe. (Da war doch was…)
Gibt es ein spezielles Programm, einen Leitfaden?
Den gibt es tatsächlich. Ich liebe Pläne. Ich liebe To do-Listen. Ich liebe es, Häkchen hinter erledigte Aufgaben zu setzen. Es ist also kein Wunder, dass ich auch in diesem Fall einen Plan befolge, nicht sklavisch zwar, aber trotzdem es ist gut, einen Anker zu haben.  Mein “Anker” ist Sarah Wilsons Buch “I Quit Sugar”. Den Blog der Australierin lese ich schon seit einer Weile, insofern war sie mein erster Anlaufpunkt. Das Programm ist in acht Wochenschritte eingeteilt, in den ersten zwei Wochen wird der offensichtliche Zucker entrümpelt, anschließend für ein paar Wochen auch alles andere, was (Frucht-)Zucker enthält. In Woche 6 kann so langsam wieder ein wenig Süße ins Spiel kommen, und nach Woche 8 sollte das “Issue” Zucker weitestgehend erledigt sein. Theoretisch. Nach Sarah Wilsons Rechnung befinde ich mich am Ende der Woche 3, die harte Zeit, scheint’s, liegt noch vor mir. Huh.
Was gefällt und hat überrascht?
Die Sachen, die mir gefallen, haben mich auch ziemlich überrascht: Dass ich wirklich mehr Energie habe. Zwar komme ich immer noch nicht leichter aus dem Bett, aber für den Rest des Tages fühle ich mich fit und energiegeladen. Dass ich weniger “Zwischenhunger” habe, ist ein weiterer großartiger Punkt: Vorher aß ich zwischen Frühstück und Mittag, so gegen 11, beispielsweise einen Apfel und hatte danach mordsmäßigen Hunger. Wehe, wenn dann die Schokolade griffbereit war. Ähnliches nach dem Mittag, um 15 Uhr spätestens setzten sonst die süßen Gelüste ein – doch auch das hat sich erledigt. 
Und hier, meine absolute Nummer eins, mein Superduper-TippiToppi-Liebling: Meine Haut mag mich wieder. Mein problemhafte, zickige Haut mit ihren Teenager-Allüren, die mich seit Jahren zur Verzweiflung bringt, zeigt sich seither freundschaftlich und kooperativ. Ehrlich, das allein ist Ansporn genug.
Blöde Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen, wie sieht es damit aus? Worauf fällt es am schwersten zu verzichten?
Nebenwirkungen: eigentlich nur positive – siehe oben. Doch muss ich zugeben, dass es in gewisser Weise anstrengend ist, die Etiketten noch genauer zu lesen, die Kellner nach Zutaten zu fragen, und sich immer wieder erklären zu müssen. Was die Entzugserscheinungen betrifft, so hatte ich ein einziges Mal, ungefähr am siebenten Tag, derartig üble Kopfschmerzen , dass ich mich ein paar Stunden hinlegen musste. Seither geht es mir gut. Glaubt man Sarah Wilson, habe ich “echte” Entzugserscheinungen aber noch vor mir…
Interessanterweise fehlen mir weder Kuchen noch Schokolade in größerem Maße. Es sind eher die salzigen Snacks, auf die ich Lust habe, und die leider nicht so harmlos sind, wie sie klingen. Schaut einmal auf die Zutatenliste von Schinken oder Salami, von vielen Chips oder Knabbereien. Von wegen “nicht süß”. Zum Glück gibt’s Käse!
Und wie geht’s hier im Blog weiter?
Eigentlich wie bisher. ich möchte dem Thema “Zuckerfrei” zwar gebührende Aufmerksamkeit schenken, es aber nicht zum alles beherrschenden Subjekt erklären. Unter der Woche ging es ja eh schon meist zuckerfrei zu, das wird natürlich so bleiben. Und es muss ja nicht immer süß zugehen am Sonntag – wobei, Post aus meiner Küche steht an. Und Sarah Wilson sieht ja nicht alles. Hihi.
 ______________
Und hier nun wie versprochen, das Rezept für den Käsekuchen. Da sich diesmal Familienbesuch angesagt hatte, gab es einen traditionellen Kuchen mit Zucker, und weil ich ihn selbst nicht probieren konnte, galt das Motto “keine Experimente”. Aber ich habe die ein oder andere Idee, wie man einen Käsekuchen easy peasy zur zuckerfreien Zone erklären kann. Ich muss gestehen, ein bisschen freue ich mich schon darauf.
Käsekuchen mit Blaubeer-Topping
für die kleine Kuchenform von 18cm Durchmesser

125g Mehl
25g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
65g Butter
400g Quark (20%iger)
Abrieb von 1/2 Zitrone
60g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
65g Butter
2 Eier
1 Eiweiß
300g Tiefkühl-Blaubeeren
2 EL Zucker
:: Für den Mürbeteig Mehl, Zucker und Salz mischen, dann Eigelb und die in Stückchen geschnittene kalte Butter untermischen und alles recht schnell zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
:: Backofen auf 175°C vorheizen. Den Boden einer 18er Springform mit Backpapier auskleiden und die Wände einfetten.
:: Quark, Zitronenabrieb, Zucker und 2 EL vom Vanillepuddingpulver verrühren. Die Butter schmelzen und untermischen. Eier trennen, die Eigelbe unter die Quarkmasse rühren, die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben.
:: Teig auf Formgröße ausrollen, den Boden auskleiden und einen Rand formen. Die Quarkmasse einfüllen und den Kuchen etwa 30 Minuten backen, bis er sich fest anfühlt. Wenn er dabei einreißt, ist es nicht weiter dramatisch, es kommt eh die Blaubeerhaube drauf… Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
:: Gefrorene Blaubeeren zusammen mit Zucker und 100ml Wasser aufkochen. Das restliche Puddingpulver (sollten ca. 2 leicht gehäufte EL sein, ansonsten mit Speisestärke ergänzen) mit 1-2 EL Wasser glattrühren und unter die Blaubeeren mischen. Aufkochen lassen, bis die Masse fest und puddingartig wird, etwas abkühlen lassen.
:: Den Käsekuchen aus der Form nehmen und auf eine Tortenplatte schieben. Den Ring der Springform säubern, wieder um den Kuchen legen und fest ziehen. Dann die Blaubeermasse auf den Kuchen gießen. Folie über den Ring spannen und alles zusammen mindestens 3 Stunden kalt stellen.

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Sonntag, 17. Juni 2012

22 Gedanken zu „Zuckerfrei Teil II – wie man überhaupt auf diese abwegige Idee kommt. Plus: die ersten Wochen ohne.

  1. designbygutschi

    Hallo Katharina,
    Danke für den tollen Bericht bin sehr gespannt wie es weiter geht …
    Ich meide übrigens den Fruchtzucker und esse darum wenn Obst, dann nur Beerenobst :-)
    Liebe Grüße
    Jutta

    1. Katharina

      Witzig, oder – da hat man uns jahrelang eingehämmert, dass Obst gesund ist… und ich liebe Obst, ich hatte einen überproportionalen wöchentlichen Apfelverbrauch. Jetzt in der Beerenzeit fällt mir der Verzicht zwar schwer, wenn mich die Erdbeeren anlachen, aber es ist ja nicht für die Ewigkeit.

  2. angela

    Hallo, liebe Katharina …

    viel Erfolg und Durchhaltevermögen wünsche ich Dir!!
    Ich nehme zwar schon seit x-Jahren keinen Zucker mehr in Kaffee oder Tee, aber ob ich so ganz und gar auf Süßes verzichten könnte? Ich wage es zu bezweifeln, aber dennoch hört es sich gut an, was Du Dir da vorgenommen hast.

    Ganz liebe und herzige Grüße
    *Angela*

    1. Katharina

      Liebe Angela – ich hab das auch bezweifelt, und auf lange Sicht werde ich ganz sicher wieder Kuchen essen oder Süßes naschen, mein Ziel ist es vorerst, meine Geschmacksnerven mal auf “Normalnull” zu bringen und ein bisschen Detox zu betreiben. (Das klingt doch total nach Hollywood, “detox”, oder? ;-) )
      Ich bin auch schon gespannt, wie’s weitergeht.

  3. Fräulein Hüftgold

    Huhu Katharina,

    dein Experiment klingt interessant und macht mich neugierig. Vor allem, das Thema Haut reizt mich TOTAL. Auch hätte ich den Tag über mehr Energie. Meist quäle ich mich mit dem ein oder anderen toten Punkt durch den Tag.

    Gibts bei dir auch keinen Süßstoff?

    Lieben Gruß,
    nicki

    1. Katharina

      Ja, das mit der Haut ist super, gell? Natürlich habe ich hin und wieder ein paar Pickelchen, aber es ist lange nicht mehr so schlimm wie vorher.
      Im Moment gibt es keinen Süßstoff für mich, aber später werde ich sicherlich auch Dinge mit Stevia und anderer Süße ausprobieren. Falls Du gern Honig magst, kannst Du diesen durch Reissirup oder Reismalzsirup ersetzen, der ist fruktosefrei.

  4. Christina

    spätestens bei dem punkt mit der haut hattest du mich.
    aber, frage:
    was ist, wenn man während dieser “kur” unbemerkt zucker isst?
    das mit dem süßstoff interessiert mich auch.
    und: fängt man danach wieder “normal” an, zucker zu konsumieren?

    irgendwie traue ich mich nicht so recht…

    1. Katharina

      Haut, unser ewiges gemeinsames Thema, nicht wahr? :-)
      Ich denke, dass der Zucker, den Du unbemerkt isst, sich in Grenzen halten wird. Meistens weiß man ja, was wo drin ist, und wenn man dann doch mal etwas mit Senf-Vinaigrette serviert bekommt, oder ein Grillwürstl mit Sauce isst, dann wird die Welt nicht untergehen… Wir bekommen hier keine Strafpunkte und es ist kein Heroinentzug ;-) , insofern sehe ich das nicht ganz so eng.
      Zum Süßstoff: derzeit gar nicht, wegen hollywoodmäßigem Detox und der Neuausrichtung der Geschmacksnerven, aber später sollte das wohl drin sein. Ich habe ehrlich gesagt noch kein Stevia probiert, viele Produkte sind ja auch gestreckt und gemischt, aber Reissirup (meiner ist von Werz) ist eine gute Alternative zu Honig.

      Mein Ziel ist es, im Anschluss an die “Kur” (ein schönes Wort) eine für mich verträgliche Menge an Zucker zu finden. Zurück zum vorherigen Stand wäre auf jeden Fall zu viel.

      Oh, und es zwingt dich ja niemand! :-D Das ist etwas, was jeder selbst wissen und für sich entscheiden muss.

    2. Christina

      aber ich hatte die idee auch schon so lange. sie kommt immer mal wieder auf und dann denke ich mir: …. näää.
      aber an sich will ich schon.
      vielleicht muss ich mich einfach ein wenig länger rantasten… nötig wäre es bestimmt. auch wegen hartnäckigem foodblogger-kilo, das nicht weggehen will, sondern sich noch gefährten sucht.

      (sagte sie, und aß ein kitkat.)

  5. Heike

    Hallo ihr,
    ich kann euch von meinen Erfahrungen berichten. Ich lebe zwar nicht komplett zuckerfrei, aber seit Jahren extrem eingeschränkt.

    Ganz wichtige Erfahrungen, auch von Katharina zum Teil genannt: Der Heisshunger verabschiedet sich. Das Gefühl, sofort essen zu müssen, weil man sonst zusammenbreche. Einfach weg, Schwupps!
    Das Mundgefühl! Ohne Zucker hast du ein viel besseres Mundklima, alles fühlt sich echter an.
    Am schwierigsten war der Verzicht für mich beim Kaffee, den ich bis dahin extrem süß getrunken habe. Anfangs war da Süßstoff mein Ersatz, mittlerweile brauche ich den auch nicht mehr.

    Wenn ich alle paar Wochen dann doch mal ein Dessert zubereite, oder Kuchen, Eis… dann gilt dieser ganze Tag als Ausnahme. Am nächsten geht es dann zuckerfrei weiter.
    Versteckter Zucker ist für mich ein sehr geringes Problem, da ich so viel wie nur möglich selbst herstelle.

    Zum Zucker im Schinken oder auch graved/gebeiztem Fisch:
    Der Zucker dient dabei den nötigen Bakterien als Grundlage und wird von diesen aufgegessen.

    Viel Spaß ohne Zucker!

    1. Katharina

      Hallo Heike, mille merci für Deine Anmerkungen!

      Das mit dem Mundgefühl, das stimmt! Bisher war meine erste Handlung, wenn ich ins Auto stieg, einen Kaugummi zu nehmen, aber das Verlangen danach habe ich nicht mehr. Interessant, das ist mir gar nicht so aufgefallen.

      Deine “Ausnahmetage” gefallen mir, das ist ein guter Plan für die Zukunft.

      Und zum Thema Schinken/Salami/Wurst: Das stimmt natürlich. In der Regel ist das auch kein größeres Problem, da wir größtenteils fleischfei leben, aber manchmal packt’s einen doch und interessehalber habe ich mich kürzlich mit den Etiketten befasst und stellte fest, dass Zucker meist als dritter Bestandteil genannt wurde, nach Fleisch und Salz. Sehr interessant.

      Und ja, Kaffee ohne Zucker geht! :-)

  6. Bengelchen

    Ich darf krankheitsbedingt keinen Fruchtzucker essen. Das klappt auch seit über einem Jahr sehr gut. Jedoch ist dafür mein Verlangen nach salzigem gestiegen. Wie ist das bei dir?

    1. Katharina

      Das geht noch… nach drei Wochen ist wohl noch nicht sooo viel zu erwarten. :-) Meistens kann ich einen Jieper auf süß oder salzig mit einem Stückchen Käse besänftigen. Ich beobachte weiter!

  7. summer

    finde ich eine tolle idee. ich versuche auch auf zucker zu verzichten, doch es ist wahnsinnig schwer und ich suche immer nach alternativen rezepten ohne zucker, doch das ist genauso schwer. hast du da einen tipp oder eine gute rezeptquelle`?

    lg
    summer

  8. natti

    Ich druecke dir alle meine Daumen, dass du weiter machst. Aber wie ist das denn mit Brot? Was isst du denn anstatt dem deutschen Grundnahrungsmittel?
    liebe gruesse

    1. Heike

      Brot.
      Für die schwer arbeitende Bevölkerung und die Jahrhunderte der Bauernschaft sicher ein wichtiges Nahrungsmittel.
      Heute zuviel Kohlenhydrate, wenn wir nur rumsitzen den ganzen Tag.
      Keine Alternative, ausser evtl. “Brot”, eher deftiger Kuchen, von Mehl aus Hülsenfrüchten.

    2. Katharina

      Ich habe ja kein Problem mit Kohlenhydraten an und für sich, und da ich mein Brot in der Regel selbst backe, kommt dort dann auch kein Zucker mehr dazu, oder Sirup oder Zuckercouleur oder sonstige Dinge. :)
      Insofern: meiner große Liebe Brot bleibe ich durchaus treu. *amore*

  9. Heike

    Ein erster Ansatz für den Kopf:
    Zucker ist eine Sucht!
    Hab ich Süßes im Haus, gebe ich keine Ruhe, bis alles leer ist.
    Folglich kaufe ich nichts Süßes, Problem gelöst.

    Am Anfang helfen, bei Verträglichkeit, Früchte durchaus.
    Es dauert nicht lang, wenige Tage, keine Woche, dann ist der Drang vorbei.
    Katharinas Tipp ist super: Bei Gelüsten ein Stück Käse essen!

  10. Heike

    Ach und noch was, für die weibliche Unruhe des Abends, wissenschaftlich im Zusammenhang mit Zuckerkonsum bestimmt nicht belegt aber im Eigenversuch erfolgreich:
    Magnesiumtabletten. Hält die Beine still und lähmt somit den Gang in die Küche :)

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